{"id":52524,"date":"2026-01-27T10:48:03","date_gmt":"2026-01-27T09:48:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20015-390\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:05","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:05","slug":"20015-390","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20015-390\/","title":{"rendered":"Vulnerabilit\u00e4t von \u00d6kosystemen: Systemische Bewertung von \u00d6kosystemen und \u00d6kosystemleistungen gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen der Biodiversit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p>Vulnerabilit\u00e4t von \u00d6kosystemen gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen der Biodiversit\u00e4t<\/p>\n<p>Im Kontext der nachhaltigen Nutzung der nat\u00fcrlichen Ressourcen gilt es, zwischen einem angemessenen Schutz und den erw\u00fcnschten Leistungen eines \u00d6kosystems abzuw\u00e4gen. Daher sind (potenziell schadhafte) Ver\u00e4nderungen der \u00d6kosysteme und ihrer Funktionsf\u00e4higkeit zu bewerten. Das Schadenspotenzial kann mit der Vulnerabilit\u00e4t umschrieben. Eine solche Vulnerabilit\u00e4tsanalyse zeigt vorausschauend m\u00f6gliche Entwicklungen auf Grundlage einer gegenw\u00e4rtigen Faktorkonstellation auf. Herauszuarbeiten ist das Gef\u00e4hrdungsrisiko gegen\u00fcber Umweltver\u00e4nderungen sowie die F\u00e4higkeit des \u00d6kosystems, die Auswirkungen eines Schadens zu bew\u00e4ltigen und ihm in Zukunft zu begegnen.<\/p>\n<p>Der Biodiversit\u00e4tsverlust gilt noch vor dem Klimawandel und dem globalen Nitratkreislauf als die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung der Menschheit, die planetaren Grenzen einzuhalten. Die Verluste an biologischer Vielfalt werden ma\u00dfgeblich durch den anhaltenden Fl\u00e4chenverbrauch und intensive landwirtschaftliche Aktivit\u00e4ten verursacht. Dabei treten zu den Einzeleffekten von Eingriffen in die Landschaft kumulative und Nachbarschaftseffekte auf. Zunehmend werden \u00d6kosyteme \u00fcber ihre Belastungsgrenzen hinaus, genutzt und degradieren.<\/p>\n<p>In der Vulnerabilit\u00e4tsforschung ist eine auf \u00d6kosysteme ausgerichtete Fragestellung weitestgehend Neuland, sodass hier die Schnittstelle zur \u00d6kologie und \u00d6kosystemforschung noch zu entwickeln ist. Das zentrale Ziel des Promotionsvorhabens ist eine r\u00e4umlich explizite, \u00f6kosystemare Vulnerabilit\u00e4tsanalyse auf der Landschaftsebene. Die Vulnerabilit\u00e4t von \u00d6kosystemen gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen der Landnutzung bzw. Habitatverlusten soll m\u00f6glichst fl\u00e4chendeckend bewertet werden. Dazu wird eine indexbasierte, relative Bewertung auf Basis von Einzelindikatoren vorgenommen, die auf Biotopebene aggregiert Informationen zur Exposition, Sensitivit\u00e4t und Anpassungskapazit\u00e4t auswertet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vulnerabilit\u00e4t von \u00d6kosystemen gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen der Biodiversit\u00e4t Im Kontext der nachhaltigen Nutzung der nat\u00fcrlichen Ressourcen gilt es, zwischen einem angemessenen Schutz und den erw\u00fcnschten Leistungen eines \u00d6kosystems abzuw\u00e4gen. Daher sind (potenziell schadhafte) Ver\u00e4nderungen der \u00d6kosysteme und ihrer Funktionsf\u00e4higkeit zu bewerten. Das Schadenspotenzial kann mit der Vulnerabilit\u00e4t umschrieben. 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