{"id":52524,"date":"2026-10-23T12:48:57","date_gmt":"2026-10-23T10:48:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20015-390\/"},"modified":"2026-10-23T12:48:58","modified_gmt":"2026-10-23T10:48:58","slug":"20015-390","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20015-390\/","title":{"rendered":"Vulnerabilit\u00c3\u00a4t von \u00c3\u2013kosystemen: Systemische Bewertung von \u00c3\u2013kosystemen und \u00c3\u2013kosystemleistungen gegen\u00c3\u00bcber Ver\u00c3\u00a4nderungen der Biodiversit\u00c3\u00a4t"},"content":{"rendered":"<p>Vulnerabilit\u00e4t von \u00d6kosystemen gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen der Biodiversit\u00e4t<\/p>\n<p>Im Kontext der nachhaltigen Nutzung der nat\u00c3\u00bcrlichen Ressourcen gilt es, zwischen einem angemessenen Schutz und den erw\u00c3\u00bcnschten Leistungen eines \u00c3\u2013kosystems abzuw\u00c3\u00a4gen. Daher sind (potenziell schadhafte) Ver\u00c3\u00a4nderungen der \u00c3\u2013kosysteme und ihrer Funktionsf\u00c3\u00a4higkeit zu bewerten. Das Schadenspotenzial kann mit der Vulnerabilit\u00c3\u00a4t umschrieben. Eine solche Vulnerabilit\u00c3\u00a4tsanalyse zeigt vorausschauend m\u00c3\u00b6gliche Entwicklungen auf Grundlage einer gegenw\u00c3\u00a4rtigen Faktorkonstellation auf. Herauszuarbeiten ist das Gef\u00c3\u00a4hrdungsrisiko gegen\u00c3\u00bcber Umweltver\u00c3\u00a4nderungen sowie die F\u00c3\u00a4higkeit des \u00c3\u2013kosystems, die Auswirkungen eines Schadens zu bew\u00c3\u00a4ltigen und ihm in Zukunft zu begegnen.<\/p>\n<p>Der Biodiversit\u00c3\u00a4tsverlust gilt noch vor dem Klimawandel und dem globalen Nitratkreislauf als die gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178te Herausforderung der Menschheit, die planetaren Grenzen einzuhalten. Die Verluste an biologischer Vielfalt werden ma\u00c3\u0178geblich durch den anhaltenden Fl\u00c3\u00a4chenverbrauch und intensive landwirtschaftliche Aktivit\u00c3\u00a4ten verursacht. Dabei treten zu den Einzeleffekten von Eingriffen in die Landschaft kumulative und Nachbarschaftseffekte auf. Zunehmend werden \u00c3\u2013kosyteme \u00c3\u00bcber ihre Belastungsgrenzen hinaus, genutzt und degradieren.<\/p>\n<p>In der Vulnerabilit\u00c3\u00a4tsforschung ist eine auf \u00c3\u2013kosysteme ausgerichtete Fragestellung weitestgehend Neuland, sodass hier die Schnittstelle zur \u00c3\u2013kologie und \u00c3\u2013kosystemforschung noch zu entwickeln ist. Das zentrale Ziel des Promotionsvorhabens ist eine r\u00c3\u00a4umlich explizite, \u00c3\u00b6kosystemare Vulnerabilit\u00c3\u00a4tsanalyse auf der Landschaftsebene. Die Vulnerabilit\u00c3\u00a4t von \u00c3\u2013kosystemen gegen\u00c3\u00bcber Ver\u00c3\u00a4nderungen der Landnutzung bzw. Habitatverlusten soll m\u00c3\u00b6glichst fl\u00c3\u00a4chendeckend bewertet werden. Dazu wird eine indexbasierte, relative Bewertung auf Basis von Einzelindikatoren vorgenommen, die auf Biotopebene aggregiert Informationen zur Exposition, Sensitivit\u00c3\u00a4t und Anpassungskapazit\u00c3\u00a4t auswertet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vulnerabilit\u00e4t von \u00d6kosystemen gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen der Biodiversit\u00e4t Im Kontext der nachhaltigen Nutzung der nat\u00c3\u00bcrlichen Ressourcen gilt es, zwischen einem angemessenen Schutz und den erw\u00c3\u00bcnschten Leistungen eines \u00c3\u2013kosystems abzuw\u00c3\u00a4gen. Daher sind (potenziell schadhafte) Ver\u00c3\u00a4nderungen der \u00c3\u2013kosysteme und ihrer Funktionsf\u00c3\u00a4higkeit zu bewerten. Das Schadenspotenzial kann mit der Vulnerabilit\u00c3\u00a4t umschrieben. 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