{"id":52519,"date":"2026-01-27T10:48:03","date_gmt":"2026-01-27T09:48:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20015-395\/"},"modified":"2026-01-27T10:48:04","modified_gmt":"2026-01-27T09:48:04","slug":"20015-395","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20015-395\/","title":{"rendered":"Rechtsfragen der D\u00fcngung \u0096 Eine steuerungs- und rechtswissenschaftliche Analyse vor dem Hintergrund unions- und v\u00f6lkerrechtlicher Verpflichtungen und politischer Zielsetzungen zum Umwelt- und Ressourcenschutz"},"content":{"rendered":"<p>Agrarumweltrechtliche Probleme der D\u00fcngung<\/p>\n<p>Die in D\u00fcngemitteln enthaltenen Pflanzenn\u00e4hrstoffe Stickstoff, Phosphor und Kali sind essentiell f\u00fcr jegliches Pflanzenwachstum und daher in der Landwirtschaft unverzichtbar. Zugleich belasten N\u00e4hrstoffe jedoch auf vielf\u00e4ltige und komplexe Weise die Umwelt, die menschliche Gesundheit und Rohstoffvorkommen, wenn sie wie heute intensiv und diffus durch industriell hergestellter D\u00fcnger, G\u00fclle oder G\u00e4rreste aus Biogasanlagen in landwirtschaftliche B\u00f6den eingetragen werden. Die durch die D\u00fcngung versch\u00e4rften Zielkonflikte zwischen intensiver Landwirtschaft und langfristiger Wahrung der nat\u00fcrlichen Lebens- und Produktionsgrundlagen versch\u00e4rfen sich zusehends durch das Bev\u00f6lkerungswachstum, aber auch durch globale \u00c4nderungen von Ern\u00e4hrungsgewohnheiten und dem hohen Energieverbrauch, welche den landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen- und somit auch N\u00e4hrstoffverbrauch bedingen.<\/p>\n<p>Die Umweltpolitik und hiermit auch das Umweltrecht versucht seit geraumer Zeit, insbesondere \u00fcber ordnungsrechtliche Instrumente das Problem diffuser landwirtschaftlicher N\u00e4hrstoffeintr\u00e4ge in die Umwelt in den Griff zu bekommen. Trotz einiger Erfolge insbesondere bei der Verminderung der Stickstoff\u00fcbersch\u00fcsse ist das Problem der N\u00e4hrstoffverluste in die Umwelt jedoch ungel\u00f6st. Die Erfolglosigkeit der bisher ergriffenen regulativen regulativen Bem\u00fchungen sticht heute insbesondere dadurch hervor, dass die im Rahmen der Nachhaltigkeitsdebatte formulierten konkreten Umweltziele insbesondere f\u00fcr Gew\u00e4sser gr\u00f6\u00dftenteils verfehlt werden.<\/p>\n<p>Die Dissertation will vor diesem Hintergrund der Verfehlung zahlreicher Umweltziele und unionsrechtlicher Vorgaben und des auf Regulierungsebene neu angekommenen Sachproblems der Phosphatknappheit das d\u00fcngespezifische Agrarumweltrecht untersuchen und verfolgt dabei folgende Ziele:<\/p>\n<p>1. Eine \u00fcberblickshafte Darstellung des f\u00fcr das beschriebene Sachproblem der D\u00fcngung relevanten bestehenden und diskutierten agrarumweltrechtlichen Regulierungsrahmens.<\/p>\n<p>2. Identifizierung und Analyse der in diesem Regulierungsrahmen verwendeten rechtlichen Steuerungsinstrumente und ihre Bewertung in Bezug auf ihren Beitrag zu einer nachhaltigen D\u00fcngepraxis vor dem Hintergrund bestehender unionsrechtlicher Umsetzungsverpflichtungen.<\/p>\n<p>3. Exemplarische Diskussion weiterer ordnungsrechtlicher Steuerungsoptionen zur F\u00f6rderung einer nachhaltigen D\u00fcngepraxis.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Agrarumweltrechtliche Probleme der D\u00fcngung Die in D\u00fcngemitteln enthaltenen Pflanzenn\u00e4hrstoffe Stickstoff, Phosphor und Kali sind essentiell f\u00fcr jegliches Pflanzenwachstum und daher in der Landwirtschaft unverzichtbar. 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