{"id":52490,"date":"2026-01-27T10:47:01","date_gmt":"2026-01-27T09:47:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20016-425\/"},"modified":"2026-01-27T10:47:03","modified_gmt":"2026-01-27T09:47:03","slug":"20016-425","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20016-425\/","title":{"rendered":"Gesundheitspolitische Herausforderungen des Klimawandels &#8211; Regimetypvarianz, Wahrnehmungsmuster und Verhaltensweisen im internationalen Vergleich"},"content":{"rendered":"<p>Gesundheitspolitische Herausforderungen des Klimawandels<\/p>\n<p>Das Dissertationsvorhaben analysiert die Auswirkungen des Klimawandels auf die globale Gesundheit aus politikwissenschaftlicher Perspektive. Dabei wird untersucht, ob sich demokratische und autokratische Regime hinsichtlich ihrer Reaktionen auf mittel- und langfristige klimawandelinduzierte gesundheitspolitische Herausforderungen unterscheiden, wie Regime gesundheitliche Risiken des Klimawandels wahrnehmen und f\u00fcr welche Art von Handlungen sie sich basierend auf diesen Wahrnehmungen entscheiden.<\/p>\n<p>Das Thema hat einen stark interdisziplin\u00e4ren Charakter. Die Fragestellung zielt darauf, einen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert durch die Synthese naturwissenschaftlicher, medizinischer und politikwissenschaftlicher Erkenntnisse zu generieren. Zu diesem Zweck ist die Arbeit in drei Teile untergliedert. In einem ersten Arbeitsschritt wird der bestehende naturwissenschaftliche und medizinische Kenntnisstand zum Einfluss des Klimawandels auf die Gesundheit der Weltbev\u00f6lkerung untersucht. Im zweiten Teil des Dissertationsprojekts wird ein quantitativer Vergleich mit gro\u00dfer Fallzahl durchgef\u00fchrt. Dabei wird ermittelt, wie demokratische und autokratische Regime auf mittel- und langfristige klimawandelbedingte Gesundheitsrisiken reagieren. Zur Erreichung dieses Forschungsziels wird als abh\u00e4ngige Variable ein Klimaanpassungsindex gebildet, mittels dessen die staatlichen Adaptionsma\u00dfnahmen gemessen werden. Die Daten f\u00fcr die jeweiligen Indikatoren werden aus der Auswertung von Online-Surveys, die von Regierungsvertretern s\u00e4mtlicher Staaten ausgef\u00fcllt werden, sowie einer ausf\u00fchrlichen Internet- und Literaturrecherche gewonnen. Als unabh\u00e4ngige Variable wird der Regimetyp der jeweiligen Staaten angef\u00fchrt. Der dritte Untersuchungsschritt befasst sich detaillierter mit der Konvergenz und Divergenz einzelner demokratischer und autokratischer Staaten und identifiziert Faktoren, die ihre Risikoeinsch\u00e4tzung und daraus folgende Verhaltensweisen pr\u00e4gen. Somit wird gleichzeitig \u00fcberpr\u00fcft, ob die in der quantitativen Analyse identifizierten Korrelationen zum Einfluss des Regimetyps auch kausale Bedeutung haben. Um dieses Forschungsziel zu erreichen, werden Hypothesen aus Theorien des Demokratie-Autokratie-Vergleichs, insbesondere zur Zukunftsf\u00e4higkeit und Umweltpolitik, sowie zu Wahrnehmungsmustern und staatlichen Lernprozessen abgeleitet und mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring an offiziellen Regierungsdokumenten getestet. Erg\u00e4nzt wird die qualitative Analyse durch leitfadengest\u00fctzte Experteninterviews.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesundheitspolitische Herausforderungen des Klimawandels Das Dissertationsvorhaben analysiert die Auswirkungen des Klimawandels auf die globale Gesundheit aus politikwissenschaftlicher Perspektive. 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