{"id":52470,"date":"2026-01-27T10:46:58","date_gmt":"2026-01-27T09:46:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20016-445\/"},"modified":"2026-01-27T10:47:01","modified_gmt":"2026-01-27T09:47:01","slug":"20016-445","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20016-445\/","title":{"rendered":"Eisenkomplexe als umweltfreundliche Katalysatoren f\u00fcr Redoxprozesse und duale chemoenzymatische Reaktionen als Alternative zu teuren Edelmetallkomplexen"},"content":{"rendered":"<p>Eisen Komplexe als Katalysatoren f\u00fcr Redoxprozesse und chemoenzymatische Reaktionen<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:8pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:11pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span>Innovationen im Bereich der Katalyseforschung stellen einen Schl\u00fcssel zur L\u00f6sung \u00f6konomischer und \u00f6kologischer Herausforderungen dar. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von umweltschonenden Prozessen mit erh\u00f6hter Effizienz, reduzierten Abfallprodukten und Entsorgungskosten sowie der verringerten Verwendung von limitierenden Ressourcen.\u00a0 Dabei haben sich definierte, homogene Metallkomplexe als \u00fcberaus n\u00fctzliche Katalysatoren f\u00fcr Reduktions- und Oxidationsprozesse erwiesen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:8pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:11pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span>Metall-katalysierte Redoxprozesse, wie zum Beispiel Hydrierungen, spielen seit Jahrzenten eine wesentliche Rolle in der organischen Synthese und finden Anwendung in gro\u00dftechnischen Prozessen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. Bisher wurden f\u00fcr homogen katalysierte Redoxprozesse besonders h\u00e4ufig teure und meist giftige \u00dcbergangsmetalle wie Iridium, Rhodium oder Ruthenium verwendet. Mit dem Ziel umweltfreundlichere und Abfall-freie katalytische Prozesse zu etablieren wurde in den letzten Jahren der Fokus auf die Entwicklung von g\u00fcnstigen, robusten und ungiftigen Eisen-Komplexen gelegt. Dazu kommt, dass Eisen nach Aluminium das zweit h\u00e4ufigste Metall der Erdkruste ist (4,7 wt%) und damit in gro\u00dfen Mengen zur Verf\u00fcgung steht. Die meisten bekannten Eisensalze und Komplexe sind kommerziell erh\u00e4ltlich und leicht herzustellen. Eisen ist bekannt daf\u00fcr seine Oxidationsstufe leicht zu wechseln, hat einen definierten Lewis-S\u00e4ure Charakter und erlaubt es damit eine Vielzahl an Transformationen zu katalysieren. Umso erstaunlicher ist, dass der neue Forschungstrend erst im letzten Jahrzehnt etabliert wurde, da bereits seit langem Eisen-basierte hoch-aktive Hydrierungskatalysatoren in der Biochemie als Eisen Hydrogenasen bekannt sind. Damit bietet sich nun die M\u00f6glichkeit das Potential von neuen Eisen-Komplexen im Hinblick auf Chemoselektivit\u00e4t und Reaktivit\u00e4t auszusch\u00f6pfen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eisen Komplexe als Katalysatoren f\u00fcr Redoxprozesse und chemoenzymatische Reaktionen Innovationen im Bereich der Katalyseforschung stellen einen Schl\u00fcssel zur L\u00f6sung \u00f6konomischer und \u00f6kologischer Herausforderungen dar. 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