{"id":52441,"date":"2026-01-27T10:46:56","date_gmt":"2026-01-27T09:46:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20017-475\/"},"modified":"2026-01-27T10:46:57","modified_gmt":"2026-01-27T09:46:57","slug":"20017-475","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20017-475\/","title":{"rendered":"Entwicklung von Verfahrensstrategien zur energieeffizienten Aufbereitung von salzhaltigen Abw\u00e4ssern unter Verwendung hydrophober keramischer Membranen in der Membrandestillation"},"content":{"rendered":"<p>Membrandestillation mit keramischen Membranen<\/p>\n<p>Eine Technologie, die zur Weiterbehandlung von Laugen und Sohlen (bis hin zu zero-liquid Discharge) von konventionellen Entsalzungstechnologien oder zur Aufbereitung von industriellen Abw\u00e4ssern und Prozessw\u00e4ssern geeignet ist, ist die Membrandestillation (MD). Die MD ist ein membranbasiertes, thermisch getriebenes und noch nicht vollends kommerzialisiertes Destillationsverfahren. Eine hydrophobe makropor\u00f6se Membran dient als Barriere zwischen einer warmen salzhaltigen Feed- und der kalten Permeatseite. Eine Partialdruckdifferenz \u00fcber die Membran f\u00fchrt zu einem Verdampfungsprozess an der Feedseite der Membran und zu einem Stofftransport auf die Permeatseite. Stand der Technik ist der Einsatz von hydrophoben Polymermembranen. Obwohl Polymermembranen in der MD hohe Fl\u00fcsse und gute R\u00fcckhalte aufweisen k\u00f6nnen, sind sie f\u00fcr einen Einsatz in aggressiven Medien (Abrasion, Plastifizierung, \u2026) nicht geeignet. Die Entsalzung von aggressiven Medien mit MD-Prozessen kann damit den Einsatz von mechanisch, thermisch und chemisch robusten keramischen Membranen erfordern. Das Promotionsprojekt befasst sich mit der Bewertung und Optimierung von keramischen Membranen f\u00fcr einen Einsatz in der Membrandestillation. Au\u00dferdem stehen die Verfahrensoptimierung, die Prozessintegration sowie die energetische Bilanzierung des Verfahrens unter Nutzung keramischer Membranen im Fokus.<\/p>\n<p>Erste Ergebnisse der Forschungsarbeit zeigen, dass schon eine minimale Erh\u00f6hung der Porosit\u00e4t der Membrantrennschicht (+8%) eine Erh\u00f6hung des Stofftransportes um einen Faktor von bis zu 4 bedingen kann. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass die Porosit\u00e4t des Supportes eine erhebliche Bedeutung f\u00fcr die energetische Bilanzierung des Verfahrens einnimmt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Membrandestillation mit keramischen Membranen Eine Technologie, die zur Weiterbehandlung von Laugen und Sohlen (bis hin zu zero-liquid Discharge) von konventionellen Entsalzungstechnologien oder zur Aufbereitung von industriellen Abw\u00e4ssern und Prozessw\u00e4ssern geeignet ist, ist die Membrandestillation (MD). Die MD ist ein membranbasiertes, thermisch getriebenes und noch nicht vollends kommerzialisiertes Destillationsverfahren. Eine hydrophobe makropor\u00f6se Membran dient als Barriere [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52441","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20017\/475","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Schnittger","dbu_stipendiaten_vorname":"Johann","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2017-09-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2021-04-30 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"TU Dresden Institut f\u00fcr Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft Professur f\u00fcr Hydroverfahrenstechnik","dbu_stipendiaten_betreuer":"Dr. Andr\u00e9 Lerch","dbu_stipendiaten_email_dienst":"Johann.Schnittger@gmail.com"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52441","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52441\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58453,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52441\/revisions\/58453"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52441"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52441"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52441"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}