{"id":52441,"date":"2026-10-23T12:48:44","date_gmt":"2026-10-23T10:48:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20017-475\/"},"modified":"2026-10-23T12:48:45","modified_gmt":"2026-10-23T10:48:45","slug":"20017-475","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20017-475\/","title":{"rendered":"Entwicklung von Verfahrensstrategien zur energieeffizienten Aufbereitung von salzhaltigen Abw\u00c3\u00a4ssern unter Verwendung hydrophober keramischer Membranen in der Membrandestillation"},"content":{"rendered":"<p>Membrandestillation mit keramischen Membranen<\/p>\n<p>Eine Technologie, die zur Weiterbehandlung von Laugen und Sohlen (bis hin zu zero-liquid Discharge) von konventionellen Entsalzungstechnologien oder zur Aufbereitung von industriellen Abw\u00c3\u00a4ssern und Prozessw\u00c3\u00a4ssern geeignet ist, ist die Membrandestillation (MD). Die MD ist ein membranbasiertes, thermisch getriebenes und noch nicht vollends kommerzialisiertes Destillationsverfahren. Eine hydrophobe makropor\u00c3\u00b6se Membran dient als Barriere zwischen einer warmen salzhaltigen Feed- und der kalten Permeatseite. Eine Partialdruckdifferenz \u00c3\u00bcber die Membran f\u00c3\u00bchrt zu einem Verdampfungsprozess an der Feedseite der Membran und zu einem Stofftransport auf die Permeatseite. Stand der Technik ist der Einsatz von hydrophoben Polymermembranen. Obwohl Polymermembranen in der MD hohe Fl\u00c3\u00bcsse und gute R\u00c3\u00bcckhalte aufweisen k\u00c3\u00b6nnen, sind sie f\u00c3\u00bcr einen Einsatz in aggressiven Medien (Abrasion, Plastifizierung, \u00e2\u20ac\u00a6) nicht geeignet. Die Entsalzung von aggressiven Medien mit MD-Prozessen kann damit den Einsatz von mechanisch, thermisch und chemisch robusten keramischen Membranen erfordern. Das Promotionsprojekt befasst sich mit der Bewertung und Optimierung von keramischen Membranen f\u00c3\u00bcr einen Einsatz in der Membrandestillation. Au\u00c3\u0178erdem stehen die Verfahrensoptimierung, die Prozessintegration sowie die energetische Bilanzierung des Verfahrens unter Nutzung keramischer Membranen im Fokus.<\/p>\n<p>Erste Ergebnisse der Forschungsarbeit zeigen, dass schon eine minimale Erh\u00c3\u00b6hung der Porosit\u00c3\u00a4t der Membrantrennschicht (+8%) eine Erh\u00c3\u00b6hung des Stofftransportes um einen Faktor von bis zu 4 bedingen kann. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass die Porosit\u00c3\u00a4t des Supportes eine erhebliche Bedeutung f\u00c3\u00bcr die energetische Bilanzierung des Verfahrens einnimmt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Membrandestillation mit keramischen Membranen Eine Technologie, die zur Weiterbehandlung von Laugen und Sohlen (bis hin zu zero-liquid Discharge) von konventionellen Entsalzungstechnologien oder zur Aufbereitung von industriellen Abw\u00c3\u00a4ssern und Prozessw\u00c3\u00a4ssern geeignet ist, ist die Membrandestillation (MD). Die MD ist ein membranbasiertes, thermisch getriebenes und noch nicht vollends kommerzialisiertes Destillationsverfahren. 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