{"id":52426,"date":"2026-10-23T12:48:40","date_gmt":"2026-10-23T10:48:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20017-490\/"},"modified":"2026-10-23T12:48:42","modified_gmt":"2026-10-23T10:48:42","slug":"20017-490","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20017-490\/","title":{"rendered":"Umweltfreundliche bleifreie D\u00c3\u00bcnnschicht-Solarzellen: Funktion und Effizienz"},"content":{"rendered":"<p>Umweltfreundliche bleifreie Solarzellen<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:6pt;text-align:justify;\"><span><span style=\"line-height:150%;\">In neuester Zeit werden im Bereich der Photovoltaik Entwicklungen auf Basis anorganisch-organischer Hybridsysteme vorangetrieben. Hierbei haben sogenannte <strong>Perowskit-Solarzellen<\/strong> innerhalb weniger Jahre erstaunliche Effizienzen von \u00c3\u00bcber 20% erreicht. Ein gro\u00c3\u0178er Vorteil solcher Zellen ist neben ihrer sehr hohen Effizienz die einfache Herstellung aus kosteng\u00c3\u00bcnstigen Vorl\u00c3\u00a4ufermaterialien \u00c3\u00bcber nasschemische Methoden bzw. thermische Abscheidung aus der Gasphase. Leider enthalten die zurzeit effizientesten Zellen allesamt wasserl\u00c3\u00b6sliche, toxische Bleiverbindungen, die im Falle einer Undichtigkeit des Solarmoduls in die Umwelt gelangen k\u00c3\u00b6nnen. Auch stellt die noch geringe Langzeitstabilit\u00c3\u00a4t der Zellen aufgrund ihrer Empfindlichkeit gegen\u00c3\u00bcber Feuchtigkeit und Hitze ein erhebliches Problem dar. Eine breite Kommerzialisierung dieser bleihaltigen Solarzellen ist daher fraglich.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:6pt;text-align:justify;\"><span><span style=\"line-height:150%;\">Im vorliegenden Projekt sollen deshalb effiziente D\u00c3\u00bcnnschicht-Solarzellenelektroden hergestellt werden, die weitestgehend ohne toxische chemische Verbindungen auskommen, einfach zu synthetisieren sind und dabei trotzdem Effizienzen zeigen, die mit Bleiperowskit-Solarzellen konkurrieren k\u00c3\u00b6nnen. Hierzu muss nach deren chemischer Pr\u00c3\u00a4paration und intensiver Optimierung der D\u00c3\u00bcnnschicht-Morphologie mittels zeitaufgel\u00c3\u00b6ster spektroskopischer Methoden von der Femtosekunden- bis Millisekundenzeitskala zun\u00c3\u00a4chst die Dynamik der Ladungstr\u00c3\u00a4ger (Elektronen und L\u00c3\u00b6cher) nach Lichtanregung im Detail verstanden werden. Anschlie\u00c3\u0178end werden die Elektroden in einer kompletten Zelle inklusive Lochtransportmaterialien und Kontakten auf Ihre Effizienz hin untersucht. Diese Ergebnisse werden dann benutzt, um die Synthese-Parameter zu verbessern, bis schlie\u00c3\u0178lich die bestm\u00c3\u00b6gliche Effizienz der Solarzelle erreicht wird. Ein wichtiger Punkt ist dabei auch die Pr\u00c3\u00bcfung, inwieweit eine solche Zelle durch geeignete Recycling-Verfahren wiederaufgearbeitet und wiederverwendet werden kann.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umweltfreundliche bleifreie Solarzellen In neuester Zeit werden im Bereich der Photovoltaik Entwicklungen auf Basis anorganisch-organischer Hybridsysteme vorangetrieben. Hierbei haben sogenannte Perowskit-Solarzellen innerhalb weniger Jahre erstaunliche Effizienzen von \u00c3\u00bcber 20% erreicht. Ein gro\u00c3\u0178er Vorteil solcher Zellen ist neben ihrer sehr hohen Effizienz die einfache Herstellung aus kosteng\u00c3\u00bcnstigen Vorl\u00c3\u00a4ufermaterialien \u00c3\u00bcber nasschemische Methoden bzw. thermische Abscheidung aus der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52426","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20017\/490","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Kentsch","dbu_stipendiaten_vorname":"Dr. Robin","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2017-07-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2020-06-30 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Universit\u00c3\u00a4t Siegen Physikalische Chemie 2","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Thomas Lenzer","dbu_stipendiaten_email_dienst":"robin@kentsch-hattingen.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52426","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52426\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58438,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52426\/revisions\/58438"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52426"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52426"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52426"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}