{"id":52407,"date":"2026-02-11T10:48:16","date_gmt":"2026-02-11T09:48:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20017-509\/"},"modified":"2026-02-11T10:48:17","modified_gmt":"2026-02-11T09:48:17","slug":"20017-509","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20017-509\/","title":{"rendered":"Der Einfluss der invasiven Landpflanze Impatiens glandulifera (Indisches Springkraut) auf aquatische \u00d6kosysteme"},"content":{"rendered":"<p>Der Einfluss der invasiven Pflanze Impatiens glandulifera auf aquatische \u00d6kosysteme<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:8pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:11pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span>Invasive gebietsfremde Arten sind eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Gefahr f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t auf unserem Planeten. Diese nicht heimischen Arten verdr\u00e4ngen native Arten und verursachen hohe \u00f6kologische und \u00f6konomische Sch\u00e4den in den von ihnen betroffenen Gebieten. Das aus dem Himalaya stammende Indische Springkraut, <em>Impatiens glandulifera<\/em>, wurde 1839 nach Europa eingef\u00fchrt und hat sich bis heute \u00fcber weite Teile der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re ausgebreitet, w\u00e4chst bevorzugt an den Ufern von Gew\u00e4ssern und bildet dort oft Monokulturen. Der Ausbreitungserfolg von <em>I. glandulifera <\/em>l\u00e4sst sich nicht nur auf ihr schnelles Wachstum zur\u00fcckf\u00fchren, sondern auch auf die Produktion von allelopathischen Stoffen, die das Wachstum von Konkurrenten hemmen. Zu diesen Substanzen z\u00e4hlt 2-methoxy-1,4-naphthoquion (2-MNQ) f\u00fcr das bereits gezeigt werden konnte, dass sich dieses negativ auf die Keimung und das Wachstum nativer europ\u00e4ischer Pflanzen auswirkt. Aufgrund der starken Verbreitung von <em>I. glandulifera<\/em> und des Wachstums in Uferzonen ist es sehr wahrscheinlich, dass bei Regenf\u00e4llen gro\u00dfe Mengen von 2-MNQ auch in die umliegenden Gew\u00e4sser gelangen, da diese Substanz von Bl\u00e4ttern und Wurzeln in die Umwelt abgegeben wird. Jedoch gibt es bis dato keine Studien, welche die Einfl\u00fcsse von 2-MNQ auf limnische Organismen untersuchen. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:8pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:11pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span>In diesem Promotionsprojekt sollen m\u00f6gliche Effekte von 2-MNQ auf verschiedenen Ebenen des Nahrungsnetzes mit bereits in der Forschung etablierten Modellorganismen im aquatischen Lebensraum untersucht werden. Diese Studien k\u00f6nnten in der Folge dazu beigetragen, entsprechende Managementstrategien zur Schadensminimierung zu entwickeln, um die f\u00fcr den Menschen essentiellen S\u00fc\u00dfgew\u00e4sser langfristig im Sinne der Europ\u00e4ischen Wasserrahmenrichtlinie (WWRL) in einem \u201eguten \u00f6kologischen Zustands\u201c zu erhalten und f\u00fcr heutige und zuk\u00fcnftige Generationen zu bewahren. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einfluss der invasiven Pflanze Impatiens glandulifera auf aquatische \u00d6kosysteme Invasive gebietsfremde Arten sind eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Gefahr f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t auf unserem Planeten. Diese nicht heimischen Arten verdr\u00e4ngen native Arten und verursachen hohe \u00f6kologische und \u00f6konomische Sch\u00e4den in den von ihnen betroffenen Gebieten. Das aus dem Himalaya stammende Indische Springkraut, Impatiens glandulifera, wurde [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52407","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20017\/509","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Diller","dbu_stipendiaten_vorname":"Jens","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2017-12-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2020-11-30 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"Universit\u00e4t Bayreuth<br>Tier\u00f6kologie I<br>Geb\u00e4ude NWI","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Christian Laforsch","dbu_stipendiaten_email_dienst":"j.diller@gmx.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52407\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58419,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52407\/revisions\/58419"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}