{"id":52407,"date":"2026-10-23T12:48:37","date_gmt":"2026-10-23T10:48:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20017-509\/"},"modified":"2026-10-23T12:48:38","modified_gmt":"2026-10-23T10:48:38","slug":"20017-509","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20017-509\/","title":{"rendered":"Der Einfluss der invasiven Landpflanze Impatiens glandulifera (Indisches Springkraut) auf aquatische \u00c3\u2013kosysteme"},"content":{"rendered":"<p>Der Einfluss der invasiven Pflanze Impatiens glandulifera auf aquatische \u00d6kosysteme<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:8pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:11pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span>Invasive gebietsfremde Arten sind eine immer gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178er werdende Gefahr f\u00c3\u00bcr die Biodiversit\u00c3\u00a4t auf unserem Planeten. Diese nicht heimischen Arten verdr\u00c3\u00a4ngen native Arten und verursachen hohe \u00c3\u00b6kologische und \u00c3\u00b6konomische Sch\u00c3\u00a4den in den von ihnen betroffenen Gebieten. Das aus dem Himalaya stammende Indische Springkraut, <em>Impatiens glandulifera<\/em>, wurde 1839 nach Europa eingef\u00c3\u00bchrt und hat sich bis heute \u00c3\u00bcber weite Teile der n\u00c3\u00b6rdlichen Hemisph\u00c3\u00a4re ausgebreitet, w\u00c3\u00a4chst bevorzugt an den Ufern von Gew\u00c3\u00a4ssern und bildet dort oft Monokulturen. Der Ausbreitungserfolg von <em>I. glandulifera <\/em>l\u00c3\u00a4sst sich nicht nur auf ihr schnelles Wachstum zur\u00c3\u00bcckf\u00c3\u00bchren, sondern auch auf die Produktion von allelopathischen Stoffen, die das Wachstum von Konkurrenten hemmen. Zu diesen Substanzen z\u00c3\u00a4hlt 2-methoxy-1,4-naphthoquion (2-MNQ) f\u00c3\u00bcr das bereits gezeigt werden konnte, dass sich dieses negativ auf die Keimung und das Wachstum nativer europ\u00c3\u00a4ischer Pflanzen auswirkt. Aufgrund der starken Verbreitung von <em>I. glandulifera<\/em> und des Wachstums in Uferzonen ist es sehr wahrscheinlich, dass bei Regenf\u00c3\u00a4llen gro\u00c3\u0178e Mengen von 2-MNQ auch in die umliegenden Gew\u00c3\u00a4sser gelangen, da diese Substanz von Bl\u00c3\u00a4ttern und Wurzeln in die Umwelt abgegeben wird. Jedoch gibt es bis dato keine Studien, welche die Einfl\u00c3\u00bcsse von 2-MNQ auf limnische Organismen untersuchen. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"margin-bottom:8pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:11pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span><span style=\"font-size:12pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span>In diesem Promotionsprojekt sollen m\u00c3\u00b6gliche Effekte von 2-MNQ auf verschiedenen Ebenen des Nahrungsnetzes mit bereits in der Forschung etablierten Modellorganismen im aquatischen Lebensraum untersucht werden. Diese Studien k\u00c3\u00b6nnten in der Folge dazu beigetragen, entsprechende Managementstrategien zur Schadensminimierung zu entwickeln, um die f\u00c3\u00bcr den Menschen essentiellen S\u00c3\u00bc\u00c3\u0178gew\u00c3\u00a4sser langfristig im Sinne der Europ\u00c3\u00a4ischen Wasserrahmenrichtlinie (WWRL) in einem \u00e2\u20ac\u017eguten \u00c3\u00b6kologischen Zustands\u00e2\u20ac\u0153 zu erhalten und f\u00c3\u00bcr heutige und zuk\u00c3\u00bcnftige Generationen zu bewahren. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einfluss der invasiven Pflanze Impatiens glandulifera auf aquatische \u00d6kosysteme Invasive gebietsfremde Arten sind eine immer gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178er werdende Gefahr f\u00c3\u00bcr die Biodiversit\u00c3\u00a4t auf unserem Planeten. 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