{"id":52403,"date":"2026-02-11T10:48:16","date_gmt":"2026-02-11T09:48:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20017-513\/"},"modified":"2026-02-11T10:48:17","modified_gmt":"2026-02-11T09:48:17","slug":"20017-513","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20017-513\/","title":{"rendered":"C-H-Aktivierung von Triazenverbindungen mit Mangan als Metallkatalysator zur Synthese von biologisch relevanten Indolen und Indolinen"},"content":{"rendered":"<p>Mangankatalysierte C-H Aktivierungsreaktionen<\/p>\n<p style=\"margin-bottom:10pt;margin-left:0cm;margin-right:0cm;margin-top:0cm;text-align:justify;\"><span style=\"font-size:11pt;\"><span style=\"line-height:150%;\"><span>Das geplante Projekt f\u00fcr die bevorstehende Doktorarbeit befasst sich mit der mangankatalysierten C-H Aktivierung von Triazenen zur Synthese von Indolen und Indolinen. Bei der Aktivierung von C-H Bindungen handelt es sich um ein n\u00fctzliches Werkzeug in der C-C Bindungsformation, dass in den vergangen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. C-H Aktivierungsreaktionen sind bevorzugt mit Metallen wie Palladium, Nickel oder Rhodium katalysiert. Es ist jedoch von wachsender Bedeutung umweltsch\u00e4dliche Metallkatalysatoren und giftige Ausgangsmaterialen zu vermeiden und durch \u201agr\u00fcne\u2018 Alternativen zu ersetzten. Aus diesem Grund wird das Ziel der Doktorarbeit sein, eine mangankatalysierte C-H Aktivierungsreaktion zu entwickeln. Bei Mangan handelt es sich um ein ungiftiges \u00dcbergangsmetall, welches zudem in gro\u00dfem Ma\u00dfe zur Verf\u00fcgung steht. Au\u00dferdem kann es eine Reihe an Oxidationszust\u00e4nden einnehmen, womit es den idealen Kandidaten f\u00fcr die C-H Aktivierung darstellt. Als Startmaterialien werden Triazene und Azide gew\u00e4hlt um Indole und Indoline zu synthetisieren. Bei Indolen und Indolinen handelt es sich um medizinisch relevante Molek\u00fcle, die in einer Vielzahl von Naturstoffen vorkommen. Ein weiteres Ziel der bevorstehenden Doktorarbeit ist, in der mangankatalysierten C-H Aktivierungsreaktion Azide weitestgehend durch Triazene zu ersetzten. Bei Aziden handelt es sich um eine organische Verbindungklasse, die zum einen f\u00fcr ihre Instabilit\u00e4t und ihre Giftigkeit und zum anderen f\u00fcr ihre Umweltsch\u00e4dlichkeit bekannt ist. Triazene hingegen sind synthetisch einfach zug\u00e4ngliche Startmaterialien, die eine wesentlich verringerte Toxizit\u00e4t f\u00fcr Mensch und Umwelt aufweisen. F\u00fcr das Projekt werden dementsprechend zuerst einige triazenebasierte Startmaterialien synthetisiert und charakterisiert. Anschlie\u00dfend wird die mangankatalysierte C-H Aktivierung zu Indolen und Indolinen getestet und die Reaktionsbedingungen optimiert, gefolgt von einer Evaluation der Substratbreite. In der organischen Chemie ist zudem die Generation von Stereozentren von immenser Bedeutung, da viele wichtige Naturstoffe enantiomerenrein vorkommen. Aus diesem Grund wird versucht werden die mangankatalysierte, asymmetrische Synthese von Indolinen zu entwickeln. Dazu k\u00f6nnen chirale Mangankatalysatoren oder chirale Liganden in Verbindung mit Mangansalzen benutzt werden. Auch bei diesem Teil des Projektes sind eine Optimierung der Reaktionsbedingungen und eine Evaluation der Substratbreite vorgesehen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mangankatalysierte C-H Aktivierungsreaktionen Das geplante Projekt f\u00fcr die bevorstehende Doktorarbeit befasst sich mit der mangankatalysierten C-H Aktivierung von Triazenen zur Synthese von Indolen und Indolinen. Bei der Aktivierung von C-H Bindungen handelt es sich um ein n\u00fctzliches Werkzeug in der C-C Bindungsformation, dass in den vergangen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat. 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