{"id":52400,"date":"2026-01-27T10:46:51","date_gmt":"2026-01-27T09:46:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20017-516\/"},"modified":"2026-01-27T10:46:52","modified_gmt":"2026-01-27T09:46:52","slug":"20017-516","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20017-516\/","title":{"rendered":"Synthese und elektrochemische Untersuchung pi-konjugierter Redoxpolymere vom p- und n-Typ als Kathoden- und Anodenmaterialien in organischen Batterien"},"content":{"rendered":"<p>Entwicklung konjugierter Redoxpolymere als Elektrodenmaterialien in organischen Batterien<\/p>\n<p>Im Rahmen dieses Promotionsvorhabens sollen pi-konjugierte Redoxpolymere als Elektrodenmaterialien f\u00fcr Batterien synthetisiert, charakterisiert und untersucht werden. Die Entwicklung solcher Materialien ist von gro\u00dfem Interesse, da in den meistgenutzten Batterien Schwermetallverbindungen verwendet werden, welche meist nicht nur schwer und teuer, sondern auch giftig, umweltsch\u00e4dlich und nur schwierig zu recyceln sind. So wird z. B. in Lithium-Ionen-Akkumulatoren als positive Elektrode oft Lithiumcobaltoxid verwendet. Cobalt ist ein sogenanntes \u0084Blutmetall\u0093, welches abgesehen von der nicht unbetr\u00e4chtlichen Toxizit\u00e4t zu gro\u00dfen Teilen in der Demokratischen Republik Kongo unter teilweise \u00e4u\u00dferst unmenschlichen Bedingungen gef\u00f6rdert wird. Der Begriff \u0084Blutmetall\u0093 bezieht sich allerdings nicht nur auf den Abbau des Metalls, sondern auch darauf, was mit den Einnahmen aus dem Verkauf anschlie\u00dfend passiert, sehr oft werden damit B\u00fcrgerkriege, Waffen und ausbeuterische Arbeitsbedingungen finanziert. Auch die Benutzung von Lithium ist nicht ganz unproblematisch, denn aufgrund seiner Brennbarkeit stellt jeder Lithium-Ionen-Akkumulator ein potentielles Brandrisiko dar, was sich z. B. auch darin wiederspiegelt, dass in Flugzeugen solche Akkumulatoren nur im Handgep\u00e4ck mitgef\u00fchrt werden d\u00fcrfen.Die Verwendung von organischen Materialien stellt hier eine attraktive Alternative dar. Organische Synthese kann mittlerweile basierend auf nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden, was zum einen g\u00fcnstiger ist und zum anderen die Umwelt deutlich entlastet. Auch Recycling kann einfacher betrieben werden. Des Weiteren bietet sich vor allem der Einsatz von Polymeren an, da diese eine sehr geringe bzw. gar keine Toxizit\u00e4t aufweisen und nicht brennbar sind. Abgesehen davon bieten organische Materialien auch technologische Vorteile. Durch die Verwendung von polymeren Substanzen kann das Gewicht einer Batterie verringert und diese kleiner, d\u00fcnner und unter Umst\u00e4nden sogar mechanisch flexibel, also biegbar, gestaltet werden. Anhand der Vielfalt organischer Substanzen stehen der Entwicklung solcher Materialein schier unendliche M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung, und Stoffe k\u00f6nnen f\u00fcr spezielle Anwendungen explizit ma\u00dfgeschneidert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entwicklung konjugierter Redoxpolymere als Elektrodenmaterialien in organischen Batterien Im Rahmen dieses Promotionsvorhabens sollen pi-konjugierte Redoxpolymere als Elektrodenmaterialien f\u00fcr Batterien synthetisiert, charakterisiert und untersucht werden. 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