{"id":52375,"date":"2026-10-23T12:48:30","date_gmt":"2026-10-23T10:48:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20018-541\/"},"modified":"2026-10-23T12:48:33","modified_gmt":"2026-10-23T10:48:33","slug":"20018-541","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20018-541\/","title":{"rendered":"Weiterentwicklung eines Power-to-Liquid Verfahrens zur Produktion von Oxymethylenethern"},"content":{"rendered":"<p>Weiterentwicklung eines Power-to-Liquid Verfahrens zur Produktion von Oxymethylenethern<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das Ziel der Promotion ist die Untersuchung eines neuen, innovativen und effizienten Verfahrens zur Herstellung von Oxymethylenethern (OME) zur Senkung der Gestehungskosten.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">OME weisen sehr diesel\u00c3\u00a4hnliche Verbrennungseigenschaften auf und k\u00c3\u00b6nnen aufgrund des strukturellen Aufbaus wesentlich sauberer verbrannt werden als Diesel, was zu einer Senkung der Partikelemissionen und mit heutiger Abgasnachbehandlung zu einer Senkung der NOx-Emissionen f\u00c3\u00bchren kann (siehe http:\/\/www.pr.uni-freiburg.de\/pm\/online-magazin\/forschen-und-entdecken\/sauber-tanken). Zudem k\u00c3\u00b6nnen OME ohne umfangreiche Anpassungen des Verbrennungssystems bereits in heutigen Dieselmotoren eingesetzt werden (aufgrund guter L\u00c3\u00b6sungseigenschaften sind dabei haupts\u00c3\u00a4chlich Dichtungsmaterialien auszutauschen). Neben dem Einsatz als Diesel-Kraftstoff werden OME momentan als Ersatzkraftstoff f\u00c3\u00bcr Methanol-Brennstoffzellen (MeOH) untersucht und k\u00c3\u00b6nnen als L\u00c3\u00b6sungsmittel eingesetzt werden. Zudem konnten mit verschiedenen OME positive Ergebnisse zur L\u00c3\u00b6slichkeit von CO2 aufgezeigt werden. Durch die nicht-toxischen Eigenschaften von OME k\u00c3\u00b6nnten kritische L\u00c3\u00b6sungsmittel ersetzt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Molekularstruktur von OMEn (CH3-O-(CH2-O)n-CH3) enth\u00c3\u00a4lt <em>n<\/em> monomere Formaldehyd-Gruppen (-(CH2-O)n-) (FA) und an den Enden jeweils eine Methylgruppe. F\u00c3\u00bcr die unterschiedlichen Einsatzgebiete k\u00c3\u00b6nnen die Eigenschaften somit durch die Einstellung der Anzahl an FA-Gruppen angepasst werden. Sehr diesel\u00c3\u00a4hnliche Eigenschaften kann man mit einem Gemisch aus OME3-5 erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Es existieren bereits mehrere Verfahren zur Herstellung von OME und in China wurde bereits eine Anlage mit etwa 40 000 Jahrestonnen OME3-8 realisiert. Das in China realisierte Verfahren besitzt aufgrund der langen Prozesskette jedoch noch Potential zur Steigerung des Wirkungsgrades. Die meisten Verfahren starten mit MeOH als Ausgangsstoff und beinhalten entweder eine umfangreiche Eduktaufbereitung (bspw. die Synthese aus OME1 und Trioxan) oder eine Vielzahl an Nebenprodukten (bspw. die Synthese aus MeOH und FA).<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das im Zuge der Promotion untersuchte Verfahren weist dabei das Potential auf energetisch effizienter zu sein als Alternativverfahren. Um das Potential aufzuzeigen wird der gesamte Prozess vorerst in eine Prozesssimulationssoftware implementiert, was die M\u00c3\u00b6glichkeit bietet das Verfahren direkt mit alternativen Prozessen zu vergleichen, auch hinsichtlich der Gestehungskosten. Im Anschluss daran sollen die hinterlegten thermodynamischen Modelle experimentell validiert und Parameter ggf. angepasst werden. Langfristiges Ziel ist es eine kontinuierliche Anlage zur Herstellung von OME>3 auszulegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiterentwicklung eines Power-to-Liquid Verfahrens zur Produktion von Oxymethylenethern Das Ziel der Promotion ist die Untersuchung eines neuen, innovativen und effizienten Verfahrens zur Herstellung von Oxymethylenethern (OME) zur Senkung der Gestehungskosten. OME weisen sehr diesel\u00c3\u00a4hnliche Verbrennungseigenschaften auf und k\u00c3\u00b6nnen aufgrund des strukturellen Aufbaus wesentlich sauberer verbrannt werden als Diesel, was zu einer Senkung der Partikelemissionen und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[2477],"class_list":["post-52375","promotionsstipendium","type-promotionsstipendium","status-publish","hentry","tag-deutschland"],"meta_box":{"dbu_stipendiaten_az":"20018\/541","dbu_stipendiaten_anrede":"","dbu_stipendiaten_nachname":"Mantei","dbu_stipendiaten_vorname":"Franz","dbu_stipendiaten_titel":"","dbu_stipendiaten_fbeginn":"2018-07-01 00:00:00","dbu_stipendiaten_fende":"2021-08-31 00:00:00","dbu_stipendiaten_e_anschrif":"<p>Technische Universit\u00c3\u00a4t Berlin Institut f\u00c3\u00bcr Prozess- und Verfahrenstechnik Fachgebiet Verfahrenstechnik<\/p>","dbu_stipendiaten_betreuer":"Prof. Dr. Matthias Kraume","dbu_stipendiaten_email_dienst":"mister.mantei@gmx.de"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52375","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/promotionsstipendium"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52375\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58387,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/promotionsstipendium\/52375\/revisions\/58387"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=52375"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=52375"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=52375"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}