{"id":52374,"date":"2026-02-11T10:48:13","date_gmt":"2026-02-11T09:48:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20018-542\/"},"modified":"2026-02-11T10:48:14","modified_gmt":"2026-02-11T09:48:14","slug":"20018-542","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20018-542\/","title":{"rendered":"Der Einfluss von veganer Ern\u00e4hrung auf kognitive F\u00e4higkeiten und die Mikrobiom-Darm-Gehirn-Achse &#8211; untersucht in einer Studie zu Langzeit-Veganern und -Vegetariern und in einer Ern\u00e4hrungs-Interventionsstudie"},"content":{"rendered":"<p>Der Einfluss von veganer Ern\u00e4hrung auf kognitive F\u00e4higkeiten und die Mikrobiom-Darm-Gehirn-Achse<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Berechnung des \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks von Lebensstilfaktoren, wie beispielsweise Ern\u00e4hrung, Mobilit\u00e4t oder Kleidung, wird immer h\u00e4ufiger verwendet, aufgrund des steigenden Umweltbewusstseins und des Interesses an Klimaschutz. Die Nahrungsdom\u00e4ne ist ein naheliegendes Ziel, um weitreichende Verbesserungen f\u00fcr die \u00f6kologische Auswirkung der Gesellschaft zu erreichen, da die Wertsch\u00f6pfungsketten in der Tierhaltung ca. 14.5 % der globalen anthropogenen Treibhausgasemissionen (Gerber et al., 2013), 22 % des gesamten Grundwasserfu\u00dfabdrucks (Hoekstra and Mekonnen, 2012) und 38 % der globalen Landnutzung (FAO, 2003) verursacht. Die \u00f6kologische Auswirkung von unterschiedlichen Ern\u00e4hrungsweisen h\u00e4ngt stark mit dem Verbrauch von Milchprodukten und Fleisch zusammen, was es spannend macht, das \u00f6kologische Profil von unterschiedlichen Ern\u00e4hrungsweisen in Hinblick auf Emissionen, Wasser- und Landnutzung zu evaluieren. Eine Review \u00fcber 14 Publikationen, die sich mit globalen Szenarios und Ern\u00e4hrungsverhalten befasst zeigt, dass es ein Einsparungspotenzial von 50% gibt, anthropogene Treibhausgase und Landnutzungsanforderungen mit Ern\u00e4hrung einzusparen (Hallstr\u00f6m et al., 2015). Das gr\u00f6\u00dfte Einsparungspotenzial f\u00fcr Treibhausgase liegt laut Meinung der Autoren bei der Menge und der Art des konsumierten Fleisches. Sie folgern, dass eine vegane Ern\u00e4hrung das gr\u00f6\u00dfte Einsparungspotenzial f\u00fcr Emissionen hat im Vergleich zu einer omnivoren oder eine ovo-lacto-vegetarischen Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Mein Forschungsprojekt hat das Ziel, zu untersuchen, ob eine pflanzliche Ern\u00e4hrung einen Einfluss auf den K\u00f6rper und vor allem auf das Gehirn und unser Essverhalten hat. In Beobachtungsstudien untersuchen wir den Effekt einer einmaligen Mahlzeit auf das Wohlbefinden und in einer Querschnittsstudie analysieren wir Gewichtsstatus, Ern\u00e4hrungsverhalten sowie verschiedene Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale von langfristigen Vegetariern. In einer Interventionsstudie testen wir, ob die Umstellung auf eine pflanzliche Ern\u00e4hrung einen Effekt auf Nahrungspr\u00e4ferenz und neuronale Messwerte, wie Gehirnaktivit\u00e4t und -mikrostruktur hat. Wir untersuchen, ob Biomarker, wie mikrobieller Status, Serumkonzentrationen von Proteinen und Hormonen, dabei eine vermittelnde Rolle spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das Projekt hat einen stark ausgepr\u00e4gten interdisziplin\u00e4ren Fokus, und verbindet Neurowissenschaften, Psychologie und Biologie, sowie philosophische Aspekte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einfluss von veganer Ern\u00e4hrung auf kognitive F\u00e4higkeiten und die Mikrobiom-Darm-Gehirn-Achse Die Berechnung des \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks von Lebensstilfaktoren, wie beispielsweise Ern\u00e4hrung, Mobilit\u00e4t oder Kleidung, wird immer h\u00e4ufiger verwendet, aufgrund des steigenden Umweltbewusstseins und des Interesses an Klimaschutz. 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