{"id":52318,"date":"2026-02-11T10:48:05","date_gmt":"2026-02-11T09:48:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20019-599\/"},"modified":"2026-02-11T10:48:06","modified_gmt":"2026-02-11T09:48:06","slug":"20019-599","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20019-599\/","title":{"rendered":"Fl\u00fcchtige organische Verbindungen (VOCs) als Marker der Resistenzph\u00e4notypisierung und Instrumente zur Modulation der Pflanzengesundheit in Pflanzen-Pathogen-Interaktionen"},"content":{"rendered":"<p>Modulation von Pflanzen-Pathogen-Interaktionen mittels fl\u00fcchtigen organischen Verbindungen (VOCs)<\/p>\n<p>Pflanzeneigene Metabolite, sog. VOCs (eng. volatile organic compounds) sollen als non-invasive Marker der Resistenzph\u00e4notypisierung, sowie als Werkzeuge zur Modulation von Pflanzen-Pathogen-Interaktionen getestet werden.<\/p>\n<p>Ziel ist die Korrelation von VOC-Emission zu dem Resistenzpotential der Pflanze, um zu zeigen, dass sich VOCs als potentielle Alternativen des chemischen Pflanzenschutzes eignen.<\/p>\n<p>Die Gerste dient dabei als Modellorganismus, ob sich verschieden stark ausgepr\u00e4gte Anf\u00e4lligkeiten gegen\u00fcber Echtem Mehltau oder Fusarien durch VOC Muster zeigen lassen.<\/p>\n<p>Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Senderpflanzen, die mit Mehltau infiziert oder mechanisch verwundet wurden, unterschiedliche Signalkaskaden in einer Empf\u00e4ngerpflanze aktivieren. Eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung daf\u00fcr liegt in den spezifischen Emissionsmustern der Gerstenpflanzen, die anhand von Dufststoffsammel-Experimenten nun analysiert werden.<\/p>\n<p>Im Rahmen einer Resistenz-Chemotypisierung wurden verschiedene Mehltau-resistente Sorten untersucht. Dabei konnten 13 Kandidaten-VOCs identifiziert werden, die durch Pathogenbefall induziert wurden. Zudem lie\u00dfen sich anhand einer Hauptkomponentenanalyse Muster der VOC-Emission den verschiedenen Resistenzlevels zuordnen. Dies dient als erster Hinweis darauf, dass sich non-invasive Duftstoffe als Resistenzmarker eignen k\u00f6nnte und somit f\u00fcr zuk\u00fcnftige Z\u00fcchtungsprogramme herangezogen werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Aus dieser Auswahl stressinduzierbarer VOCs wurden einzelne Metabolite in Versuchen zur Resistenzinduktion angewandt. In Receivertests mit anschlie\u00dfendem Pathogenassay konnte eine Modulation der Anf\u00e4lligkeit gegen\u00fcber Echtem Mehltau beobachtet werden. Dazu wurde ein spezielles dynamisches Luftsystem gebaut, um unter m\u00f6glichst realen Bedingungen das Verhalten der Empf\u00e4ngerpflanzen zu studieren.<\/p>\n<p>Weiterhin steht hier nun im Fokus, welche zugrundeliegenden Mechanismen f\u00fcr diesen &#8220;Priming-Effekt&#8221; verantwortlich sind. Pflanzeneigenen Duftstoffe k\u00f6nnten eine innovative und nachhaltige Option im Pflanzenschutz darstellen, um den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln langfristig zu reduzieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Modulation von Pflanzen-Pathogen-Interaktionen mittels fl\u00fcchtigen organischen Verbindungen (VOCs) Pflanzeneigene Metabolite, sog. VOCs (eng. volatile organic compounds) sollen als non-invasive Marker der Resistenzph\u00e4notypisierung, sowie als Werkzeuge zur Modulation von Pflanzen-Pathogen-Interaktionen getestet werden. 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