{"id":52308,"date":"2026-02-11T10:48:01","date_gmt":"2026-02-11T09:48:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20019-609\/"},"modified":"2026-02-11T10:48:05","modified_gmt":"2026-02-11T09:48:05","slug":"20019-609","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20019-609\/","title":{"rendered":"Synthese immobilisierter BINOL-Phosphors\u00e4uren und deren Anwendung in der heterogenen, asymmetrischen Organokatalyse im Hinblick auf eine umweltschonende und einfache R\u00fcckgewinnung des Katalysatormaterials"},"content":{"rendered":"<p>Immobilisierte BINOL-Phosphors\u00e4uren in der heterogenen, asymmetrischen Organokatalyse.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Die Organokatalyse ist ein essentieller Bestandteil der modernen, stereoselektiven Synthesechemie und hat innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte zahlreiche Katalysatorstrukturen hervorgebracht. In diesem Kontext erwiesen sich auch BINOL-basierte Phosphors\u00e4uren als privilegierte Motive in der asymmetrischen Katalyse, wobei die R\u00fcckgewinnung der Katalysatoren mit einem erheblichen Aufwand einhergeht.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Im Hinblick auf eine nachhaltige Nutzung dieser kostbaren Organokatalysatoren verspricht die Immobilisierung an inerten Tr\u00e4germaterialien eine effektive R\u00fcckgewinnung und Wiederverwertung des Katalysatormaterials bei gleichzeitigem Erhalt der Leistungsf\u00e4higkeit. Eine Immobilisierung k\u00f6nnte daher ma\u00dfgeblich zur Erweiterung des Anwendungsbereiches dieser Katalysatorklasse, sowie zu einer umweltfreundlicheren Reaktionsf\u00fchrung im Sinne einer &#8220;Gr\u00fcnen Chemie&#8221; beitragen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Das Ziel meines Promotionsvorhabens ist es, eine neuartige Methode zur Synthese immobilisierter BINOL-Phosphors\u00e4urekatalysatoren zu etablieren. Dieses Verfahren soll sich dadurch auszeichnen, dass die bisherigen, erheblichen Limitierungen bez\u00fcglich des Tr\u00e4germaterials vermieden werden. Gleichzeitig sollen die herausragenden M\u00f6glichkeiten zur Modifizierung des BINOL-Ger\u00fcsts erhalten bleiben, um erstmals eine Bibliothek ma\u00dfgeschneiderter, BINOL-Phosphors\u00e4ure-basierter Festphasenkatalysatoren zu generieren, die vielf\u00e4ltig in Testreaktionen eingesetzt werden sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Im Rahmen der Testreaktionen sollen die Auswirkungen verschiedener Tr\u00e4ger, insbesondere Silica-Tr\u00e4ger mit definierten Materialeigenschaften, auf die katalytische Aktivit\u00e4t untersucht werden. Des Weiteren kann die Anbindung der Phosphors\u00e4uren am Tr\u00e4ger \u00fcber variable Linker-Gruppen eingestellt werden. Die Katalysatoren sollen im Batch und im Durchfluss eingesetzt werden, wobei deren Wiederverwendbarkeit und Langzeitstabilit\u00e4t sowie deren katalytische Aktivit\u00e4t im Fokus der Untersuchungen stehen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Dar\u00fcber hinaus sollen die Festphasenkatalysatoren in Mikrochips implementiert werden um eine parallelisierbare\u00a0Reaktionsf\u00fchrung im Mikro-Durchfluss zu erlauben. Dadurch k\u00f6nnen aufwendige Reaktionsoptimierungen (z.B. Katalysator- oder L\u00f6sungsmittelscreening etc.) ressourcenschonend und in kurzer Zeit realisiert werden.\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immobilisierte BINOL-Phosphors\u00e4uren in der heterogenen, asymmetrischen Organokatalyse. Die Organokatalyse ist ein essentieller Bestandteil der modernen, stereoselektiven Synthesechemie und hat innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte zahlreiche Katalysatorstrukturen hervorgebracht. 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