{"id":52265,"date":"2026-10-23T12:48:11","date_gmt":"2026-10-23T10:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20020-652\/"},"modified":"2026-10-23T12:48:12","modified_gmt":"2026-10-23T10:48:12","slug":"20020-652","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20020-652\/","title":{"rendered":"Wild mammals and urbanities: Investigating human perceptions of urban wildlife for improved urban planning and biodiversity conversation in Berlin"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:justify;\">Der menschliche Einfluss auf \u00c3\u2013kosysteme durch die Ausbreitung von St\u00c3\u00a4dten, Verkehrswegen sowie Forst- und Landwirtschaftsfl\u00c3\u00a4chen f\u00c3\u00bchrt zur Verringerung nat\u00c3\u00bcrlicher Lebensr\u00c3\u00a4ume wilder Tiere. Einige von ihnen entdecken die Stadt als neuen Lebensraum: Das Nahrungsangebot ist teilweise h\u00c3\u00b6her, es gibt weniger Fressfeinde und eine geringere Bejagung. Dies hat wiederum Auswirkungen auf den Menschen: W\u00c3\u00a4hrend einige Arten wie Wildschweine (<em>Sus scrofa<\/em>) oder F\u00c3\u00bcchse (<em>Vulpes vulpes<\/em>) mit Angst verkn\u00c3\u00bcpft werden, sucht der Mensch zu anderen Kontakt und f\u00c3\u00bcttert z.B. Eichh\u00c3\u00b6rnchen (<em>Sciurus vulgaris<\/em>). Somit sollten Mensch-Wildtier-Beziehungen besser verstanden werden, und in Stadt- und Naturschutzplanungen ber\u00c3\u00bccksichtigt werden. Durch eine Kombination aus sozialwissenschaftlichen und \u00c3\u00b6kologischen Daten soll hier eine Typisierung von Management zu urbanen Wildtieren hinsichtlich Stadt(gr\u00c3\u00bcn)planung, Populationskontrolle und Umweltbildung entwickelt werden. Hierf\u00c3\u00bcr werden a) in einem strukturierten Literatur-Review Forschungspublikationen zu ;Urban Mammals ausgewertet, b) Stakeholderanalysen zur Situation wilder S\u00c3\u00a4ugetiere in deutschen Gro\u00c3\u0178st\u00c3\u00a4dten (Berlin, Hamburg, M\u00c3\u00bcnchen, K\u00c3\u00b6ln) durchgef\u00c3\u00bchrt, c) Online-Befragungen\u00c2\u00a0 bez\u00c3\u00bcglich der Einstellungen zu wilden S\u00c3\u00a4ugetieren in deutschen Gro\u00c3\u0178st\u00c3\u00a4dten gef\u00c3\u00bchrt und d) m\u00c3\u00b6gliche Interaktionsr\u00c3\u00a4ume ausgew\u00c3\u00a4hlter wilder S\u00c3\u00a4ugetierarten (Wildschwein, Biber und Waschb\u00c3\u00a4r) in einem Systemmodell am Beispiel Berlins simuliert und mit den Vorstellungen der Befragten verglichen. Ferner wird der Waschb\u00c3\u00a4r als inavsive Art und bekanntes &#8220;Stadtwildtier&#8221; genauer untersucht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">Betreut wird die Disserstation von Prof. Dr. Dagmar Haase (HU Berlin\/UfZ), Prof. Dr. Jonathan Jeschke (FU Berlin\/IGB) und Prof. Dr. Stephanie Kramer-Schadt (TU Berlin\/IZW).<\/p>\n<p>\u00c2\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der menschliche Einfluss auf \u00c3\u2013kosysteme durch die Ausbreitung von St\u00c3\u00a4dten, Verkehrswegen sowie Forst- und Landwirtschaftsfl\u00c3\u00a4chen f\u00c3\u00bchrt zur Verringerung nat\u00c3\u00bcrlicher Lebensr\u00c3\u00a4ume wilder Tiere. Einige von ihnen entdecken die Stadt als neuen Lebensraum: Das Nahrungsangebot ist teilweise h\u00c3\u00b6her, es gibt weniger Fressfeinde und eine geringere Bejagung. 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