{"id":52239,"date":"2026-02-28T10:46:15","date_gmt":"2026-02-28T09:46:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20020-678\/"},"modified":"2026-02-28T10:46:15","modified_gmt":"2026-02-28T09:46:15","slug":"20020-678","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20020-678\/","title":{"rendered":"Back to the wild: Transplantationsexperimente in Kombination mit dem resurrection approach zur Untersuchung von Pflanzenanpassungen an die Umweltver\u00e4nderungen der letzten Jahrzehnte"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:justify;\"><strong>Das Ziel meines Promotionsvorhabens ist zu untersuchen, wie Pflanzen in den letzten Dekaden durch Umweltver\u00e4nderungen, insbesondere durch ein w\u00e4rmeres, trockeneres Klima, in ihren evolution\u00e4ren Anpassungen beeinflusst wurden. Dazu werde ich den resurrection approach f\u00fcr vier verschiedene europ\u00e4ische krautige Pflanzenarten (Clinopodium vulgare, Leontodon hispidus, Linum tenuifolium, Melica ciliata) anwenden. Hierbei wird nicht nur das Material aus den Samenbanken (Vorfahren, 90er Jahre) und neu gesammelte Samen (Nachfahren) verwendet, sondern ich werde jeweils auch die Vor- und Nachfahren hybridisieren, um die Vererbung ausgew\u00e4hlter Merkmalen zu untersuchen. Ich m\u00f6chte Samen und Keimlinge von Vor- und Nachfahren an die urspr\u00fcnglichen Herkunftsorte transplantieren und weitere common garden-Experimente mit Behandlungen (D\u00fcrre, Konkurrenz und D\u00fcngung) im Gew\u00e4chshaus durchf\u00fchren. Vorhandene molekulare Daten erlauben mir zudem, mittels QST-FST-Analysen den vergangenen Selektionsdruck auf \u00f6kologisch wichtige Merkmalen zu untersuchen. Mit diesen Ans\u00e4tzen wird es mir m\u00f6glich sein, ein umfassendes Bild \u00fcber die evolution\u00e4ren Vorg\u00e4nge der letzten fast 30 Jahre innerhalb dieser 4 Populationen zeichnen zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem werden die Ergebnisse meiner Arbeit f\u00fcr Naturschutz, Renaturierung und Vorhersagen f\u00fcr Pflanzenreaktionen auf den Klimawandel sehr wertvoll sein. Meine Arbeit kann aufzeigen, ob und wie lange Samen in Wildpflanzensamenbanken gelagert werden k\u00f6nnen,\u00a0 um sie f\u00fcr Artenf\u00f6rderungsma\u00dfnahmen wie Wiederansiedlungen zur\u00fcck in die Natur zu bringen. Ferner kann die Frage beantwortet werden, wie rasch Samenbankakzessionen ihre Anpassungen an den Ursprungsstandorten verlieren, und ob Hybridisierung von Samenbankakzessionen mit den Pflanzen vor Ort das \u00dcberleben der Population beeinflussen.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ziel meines Promotionsvorhabens ist zu untersuchen, wie Pflanzen in den letzten Dekaden durch Umweltver\u00e4nderungen, insbesondere durch ein w\u00e4rmeres, trockeneres Klima, in ihren evolution\u00e4ren Anpassungen beeinflusst wurden. Dazu werde ich den resurrection approach f\u00fcr vier verschiedene europ\u00e4ische krautige Pflanzenarten (Clinopodium vulgare, Leontodon hispidus, Linum tenuifolium, Melica ciliata) anwenden. 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