{"id":52233,"date":"2026-10-23T12:48:01","date_gmt":"2026-10-23T10:48:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/promotionsstipendium\/20020-684\/"},"modified":"2026-10-23T12:48:05","modified_gmt":"2026-10-23T10:48:05","slug":"20020-684","status":"publish","type":"promotionsstipendium","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/promotionsstipendium\/20020-684\/","title":{"rendered":"Kolleg Circular Economy: Experimentelle Verhaltensforschung \u00c3\u00bcber die Auswirkungen von Modelleigenschaften kreislaufwirtschaftlicher Gesch\u00c3\u00a4ftsmodelle auf Nutzungsintentionen und die tats\u00c3\u00a4chliche Nutzung kreislaufwirtschaftlicher Angebote"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align:justify;\"><strong>Die Kreislaufwirtschaft ins Rollen bringen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align:justify;\">\u00c2\u00a0<\/p>\n<p>Die Kreislaufwirtschaft entkoppelt wirtschaftlichen Fortschritt von der Nutzung nat\u00c3\u00bcrlicher Ressourcen und ist als Kernelement des Green Deal der Europ\u00c3\u00a4ischen Union ein wichtiger Bestandteil politischer F\u00c3\u00b6rderma\u00c3\u0178nahmen f\u00c3\u00bcr eine nachhaltige Entwicklung in Europa. Im Vergleich zu herk\u00c3\u00b6mmlichen, linearen \u00e2\u20ac\u017etake-make-use-dispose\u00e2\u20ac\u0153 Angeboten verlangen kreislaufwirtschaftliche Gesch\u00c3\u00a4ftsmodelle ihren Konsument*innen und Nutzer*innen teils erhebliche Verhaltens\u00c3\u00a4nderungen ab. Nur wenn diese willens sind, ihr Verhalten an derartige Modelle anzupassen, lassen sich die \u00c3\u00b6konomischen und \u00c3\u00b6kologischen Potenziale der Kreislaufwirtschaft realisieren.<\/p>\n<p>Das Forschungsvorhaben untersucht die Auswirkungen unterschiedlicher Modelleigenschaften kreislaufwirtschaftlicher Angebote\u00c2\u00a0auf Nutzungsintentionen und das tats\u00c3\u00a4chliche Nutzungsverhalten von Kund*innen.\u00c2\u00a0Dabei liegt der Fokus auf den Themenfeldern Plastik und elektronische Ger\u00c3\u00a4te.\u00c2\u00a0Als Forschungsgegenst\u00c3\u00a4nde dienen insbesondere Mehrwegsysteme f\u00c3\u00bcr Essensbeh\u00c3\u00a4lter sowie R\u00c3\u00bcckkaufangebote f\u00c3\u00bcr elektronische Ger\u00c3\u00a4te. Methodisch st\u00c3\u00bctzt sich das Forschungsvorhaben vornehmlich auf Verhaltensexperimente in Onlinesettings und die Analyse von Felddaten.<\/p>\n<p>Ziel ist es, wissenschaftliche\u00c2\u00a0Erkenntnisse nicht nur gemeinsam mit Unternehmen zu erarbeiten, sondern dar\u00c3\u00bcber hinaus l\u00c3\u00b6sungsorientierte praktische Handlungsempfehlungen f\u00c3\u00bcr kreislaufwirtschaftliche Gesch\u00c3\u00a4ftsmodelle abzuleiten. Anbieter kreislaufwirtschaftlicher Modelle \u00e2\u20ac\u201c h\u00c3\u00a4ufig lokal agierende, kleine und mittelgro\u00c3\u0178e Unternehmen \u00e2\u20ac\u201c sollen von diesen Empfehlungen profitieren, indem sie ihre Angebote gezielt auf die Bed\u00c3\u00bcrfnisse ihrer Kund*innen\u00c2\u00a0zuschneiden und damit die Nachfrage steigern k\u00c3\u00b6nnen. So bef\u00c3\u00a4higt dieses Forschungsvorhaben Unternehmen, langfristig profitable kreislaufwirtschaftliche Gesch\u00c3\u00a4ftsmodelle zu etablieren und dadurch ihr \u00c3\u00b6kologisches Potenzial zu entfalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kreislaufwirtschaft ins Rollen bringen \u00c2\u00a0 Die Kreislaufwirtschaft entkoppelt wirtschaftlichen Fortschritt von der Nutzung nat\u00c3\u00bcrlicher Ressourcen und ist als Kernelement des Green Deal der Europ\u00c3\u00a4ischen Union ein wichtiger Bestandteil politischer F\u00c3\u00b6rderma\u00c3\u0178nahmen f\u00c3\u00bcr eine nachhaltige Entwicklung in Europa. Im Vergleich zu herk\u00c3\u00b6mmlichen, linearen \u00e2\u20ac\u017etake-make-use-dispose\u00e2\u20ac\u0153 Angeboten verlangen kreislaufwirtschaftliche Gesch\u00c3\u00a4ftsmodelle ihren Konsument*innen und Nutzer*innen teils erhebliche Verhaltens\u00c3\u00a4nderungen ab. 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