{"id":55678,"date":"2026-01-14T10:32:40","date_gmt":"2026-01-14T09:32:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/39141-01\/"},"modified":"2026-01-14T10:32:41","modified_gmt":"2026-01-14T09:32:41","slug":"39141-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/39141-01\/","title":{"rendered":"Parkhaus zu Wohn- und Lebensraum Chancen f\u00fcr die Quartierentwicklung \u2212 Herausforderungen an den Prozess"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Aniass des Vorhabens:<br \/>\nDie Innenst\u00e4dte funktionleren in ihrer Nutzung als Zentrum des Handels und Arbeitens nicht mehr. Durch die Corona Pandemie beschleunigt, weicht der station\u00e4re Einzelhandel stetig dem Online-Handel und hinterl\u00e4sst eine immer weniger belebte Innenstadt. Auch die Ver\u00e4nderung der Arbeitswelt und die Zunahme des Arbeitens vom Homeoffice aus ver\u00e4ndert die Bedeutung der Innenst\u00e4dte als B\u00fcrostandort. <\/p>\n<p>Doch gerade der zunehmende Leerstand kann als Potenzial begriffen werden. Im Zuge dieses Wandels entstehen Freir\u00e4ume f\u00fcr Nutzungen, die sonst wenig oder keinen Platz im Zentrum finden: Kultur und Bildung, Handwerk und Gewerbe, und nicht zuletzt &#8211; Wohnen. Denn die Anforderungen an die zentralen Orte unserer St\u00e4dte sind nun erneut zu verhandeln.<\/p>\n<p>Zielsetzung:<br \/>\nMit der Untersuchung und Studie zur Transformation der Innenst\u00e4dte wollten wir Antworten auf folgende Fragen finden und eine Handlungsempfehlung f\u00fcr die weitere Entwicklung entwickeln:<\/p>\n<p>F\u00fcr wen soll die Innenstadt der Zukunft sein?<br \/>\nWer wird dort arbeiten, wer wird dort wohnen? Wer wird dorthin kommen und womit? So \u00e4ndert sich nat\u00fcrlich nicht nur die Nutzung der Innenstadt, sondern auch ihre Nutzer*innen und damit auch die vorhandene Fokussierung auf den PKW.<\/p>\n<p>Es ist politischer Konsens im Zuge der Mobilit\u00e4tswende den MIV (motorisierter Individualverkehr) in deutschen Innenst\u00e4dten zu minimieren und einen verst\u00e4rkten Fokus auf \u00d6PNV, Rad- und Fu\u00dfverkehr zu legen. Im Sinne des Klimaschutzes ist es damit auch aus planerischer Sicht dringend notwendig, dass \u00fcber eine ressourcenschonende und sozial gerechte Transformation der zugrundeliegenden Infrastruktur nachgedacht wird. sozial gerechte Transformation der zugrundeliegenden Infrastruktur nachgedacht wird. Hierzu geh\u00f6ren neben Stra\u00dfen und Parkpl\u00e4tzen vor allem die zahlreichen Parkh\u00e4user in den Innenst\u00e4dten Deutschlands.<\/p>\n<p>Sie bergen das r\u00e4umliche Potenzial, zu wegweisenden Ankerpunkten f\u00fcr diesen gesellschaftlichen Prozess zu werden.<\/p>\n<p>Der offen zug\u00e4ngliche Bericht soll nicht nur das Wissen f\u00fcr alle beteiligten Akteur*innen versammeln, sondern so formuliert und angelegt sein, dass sich die grunds\u00e4tzliche Methodik auch auf andere Innenst\u00e4dte bzw. Quartiere Deutschlands anwenden l\u00e4sst. Der MUT Urban Trust ist an einem \u00fcberregionalen Wissensaustausch interessiert und steht auch nach Projektabschluss weiterhin zur Verf\u00fcgung, den Bericht aktiv in anderen Orten zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenPhase 1 &#8211; Untersuchung<br \/>\nUm eine ausreichende Datenlage zu schaffen, werden wir im ersten Schritt eine umfangreiche Untersuchung des Quartiers der s\u00fcdlichen Hamburger Altstadt durchf\u00fchren. Dazu geh\u00f6rt auch die Einbindung in die Umgebung und die lokalen<br \/>\nParkh\u00e4user. Die einzelnen Untersuchungen werden interdisziplin\u00e4r von den entsprechenden Fachkr\u00e4ften durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Phase 2 &#8211; Entwicklung Raumprogramm<br \/>\nDas Raumprogramm f\u00fcr das zu transformierende Parkhaus setzt sich zum einen aus vorher definierten Nutzungen und den im Prozess mit der Nachbarschaft erarbeiteten quartiersspezifischen Nutzungen zusammen. So sammelt diese Phase das Fachwissen der Planenden und das lokale Wissen der Anwohner*innen als Vorbereitung f\u00fcr den folgenden Prozess der Koproduktion.<\/p>\n<p>Phase 3 &#8211; Vergleich Potenzial mit Anforderungen<br \/>\nIn dieser Phase vergleichen wir unter Beteiligung des gesamten Quartiers in einem Workshop-Prozess mit dem Quartierverein Altstadt f\u00fcr Alle! e.V.&#8221; die gesammelten Informationen aus Phase 1 und Phase 2 und erstellen ein geeignetes und real<br \/>\numsetzbares Raumprogramm f\u00fcr das ausgew\u00e4hlte Parkhaus. Dies findet statt in zwei konsekutiv aufeinander aufbauenden Workshop-Formaten.<\/p>\n<p>Phase 4 &#8211; Untersuchung grunds\u00e4tzlicher Fragestellungen<\/p>\n<p>Phase 5 &#8211; Erstellung eines \u00f6ffentlichen Berichtes<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Revitalisierung der s\u00fcdlichen Altstadt Hamburgs stellt eine erhebliche Herausforderung dar, die jedoch auch erhebliche Potenziale f\u00fcr eine nachhaltige, zukunftsorientierte und sozial gerechte Stadtentwicklung birgt. Dieses Vorhaben erfordert daher eine umfassende Neuorientierung in der Planung und Gestaltung der st\u00e4dtischen R\u00e4ume, wobei \u00f6kologische, soziale und \u00f6konomische Aspekte miteinander verkn\u00fcpft werden m\u00fcssen, insbesondere angesichts des Klimawandeis, der demografischen Ver\u00e4nderungen und der fortschreitenden Urbanisierung besitzt die Transformation der Altstadt eine gewisse Dringlichkeit. Die geplanten Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen dabei nicht ausschlie\u00dflich langfristig tragf\u00e4hig sein, sondern auch flexibel auf die dynamischen Bed\u00fcrfnisse der Stadt und die sich darin befindenden Bewohnerinnen reagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dabei k\u00f6nnte die Umgestaltung bestehender Infrastrukturen f\u00fcr nachhaltige Umnutzungen besonders relevant sein. Dies zeigt sich im Rahmen des Forschungsberichts anhand der zahlreich vorhandenen Parkh\u00e4user in der s\u00fcdlichen Altstadt Hamburgs. Diese Geb\u00e4ude, die in der Vergangenheit prim\u00e4r als Stellfl\u00e4chen f\u00fcr den motorisierten Individualverkehr dienten, haben durch den fortschreitenden R\u00fcckgang der Autonutzung in Innenst\u00e4dten an Bedeutung und zugleich an Nutzen verloren. Dies bietet jedoch gleichzeitig die Chance, diese einer neuen, multifunktionalen Nutzung zuzuf\u00fchren und somit als Transformationspotenziaie anzusehen.<\/p>\n<p>Die Umnutzung von Parkh\u00e4usern k\u00f6nnte eine Vielzahl von Synergien schaffen: Einerseits bieten sie die M\u00f6glichkeit, dringend ben\u00f6tigten Wohn- und Arbeitsraum in zentraler Lage zu schaffen, ohne neue Fl\u00e4chen zu versiegeln. Zudem k\u00f6nnten Parkh\u00e4user als Urbane Mobilit\u00e4ts-Hubs fungieren, in denen neben konventionellen Parkm\u00f6glichkeiten auch Angebote wie Carsharing, E-Ladestationen, Fahrradverleih und \u00f6ffentliche Verkehrsmittel integriert werden. Dadurch k\u00f6nnten diese Geb\u00e4ude zu zentralen Knotenpunkten einer nachhaltigen Mobilit\u00e4tsstrategie werden, die den privaten Autoverkehr weiter reduziert und alternative Verkehrsmittel f\u00f6rdert. Auch kulturelle oder soziale Nutzungen, wie tempor\u00e4re Veranstaitungsfl\u00e4chen oder st\u00e4dtische Begr\u00fcnung, k\u00f6nnten die Attraktivit\u00e4t dieser Bauwerke steigern. Die Umgestaltung von Parkh\u00e4usern er\u00f6ffnet nicht nur neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine nachhaltige Mobilit\u00e4tsinfrastruktur, sondern tr\u00e4gt auch zur Bereitstellung dringend ben\u00f6tigter Wohn- und Freir\u00e4ume bei, was einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualit\u00e4t insbesondere in zentralen Lagen leisten kann.<\/p>\n<p>Eine weitere zentrale Herausforderung stellt in den von uns untersuchten Forschungsbereich die Verkehrsplanung dar. Die derzeitige Verkehrsf\u00fchrung, ins besondere durch die Willy-Brandt-Stra\u00dfe und die Domachse, ist stark auf den Autoverkehr<br \/>\nausgerichtet und f\u00fchrt zu einer erheblichen Fragmentierung des Stadtbildes. Diese breiten verkehrsintensiven Stra\u00dfen erscheinen wie Barrieren, welche die verschiedenen Teile der Altstadt voneinander trennen und insbesondere fu\u00dfl\u00e4ufige Erschlie\u00dfung des Quartiers erschweren. Eine der zentralen Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t in der Altstadt stellt daher die Reduzierung des Autoverkehrs und die Neugestaltung dieser Verkehrsachsen sein.<\/p>\n<p>Ein weiterer zentraler Ansatz zur F\u00f6rderung der sozialen und kulturellen Teilhabe ist die tempor\u00e4re Umnutzung von bestehenden Infrastrukturen f\u00fcr kulturelle und kreative Zwecke. Hierbei k\u00f6nnten Parkh\u00e4user oder leerstehende Geb\u00e4ude als Veranstaltungsorte f\u00fcr Konzerte, Ausstellungen, Theaterauff\u00fchrungen oder Gemeinschaftsprojekte genutzt werden. Solche tempor\u00e4ren Nutzungen h\u00e4tten nicht nur den Vorteil, dass sie das kulturelle Leben in der Altstadt bereichern und vielf\u00e4ltige Zielgruppen anziehen, sondern auch dazu beitragen, das Quartier \u00fcberregional bekannt zu machen und seine Attraktivit\u00e4t als Wohn- und Arbeitsort zu steigern.<\/p>\n<p>Es l\u00e4sst sich feststeilen, dass die Finanzierung dieser umfassenden st\u00e4dtebaulichen und infrastrukturellen Ma\u00dfnahmen eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in diesem Kontext darstellt. W\u00e4hrend langfristige Masterpl\u00e4ne oft an b\u00fcrokratischen und finanziellen H\u00fcrden scheitern, bieten insbesondere kleinere, schrittweise umsetzbare Projekte die M\u00f6glichkeit, pragmatische L\u00f6sungen zu finden und flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren.<\/p>\n<p>Insgesamt zeigt sich, dass die erfolgreiche Transformation in der s\u00fcdlichen Altstadt Hamburgs nur durch eine integrierte, interdisziplin\u00e4re und partizipative Herangehensweise erreicht werden kann, \u00f6kologische, soziale und \u00f6konomische Zielsetzungen m\u00fcssen miteinander in Einklang gebracht werden, um eine nachhaltige und lebenswerte Stadt f\u00fcr alle zu schaffen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Begleitung der Studie<br \/>\nW\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung und Erstellung der Studie wurde eine Einbindung aller Stakeholder durch eine Befragung der Bewohner und Gewerbetreibenden der Hamburger Altstadt zu ihren Anforderungen und Zukunftsideen f\u00fcr die Hamburger Altstadt durchgef\u00fchrt. Die Ergebnisse sind Teil der vorgelegten Studie.<\/p>\n<p>Weiterhin wurden Interviews und Gespr\u00e4che mit wichtigen Akteuren wie dem Verein Altstadt f\u00fcr alle, der Genossenschaft Gr\u00f6ninger Hof und weiteren zu ihren Vorstellungen der zuk\u00fcnftigen Quartiersentwicklung durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Um die \u00dcberlegungen zur Quartiersentwicklung und Zwischenergebnisse der Studie zu teilen sowie zus\u00e4tzlichen Input und Expertise zu generieren, wurde ein \u00f6ffentlicher Workshop zusammen mit dem Verein Altstadt f\u00fcr Alle durchgef\u00fchrt, dessen Ergebnisse ebenfalls in die Studie eingeflossen sind.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sentation der Ergebnisse<br \/>\nVon uns wird eine Ver\u00f6ffentlichung der Studie nach abschlie\u00dfender Pr\u00fcfung und Bewertung durch die DBU angestrebt.<br \/>\nDies kann &#8211; je nach Interesse der DBU &#8211; im Rahmen einer gemeinsamen Pressemitteilung und zus\u00e4tzlich einem gemeinsamen Pressetermin (ggfs. unter Einbindung der Beh\u00f6rde f\u00fcr Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) der Freien und Hansestadt Hamburg) Ende Juli oder Anfang September in Hamburg erfolgen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Zeit umzudenken &#8211; Mut f\u00fcr Experimente!<br \/>\nDie Transformation von Parkh\u00e4usern kann dazu beitragen, die Stadt lebenswerter und attraktiver zu gestalten, w\u00e4hrend sie gleichzeitig nachhaltige Entwicklungen f\u00f6rdert und positive Auswirkungen auf das gesamte Quartier verzeichnet. Die Bereitschaft, Risiken einzugehen und Neues auszuprobieren, um innovative L\u00f6sungen zu finden ist unverzichtbar, um traditionelle Denk- und Planungsweisen zu \u00fcberdenken und offen f\u00fcr neue Ideen und Ans\u00e4tze zu sein.<\/p>\n<p>Nachhaltige Belebung der Innenstadt durch Wohnen!<br \/>\nDie nachhaltige Belebung der Innenstadt durch Wohnen f\u00f6rdert eine lebendige, diverse und sozial ausgewogene Gemeinschaft. Durch die Schaffung von attraktivem Wohnraum in zentralen Lagen werden Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen belebt, der Einzelhandel unterst\u00fctzt und die lokale Wirtschaft gest\u00e4rkt. Eine ausgewogene Mischung aus Wohn-, Arbeits- und Freizeitm\u00f6glichkeiten tr\u00e4gt zu einer hohen Lebensqualit\u00e4t bei.<\/p>\n<p>\u00f6ffentliche Parkh\u00e4user sind eine wertvolle Ressource!<br \/>\nParkh\u00e4user in der Innenstadt, insbesondere solche, die sich auf \u00f6ffentlichem Grund befinden und im Besitz der \u00f6ffentlichen Hand sind, k\u00f6nnen eine wertvolle Ressource sein. Ihre zentrale Lage an wichtigen Verkehrsachsen macht sie zu strategischen Standorten, die f\u00fcr verschiedene Zwecke genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nicht jedes Parkhaus eignet sich!<br \/>\nDie Entscheidung, Parkh\u00e4user zu transformieren, sollte sorgf\u00e4ltig abgewogen werden. Dabei sollten sowohl die potenziellen Vorteile als auch die Herausforderungen betrachtet werden, wenn beispielsweise ein Parkhaus aufgrund seiner Bausubstanz oder architektonischen Beschaffenheit nicht f\u00fcr eine langfristige Nutzung geeignet ist.<\/p>\n<p>Bauen Im Bestand muss anders gedacht werden!<br \/>\nDas Bauen im Bestand erfordert einen neuen Denkansatz, der sich von traditionellen Methoden unterscheidet. Es ist wichtig, offen f\u00fcr unterschiedliche Ergebnisse zu sein und flexibel auf die Gegebenheiten vor Ort zu reagieren. Die Minimierung von C02-Emissionen stellt dabei einen Gewinn dar und tr\u00e4gt zu einer nachhaltigeren Bauweise bei. Eine Kultur des Machens f\u00f6rdert den Erfolg, auch wenn dieser sich nicht immer in den klassischen Planungsstrukturen widerspiegelt. Der Fokus sollte weniger auf einem festen Masterplan liegen, sondern vielmehr auf einem adaptiven, schrittweisen Ansatz, der auf die spezifischen Bed\u00fcrfnisse und Potenziale des Bestands eingeht.<\/p>\n<p>Ein Quartler der Zukunft muss Kllmareslllent sein!<br \/>\nDie Entsiegelung von Fl\u00e4chen und die F\u00f6rderung gr\u00fcner und blauer Infrastrukturen sind entscheidend, um eine nachhaltige und widerstandsf\u00e4hige Stadtentwicklung zu gew\u00e4hrleisten. Der Vorteil der bereits vorhandenen blauen Infrastruktur im Quartier kann genutzt werden, um Wasserretention und -management zu verbessern und die Umgebung zu k\u00fchlen. Da unsere St\u00e4dte derzeit nicht ausreichend klimaresilient sind, m\u00fcssen wir uns auf Anpassungen und Ma\u00dfnahmen vorbereiten, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern und lebenswertere Quartiere zu schaffen.<\/p>\n<p>Autos von den Stra\u00dfen!<br \/>\nAutos aus dem \u00f6ffentlichen Raum zu entfernen kann zahlreiche Vorteile bieten, darunter die Schaffung von Freir\u00e4umen, die f\u00fcr verschiedene Gemeinschaftsaktivit\u00e4ten genutzt werden k\u00f6nnen. Nicht alles muss dabei im Voraus geplant sein. Indem Verantwortung abgegeben und Vertrauen in die \u00f6ffentliche Nutzung des Raums gesetzt wird, kann eine dynamische und ansprechende Umgebung entstehen.<\/p>\n<p>Ein Quartler der Zukunft muss Kllmareslllent sein!<br \/>\nDie Entsiegelung von Fl\u00e4chen und die F\u00f6rderung gr\u00fcner und blauer Infrastrukturen sind entscheidend, um eine nachhaltige und widerstandsf\u00e4hige Stadtentwicklung zu gew\u00e4hrleisten. Der Vorteil der bereits vorhandenen blauen Infrastruktur im Quartier kann genutzt werden, um Wasserretention und -management zu verbessern und die Umgebung zu k\u00fchlen. Da unsere St\u00e4dte derzeit nicht ausreichend klimaresilient sind, m\u00fcssen wir uns auf Anpassungen und Ma\u00dfnahmen vorbereiten, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern und lebenswertere Quartiere zu schaffen.<\/p>\n<p>Synergien und Solidarit\u00e4t!<br \/>\nSynergien und Solidarit\u00e4t sind Schl\u00fcsselkonzepte in der kooperativen Quartierentwicklung. Einzelne Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen unabh\u00e4ngig voneinander durchgef\u00fchrt werden, doch der gr\u00f6\u00dfte Nutzen entsteht, wenn verschiedene Ans\u00e4tze miteinander kombiniert werden. Diese Integration f\u00fchrt zu einer nachhaltigen Quartiersentwicklung, in der sich die einzelnen Ma\u00dfnahmen gegenseitig unterst\u00fctzen und verst\u00e4rken. Durch das Zusammenwirken von Projekten wie der Schaffung von Gr\u00fcnfl\u00e4chen, der F\u00f6rderung des Rad- und Fu\u00dfg\u00e4ngerverkehrs und der Verbesserung des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs entsteht eine ganzheitliche Entwicklung, die sowohl den Bewohnerinnen als auch der gesamten Stadt zugutekommt.<\/p>\n<p>\u00f6ffentlicher Raum Ist politisch!<br \/>\n\u00f6ffentlicher Raum ist politisch, und jede Ma\u00dfnahme, die positive Effekte aufzeigt und Mehrwerte schafft, kann eine Kettenreaktion von Nachahmung und weiteren Verbesserungen ausl\u00f6sen. Dies f\u00fchrt zu einem positiven Strahleffekt, der das Stadtbild und das Zusammenleben in der Gemeinde nachhaltig bereichert.<\/p>\n<p>Nicht alles muss geplant sein!<br \/>\nDurch die Schaffung von Freir\u00e4umen und das Loslassen von Verantwortung kann Vertrauen in die Kreativit\u00e4t und Eigeninitiative der Menschen gesetzt werden, \u00f6ffentlicher Raum ist stets politisch, und jede positive Ma\u00dfnahme hat das Potenzial,<br \/>\nNachahmungseffekte auszul\u00f6sen. Indem Mehrwerte und positive Auswirkungen sichtbar gemacht werden, kann ein inspirierender Strahleffekt erzielt werden, der die gesamte Gemeinschaft bereichert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Aniass des Vorhabens: Die Innenst\u00e4dte funktionleren in ihrer Nutzung als Zentrum des Handels und Arbeitens nicht mehr. 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