{"id":28040,"date":"2024-11-27T10:52:26","date_gmt":"2024-11-27T09:52:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/38437-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:52:26","modified_gmt":"2024-11-27T09:52:26","slug":"38437-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/38437-01\/","title":{"rendered":"Gesundheit und Nachhaltigkeit in Quartieren und Geb\u00e4uden ? Digitale L\u00f6sungsplattform"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>F\u00fcr Quartiersentwickler, Bauunternehmen, Baufamilien und Architekten ist die Recherche und Projektdokumentation von Gesundheits- und Nachhaltigkeitsanforderungen zeitaufwendig und komplex. Dies f\u00fchrt dazu, dass der Bau nachhaltiger Geb\u00e4ude oft unattraktiv erscheint. Sichere, gesundheitsgepr\u00fcfte und nachhaltige Produkte werden im bestehenden Labeldschungel oft nicht identifiziert und kommen daher nicht auf die Baustelle. Finanzielle F\u00f6rderungen erreichen die Endverbraucher nicht oder sind gef\u00e4hrdet, da der Mehraufwand durch die bestehenden F\u00f6rdermittel kaum gedeckt werden kann. F\u00fcr Unerfahrene ist die eigenst\u00e4ndige Bewertung von Bauprojekten hinsichtlich der Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards mit hohen Risiken verbunden. Das Fehlen einer zentralen digitalen Anlaufstelle f\u00fcr Nachhaltigkeitsdaten von Bauprojekten hat zur Folge, dass jedes Unternehmen sein eigenes Vorgehen entwickelt und somit zahlreiche Insell\u00f6sungen entstehen. Derzeit existiert keine Datenbank, die f\u00fcr alle Stakeholder eine umfassende L\u00f6sung bietet. Bestehende Datenbanken sind hinsichtlich der Aktualit\u00e4t und Vollst\u00e4ndigkeit ihrer bereitgestellten Daten v\u00f6llig intransparent.<br \/>\nDas Hauptziel unseres Projekts besteht darin, eine digitale L\u00f6sungsplattform zu entwickeln, die als zentrale Anlaufstelle f\u00fcr alle Akteure der Bauindustrie dient, die sich dem gesunden und nachhaltigen Bauen sowie dem Modernisieren und Betreiben von Geb\u00e4uden verschrieben haben. Diese Plattform wird gezielt darauf ausgelegt, die spezifischen Bed\u00fcrfnisse von Bauunternehmen, Architekten, Planern, Herstellern, H\u00e4ndlern und Handwerksbetrieben umfassend zu erf\u00fcllen. Sie stellt transparente, sorgf\u00e4ltig \u00fcberwachte und gepr\u00fcfte Produktinformationen bereit und schafft dadurch erheblichen Mehrwert. Dadurch soll das Erreichen von erforderlichen nachhaltigen Qualit\u00e4tsstandards, F\u00f6rderungen und Normen im Bauwesen nicht nur erm\u00f6glicht, sondern auch effizienter gestaltet werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden<br \/>\nSchritt 1: Marktrecherche und Stakeholder-Interviews<br \/>\n\u0095\tGr\u00fcndung eines Konsortiums zur Fragestellung unseres Projekts<br \/>\n\u0095\tDurchf\u00fchrung von Stakeholder-Interviews<br \/>\n\u0095\tAnwendung von Methoden wie SWOT-Analyse und Recherchearbeit zur Identifikation von Markttrends und Engp\u00e4ssen<br \/>\n\u0095\tEinbeziehung von weiteren Stakeholdern durch Fokusgruppen und Experteninterviews zur Sammlung von Feedback und Erkenntnissen<br \/>\nSchritt 2: Wissen \u00fcber Zertifizierungssysteme<br \/>\n\u0095\tDurchf\u00fchrung einer umfassenden Marktrecherche und Analyse von relevanten Zertifizierungssystemen auf Produkt- und Geb\u00e4udebene<br \/>\n\u0095\tExpertengespr\u00e4che, Machbarkeitsanalysen und Workshops zur Validierung der ausgew\u00e4hlten Ans\u00e4tze und zur Erweiterung der SHI-Datenbank<br \/>\nSchritt 3: Entwicklung der L\u00f6sungskonzepte<br \/>\n\u0095\tNutzung von Kreativit\u00e4tstechniken wie Design Thinking und Brainstorming zur Generierung von Ideen und L\u00f6sungswegen<br \/>\n\u0095\tEinbindung von Stakeholdern in Co-Creation-Workshops zur gemeinsamen Entwicklung von L\u00f6sungskonzepten<br \/>\nSchritt 4: Prototyping und iterative Weiterentwicklung der L\u00f6sungen auf Basis von Feedback und Usability-Tests<br \/>\nSchritt 4.1: Programmierung planen und umsetzen:<br \/>\n\u0095\tErmittlung der Projektkosten und des Zeitplans<br \/>\n\u0095\tAnwendung agiler Entwicklungsmethoden wie Scrum oder Kanban zur Planung und Umsetzung der Programmierung<br \/>\n\u0095\tEinrichtung von Testphasen und Qualit\u00e4tssicherungsma\u00dfnahmen zur \u00dcberpr\u00fcfung der Funktionalit\u00e4ten<br \/>\nSchritt 4.2: Erhebung und Harmonisierung der Produktdaten:<br \/>\n\u0095\tBildung einer Pilotierungsgruppe mit 358 Produktp\u00e4ssen von 28 renommierten Unternehmen, die relevante Informationen zum nachhaltigen Bauen bereitstellen<br \/>\n\u0095\tErhebung von Daten zur Nachhaltigkeit und Kreislauff\u00e4higkeit f\u00fcr die weitere Analyse und Verarbeitung<br \/>\n\u0095\tSicherstellung der Repr\u00e4sentativit\u00e4t und Vielfalt der gesammelten Informationen durch die Zusammensetzung der Pilotierungsgruppe<br \/>\n\u0095\tSteigerung der Akzeptanz und des Nutzens des Projekts in der Baubranche durch die Zusammenarbeit mit der Pilotierungsgruppe<br \/>\nSchritt 4.3: Digitalisierung von Nachhaltigkeitsdaten:<br \/>\n\u0095\tEntwicklung eines speziell daf\u00fcr programmierten Tools zur Zusammenf\u00fchrung der erhaltenen Informationen im Backendsystem der SHI-Datenbank<br \/>\n\u0095\tBewertung und Digitalisierung aller erhaltenen Produktinformationen im Backendsystem der SHI-Datenbank<br \/>\n\u0095\tOptimierung der Benutzeroberfl\u00e4che der Datenbank f\u00fcr eine benutzerfreundliche Erfahrung unter Verwendung von UI\/UX-Designprinzipien, z.B. f\u00fcr einfache Such- und Filtermethoden<br \/>\n\u0095\tFokus auf die Darstellung von Zertifikaten als Nachweisdokumente unter Anwendung von Visualisierungstechniken<br \/>\nSchritt 4.4: Bearbeitung m\u00f6glicher Projektchancen:<br \/>\n\u0095\tVerfolgung zus\u00e4tzlicher Projektchancen (siehe Kapitel 2.2 Ergebnisse) zur Erweiterung der Ziele und des Nutzens des Projekts<br \/>\n\u0095\tSteigerung der Reichweite, Relevanz und Qualit\u00e4t der Plattform f\u00fcr nachhaltiges Bauen durch die Verfolgung dieser Chancen<br \/>\n\u0095\tNicht alle Projektchancen konnten auch erreicht werden (siehe Kapitel 2.4 Kritische Reflektion und Problemstellungen)<br \/>\nSchritt 5: Going Live:<br \/>\n\u0095\tPlanung eines Going-Live-Events in enger Zusammenarbeit mit der Pilotierungsgruppe<br \/>\n\u0095\tAusstattung aller Teilnehmer mit Marketingmaterialien zur effektiven Kommunikation der Innovation<br \/>\n\u0095\tInitiierung des Going-Live-Events durch das SHI mit einer Pressemitteilung<br \/>\n\u0095\tVerbreitung der Nachricht \u00fcber verschiedene Kommunikationskan\u00e4le, einschlie\u00dflich Social-Media-Plattformen, Newslettern, Fachzeitschriften, Branchenportale und direkte Kommunikation mit relevanten Stakeholdern Fortsetzung der Kommunikationsaktivit\u00e4ten als Teil der laufenden Bem\u00fchungen, die SHI-Datenbank und ihre Vorteile einem breiteren Publikum zug\u00e4nglich zu machen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Forschungsprojekt hat weitreichende Erkenntnisse hervorgebracht, die bereits jetzt einen signifikanten Beitrag zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit im Baugewerbe leisten. Von der Entwicklung digitaler Tools zur Bewertung von Bauprodukten bis zur Integration von Forschungsergebnissen in Schulungen schafft unser Projekt eine solide Basis f\u00fcr zuk\u00fcnftige Entwicklungen im nachhaltigen Bauen.<\/p>\n<p>1. Bedeutende Experteninterviews mit Konsortium<\/p>\n<p>Eine Schl\u00fcsselkomponente des Projekts war die Durchf\u00fchrung von Experteninterviews mit einem breit gef\u00e4cherten Konsortium aus der Bauindustrie. Durch den Einsatz der Delphi-Methode konnten umfassende Einblicke in die Herausforderungen und Bed\u00fcrfnisse hinsichtlich Nachhaltigkeit, Kreislauff\u00e4higkeit und staatlichen F\u00f6rderprogrammen gewonnen werden. Diese Interviews offenbarten, dass gro\u00dfe Interesse aber auch deutliche Defizite in der Umsetzung nachhaltiger Praktiken bestehen, insbesondere bei der Anwendung von QNG und KfW-F\u00f6rderungen. Die Ergebnisse dieser Befragungen wurden transparent gemacht und sind auf der Webseite des SHI einsehbar, was die Relevanz und den Mehrwert des Konsortiums f\u00fcr die Branche unterstreicht.<\/p>\n<p>2. QNG-ready-Initiative<\/p>\n<p>Ein weiterer Erfolg des Projekts ist die Entwicklung des QNG-ready-Zertifikats, das die Bewertung und Dokumentation von Bauprodukten nach den Anforderungen des QNG Anhangsdokument 3.1.3 vereinfacht. Dieses Zertifikat hat Planern, Architekten und Auditoren nicht nur bei der Produktsuche und -validierung unterst\u00fctzt, sondern auch den Prozess zur Beantragung von KfW-F\u00f6rdermitteln optimiert. Das Zertifikat hat sich bereits als verl\u00e4ssliche Marke im Markt etabliert.<\/p>\n<p>3. SHI-Produktpass<\/p>\n<p>Das Forschungsprojekt hat mit dem SHI-Produktpass eine bedeutende Innovation eingef\u00fchrt, die die Nachweisf\u00fchrung f\u00fcr Geb\u00e4udezertifizierungen revolutioniert. Dieses Tool macht Produktdaten, die f\u00fcr gesundes und nachhaltiges Bauen essenziell sind, digital sichtbar und erleichtert damit die Materialauswahl sowie die Einhaltung von Zertifizierungsstandards. Der Produktpass bietet eine detaillierte und transparente Dokumentation, die direkt bei den Zertifizierungsstellen eingereicht werden kann, was die Prozesseffizienz erheblich steigert.<\/p>\n<p>4. Anerkennung und Nutzung der SHI-Datenbank<\/p>\n<p>Die SHI-Datenbank wurde als vertrauensw\u00fcrdige Quelle f\u00fcr nachhaltige Produktdaten von renommierten Organisationen und Unternehmen anerkannt. Dies best\u00e4tigt den hohen Standard der bereitgestellten Informationen und die Effektivit\u00e4t der Datenbank als Instrument f\u00fcr die Unterst\u00fctzung nachhaltiger Bauvorhaben. Die Datenbank dient als zentrale Anlaufstelle f\u00fcr die Bereitstellung von projektspezifischen Baustofflisten und f\u00f6rdert die praktische Anwendung im Zertifizierungsprozess.<\/p>\n<p>5. SHI-Materialhandbuch<\/p>\n<p>Das Projekt entwickelte das Konzept des SHI-Materialhandbuchs, ein digitales Werkzeug, das den Prozess der Materialauswahl und -dokumentation erheblich vereinfacht. Dieses Handbuch soll den Anwendern nicht nur Zeit und Kosten sparen, sondern auch eine nahtlose Integration in andere Softwaretools erm\u00f6glichen, um die Produktdokumentation auf Projektebene weiter zu verbessern.<\/p>\n<p>6. Sicherheit durch Zertifizierung der SHI-Datenbank<\/p>\n<p>Ein weiteres herausragendes Ergebnis ist die Zertifizierung der Prozesse innerhalb SHI-Datenbank, die die Qualit\u00e4t und Zuverl\u00e4ssigkeit der Daten gew\u00e4hrleistet. Die regelm\u00e4\u00dfige Auditierung, durchgef\u00fchrt vom unabh\u00e4ngigen Pr\u00fcfinstitut SGS-T\u00dcV Saar, stellt sicher, dass die Datenbank den h\u00f6chsten Standards entspricht und eine zuverl\u00e4ssige Informationsquelle f\u00fcr die gesamte Bauindustrie bleibt.<\/p>\n<p>7. Inara Suites \u0096 Blaupause f\u00fcr zukunftsf\u00e4higes Bauen<\/p>\n<p>Das Referenzprojekt \u0084Inara Suites\u0093 dient als Beispiel f\u00fcr die praktische Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse. Das Projekt betont die Kreislauff\u00e4higkeit, Gesundheit und Nachhaltigkeit im Bauwesen und wird durch die aktive Beteiligung einer Pilotgruppe von Herstellern unterst\u00fctzt, die ihre Produkte nach einer Vielzahl von Nachhaltigkeitskriterien pr\u00fcfen lassen.<\/p>\n<p>8. Integration von Forschungsergebnissen in Schulungen<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich haben wir im Rahmen des Projekts zahlreiche Auditoren zum Thema nachhaltiges Bauen geschult und unsere L\u00f6sungen f\u00fcr die Dokumentation im Geb\u00e4udezertifizierungsprozess vorgestellt. Diese Aktivit\u00e4ten haben nicht nur das Bewusstsein und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr nachhaltiges Bauen gef\u00f6rdert, sondern auch direkte, praktische L\u00f6sungen f\u00fcr die Teilnehmer bereitgestellt, was die Effektivit\u00e4t des gesamten Projekts unterstreicht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Forschungsprojekts traten verschiedene Herausforderungen auf, die tiefe Einblicke in die Grenzen und M\u00f6glichkeiten technologischer und methodischer Innovationen in der Bauindustrie lieferten. Einer der Hauptengp\u00e4sse war die Programmierung, bei der zeitliche Beschr\u00e4nkungen und die Notwendigkeit st\u00e4ndiger Anpassungen eine flexible Entwicklung behinderten. Auch die Integration von KI gestaltete sich als schwierig, durch technologische Limitationen und mangelnde Datenqualit\u00e4t. Die Implementierung erforderte hohe technische Expertise und intensive Abstimmungen, was die Notwendigkeit eines gr\u00f6\u00dferen zeitlichen Puffers f\u00fcr zuk\u00fcnftige Projekte verdeutlichte.<br \/>\nEin weiteres Problem war die Datenverf\u00fcgbarkeit seitens der Hersteller. Die Beschaffung relevanter Dokumente gestaltete sich schwierig, da viele Hersteller unsicher \u00fcber die Anforderungen waren, was zu Verz\u00f6gerungen und komplexeren \u00dcberpr\u00fcfungsprozessen f\u00fchrte. Dies betont die Notwendigkeit einer verst\u00e4rkten Schulung und Sensibilisierung der Hersteller, um die Standards f\u00fcr Zertifizierungen besser zu verstehen und zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Das erfolgreiche Abschluss unseres Projekts hat entscheidende Potenziale f\u00fcr die Zukunft der Bauindustrie offenbart, die darauf abzielen, diese nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Ein zentraler Aspekt ist die Entwicklung einer plattform\u00fcbergreifenden Schnittstelle, die eine nahtlose Interaktion zwischen verschiedenen Systemen und Datenbanken erm\u00f6glicht. Diese Schnittstelle w\u00fcrde den Austausch von Informationen \u00fcber gesundes, nachhaltiges und kreislauff\u00e4higes Bauen erheblich erleichtern, was die Verf\u00fcgbarkeit und Aktualit\u00e4t der Produktinformationen verbessert. Renommierte Zertifizierungsstellen wie die DGNB haben bereits Interesse an dieser Verbindung bekundet, was die Praxisn\u00e4he und Relevanz unseres Ansatzes best\u00e4tigt.<br \/>\nEin weiteres Potenzial bietet das Verf\u00fcgbarkeitskonzept f\u00fcr gepr\u00fcfte, nachhaltige Produktinformationen, das neben der digitalen Bereitstellung auch die Einf\u00fchrung eines Baustellen-Services umfasst. Dieser Service w\u00fcrde die Bereitstellung von Containern als Baustofflager auf den Baustellen einschlie\u00dfen, was die Sicherheit und Effizienz der Bauprozesse unterst\u00fctzt, indem nur gepr\u00fcfte und zertifizierte Materialien verwendet werden.<br \/>\nDas Pilotprojekt BAUHAUS, das neben schadstoffgepr\u00fcften Baustoffen auch alle Bauprodukte mit dem QNG-Ready-Label und dem SHI-Produktpass kennzeichnen wird, tr\u00e4gt ebenfalls zur F\u00f6rderung nachhaltiger Bauvorhaben bei. Diese Kennzeichnung erleichtert am Point-of-Sale die Identifizierung f\u00f6rderf\u00e4higer Produkte, wodurch Bauunternehmen und Verbraucher fundierte Entscheidungen treffen k\u00f6nnen. Die M\u00f6glichkeit f\u00fcr weitere H\u00e4ndler, sich diesem Konzept anzuschlie\u00dfen, w\u00fcrde die Verf\u00fcgbarkeit von nachhaltigen Produktinformationen im Handel weiter verbreiten.<br \/>\nSchlie\u00dflich wird die Entwicklung einer App in Betracht gezogen, die das Management von nachhaltigen und gepr\u00fcften Baustoffen auf Baustellen optimiert. Diese App w\u00fcrde nicht nur die Korrektheit der Lieferungen sicherstellen, sondern auch die Nachweispr\u00fcfung der verbauten Produkte erm\u00f6glichen, was die Nachhaltigkeit und Effizienz der Bauprozesse ma\u00dfgeblich f\u00f6rdern w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Diese umfangreichen Potenziale bilden eine solide Grundlage f\u00fcr zuk\u00fcnftige Entwicklungen, welche beispielsweise in einem Folgeprojekt verfolgt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Folgende Kommunikationsma\u00dfnahmen in Zusammenhang mit dem Projekt und den Projektmeilensteinen wurden unternommen:<br \/>\n&#8211;\tVer\u00f6ffentlichung der Ergebnisse der Konsortium Interviews als Artikel auf der SHI-Datenbank<br \/>\n&#8211;\tKontinuierliche Pressemitteilungen, Themenartikel auf unserer Webseite, Social Media Posts und Newsletter zu den Themen staatliche F\u00f6rderung f\u00fcr den Bau nachhaltiger Geb\u00e4ude, QNG-ready Zerti-fikat, neue nachhaltige Bewertungskriterien innerhalb der SHI-Datenbank und SHI-Produktpass<br \/>\n&#8211;\tSchulungen\/Webinare zu nachhaltigen Bauen und Vorstellung unserer L\u00f6sungswerkzeuge<br \/>\n&#8211;\tMarketing und Vertriebskampagne der Pilotierungsgruppe des SHI-Produktpasses<br \/>\n&#8211;\tEs ist geplant die Ergebnisse des Forschungsprojekts auf der SHI-Webseite zu ver\u00f6ffentlichen<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Ergebnisse unseres Forschungsprojekts zeigen eindrucksvoll, wie wir durch systematische Analysen, innovative L\u00f6sungsans\u00e4tze und partnerschaftliche Zusammenarbeit einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Bauwesen geleistet haben. Durch bedeutsame Experteninterviews haben wir wertvolle Erkenntnisse gewonnen und einen umfassenden Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Bed\u00fcrfnisse der Baubranche erhalten. Unsere Initiative zur Zertifizierung der SHI-Datenbank stellt ei-nen Meilenstein dar und setzt einen neuen Standard in Bezug auf Qualit\u00e4t und Transparenz von Daten im Bauwesen. Die Sicherheit und Zuverl\u00e4ssigkeit der Informationen in unserer Datenbank wurden durch unabh\u00e4ngige Audits best\u00e4tigt, und die positive Resonanz von Partnern und Kunden best\u00e4tigt die Bedeutung dieser Zertifizierung f\u00fcr die gesamte Branche. Die Integration unserer Forschungsergebnisse in Schulungen und Pr\u00e4sentationen hat bereits zu konkreten Verbesserungen in der Praxis gef\u00fchrt und einen direkten Mehrwert f\u00fcr die Baubranche geschaffen. Durch die erfolgreiche Implementierung von Tools wie dem SHI-Produktpass und dem gerade in Umsetzung befindlichen SHI-Materialhandbuch haben wir den Weg f\u00fcr effizienteres und nachhaltigeres Bauen geebnet und bereits konkrete Auswirkungen in der Baupraxis erzielt. Die F\u00f6rdermittel, die wir erhalten haben, wurden effektiv investiert und haben bereits zu er-heblichen Aufwandseinsparungen und Verbesserungen f\u00fcr zahlreiche Zielgruppen im Bauwesen gef\u00fchrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens F\u00fcr Quartiersentwickler, Bauunternehmen, Baufamilien und Architekten ist die Recherche und Projektdokumentation von Gesundheits- und Nachhaltigkeitsanforderungen zeitaufwendig und komplex. Dies f\u00fchrt dazu, dass der Bau nachhaltiger Geb\u00e4ude oft unattraktiv erscheint. 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