{"id":27853,"date":"2025-10-24T10:32:06","date_gmt":"2025-10-24T08:32:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35453-02\/"},"modified":"2025-10-24T10:32:07","modified_gmt":"2025-10-24T08:32:07","slug":"35453-02","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/35453-02\/","title":{"rendered":"Mob Grazing in Nordost-Deutschland \u0096 Evaluation eines neuen Beweidungsverfahrens \u0096 Nachbewilligung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Extensiv genutztes Dauergr\u00fcnland ist durch die Einstellung der Bewirtschaftung massiv gef\u00e4hrdet, da Gr\u00fcnland ohne Nutzung der Sukzession unterliegt. Grund f\u00fcr die Nutzungsaufgabe von extensivem Gr\u00fcnland sind h\u00e4ufig minderwertige Futterertr\u00e4ge und -qualit\u00e4ten, so dass eine kostendeckende Bewirtschaftung kaum m\u00f6glich ist. Versch\u00e4rft wird diese Situation durch die allgemeine Klimaerw\u00e4rmung mit steigenden sommerlichen Temperaturen und zunehmenden Trockenperioden. Der ohnehin trockenheitsgef\u00e4hrdete Nordosten Deutschlands ist hiervon besonders betroffenen.<br \/>\nDas Beweidungsverfahren Mob Grazing k\u00f6nnte ein L\u00f6sungsansatz sein, um die Bewirtschaftung von extensiven trockenheitsgef\u00e4hrdeten Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen attraktiver zu machen und damit auch die Naturschutzleistungen dieser Fl\u00e4chen zu erhalten. Im Mob Grazing, das aus trockenen Erdregionen stammt, werden f\u00fcr eine kurze Besatzzeit von unter einem Tag relativ viele Tiere auf eine kleine Fl\u00e4che mit hohem Aufwuchs getrieben. Dabei ist gewollt, dass die Tiere nur ca. 50 % des Aufwuchses fressen, der Rest soll niedergetrampelt werden und als Mulchschicht den Boden vor dem Austrocknen bewahren und so f\u00fcr stabilere Folgeaufw\u00fcchse sorgen.<br \/>\nDas Forschungsprojekt \u0084Mob Grazing in Nordost-Deutschland\u0093 hat zum Ziel, das in Mitteleuropa neuartige Weideverfahren f\u00fcr trockene und extensive Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen zu erproben. Durch die innovative Weiterentwicklung des landwirtschaftlichen Produktionsverfahrens \u0084Mutterkuhhaltung\u0093 soll somit ein Beitrag zur Erhaltung und F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t dieser Fl\u00e4chen geleistet werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen Mob Grazing mit der gezielten Bildung einer Mulchschicht auf die Vegetationszusammensetzung und den Lebensraum f\u00fcr Insekten hat. Neben den naturschutzfachlichen Auswirkungen wurde insbesondere die Umsetzbarkeit des Beweidungsverfahrens f\u00fcr den landwirtschaftlichen Betrieb adressiert. Hier steht im Fokus, wie das innovative und in Mitteleuropa neue Weideverfahren unter nordostdeutschen Standort- und Betriebsbedingungen im Dauergr\u00fcnland realisiert werden kann.  Daneben sind die Fl\u00e4chenertr\u00e4ge, die Zunahmen der Rinder und auch die Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit von Interesse. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen Akteuren des Naturschutzes, landwirtschaftliche Berater*innen und Landwirt*innen zur Verf\u00fcgung stehen und so eine Entscheidungsgrundlage f\u00fcr die Beweidung von extensivem Gr\u00fcnland mit Mob Grazing bilden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAuf einer naturschutzfachlich wertvollen 21 ha gro\u00dfen Gr\u00fcnlandfl\u00e4che des Landwirtschaftsbetriebes und Kooperationspartners \u0084Weidewirtschaft Liepe\u0093 wurde das Beweidungsverfahren Mob Grazing mit einer betriebseigenen Angus-Mutterkuhherde und den mitlaufenden K\u00e4lbern eingef\u00fchrt. Zum Vergleich wurde eine 12 ha gro\u00dfe Gr\u00fcnlandfl\u00e4che \u00e4hnlicher nat\u00fcrlicher Ausstattung mit der im Betrieb \u00fcblichen Umtriebsweide untersucht. Bei beiden Fl\u00e4chen handelt es sich um stark reliefierte Dauergr\u00fcnlandbest\u00e4nde mit artenreichen Trockenrasen- und Halbtrockenrasenanteilen im Biosph\u00e4renreservat Schorfheide-Chorin. W\u00e4hrend vom Landwirtschaftsbetrieb neben Fl\u00e4chen und Rindern weitere Hilfsmittel und Arbeitszeit in das Projekt mit eingebracht wurden, lag die Verantwortung f\u00fcr die Organisation und Evaluation des Weideverfahrens bei der Hochschule f\u00fcr nachhaltige Entwicklung Eberswalde.<br \/>\nIm ersten Jahr des Projektes stand die Einf\u00fchrung des Weideverfahrens Mob Grazing im Vordergrund. Hierf\u00fcr musste zun\u00e4chst eine passende Weidestruktur geschaffen werden, indem eine Wasserleitung verlegt und mit mobilen Elektroz\u00e4unen Weidekorridore von je 100 m Breite geschaffen wurden. Innerhalb der Korridore wurden die einzelnen Weideparzellen flexibel abgetrennt, f\u00fcr deren Umtrieb automatische Weidezaun\u00f6ffner zum Einsatz kamen. Nachdem die Trampeleffekte in Form einer Mulchschicht zwar im ersten Versuchsjahr bei zwei Umtrieben pro Tag bereits sichtbar, aber noch nicht zufriedenstellend waren, wurden die Rinder ab 2022 drei Mal t\u00e4glich auf nochmals kleinere Parzellen umgetrieben und so h\u00f6here Besatzdichten und ein zufriedenstellender Trampeleffekt erreicht. Das Weideverfahren Mob Grazing konnte so erfolgreich eingef\u00fchrt werden.<br \/>\nF\u00fcr die Untersuchung der fl\u00e4chengebundenen Parameter wurden auf der Mob Grazing Versuchsfl\u00e4che und der Referenzfl\u00e4che mit Umtriebsweide jeweils sieben Transekte mit je f\u00fcnf Transektpunkten eingerichtet. Hier wurden w\u00e4hrend der drei Versuchsjahre 2021-2023 Parameter zur Umsetzung des Weideverfahrens aufgenommen und analysiert. Auch Vegetationsaufnahmen und Bodenparameter konnten so zwischen den Weideverfahren verglichen werden. Die Auswirkung von Mob Grazing auf die faunistische Diversit\u00e4t wurde anhand eines Vergleiches der Lebensraumanspr\u00fcche der vorkommenden Insektenarten mit den Ver\u00e4nderungen auf die Habitatqualit\u00e4t durch Mob Grazing eingesch\u00e4tzt. Zudem wurden die tierischen Leistungen in Form von Gewichtszunahmen unter Mob Grazing und Umtriebsweide untersucht und verglichen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Monitoring der Weideparameter zeigte, dass ab dem zweiten Versuchsjahr 2022 die wesentlichen Kriterien f\u00fcr das Weideverfahren Mob Grazing erreicht wurden. Mit drei Umtrieben pro Tag \u0096 zwei 6-Stundenintervalle tags\u00fcber und ein 12-Stundenintervall nachts \u0096 wurde eine Besatzdichte von 150.000 kg LM\/ha in der Fr\u00fchjahrs- und 100.000 kg LM\/ha in der Sommerrotation erreicht \u0096 entgegen 2000-6500 kg LM\/ha bei Umtriebsweide. Durch die l\u00e4ngeren Rastzeiten wurde bei Mob Grazing im ersten Aufwuchs mit ca. 1,5 t\/ha mehr Gesamtbiomasse kurz vor der Beweidung erreicht als bei der Umtriebsweide mit 1,2 t\/ha. Der Weideertrag, also das Futter, das tats\u00e4chlich von den Tieren gefressen wurde, betrug allerdings aufgrund der gezielt hohen Weidereste dennoch im ersten Aufwuchs nur ca. 0,7 t\/ha bei Mob Grazing und ca. 1 t\/ha bei Umtriebsweide.<br \/>\nBei Mob Grazing konnten zwei Weiderotationen pro Vegetationsperiode im Vergleich zu drei bei Umtriebsweide durchgef\u00fchrt werden. Indirekt \u00fcber die Weidetiertage kalkulierte Weideertr\u00e4ge best\u00e4tigen, dass der Weideertrag bei Mob Grazing im Projektzeitraum etwa 50 % des Umtriebsweide-Ertrages betrug. Die Futterqualit\u00e4t der gesamten Biomasse war entsprechend der \u00e4lteren Aufw\u00fcchse im Mob Grazing Rohfaser-reicher und Protein-\u00e4rmer als bei Umtriebsweide \u0096 ca. 30 vs. 23 % XF und ca. 9 vs. 11 % XP im ersten Aufwuchs. Mob Grazing-Weidefutterproben, die mit simuliertem Fressverhalten der Rinder gewonnen wurden zeigten \u00fcberraschenderweise nur eine gering bessere Futterqualit\u00e4t. Die Zunahmen der K\u00e4lber, die ein entscheidender Leistungsparameter in der Mutterkuhhaltung sind, unterschieden sich dennoch nicht zwischen den Weideverfahren und waren mit ca. 1000 g\/Tag sehr zufriedenstellend. Die Zunahmen der K\u00fche waren \u0096 vermutlich durch das immer \u00fcppige Futterangebot bei Mob Grazing \u0096 sogar signifikant h\u00f6her.<br \/>\nAuswirkungen von Mob Grazing auf Indikatoren der Bodenfruchtbarkeit konnten w\u00e4hrend des Versuchszeitraumes nicht nachgewiesen werden. Die Vegetationszusammensetzung ver\u00e4nderte sich, allerdings auf der Mob Grazing Versuchsfl\u00e4che und der Referenzfl\u00e4che mit Umtriebsweide in gleicher Weise: insgesamt waren 2022 signifikant weniger Arten zu verzeichnen, die Deckung der Obergr\u00e4ser, der Rote-Liste-Arten und der kleinw\u00fcchsigen, lichtbed\u00fcrftigen Arten nahm ab. Diese Entwicklung ist vermutlich auf die Witterungsbedingungen mit einem relativ niederschlagsreichen Jahr 2021 und einem von Fr\u00fchjahrs- und Sp\u00e4tsommertrockenheit gepr\u00e4gten Jahr 2022 zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse aus dem Projekt \u0084Mob Grazing in Nordost-Deutschland\u0093 wurden einerseits bereits w\u00e4hrend des Projektverlaufes auf vielf\u00e4ltige Weise zug\u00e4nglich gemacht und diskutiert, andererseits sind weitere Transferaktivit\u00e4ten wie ein Praxisleitfaden und weitere Tagungsbeitr\u00e4ge geplant und schon im Entstehen. Insgesamt wurden bereits 5 Transferpublikationen in Fachzeitschriften wie dem Bioland Fachmagazin, der Zeitschrift \u00d6kologie und Landbau oder im Radio ver\u00f6ffentlicht. Regelm\u00e4\u00dfige Anfragen f\u00fcr Referent*innen aus dem Projektteam zeugten von gro\u00dfem Interesse an dem Weideverfahren Mob Grazing im Dauergr\u00fcnland. Insgesamt konnten die Ergebnisse und Erfahrungen so bei acht Vortr\u00e4gen auf Praktikertagungen und Feldtagen und bei zwei Tagungsbeitr\u00e4gen bei angewandten wissenschaftlichen Tagungen weitergegeben und diskutiert werden. Bei dem projekteigenen Feldtag im September 2022 in Liepe informierten sich 30 Teilnehmende aus Praxis, Beratung und Naturschutzverwaltung zum Mob Grazing. Durch die Einbindung des Projektes in die Lehrt\u00e4tigkeiten an der Hochschule konnten die Ergebnisse zum Weideverfahren Mob Grazing auch direkt an die zuk\u00fcnftigen Akteure im Landwirtschafts- und Naturschutzbereich weitergegeben und diskutiert werden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das in Mitteleuropa neuartige Weideverfahren Mob Grazing konnte erfolgreich in einem nordostdeutschen Mutterkuhbetrieb auf einer naturschutzfachlich wertvollen Dauergr\u00fcnlandfl\u00e4che umgesetzt werden. Im Projekt konnten die Weideparameter und das Weidemanagement so angepasst und erprobt werden, dass die wesentlichen Charakteristika von Mob Grazing wie lange Rastzeiten, schnelle Umtriebe, hohe Besatzdichten und die Erzeugung einer Mulchschicht erreicht wurden. Das n\u00f6tige Wissen zur Umsetzung von Mob Grazing ist nun vorhanden und steht Praktiker*innen zur Verf\u00fcgung, so dass zuk\u00fcnftig darauf aufgebaut werden kann.<br \/>\nAus landwirtschaftlicher Sicht hat Mob Grazing zu einem deutlich geringeren Weideertrag pro ha gef\u00fchrt, w\u00e4hrend die Zunahmen der K\u00e4lber und K\u00fche sehr gut ausfielen. Im dreij\u00e4hrigen Versuchszeitraum konnte Mob Grazing (noch?) zu keiner messbaren Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und Trockenheitsresilienz f\u00fchren. Negative Auswirkungen auf die floristische Artenausstattung wurden nicht beobachtet, k\u00f6nnen aber bei l\u00e4ngerem Einsatz von Mob Grazing durch die dreij\u00e4hrigen Projektergebnisse nicht ausgeschlossen werden.<br \/>\nMob Grazing k\u00f6nnte eine sehr gute Bewirtschaftungsalternative f\u00fcr extensive trockenheitsgef\u00e4hrdete Dauergr\u00fcnlandfl\u00e4chen sein, wenn eine gro\u00dfz\u00fcgige Fl\u00e4chenausstattung gegeben ist. Bei naturschutzfachlich wertvollen Fl\u00e4chen sollte allerdings die Entwicklung der Naturschutz-Zielparameter beobachtet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Extensiv genutztes Dauergr\u00fcnland ist durch die Einstellung der Bewirtschaftung massiv gef\u00e4hrdet, da Gr\u00fcnland ohne Nutzung der Sukzession unterliegt. Grund f\u00fcr die Nutzungsaufgabe von extensivem Gr\u00fcnland sind h\u00e4ufig minderwertige Futterertr\u00e4ge und -qualit\u00e4ten, so dass eine kostendeckende Bewirtschaftung kaum m\u00f6glich ist. 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