{"id":27774,"date":"2026-03-27T10:32:26","date_gmt":"2026-03-27T09:32:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/37106-01\/"},"modified":"2026-03-27T10:32:26","modified_gmt":"2026-03-27T09:32:26","slug":"37106-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/37106-01\/","title":{"rendered":"Pilotprojekt Wasserr\u00fcckhaltemanagement in der Region Celle \u2013 Erprobung kooperativer Ans\u00e4tze der Wasserr\u00fcckhaltung zur St\u00e4rkung des Landschaftswasserhaushalts im Klimawandel am Beispiel der Region Celle"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Seit 2018 haben sich in der Region Celle die Auswirkungen des Klimawandels auf die Grundwas-serneubildung und Grundwasserst\u00e4nde deutlich gezeigt. Grundwasserabh\u00e4ngige Biotope (Flie\u00dfgew\u00e4sser und Land\u00f6kosysteme) sind in eine extreme Stresssituation geraten. Damit hat sich die Konkurrenzsituation mit Grundwassernutzern und hier insbesondere auch mit der Feldberegnung zugespitzt. <\/p>\n<p>Um diese Konkurrenzsituation zu entsch\u00e4rfen, wollen die Fl\u00e4chennutzer und Bewirtschafter in diesem Projekt gestalterisch behutsam im Sinne eines nachhaltigen Managements eingreifen. Immer dort, wo es konfliktfrei m\u00f6glich ist, soll das anfallende Oberfl\u00e4chenwasser vor Ort zur\u00fcckgehalten und m\u00f6glichst dem Grundwasser zugef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Durch die R\u00fcckhaltung von Wasser in sommertrockenen Gr\u00e4ben soll der Oberfl\u00e4chenabfluss reduziert, die Grundwasserneubildung erh\u00f6ht und der Grundwasserstand ausgeglichener werden. Zudem sollen die Phasen von Grundwasser-Tiefstst\u00e4nden verk\u00fcrzt werden mit den sich daraus ergebenen positiven Effekten f\u00fcr Feuchtbiotope, Basisabfluss in Flie\u00dfgew\u00e4ssern etc. sowie f\u00fcr weitere Grundwassernutzer. Damit wird einerseits der Landschaftswasserhaushalt gest\u00fctzt und andererseits der f\u00fcr Grundwasserentnahmen verf\u00fcgbare Vorrat erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Durch das Pilotprojekt sollen die konkreten \u00f6rtlichen Zusammenh\u00e4nge der Wasserhaushaltskomponenten (Oberfl\u00e4chenabfluss, Grundwasserneubildung, Verdunstung) transparent gemacht und deutlich dargestellt werden. Es wird aufgezeigt, wie mit einfachen technischen Mitteln den \u00c4nderungen, die sich aus dem Klimawandel ergeben, entgegengesteuert werden kann. Geplant sind daf\u00fcr eine Vielzahl von kleinen und kleinsten Ma\u00dfnahmen in den \u00f6rtlichen Grabensystemen. Diese verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kleinen Ma\u00dfnahmen werden durch ein Monitoring (hydrogeologisch, hydrologisch, bodenkundlich, naturschutzfachlich) begleitet, in dem an jeder Ma\u00dfnahme regelm\u00e4\u00dfig qualitativ deren Wirksamkeit \u2013 individuell an die jeweilige Situation angepasst \u2013 \u00fcberpr\u00fcft werden soll. An ausgew\u00e4hlten Ma\u00dfnahmen finden zus\u00e4tzlich Grundwasser- und Oberfl\u00e4chenwasserstandsmessungen statt, um die Effekte auch quantitativ einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n\u201eAus Betroffenen Beteiligte machen!\u201c. Dieser Ansatz bedeutet, dass Landwirte ein Teil der vorgeschlagenen L\u00f6sungsstrategie f\u00fcr die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels sind. Das Pilotprojekt soll Landwirten eine M\u00f6glichkeit geben, aktiv am L\u00f6sungsweg mit zu wirken.<\/p>\n<p>Vorgesehen ist es, an landwirtschaftlichen Entw\u00e4sserungsgr\u00e4ben (Gr\u00e4ben 3. Ordnung, die in den letzten Jahren sommertrockenfallend waren) Staustufen zu installieren, um dadurch einen Wasserr\u00fcckhalt und weitergehend auch die Versickerung des Niederschlagswassers ins Grundwasser zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Als technische Ma\u00dfnahmen sind geplant:<\/p>\n<p>\u2022 tempor\u00e4res Setzen und Betreiben von kleinen Stauanlagen (z. B. einfache Holzbohlenwehre) in Gr\u00e4ben \u2013 i. d. R. in den Wintermonaten und abh\u00e4ngig von der Fl\u00e4chenbewirtschaftung auch dar\u00fcber hinaus (bis zu ganzj\u00e4hrig) und ggf. Ver\u00e4nderung der Stauh\u00f6he oder<br \/>\n\u2022 Reduzieren der Unterhaltung (komplett oder in Teilen) in Gr\u00e4ben oder<br \/>\n\u2022 Anheben von Grabensohlen oder<br \/>\n\u2022 R\u00fcckbau (vollst\u00e4ndig oder in Teilen) von Gr\u00e4ben.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenAnsprache von Landwirten und Grundst\u00fcckseigent\u00fcmern<\/p>\n<p>Der Erfolg des Projektes steht und f\u00e4llt mit dem Mitmachen von Landwirten und Grundst\u00fcckseigent\u00fcmern. Deshalb kommt der Ansprache dieser eine besondere Bedeutung zu. Folgende Ansprache-Ma\u00dfnahmen sind in den letzten 12 Monaten durchgef\u00fchrt worden:<\/p>\n<p>\u2022 Information \u00fcber das Projekt in einer Akquise-Mail an die Verbandsvorsteher der einzelnen Beregnungsverb\u00e4nde in Verbandsgebiet der Oberverband Feldberegnung (OVF) und deren Stellvertreter<br \/>\n\u2022 Vorstellung der vorgesehenen Ma\u00dfnahmen und des Projektablaufs in einer Online-Veranstaltung f\u00fcr die Verbandsvorsteher und deren Stellvertreter<br \/>\n\u2022 Information \u00fcber das Projekt in einer Akquise-Mail an alle Beregnungsverbandsmitglieder<br \/>\n\u2022 Ansprache der Landwirte und Fl\u00e4cheneigent\u00fcmer \u00fcber einen Beitrag im Infobrief des Landvolks Celle<br \/>\n\u2022 Treffen mit den einzelnen Fl\u00e4cheneigent\u00fcmern, die ihr Interesse bekundet haben. Hierbei wurde der IST-Zustand begutachtet, sowie Fragen zum Ablauf genauer besprochen.<br \/>\n\u2022 Teilnahme an einer Ratssitzung in Adelheidsdorf zur Akquise der gesamten Flur<br \/>\n\u2022 Vorstellung der Arbeitsabl\u00e4ufe und weitere Akquise von Ma\u00dfnahmenstandorten in den einzelnen Versammlungen der Beregnungsverb\u00e4nde<\/p>\n<p>Standortsuche<\/p>\n<p>Die Standorte, die f\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Projektes in Betracht gezogen werden, werden von Landwirten und Grundst\u00fcckseigent\u00fcmern vorgeschlagen. Damit die vorgeschlagenen Standorte f\u00fcr das Projekt erfolgversprechend sind, sollen sie folgende Kriterien erf\u00fcllen:<\/p>\n<p>\u2022 Es soll sich um einen sommertrockenfallenden Grabenabschnitt handeln.<br \/>\n\u2022 Die Bodenschichten sollen das versickern des Wassers grundlegend zulassen (z. B. geringe Verdichtung und keine wasserundurchl\u00e4ssige Schicht oberhalb des Grundwasserleiters.<br \/>\n\u2022 Das Bodengef\u00e4lle am vorgeschlagenen Standort soll m\u00f6glichst gering sein.<br \/>\n\u2022 Die anderen Anlieger am Standort sind \u00fcber das Projekt informiert und bef\u00fcrworten die Teilnahme.<\/p>\n<p>Entscheidungsmatrix f\u00fcr Ma\u00dfnahmenstandorte<\/p>\n<p>Die Fachberatung im Bereich Hydrogeologie wird durch die Ingenieurgesellschaft Heidt+Peters (Sprengerstra\u00dfe 38 C, 29223 Celle) erfolgen. Um optimale Standorte f\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Projektes zu ermitteln, wurde eine Entscheidungsmatrix erstellt, die auf die Fl\u00e4chen des Landkreises angewendet wird. Zum einen wird dadurch herausgearbeitet, wo optimale Gegebenheiten zur Durchf\u00fchrung des Projektes vorhanden sind. Zum anderen k\u00f6nnen negative Auswirkungen auf Naturschutzgebiete und Wohnbebauungs- sowie Industriefl\u00e4chen vermieden werden. Letztere werden g\u00e4nzlich aus der Betrachtung f\u00fcr m\u00f6gliche Versuchsstandorte ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Als optimale Voraussetzung wird ein Flurabstand zum Grundwasser von mehr als 2 m betrachtet. Ist der Flurabstand bei weniger als einen Meter ist dies als eine schlechtere Voraussetzung angesehen. Des Weiteren ist auch das Fehlen eines oberfl\u00e4chennah anstehenden Hemmers ein positiver Faktor in der Betrachtung der m\u00f6glichen Standorte. Ein niedriges Gel\u00e4ndegef\u00e4lle vereinfacht die Installation sowie Nutzung der Wasserr\u00fcckhaltema\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Projektes ist es einfacher, wenn die anliegenden Fl\u00e4chen im Eigentum der Mitglieder des OVF liegen. Hierdurch kann ein gemeinsames Interesse der Anlieger vorausgesetzt werden.<\/p>\n<p>Rechtliche Voraussetzungen f\u00fcr Stauanlagen<\/p>\n<p>Beim Einrichten von Stauanlagen handelt es sich um eine Gew\u00e4ssernutzung im Sinne \u00a7 9 Abs. 1 Nr. 2 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG). Die Benutzungen bed\u00fcrfen nach \u00a7 8 WHG der Erlaubnis durch die zust\u00e4ndige Wasserbeh\u00f6rde. Da es im Zusammenhang mit einer saisonalen Anstauung bisher kein Antragsverfahren im LK Celle gibt, wird dieses in Zusammenarbeit vom OVF und LK Celle erarbeitet. Ziel ist es ein an das Projekt angepasstes m\u00f6glichst einfaches Antragsverfahren zu erarbeiten. Nach Ende des Projektes soll dieses weiterhin von Landwirten und anderen Anliegern genutzt werden k\u00f6nnen, die Staue an ihren Gr\u00e4ben betreiben wollen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Ma\u00dfnahmenstandorte kamen zum einen von einzelnen Landwirten, die beidseitig eines Grabenabschnittes wirtschaften, oder mit ihren Berufskollegen \u00fcber die Durchf\u00fchrung des Projektes an Ihrem Standort gesprochen haben. Des Weiteren haben neben einer Bewirtschafter-Gemeinschaft auch einige Gemeinden ihr Interesse an der Teilnahme am Projekt bekundet. Die Gemeinden haben sich jeweils bereit erkl\u00e4rt, die komplette Flur (abz\u00fcglich der Bebauungsgebiete) zur Verf\u00fcgung zu stellen. Dadurch ergibt sich die M\u00f6glichkeit, die Stauma\u00dfnahmen gro\u00dffl\u00e4chig durchzuf\u00fchren und somit mehr Wasser zur\u00fcckzuhalten. Versuchsergebnisse lassen sich gerade hierdurch erfolgversprechender aufzeigen.<\/p>\n<p>Wendet man die Bewertungsmatrix auf die Fl\u00e4che des Landkreises an, erh\u00e4lt man eine Karte, die Gebiete ausweist, die sich f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der im Projekt geplanten Stauma\u00dfnahmen gut und sehr gut eignen, und Gebiete ausweist, die sich weniger oder gar nicht eignen. Gebiete mit weniger guten Eignung fallen aus der zuk\u00fcnftigen Betrachtung raus. Diese befinden sich im Nordkreis. Zum einen am Truppen\u00fcbungsplatz nordwestlich von Bergen und zum anderen n\u00f6rdlich von Fa\u00dfberg und nord\u00f6stlich bei Unterl\u00fc\u00df. <\/p>\n<p>Fl\u00e4chen mit besonders guter Eignung sind \u00fcber das gesamte Landkreisgebiet fleckenhaft verteilt.<\/p>\n<p>\u00dcbertr\u00e4gt man die zuvor vorgeschlagenen Standorte auf den Lageplan Bewertungsmatrix, finden sich \u00dcberschneidungen zwischen den Vorschl\u00e4gen und den Gebieten mit guter bis sehr guter Eignung wieder.<\/p>\n<p>Nach Erf\u00fcllung der rechtlichen Voraussetzungen, sollen alle vorgeschlagenen Standorte beantragt werden. Die Stausetzung erfolgt durch die Anlieger in Zusammenarbeit mit dem OVF und dem Ingenieurb\u00fcro Heidt+Peters nach positiver R\u00fcckmeldung auf die Ma\u00dfnahmenantr\u00e4ge durch den LK Celle.<\/p>\n<p>Antragsverfahren f\u00fcr Stauanlagen<\/p>\n<p>Ein erster Vorschlag f\u00fcr ein Antragsformular saisonaler Anstauungen ist erarbeitet worden. Der Antrag wird aus einer Einleitung, den verwendeten Grundlagen, der Planung der Anstauma\u00dfnahmen und den Auswirkungen bestehen. Das Antragsformular ist am Beispiel der Gemeinde Wathlingen erarbeitet worden.<\/p>\n<p>In einer Anlage des Antragsformulars sind die verschiedenen Ma\u00dfnahmenpunkte auf einer Karte der Gemeinde markiert. Im Abschnitt: \u201ePlanung\u201c des Antrags wird anhand einer Regelzeichnung jeder einzelnen Ma\u00dfnahmenpunkt auf der Karte n\u00e4her beschrieben. Neben der geplanten Ma\u00dfnahme (in Wathlingen ist jeder Stau aus Sands\u00e4cken geplant) und der Stauh\u00f6he werden die Abma\u00dfe der Gr\u00e4ben am Staupunkt n\u00e4her definiert. Im genauen benannt werden die Sohlbreite, die Grabentiefe, der B\u00f6schungsabstand (Breite BOK) und das Grabengef\u00e4lle am Staupunkt. <\/p>\n<p>Des Weiteren werden im Antragsformular die Auswirkungen der Ma\u00dfnahmen dargelegt. Insbesondere wird darauf verwiesen, dass die Bewirtschafter ihr Einverst\u00e4ndnis zu den Ma\u00dfnahmen gegeben haben. Des Weiteren wird erkl\u00e4rt, dass aufgrund der niedrigen Anstauh\u00f6he keine Besch\u00e4digungen am Graben durch B\u00f6schungsabbr\u00fcche zu erwarten sind.<\/p>\n<p>Auch das im Abschnitt \u201eEinrichtung lokaler Kooperationen\u201c erl\u00e4uterte Meldeschema ist ein wichtiger Bestandteil des Antragsformulars.<\/p>\n<p>Der erarbeitete Vorschlag f\u00fcr das Antragsformular liegt dem LK Celle zur Abstimmung vor. Sobald das Antragsverfahren festgelegt wurde, werden die Standorte bei der zust\u00e4ndigen Wasserbeh\u00f6rde des LK Celle beantragt.<\/p>\n<p>Einrichten lokaler Kooperationen<\/p>\n<p>Mit den von einem Ma\u00dfnahmenstandort betroffenen Anliegern sollen die geplanten Ma\u00dfnahmen besprochen werden. Gemeinsam sollen sich alle Beteiligten auf Grabenabschnitte einigen, an denen die Anstauma\u00dfnahmen, auch im Sinne einer m\u00f6glichst einfachen Kontrolle und Zug\u00e4nglichkeit, durchgef\u00fchrt werden. Es wird eine Hauptperson bestimmt, die als Verantwortlicher\/Ansprechperson f\u00fcr die Ma\u00dfnahmenstandorte fungiert. Die \u201eBewirtschaftung\u201c bzw. Durchf\u00fchrung der Ma\u00dfnahmen nach dem unten beschriebenen Meldeschema obliegt den Anliegern gemeinsam.<\/p>\n<p>Wenn beispielsweise an einem Stau alle Sands\u00e4cke installiert sind und es zu einem Starkregenereignis kommt, besteht Handlungsbedarf, weil das Niederschlagswasser in den kommenden Tagen vermehrt abgef\u00fchrt werden muss. Der feststellende Landwirt meldet sich daraufhin beim Verbandsvorsteher, welcher sich mit dem OVF bespricht auf welche Weise der Stau an die Wetterbedingungen angepasst werden soll. In diesem Beispiel m\u00fcsste eine Schicht der Sands\u00e4cke entfernt werden. Der f\u00fcr den Standort Verantwortliche f\u00fchrt daraufhin die Anpassung des Staus aus. Nach dem Starkregenereignis gibt der Verantwortliche eine R\u00fcckmeldung an den Verbandsvorsteher, welcher diese an den OVF weiterleitet. Der OVF gibt die Informationen zur Anpassung des Staus abschlie\u00dfend an die Ingenieurgesellschaft Heidt+Peters, der zust\u00e4ndigen Wasserbeh\u00f6rde des LK Celle sowie der betreffenden Gemeinde weiter. Kann der Stau wieder erh\u00f6ht werden, l\u00e4uft dies nach demselben Schema ab.<\/p>\n<p>Durch die Einhaltung des Meldeschemas kann im Verlauf des Projektes verbessert der Einfluss der Stauma\u00dfnahmen auf die Bewirtschaftungsm\u00f6glichkeit der umliegenden Fl\u00e4chen betrachtet und beachtet werden. <\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>In 2023 wurde \u00fcber vielf\u00e4ltige \u00d6ffentlichkeitsarbeit auf das Projekt hingewiesen. Hierbei sind besonders hervorzuheben:<\/p>\n<p>\u2022 Im Zuge des \u201eApfelfestes\u201c im Heilpflanzengarten Celle am 07.10.2023 wurden auch einige Besucher \u00fcber die M\u00f6glichkeiten des Wasserr\u00fcckhaltes in der Region Celle informiert.<br \/>\n\u2022 Im Zuge der Veranstaltungsreihe \u201eLandwirtschaft trifft Politik\u201c der CDU Winsen konnten Mitglieder der Landwirtschaft und Vertreter der Politik am 24.10.2023 \u00fcber das Projekt und seine M\u00f6glichkeiten informiert werden.<br \/>\n\u2022 Nach der Teilnahme bei einer Ratssitzung in Adelheidsdorf ist in der Celleschen Zeitung ein Zeitungsartikel \u00fcber das Projekt erschienen, welcher am 24.10.2023 unter dem Titel \u201eStau soll Landwirten helfen\u201c (Verfasser: Marius Klingemann, Cellesche Zeitung) ver\u00f6ffentlicht wurde.<br \/>\n\u2022 Am 16.01.2024 nahm Frau B\u00fchrmann am Runden Tisch des NLWKN- Betriebsstelle L\u00fcneburg \u2013 Naturstation W\u00fcmme zum Thema Wasserr\u00fcckhalt teil und hatte die M\u00f6glichkeit \u00fcber das Projekt zu informieren. <\/p>\n<p>Die R\u00fcckmeldungen zum Projekt waren durchweg positiv. Insbesondere nach der Referenz beim NLWKN wurde der Ansatz des Projektes gelobt, behutsam an den Oberfl\u00e4chengew\u00e4ssern zu arbeiten und die Grundwasserneubildung zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Neben den bereits stattgefundenen Terminen gab es bereits weitere Anfragen \u00fcber das Projekt und seine M\u00f6glichkeiten zu informieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Seit 2018 haben sich in der Region Celle die Auswirkungen des Klimawandels auf die Grundwas-serneubildung und Grundwasserst\u00e4nde deutlich gezeigt. Grundwasserabh\u00e4ngige Biotope (Flie\u00dfgew\u00e4sser und Land\u00f6kosysteme) sind in eine extreme Stresssituation geraten. Damit hat sich die Konkurrenzsituation mit Grundwassernutzern und hier insbesondere auch mit der Feldberegnung zugespitzt. 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