{"id":27725,"date":"2024-11-27T10:50:17","date_gmt":"2024-11-27T09:50:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/37762-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:50:23","modified_gmt":"2024-11-27T09:50:23","slug":"37762-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/37762-01\/","title":{"rendered":"Grundlagenentwicklung zur automatisierten Beschaffung von relevanten Gr\u00f6\u00dfen f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft von textilen Produkten durch Evaluierung der daf\u00fcr notwendigen Logik-, Daten- und Technologiestrukturen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das ambitionierte Ziel hinter dem Green Deal der EU besteht darin, zuk\u00fcnftig in allen Wirtschaftsbereichen Gesch\u00e4ftsmodelle zu erm\u00f6glichen und zu f\u00f6rdern, bei denen mehr wirtschaftlicher Erfolg nicht automatisch mit mehr Ressourcenverbrauch einhergeht.<br \/>\nEin m\u00e4chtiges Instrument auf diesem Weg ist die so genannte \u00d6kodesignrichtlinie (Englisch ESPR), die mit dem so genannten Digital Product Passport daf\u00fcr sorgen soll, dass die daf\u00fcr notwendigen Daten f\u00fcr Konsumenten, f\u00fcr Sortierer, aber auch f\u00fcr den Gesetzgeber (konkret die Aufsichtsbeh\u00f6rden) in der notwendigen Form vorliegen und mit einem vertretbaren Aufwand bereitgestellt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDa die schiere Menge an notwendigen Daten dadurch erheblich steigt, kommt automatischem Austausch dieser Daten erhebliche Bedeutung zu. Automatisierung ist in diesem Bereich nur m\u00f6glich, wenn die auszutauschenden Daten im m\u00f6glichen Rahmen harmonisiert werden.<br \/>\nDeshalb haben sich GTS, circular.fashion und +IMPAKT f\u00fcr dieses Projekt mit anderen Unternehmen zusammengeschlossen, um unter anderem die Synchronisierung ihrer Datensysteme und -strukturen im maximal m\u00f6glichen Umfang zu erreichen.<br \/>\nDaf\u00fcr beteiligte sich der Technologiepartner des Antragsstellers, die Pranke GmbH in Karlsruhe, an dem Projekt.<br \/>\nDie Olymp Bezner KG beteiligt sich ebenfalls, um fr\u00fchzeitig Know-how aufzubauen und den Praxisbe-zug sicherzustellen.<br \/>\nDie SML (Central Europe) GmbH aus Mettmann steuert RFID- und Software-Know-how zum Source-Tagging bei.<\/p>\n<p>Drei Verb\u00e4nde, n\u00e4mlich der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie e. V. (Gesamtverband textil + mode) aus Berlin, der GermanFashion Modeverband Deutschland e. V. aus K\u00f6ln und der Industrieverband Veredlung &#8211; Garne &#8211; Gewebe &#8211; Technische Textilien e.V. (IVGT), wollten fr\u00fchzeitig Know-how aufbauen, um die Verbreitung der Projektergebnisse am Ende des Projekts mit ihrer gro\u00dfen Mitgliederbasis zu unterst\u00fctzen.<br \/>\nZusammengefasst drehten sich die im n\u00e4chsten Absatz beschriebenen Arbeitspakete um die folgenden 4 Themenbereiche:<br \/>\n1. Die Synchronisierung des GTS-L-Datenkatalogs, dem technologischen Herzst\u00fcck des neuen GTS Standards mit dem Recyclingdatenkatalog von crircular.fashion und dem PCDS-Datenset von<br \/>\n+IMPAKT.<br \/>\n2. Die Evaluierung von Ans\u00e4tzen f\u00fcr eine neue RFID-Technologie zur Identifizierung textiler Produkte bei der End-of-Life-Sortierung.<br \/>\n3. Die Evaluierung von M\u00f6glichkeiten zur Erweiterung von St\u00fccklisten im Rahmen des &#8220;GTS Datenmodells als strukturelle Ausgangsbasis f\u00fcr zuk\u00fcnftige Daten\u00fcbertragungen.<br \/>\n4. Die Einbeziehung des PCDS-Ansatzes in den St\u00fccklisten-Ansatz zur Wahrung der Anonymit\u00e4t der Lieferketten.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm Rahmen des Projektes fanden die folgenden Arbeitsschritte statt:<\/p>\n<p>1) Interoperabilit\u00e4t zwischen circularity.ID, GTS und PCDS Systemen:<br \/>\n    1.1 Harmonisierung Datenstruktur und Vokabular<br \/>\n    1.2 Erweiterung des GTS Ansatzes (konzeptionelle Validierung) mit:<br \/>\n    1.3 Erstellung Konzept f\u00fcr St\u00fccklistendurchgriff<br \/>\n    1.4 Erstellung Konzept f\u00fcr Rechte-\/Rolle Verwaltung<br \/>\n    1.5 Erstellung Konzept f\u00fcr Token-Verwaltung im n:n:n Umfeld f\u00fcr Daten auf der Plattform und Verbindung von Webservices bei Empf\u00e4nger und Sender<br \/>\n    1.6 Entwicklung und Programmierung eines Demonstrators in GTS Language &#038; GTS-Cat zum Holen von Daten \u00fcber St\u00fccklisten.<\/p>\n<p>2) Effiziente Programmierung von RFIDs mit der SML GmbH:<br \/>\n    2.1 Definition RFID Anforderungen an eine circularity.ID<br \/>\n    2.2 Evaluierung kundenspezifische Entwicklung eines Transponders<br \/>\n    2.3 Evaluierung geeigenter Privacy Ma\u00dfnahmen auf Basis von anerkannten RFID Risk Assessment Methoden (PIA).<\/p>\n<p>3) Pilotierung (Konzeptionelles &#8220;Durchspielen&#8221; mit einem real produzierten Produkt) mit der Olymp Bezner KG:<br \/>\n    3.1 Definition der notwendigen Daten<br \/>\n    3.2 Evaluierung von PCDS bei sensiblen Lieferkettendaten<br \/>\n    3.3 Konzeptionelle Evaluierung &#8220;Holen von Daten f\u00fcr die circularity.ID&#8221;<br \/>\n    3.4 Integration der circularity.ID in einem Produkt von Olymp.<\/p>\n<p>4) Definition API Schnittstellen (konzeptionell &#8211; nicht programmiert):<br \/>\n    4.1 Konzeptionelle Planung einer API Schnittstelle<br \/>\n    4.2 Dokumentation einer solchen API Schnittstelle.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich: Anbindung der GTS Plattform an die Datenbank von circular.fashion, Erstellung eines Digitalen Produktpasses in der Sortiersoftware von circular.fashion und Proof of Concept an einer realen Sortierstation von circular.fashion in Bethel in Bielefeld. <\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Projektlaufzeit wurde im M\u00e4rz 2022 von der EU die \u00d6kodesign Richtlinie (ESPR) mit der EU-Strategie f\u00fcr nachhaltige und kreislauff\u00e4hige Textilien ver\u00f6ffentlicht, die zum ersten Mal in Form des so genannten \u0084Digitalen Product Passport\u0093 (DPP) das Thema \u0084erweiterte Produktdaten\u0093 adressierte.<\/p>\n<p>Der Digitale Product Passport soll bei allen Konsumg\u00fctern (au\u00dfer Lebensmitteln, Futtermitteln und Pharmazeutika) die Daten liefern,<br \/>\n&#8211; die Konsumenten f\u00fcr nachhaltige Kauf Entscheidungen ben\u00f6tigen;<br \/>\n&#8211; die Sortierer f\u00fcr automatisierte und richtige Sortierungsentscheidungen ben\u00f6tigen sowie<br \/>\n&#8211; der Gesetzgeber, f\u00fcr KI-unterst\u00fctzte Kontrollen einer ganzen Serie von neuen Gesetzgebungsverfahren &#8211; nicht nur im Kontext des Green Deal.<\/p>\n<p>Das ist deshalb besonders erw\u00e4hnenswert, weil im Oktober 2022 das sogenannte CIRPASS (https:\/\/cirpassproject.eu\/) Projekt gestartet wurde, das die f\u00fcr den Digitalen Produkt Passport notwendigen Datenstrukturen, \u00fcbergeordneten Systeme (Architekturen, Protokolle, etc.) und notwendigen Standards evaluieren soll und in dem circular.fashion, +Impact und GTS, der Zuwendungsempf\u00e4nger dieses Projektes (als Co-Sector Lead Textile) in einem Expertenkreis aus 31 Organisationen wesentliche Vertre-ter des Textilbereichs sind.<\/p>\n<p>Die im Folgenden genannten Ergebnisse sind, was bei dieser Art der Projekt recht ungew\u00f6hnlich ist, dadurch direkt in die Vorbereitung einer der wesentlichsten Europ\u00e4ischen Gesetzgebungsverfahren hin zu mehr Nachhaltigkeit eingeflossen, was umso wichtiger ist, da inzwischen bekannt ist, dass der Textilsektor nach Batterien ab ca. 2026 der n\u00e4chste mit dem Digital Product Passport regulierte Sektor werden wird.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse im Einzelnen:<\/p>\n<p>1)  Interoperabilit\u00e4t zwischen circularity.ID, GTS und PCDS Systemen:<br \/>\nIm Juni 2023 erteilte die EU Kommission dem Europ\u00e4ische Komitee f\u00fcr Normung (CEN) den Auftrag, bis Oktober 2025 das f\u00fcr die Einf\u00fchrung des Digital Product Passport notwendige \u0084System\u0093 einzuf\u00fchren. Teil dieses DPP-Systems wird zur Unterst\u00fctzung des Gesetzgebers eine Sektor\u00fcbergreifende Ontologie (das sind diesem Zusammenhang sektor\u00fcbergreifend harmonisierte Klassifizierungssysteme mit definierter Semantik und definierten Vergaberegeln dieser Vokabularien). Da der Global Textile Scheme Standard aktuell das einzige Klassifizierungs-System mit definierter Semantik ist, das vom Rohmaterial bis zum Recycling &#038; auf das \u00dcbersetzen\/Mappen von Daten angelegt ist, kann davon ausgegangen werden, dass GTS das Design dieser Sektor\u00fcbergreifende Ontologie beeinflussen wird. In diesem Kontext ist es ein wichtiges Ergebnis dieses Projektes, dass die Interoperabilit\u00e4t zwischen circularity.ID, GTS und PCDS Systemen vollumf\u00e4nglich hergestellt wurde.<br \/>\nDas ist wichtig, weil damit die Erfahrungen von circular.fashion, konkret welche Daten Textilsortierer brauchen in GTS integriert wurde und die Semantik der Produktbeschreibenden Attribute von GTS und circular.fashion harmonisiert wurden.<br \/>\nDer aktuelle PCDS Katalog, der komplexe Nachhaltigkeits-Sachverhalte in einfache, f\u00fcr Konsumenten verst\u00e4ndliche Formate herunterbricht wurde ebenfalls vollumf\u00e4nglich in den GTS Standard integriert.<br \/>\nIn anderen Worten profitiert die gesamte, textilorientierte Arbeit des CIRPASS Projektes von den Erfahrungen und der Vorarbeit, die dieses Projekt im Bereich \u0084Erstellung einer Sektor\u00fcbergreifenden Ontologie\u0093 bereits geleistet hat. <\/p>\n<p>a. Erweiterung des GTS Ansatzes (konzeptionelle Validierung)<br \/>\nDer vorher rein bilaterale n:n Ansatz von GTS sollte erweitert werden, um zuk\u00fcnftig Modemarken (z. B. den Bekleidungshersteller Olymp) in die Lage zu versetzen, circular.fashion als quasi \u0093Dritte\u0094 f\u00fcr das Abholen von St\u00fccklisten in GTS-Cat freizuschalten, um so n:n:n via St\u00fcckliste an die Lieferanten und Komponenten-ID\u0091s zu kommen, um wiederum so die Daten zu den verwendeten Materialien holen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nErgebnisse des Punkts \u0084Erweiterung des GTS Ansatzes (konzeptionelle Validierung)\u0093:<br \/>\nIm Laufe des Projektes stellte sich heraus, dass dieser Ansatz keinen Sinn macht, weil es besser ist, wenn die St\u00fccklistendaten direkt von den Unternehmen geholt werden, in deren Systemen die St\u00fccklisten verwaltet werden. Deshalb wurde die geplante und beantragte Auf-l\u00f6sung der St\u00fccklisten in GTS nicht programmiert.<br \/>\nVielmehr wurde in Absprache mit dem F\u00f6rdergeber das aktuelle Datenmodell der Produktidentifizierung (Artikel-Gr\u00f6\u00dfe-Farbe) erweitert um die beiden Ebenen 1) Produktionsauftrag und Lot sowie 2) Einzelteilebene, da die zuk\u00fcnftige Kreislauf Orientierung des Textilsektors dies erfordern wird, z. B. um u. a. Reparaturen dokumentieren zu k\u00f6nnen, die auf Einzelteilebene erfolgen werden.<\/p>\n<p>b. Harmonisierung Datenstruktur und Vokabular<br \/>\nF\u00fcr eine Interoperabilit\u00e4t sind eine harmonisierte Datenstruktur und ein synchronisiertes Vokabular notwendig. Deshalb wurden GTS Language, PCDS und circularity.ID Open Data Standard dort, wo es sinnvoll war, harmonisiert und ggf. erg\u00e4nzt. Im Ergebnis enth\u00e4lt  GTS L heute den kompletten, aktuellen PCDS Katalog und alle von Textilsortierern als obligatorisch (mandatory) eingestuften Datenelemente von circular.fashion. <\/p>\n<p>2) Effiziente Programmierung von RFIDs<br \/>\ncircular.fashion nutzt f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung zwischen physischem Objekt (Kleidungsst\u00fcck) und Datenobjekt (Eintrag der Produktspezifikation in Produktdatenbank) RFIDs und NFC Transponder.<br \/>\nIn diesem Projektteil gab es die folgenden Arbeitspakete:<br \/>\n2.1 Definition der RFID-Anforderungen f\u00fcr eine circularity.ID.<br \/>\nDieser Punkt wurde umfassend erledigt und wurde in einem anschlie\u00dfenden Praxis Test sofort erfolgreich getestet.<br \/>\n2.2 Bewertung der kundenspezifischen Entwicklung eines Transponders.<br \/>\nAufgrund SMLs langj\u00e4hriger Erfahrung in der Entwicklung und der Herstellung von RFID-Etiketten konnten alle Anforderungen in diesem Projekt umgesetzt werden.<br \/>\nIm Rahmen dieses Projektes kam es zum 1. Einsatz eines RFID Labels der Firma SML, das ca. 100 Haushaltswaschungen \u00fcberleben kann.<br \/>\nDa ausschlie\u00dflich massentaugliche Technologien eingesetzt werden, steht auch der Umsetzung in der Breite und in den Textil-Herstelll\u00e4ndern nichts im Wege.<br \/>\nKeine der formulierten Anforderungen f\u00fcr sich selbst stellt eine Herausforderung dar. Erst durch die Kombination verschiedener Anforderungen wird die Aufgabe komplex. Hier ist vor allem die Forderung nach Dauerhaftigkeit, Unauff\u00e4lligkeit, Tragekomfort und Preis zu nennen.<br \/>\n2.3 Bewertung geeigneter Datenschutzma\u00dfnahmen auf Basis anerkannter RFID-Risikobewertungsmethoden (PIA).<br \/>\nIm Rahmen des Projektes wurden Datenschutzrisiken bei der Anwendung von RFIDs in der Alttextilsortierung untersucht.<br \/>\nDazu wurde das Privacy Impact Assessment (PIA) vom Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnologie verwendet. Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen.<\/p>\n<p>3) Pilotierung (Konzeptionelles &#8220;Durchspielen&#8221; mit einem real produzierten Produkt) mit der Olymp Bezner KG:<br \/>\nAnhand je eines Flanellhemdes und eines Polohemdes (beides in einer Farbe) wurde in einem Proof of Concept Pilotprojekt die ganze Datenkette eines Produktes von der Entwicklung bis zum Auslesen der Daten an einer Stationen bei einem Textil-Recyclingunternehmen real durchgespielt. Dazu wurden die auf Textilsortierung ausgerichteten Produktdaten beider Produkte f\u00fcr 2 x 4 Artikel-Farbe-Gr\u00f6\u00dfen-Kombinationen:<br \/>\n&#8211; in das GTS Format \u00fcbersetzt,<br \/>\n&#8211; dann in die GTS Plattform hochgeladen,<br \/>\n&#8211; dann mittels einer Schnittstelle die GTS Plattform an die Datenbank von circular.fashion angebunden und<br \/>\n&#8211; die Daten dann dorthin \u00fcbertragen.<br \/>\nAuf dieser Basis wurde in der Sortier-Station Software von circular.fashion ein digitaler Produktpassport erstellt und bei einem Besuch vor Ort in Bethel in Bielefeld an einer dort installierten Sortier-Station erfolgreich ausgelesen.<br \/>\nDies f\u00fchrte zu umfangreichen Praxiserfahrungen in einem v\u00f6llig neuen Umfeld und vielen kleinen Einsichten, die man nur gewinnt, \u0093wenn man es mal wirklich macht\u0093.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Projektergebnisse wurden am 3. und 4. Juli 2023 im BIKINI in Berlin ca. 44 Teilnehmern vorgestellt, davon Verantwortlichen von Marc O\u0092Polo, Otto und Deichmann.<br \/>\nIm Umfeld der beiden CIRPASS- https:\/\/cirpassproject.eu  und CISUTAC-Projekte https:\/\/www.cisutac.eu\/  wurde wiederholt der Wert dieses DBU Projektes erw\u00e4hnt und in der operativen Arbeit auf Details der Projektergebnisse Bezug genommen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Es wird keine Transformation des Wirtschaftslebens hin zu Materialkreisl\u00e4ufen geben, ohne dass daf\u00fcr wichtige Daten vorliegen. Da die Harmonisierung dieser Daten \u00fcber Unternehmensgrenzen hinweg nur begrenzt m\u00f6glich, die Automatisierung der Gewinnung der Daten aber alternativlos ist, bleibt nur der Weg der \u00dcbersetzung in standardisierte Formate, wie bei Textil dem GTS Standard.<br \/>\nDie B\u00fcndelung der Daten von +Impact, circular.fashion und GTS in einen Datenkatalog als Basis f\u00fcr ein solches \u00dcbersetzen war die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt und hat allen drei Unternehmen bei der Verbreitung dieses wichtigen Methoden-Ansatzes ebenso geholfen wie bei der Verbesserung der eigenen Bekanntheit.<br \/>\nAlle beteiligten Unternehmen konnten in einem v\u00f6llig neuen, aber zeitnah sehr essentiellen Umfeld  wertvolle  Praxiserfahrungen sammeln.<\/p>\n<p>Kreislaufwirtschaft wird es ohne valide Produktdaten in guter Qualit\u00e4t und vertretbaren Aufwand bei der Generierung der Daten  nicht geben. Daher leistet dieses Projekt einen mittelbaren, aber wichtigen Beitrag auf dem Weg zu Kreislaufwirtschaft und so zu dem vom Gesetzgeber gew\u00fcnschten \u0093Umweltschutz durch Vermeiden\u0093.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das ambitionierte Ziel hinter dem Green Deal der EU besteht darin, zuk\u00fcnftig in allen Wirtschaftsbereichen Gesch\u00e4ftsmodelle zu erm\u00f6glichen und zu f\u00f6rdern, bei denen mehr wirtschaftlicher Erfolg nicht automatisch mit mehr Ressourcenverbrauch einhergeht. 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