{"id":27540,"date":"2025-04-10T10:32:55","date_gmt":"2025-04-10T08:32:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/37107-01\/"},"modified":"2025-04-10T10:32:57","modified_gmt":"2025-04-10T08:32:57","slug":"37107-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/37107-01\/","title":{"rendered":"Markteintritt gr\u00fcner Gr\u00fcndungen durch zielgerichtete Vernetzung mit dem Mittelstand st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Eine Kooperation zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Start-ups ist f\u00fcr beide Seiten gewinnbringend. Mittelst\u00e4ndler k\u00f6nnen dadurch ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken, w\u00e4hrend Start-ups ihr Wachstum beschleunigen k\u00f6nnen. Jedoch f\u00e4llt gerade gr\u00fcnen Start-ups die Anbahnung solcher Kooperationen schwer.<br \/>\nZiel des Vorhabens war es, die Synergiepotenziale aus der Kooperation zwischen Mittelstand und gr\u00fcnen Start?ups mit passgenauen Themen? und Technologiefokussierungen sowie innovativen Matching- und Partneringformaten effektiv zu erschlie\u00dfen. Somit k\u00f6nnen die Umsetzung und Diffusion von Umweltinnovationen beschleunigt, zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze geschaffen sowie signifikante Beitr\u00e4ge zu Klima? und Umweltschutz geleistet werden.<br \/>\nBetrachtete Innovationsfelder lagen in den Bereichen der Umwelttechnik (u. a. Kreislaufwirtschaft, Luftreinhaltung, Wasserwirtschaft) und Ressourceneffizienz (Material- und Energieeffizienz).<br \/>\nZur Erreichung der Ziele wurden zun\u00e4chst, kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) und Start-ups in Baden-W\u00fcrttemberg aktiviert und deren Bed\u00fcrfnisse in Bezug auf eine Vernetzung analysiert. Darauf basierend wurden attraktive Vernetzungsformate entwickelt und umgesetzt. Die erzielten Erkenntnisse wurden ausgewertet und in Form eines Projekthandbuchs (\u0084Handbuch Gr\u00fcNetz &#8211; Leitfaden zur strategischen Vernetzung von GreenTech Start-ups und dem Mittelstand\u0093) aufbereitet, um sie zuk\u00fcnftig interessierten Akteuren zug\u00e4nglich zu machen und die im Projekt gewonnen Erkenntnisse in andere Bundesl\u00e4nder zu transferieren.<br \/>\nDarstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden<br \/>\nZiel des geplanten Vorhabens war es, die Synergiepotenziale aus der Kooperation zwischen Mittelstand und gr\u00fcnen Start?ups mit passgenauen Themen? und Technologiefokussierungen sowie innovativen Matching- und Partneringformaten effektiv zu erschlie\u00dfen. Somit k\u00f6nnen die Umsetzung und Diffusion von Umweltinnovationen beschleunigt, zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze geschaffen sowie signifikante Beitr\u00e4ge zu Klima? und Umweltschutz geleistet werden.<br \/>\nFolgende Teilziele wurden dabei verfolgt:<br \/>\nAP1: Aktivierung und Analyse der KMUs in Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>\n? Aktivierung mehrerer Innovations-Events f\u00fcr KMU in Baden-W\u00fcrttemberg, um dort auf Vernetzungsm\u00f6glichkeiten mit Start-ups hinzuweisen (ca. 6 Veranstaltungen, in Verbindung mit bestehenden Events \/ Veranstaltungsreihen, m\u00f6gliche Zusammenarbeit mit Landeskampagne Start-up BW)<br \/>\n? Aufbau von Erstkontakten, Intensivierung bestehender Kontakte, Aufbau einer Datenbank interessierter KMU, Schaffung einer Vertrauensbasis f\u00fcr die weiteren Arbeiten (insbes. AP2)<br \/>\n? Identifizierung erster KMU f\u00fcr die Kontaktanbahnung (f\u00fcr AP4)<br \/>\n? Konzeption einer telefonischen Umfrage zur Untersuchung von Innovationssuchfeldern (Umfrageplanung, Fragebogengestaltung, Organisation) und Durchf\u00fchrung der Umfrage<br \/>\n? Auswertung der Umfrage: Ermittlung firmen\u00fcbergreifender Innovationssuchfelder (in Bezug auf Technologie und Markt), Erstellung von Unternehmensprofilen, in denen einerseits bestehendes Know-How der KMU, andererseits Innovationssuchfelder und Bedarf an Know-How und Ideen genannt werden<br \/>\nAP2: Analyse der Erfordernisse gr\u00fcner Start-ups in Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>\n? Konzeption und Durchf\u00fchrung einer Befragung von mind. 20 Start-ups aus Baden-W\u00fcrttemberg zur spezifischen Ermittlung von Anforderungen und Know-How-Erfordernissen (Umfrageplanung, Fragebogengestaltung, Organisation, Durchf\u00fchrung von Telefon-Interviews)<br \/>\n? Auswertung der Umfrage in Form von Start-up-Profilen (in geeignetem Tool), in denen die bearbeitete Innovationsidee und deren Stand einerseits, andererseits Bedarf an Know-How von etablierten Unternehmen (z. B. in Bezug auf Vermarktung, Vertrieb und Produktion) genannt werden<br \/>\n? Systematisierung und Verallgemeinerung des Vernetzungsbedarfs von gr\u00fcnen Start-ups<br \/>\nAP3: Entwicklung von Vernetzungsformaten<br \/>\n? Ableitung von Anforderungen von KMUs und gr\u00fcnen Start-ups aus AP1 und AP2<br \/>\n? Ableitung praxistauglicher Formate und Konzeption von Vernetzungsformaten, in denen auf die besondere Situation der KMU eingegangen wird (zeitliche Restriktionen, Skepsis gegen\u00fcber offener Diskussion von Innovationsthemen), z. B. \u0084Speed-Dating-Events\u0093, geleitetes Matchmaking im Rahmen von Veranstaltungen<br \/>\nAP4: Matchmaking und Vernetzung<br \/>\n? Bildung themenspezifischer Cluster aus Start-ups und KMUs<br \/>\n? Durchf\u00fchrung von Matchmaking-Events mit den in AP3 konzeptionierten Vernetzungsformaten und damit aktive Kontaktanbahnung zwischen KMU und Start-ups (Pr\u00e4senzveranstaltungen und Online-Events)<br \/>\n? Begleitung \/ Moderation der Kontaktanbahnung zwischen KMUs und Start-ups<br \/>\n? Lotsendienst zu Anschlussprogrammen, Acceleratoren, Coaches, Business Angels \/ Investoren<br \/>\nAP5: Auswertung und Transfer der Ergebnisse<br \/>\n? Auswertung der Ergebnisse und Lessons Learned<br \/>\n? Dokumentation der erarbeiteten Konzepte und Darstellung erfolgreicher Vernetzungen anhand von Fallbeispielen<br \/>\n? Dokumentation des Vorgehens f\u00fcr erfolgreiche Vernetzung von Start-ups und KMU in einem Handbuch<br \/>\n? Vorstellung der Projektergebnisse auf eigenen Veranstaltungen, auch an interessierte Intermedi\u00e4re in anderen Bundesl\u00e4ndern (z. B. EFA-NRW, Umweltcluster Bayern, Hessen Trade&#038;Invest)<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZiel des geplanten Vorhabens war es, die Synergiepotenziale aus der Kooperation zwischen Mittelstand und gr\u00fcnen Start?ups mit passgenauen Themen? und Technologiefokussierungen sowie innovativen Matching- und Partneringformaten effektiv zu erschlie\u00dfen. Somit k\u00f6nnen die Umsetzung und Diffusion von Umweltinnovationen beschleunigt, zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze geschaffen sowie signifikante Beitr\u00e4ge zu Klima? und Umweltschutz geleistet werden.<br \/>\nFolgende Teilziele wurden dabei verfolgt:<br \/>\nAP1: Aktivierung und Analyse der KMUs in Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>\n? Aktivierung mehrerer Innovations-Events f\u00fcr KMU in Baden-W\u00fcrttemberg, um dort auf Vernetzungsm\u00f6glichkeiten mit Start-ups hinzuweisen (ca. 6 Veranstaltungen, in Verbindung mit bestehenden Events \/ Veranstaltungsreihen, m\u00f6gliche Zusammenarbeit mit Landeskampagne Start-up BW)<br \/>\n? Aufbau von Erstkontakten, Intensivierung bestehender Kontakte, Aufbau einer Datenbank interessierter KMU, Schaffung einer Vertrauensbasis f\u00fcr die weiteren Arbeiten (insbes. AP2)<br \/>\n? Identifizierung erster KMU f\u00fcr die Kontaktanbahnung (f\u00fcr AP4)<br \/>\n? Konzeption einer telefonischen Umfrage zur Untersuchung von Innovationssuchfeldern (Umfrageplanung, Fragebogengestaltung, Organisation) und Durchf\u00fchrung der Umfrage<br \/>\n? Auswertung der Umfrage: Ermittlung firmen\u00fcbergreifender Innovationssuchfelder (in Bezug auf Technologie und Markt), Erstellung von Unternehmensprofilen, in denen einerseits bestehendes Know-How der KMU, andererseits Innovationssuchfelder und Bedarf an Know-How und Ideen genannt werden<br \/>\nAP2: Analyse der Erfordernisse gr\u00fcner Start-ups in Baden-W\u00fcrttemberg<br \/>\n? Konzeption und Durchf\u00fchrung einer Befragung von mind. 20 Start-ups aus Baden-W\u00fcrttemberg zur spezifischen Ermittlung von Anforderungen und Know-How-Erfordernissen (Umfrageplanung, Fragebogengestaltung, Organisation, Durchf\u00fchrung von Telefon-Interviews)<br \/>\n? Auswertung der Umfrage in Form von Start-up-Profilen (in geeignetem Tool), in denen die bearbeitete Innovationsidee und deren Stand einerseits, andererseits Bedarf an Know-How von etablierten Unternehmen (z. B. in Bezug auf Vermarktung, Vertrieb und Produktion) genannt werden<br \/>\n? Systematisierung und Verallgemeinerung des Vernetzungsbedarfs von gr\u00fcnen Start-ups<br \/>\nAP3: Entwicklung von Vernetzungsformaten<br \/>\n? Ableitung von Anforderungen von KMUs und gr\u00fcnen Start-ups aus AP1 und AP2<br \/>\n? Ableitung praxistauglicher Formate und Konzeption von Vernetzungsformaten, in denen auf die besondere Situation der KMU eingegangen wird (zeitliche Restriktionen, Skepsis gegen\u00fcber offener Diskussion von Innovationsthemen), z. B. \u0084Speed-Dating-Events\u0093, geleitetes Matchmaking im Rahmen von Veranstaltungen<br \/>\nAP4: Matchmaking und Vernetzung<br \/>\n? Bildung themenspezifischer Cluster aus Start-ups und KMUs<br \/>\n? Durchf\u00fchrung von Matchmaking-Events mit den in AP3 konzeptionierten Vernetzungsformaten und damit aktive Kontaktanbahnung zwischen KMU und Start-ups (Pr\u00e4senzveranstaltungen und Online-Events)<br \/>\n? Begleitung \/ Moderation der Kontaktanbahnung zwischen KMUs und Start-ups<br \/>\n? Lotsendienst zu Anschlussprogrammen, Acceleratoren, Coaches, Business Angels \/ Investoren<br \/>\nAP5: Auswertung und Transfer der Ergebnisse<br \/>\n? Auswertung der Ergebnisse und Lessons Learned<br \/>\n? Dokumentation der erarbeiteten Konzepte und Darstellung erfolgreicher Vernetzungen anhand von Fallbeispielen<br \/>\n? Dokumentation des Vorgehens f\u00fcr erfolgreiche Vernetzung von Start-ups und KMU in einem Handbuch<br \/>\n? Vorstellung der Projektergebnisse auf eigenen Veranstaltungen, auch an interessierte Intermedi\u00e4re in<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Onlineumfrage:<br \/>\nAuf Basis der Ergebnisse der Interviews wurde eine Onlineumfrage mit dem Umfragetool Unipark (https:\/\/www.unipark.com\/) erstellt. Diese dient zur breiten Analyse der aktuellen Anforderungen von (GreenTech) Start-ups und kleinen und mittleren Unternehmen hinsichtlich der Vernetzung sowie dem Kooperations- und Innovationsbedarf in Baden-W\u00fcrttemberg. Aufgeteilt wurden die Fragen in die vier Themenbl\u00f6cke \u0084Vernetzung\u0093, \u0084Kooperation\u0093, \u0084Kooperationsverhalten\u0093 und \u0084Innovation\u0093. Anschlie\u00dfend konnten die Teilnehmer freiwillig Kontaktdaten zur Registrierung beim Gr\u00fcNetz Projekt angegeben. 70 Unternehmen haben sich in diesem Zuge direkt registriert und m\u00f6chten mit Projektinhalten und interessanten News kontaktiert werden.<br \/>\nDie Befragung (https:\/\/www.unipark.de\/uc\/GrueNetz2021\/) wurde durch das Institut f\u00fcr Industrial Ecology (INEC) der Hochschule Pforzheim im Zeitraum vom 13.07.2021 bis 30.09.2021 durchgef\u00fchrt. Der Umfragelink wurde mit Fokus auf die Zielgruppen an GreenTech Start-ups und KMU, vorrangig innerhalb von Baden-W\u00fcrttemberg, per E-Mail sowie durch soziale Medien verteilt. Zudem wurde die Umfrage \u00fcber ausgew\u00e4hlte Multiplikatoren (Forschungsinstitute, Start-up Verb\u00e4nde, pers\u00f6nliche Netzwerke und Projektpartner) versandt. Die Daten wurden anonymisiert erhoben, um keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Identit\u00e4ten einzelner Teilnehmer ziehen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nInsgesamt wurden Antworten von 36 Start-ups und 34 KMU in der Auswertung ber\u00fccksichtigt.<br \/>\nFazit Vernetzung:<br \/>\nDie Ergebnisse zeigen, dass die aktuelle Vernetzung zwischen GreenTech Start-ups und KMU eher schlecht eingestuft wird und dies noch deutlich verbessert werden kann. Dies kann und sollte \u00fcberwiegend \u00fcber Vernetzungsevents, Veranstaltungen und Messen oder \u00fcber Onlineplattformen stattfinden. Bevorzugt werden zudem Veranstaltungen in Pr\u00e4senz gg\u00fc. Onlineevents, da der pers\u00f6nliche Kontakt und das direkte Kennenlernen eine \u00fcbergeordnete Rolle spielen. Bei Online-Veranstaltungen wird eine digitale Terminvereinbarung als sinnvoll erachtet, welche zu einem gezielteren Kontakt und einer potenziell h\u00f6heren Erfolgswahrscheinlichkeit im Matchmaking der Kooperationspartnern f\u00fchren kann. F\u00fcr die Vernetzung \u00fcber eine Onlineplattform w\u00fcnschen sich insbesondere Start-ups die M\u00f6glichkeit des aktiven Matchmakings, und zus\u00e4tzlichen M\u00f6glichkeiten wie einer Nachrichten-Option, einem \u0084Matchingalarm\u0093 sowie der Vereinbarung virtueller Meetings. KMU sind nach wie vor eher an den \u0084klassischen\u0093 Plattform-Features wie beispielsweise Such- und Filterfunktionen und Unternehmensprofilen interessiert. An einem Kooperationsformat zum Thema Nachhaltigkeit zwischen Start-ups und KMU zeigen beide Gruppen Interesse. Essenziell f\u00fcr eine erfolgreiche Vernetzung sind pers\u00f6nliche Kontakte sowie eine offene und transparente Kommunikation der Ziele und Interessen.<br \/>\nFazit Kooperation:<br \/>\nEs l\u00e4sst sich zusammenfassen, dass sich sowohl (GreenTech) Start-ups als auch KMU gegenseitig als geeignete Kooperationspartner sehen, was die Basis f\u00fcr eine funktionierende Zusammenarbeit darstellt. In der Vergangenheit haben zwar mehr Start-ups als KMU schon einmal miteinander kooperiert, beide Teilnehmergruppen k\u00f6nnen sich jedoch zuk\u00fcnftige Kooperationen gut vorstellen. Eine Zusammenarbeit kann hierbei je nach Ziel sehr unterschiedlich aussehen und von einem losen m\u00fcndlichen Austausch bis hin zu einem konkreten Fahrplan f\u00fcr eine gemeinsame Kooperation reichen.<br \/>\nUnabh\u00e4ngig davon gaben beide Gruppen an, dass eine Kooperation in einer fr\u00fchen Start-up Phase (\u0084Start-up Stage\u0093) am sinnvollsten ist. Eine potenzielle Kooperation scheitert jedoch oft an der ersten Kontaktaufnahme (siehe auch RKW Kompetenzzentrum 2021). Es kann festgehalten werden, dass Start-ups \u00fcber s\u00e4mtliche Wege versuchen KMU zu kontaktieren, wohingegen KMU auf ihr pers\u00f6nliches Netzwerk sowie Events und Veranstaltungen setzen und meist nicht gezielt auf potenzielle Kooperationspartner zugehen. Zudem ergreifen meist Start-ups die Initiative wohingegen KMU nicht oft aktiv Kontakt zu Start-ups suchen.<br \/>\nFazit Innovation:<br \/>\nBeide Seiten, suchen Innovationen bez\u00fcglich neuer Produkte sowie Dienstleistungen und haben das Ziel neue Gesch\u00e4ftsfelder und M\u00e4rkte zu erreichen. KMU fokussieren sich jedoch zus\u00e4tzlich auf Innovationen in den Bereichen KI und Digitalisierung, in welchem sie weniger Knowhow mitbringen, und haben Interesse an Innovationen f\u00fcr die Prozessoptimierung. In diesen Bereichen bieten Start-ups potenzielle Innovationen und k\u00f6nnen Unternehmen mit Fachkenntnissen unterst\u00fctzen. Start-ups interessieren sich zudem f\u00fcr Innovationen mit \u00f6kologischem Fokus und k\u00f6nnen interessierten Unternehmen in diesem Bereich viel Knowhow und Neues anbieten.<br \/>\nFazit Matchmaking:<br \/>\nInsgesamt wurden f\u00fcnf von insgesamt zehn erhofften Kooperationen im Projekt umgesetzt, bzw. sind mit einer sehr hohen Kooperationswahrscheinlichkeit zum aktuellen Zeitpunkt in Verhandlungen. Weitere 3-4 sind m\u00f6glich, ben\u00f6tigen allerdings noch einen l\u00e4ngeren zeitlichen Vorlauf, \u00fcber das Projektende 28.02.2023 hinaus.<br \/>\nProjekthandbuch:<br \/>\nF\u00fcr die Erfolgssicherung des Projekts werden die Ergebnisse und Erfahrungen in der R\u00fcckschau festgehalten. In einem Projekthandbuch \u0084Handbuch Gr\u00fcNetz &#8211; Leitfaden zur strategischen Vernetzung von GreenTech Start-ups und dem Mittelstand\u0093 (Riegraf et al 2023) wird die Herangehensweise f\u00fcr gelungenes<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>2021, 18. Mai: \u0084BIOPRO Gr\u00fcnderspot Zukunftsmacher der Bio\u00f6konomie\u0093 vom Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. https:\/\/www.bio-pro.de\/veranstaltungen\/vergangene-veranstaltungen\/zukunftsmacher-der-biooekonomie<br \/>\n? 2021, 17. Juni: Vortrag in der Ringvorlesung Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit, Hochschule Pforzheim: \u0084Wo gr\u00fcne Startups starten&#8230;und wie sie mit dem Smart Green Accelerator durchstarten\u0093<br \/>\nhttps:\/\/www.hs-pforzheim.de\/forschung\/institute\/inec\/smart_green<br \/>\n? 2021, 1.+2. Juli: Besuch des Freiburger Startup-\u00d6kosystems beim Pendant in Tirol bei der Partnerstadt Innsbruck, Workshop zu Kooperationsformaten Startup &#038; KMU<br \/>\n? 2021, 16.+17. September: IMPACT FESTIVAL, Start-up Akquise f\u00fcr Projekt und Matchmaking. https:\/\/main-incubator.com\/impact_festival-2021\/,<br \/>\n? 2021, 22. September: Zukunftsnavigator #8 Additive Fertigung &#8211; Anwendung und Material f\u00fcr Startups und etablierte Unternehmen, Organisation: BadenCampus mit LZN,DigiHUB S\u00fcdbaden, EIT&#038; Bansbach<br \/>\n? 2021, 1. Oktober: Demozugang in den Whitelabel-Showroom der IHK S\u00fcdlicher Oberrhein auf der Plattform SalsUp f\u00fcr die Vernetzung von KMU- &#038; Startups in einer Online-Community<br \/>\n? 2022, 11. April: Open Innovation-Kongress Baden-W\u00fcrttemberg, Workshop 4: Nachhaltigkeit und Innovation; Vortrag und Workshop C. Lang-Koetz \u0084Nachhaltigkeitsaspekte in Innovationsaktivit\u00e4ten integrieren: Methodenset f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen\u0093, Open Innovation-Kongress Baden-W\u00fcrttemberg https:\/\/eveeno.com\/oikbw2022<br \/>\n? 2022, 12. April: Kick Start Green Innovations \u0084Digital warm up\u0093. Projektvorstellung Gr\u00fcNetz, Event 3.+4.05.2022: Start-up Akquise Gr\u00fcNetz)<br \/>\n? 2022, 19. Mai: Vortrag C. Lang-Koetz \u0084Nachhaltigkeit als Chance f\u00fcr Innovation: Strategien und Methoden zur Entwicklung umwelt- und sozialgerechter Innovationen\u0093, Digitalfestival Fraunhofer IAO, Stuttgart.<br \/>\n? 2022, 31. Mai: Vortrag C. Lang-Koetz \u0084Nachhaltigkeit als Chance f\u00fcr Innovation: Strategien und Methoden\u0093 und Workshop \u0084Green Check Your \u0084Idea auf der COPETRI Convention in Offenbach (Main).2022, 22. Juni: Vortrag C.Lang-Koetz \u0093Circular Economy and the Environment: Design options and methods for companies\u0094, Startup2Mittelstand, Gr\u00fcndermotor und Universit\u00e4t Stuttgart.<br \/>\n? 2022, 23. September: Vortrag C. Lang-Koetz, D. Riegraf \u0084Matchingkonzept f\u00fcr gezielte Kooperationen zwischen gr\u00fcnen Start-ups und KMU in BW\u0093 auf G-Forum Konferenz 2022 Dresden, 25. Interdisziplin\u00e4re Jahreskonferenz zu Entrepreneurship, Innovation und Mittelstand, https:\/\/www.fgf-ev.de\/g-forum-2022-in-dresden\/<br \/>\n? 2022, 19.+20. September: KONGRESS BW 2022: Start-up Ausstellungsfl\u00e4che f\u00fcr 12 Gr\u00fcNetz Start-ups und Prototypen + Gr\u00fcNetz Forum: \u0084Gr\u00fcNetz \u0096 Umweltinnovationen durch Start-up KMU Kooperationen f\u00f6rdern\u0093 https:\/\/www.kongress-bw.de\/<br \/>\n? 2022, 22. November: Vortrag C. Lang-Koetz: \u0084Nachhaltigkeitsorientierte Innovationen: Chancen und Herausforderungen f\u00fcr die Industrie\u0093, Business meetsScience, Hochschule Pforzheim<br \/>\n? 2023, Februar: Ver\u00f6ffentlichung \u0084Handbuch Gr\u00fcNetz &#8211; Leitfaden zur strategischen Vernetzung von GreenTech Start-ups und dem Mittelstand\u0093, als Print Version bei den Kooperationspartnern (s.o.) oder digital ab 03\/2023 verf\u00fcgbar (https:\/\/www.umwelttechnik-bw.de\/de\/gruene-gruendungen oder https:\/\/www.hs-pforzheim.de\/forschung\/institute\/inec\/projekte\/gruenetz)<br \/>\n? 2023, M\u00e4rz: Publikation zum Matchmaking von GreenTech Start-ups und dem Mittelstand, Ideen- und Innovationsmanagement, Ver\u00f6ffentlichung 06\/2023<br \/>\nhttps:\/\/ideenmanagementdigital.de\/inhalt.html<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Der Nachhaltigkeitsgedanke ist im Laufe der Jahre nicht nur in gro\u00dfen, sondern mittlerweile auch in den mittelst\u00e4ndischen Unternehmen angekommen. Gleichzeitig steigt das Interesse an Innovationen und Zusammenarbeit f\u00fcr ein nachhaltigeres Wirtschaften im eigenen Unternehmen. Hier k\u00f6nnen Kooperationen zwischen GreenTech Start-ups und KMU beide Seiten ins Wachstum bringen und das gesamte \u00d6kosystem nachhaltig beeinflussen.<br \/>\nSowohl Start-ups als auch KMU haben das Angebot des gef\u00fchrten Matchmaking sehr wohlwollend und positiv angenommen. Das konstruktive Feedback unterstreicht zudem den zuk\u00fcnftigen Bedarf an derartigen Vernetzungsangeboten und dem Wunsch nach Kooperation. Vernetzungsangebote gibt es aktuell zunehmend auch \u00fcber digitale Plattformen, wobei diese jedoch das pers\u00f6nliche Kennenlernen nicht ersetzen, sondern lediglich eine erste niederschwellige Kontaktm\u00f6glichkeit bieten k\u00f6nnen.<br \/>\nDoch ist der Weg bis hin zur erfolgreichen und langfristigen Kooperation nicht immer einfach und geradlinig. Durch sich \u00fcberlagernde Krisen in den letzten Jahren musste im Projekt das Matchmaking immer wieder eine strategisch neue Richtung einschlagen und L\u00f6sungen gefunden werden. Auch zuk\u00fcnftig werden Krisen die Unternehmen zu neuen Wegen zwingen und sich die Priorit\u00e4ten zeitweise verschieben. Insbesondere dann werden in mittelst\u00e4ndischen Unternehmen Nachhaltigkeitsthemen oft durch \u00f6konomische Motive verdr\u00e4ngt.<br \/>\nZiel der Kooperationsbegleiter und verantwortlichen Ansprechpartner muss demnach sein, kontinuierlich auf neue Rahmenbedingungen und \u00c4nderungen in der Wirtschaft zu reagieren und die Aktivit\u00e4ten anzupassen. Zur Weiterentwicklung des Matchmaking sollte sich zuk\u00fcnftig zudem mit Themen wie einer bedarfsgerechten Unterst\u00fctzung von Start-ups und KMU in Krisensituationen sowie den spezifischen Problemen von GreenTech Start-ups auseinandergesetzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Eine Kooperation zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Start-ups ist f\u00fcr beide Seiten gewinnbringend. Mittelst\u00e4ndler k\u00f6nnen dadurch ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit st\u00e4rken, w\u00e4hrend Start-ups ihr Wachstum beschleunigen k\u00f6nnen. Jedoch f\u00e4llt gerade gr\u00fcnen Start-ups die Anbahnung solcher Kooperationen schwer. 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