{"id":27466,"date":"2025-12-22T15:40:05","date_gmt":"2025-12-22T14:40:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35685-01\/"},"modified":"2025-12-22T15:40:05","modified_gmt":"2025-12-22T14:40:05","slug":"35685-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/35685-01\/","title":{"rendered":"eva &#8211; Entwicklung von regionalen Agroforstsystemen in der Landwirtschaft f\u00fcr eine klimaresiliente und \u00f6konomisch attraktive Gr\u00fcnlandnutzung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Immer h\u00e4ufigere Minderertr\u00e4ge oder Missernten durch Hitzeperioden, ausbleibenden Regen oder Starkregenereignisse sind eine zunehmende wirtschaftliche Belastung f\u00fcr die landwirtschaftlichen Betriebe. Die Landwirte in den Mittelgebirgen sind aufgrund der Topographie besonders betroffen. Wasser flie\u00dft teils schneller ab, als es der Boden aufnehmen kann. Die nutzbaren Bodenwasserkapazit\u00e4ten sind aufgrund der geringen M\u00e4chtigkeit der Bodenauflage nicht sehr hoch. Insbesondere sonnenexponierte S\u00fcdh\u00e4nge sind durch D\u00fcrre gef\u00e4hrdet. Hinzu kommt, dass aufgrund der Topographie und des Erosionsrisikos Gr\u00fcnland als Landnutzungsform dominiert, dies aber im Vergleich zu einer Ackernutzung deutlich weniger Wertsch\u00f6pfungsm\u00f6glichkeiten bietet. Durch die Integration von B\u00e4umen\/Geh\u00f6lzen zur Nuss-\/Obst-\/Biomasse- bzw. Futterlaubproduktion in die landwirtschaftliche Bewirtschaftung l\u00e4sst sich diesen Problemen entgegenwirken: Agroforstsysteme k\u00f6nnen die Wertsch\u00f6pfung auf sehr artenreichem Gr\u00fcnland erh\u00f6hen, sodass sich die Bewirtschaftung (Pflege) auch zuk\u00fcnftig lohnt und die Fl\u00e4chen nicht brachfallen und verbuschen. Des Weiteren k\u00f6nnen Agroforstsysteme ein verbessertes Mikroklima schaffen und Stressoren wie extreme Hitze d\u00e4mpfen. Dar\u00fcber hinaus erh\u00f6hen sie die ober- und unterirdische Biodiversit\u00e4t, schaffen neue biogene Kohlenstoffkreisl\u00e4ufe und steigern sukzessive den Bodenkohlenstoffgehalt. Seit rund 15 Jahren nehmen die Wasserextremereignisse (Starkregen &#038; D\u00fcrre) in den Mittelgebirgsregionen zu. Agroforstsysteme k\u00f6nnen den oberfl\u00e4chlichen Wasserabfluss und die Erosion reduzieren und damit die Schadwirkung dieser Extreme reduzieren. In der Praxis st\u00f6\u00dft man, je nach \u00f6rtlichen und individuellen Gegebenheiten, mit der Umstellung auf Agroforstsysteme auf \u00f6konomische, arbeitswirtschaftliche, \u00f6kologische und rechtliche Fragestellungen. Um diese Fragen in der Realit\u00e4t eines landwirtschaftlichen Betriebes beantworten zu k\u00f6nnen, wurden gezielt Praxiserfahrungen gesammelt und eine wissenschaftliche Auswertung bzw. Grundlagenerhebung aufgebaut.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenKonzeptentwicklung und Umsetzung:<br \/>\n&#8211;\tEr\u00f6rterungstermin mit Schl\u00fcsselakteuren<br \/>\n&#8211;\tStandortanalyse (Vor-Ort und mit GIS)<br \/>\n&#8211;\tVor-Ort-Termine mit Teich- und Wasserbauer<br \/>\n&#8211;\tAbflussmodellierung durch Wasserbauer<br \/>\n&#8211;\tKonsultationen von Beh\u00f6rden und anderen Landwirten<br \/>\n&#8211;\tgeologisches Gutachten \u00fcber Beschaffenheit des Bodens und Standsicherheit des geplanten Teiches<\/p>\n<p>Umsetzung holistisches Weidemanagement<br \/>\n&#8211;\tdurch den Landwirt im Rahmen der betrieblichen Arbeit<\/p>\n<p>Untersuchung holistisches Weidemanagement<br \/>\n&#8211;\t2022 an drei verschiedenen Parzellen<br \/>\n&#8211;\tProbeschnitte vor und nach der Beweidung zur Ermittlung von Ertrag und Qualit\u00e4t des Aufwuchses<br \/>\n&#8211;\tje 7 x 0,5 m\u00b2 mittels Akkuschere<br \/>\n&#8211;\tErtrag: Trockenmasse und Bestandsh\u00f6he<br \/>\n&#8211;\tQualit\u00e4t: Rohprotein, Rohfaser, Rohfett, Rohasche und metabolisierbare Energie mittels NIRS- Spektroskopie der Mischprobe<\/p>\n<p>Untersuchung Vegetation<br \/>\n&#8211;\teine Fr\u00fchjahrs- und eine Sommeraufnahme (jeweils 2021 &#038; 2022)<br \/>\n&#8211;\tf\u00fcnf Standorte (5 x 5 m\u00b2): zwei im Nussagroforst und drei in den Randbereichen<br \/>\n&#8211;\tBraun-Blanquet Methode mit Erweiterung nach Willmanns (1989)<br \/>\n&#8211;\tzus\u00e4tzlich zur Abundanz wurde die Vitalit\u00e4t (geschw\u00e4cht, k\u00fcmmerlich, sichtbare Sch\u00e4den, normal, kr\u00e4ftig) f\u00fcnfstufig erfasst. <\/p>\n<p>Untersuchung Avifauna<br \/>\n&#8211;\tim Mai bis Juli drei Audioaufnahmen (jeweils 2021 &#038; 2022)<br \/>\n&#8211;\tdrei Standorte: eine im Nussagroforstsystem und zwei in den Randbereichen<br \/>\n&#8211;\tAuswertung der Aufnahmen 2021 mit dem Programm \u201eAudacity\u201c (Erstellung\/Zuschnitt von Detektionen) und der Webanwendung \u201eBirdNET Sound ID\u201c (Artzuordnung)<\/p>\n<p>Untersuchung organischer Kohlenstoffvorrat<br \/>\n&#8211;\tFaktor 1: Abstand zur Baumreihe (0 m und \u00b16 m)<br \/>\n&#8211;\tFaktor 2: Bodentiefe (5 &#8211; 10 cm und 30 &#8211; 35 cm)<br \/>\n&#8211;\tWinter 2021\/2022<br \/>\n&#8211;\tBodenprobennahme mit 43 cm langem Probennehmer (4,8 mm Innendurchmesser)<br \/>\n&#8211;\tBestimmung von Trockenmasse, Lagerungsdichte, Skelettgehalt, Kohlenstoffgehalt<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Konzeptentwicklung und Umsetzung:<br \/>\nEin Keyline-Konzept wurde auf dem Standort entwickelt und umgesetzt. Die Nussb\u00e4ume wurden als Schalenobst anerkannt. Die Anlage von Agroforstsystemen ist aufgrund des ge\u00e4nderten Rechtsrahmens in 2023 einfacher geworden. Die Integration von Wassermanagementstrategien in die landwirtschaftliche Produktion ist nur teilweise m\u00f6glich und dar\u00fcber hinaus aufgrund der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen von einem Prozess des Abw\u00e4gens (mit den zust\u00e4ndigen Genehmigungsbeh\u00f6rden) der standortspezifischen Zielkonflikte gepr\u00e4gt. Dar\u00fcber hinaus ist die fachliche Planung und Umsetzung je nach Ma\u00dfnahmenziel und Standort sehr anspruchsvoll. <\/p>\n<p>Umsetzung holistisches Weidemanagement<br \/>\nDie h\u00f6heren Best\u00e4nde werden nach Einsch\u00e4tzung des Landwirts gut von den Tieren angenommen und die Trampeleffekte lassen sich in den hohen Best\u00e4nden optisch gut erkennen. Das Ziel einer sehr kurzen Weidedauer war f\u00fcr den Betrieb und dessen Arbeitskraftausstattung zu starr. Die Umstellung des Weidemanagements ist f\u00fcr einen Mutterkuhhalter deutlich aufw\u00e4ndiger als f\u00fcr einen Milchviehbetrieb mit Weidehaltung. Denn Milchviehhalter m\u00fcssen i.d.R. unabh\u00e4ngig vom Weidesystem die Tiere zum Melken t\u00e4glich von der Weide treiben, wohingegen bei Mutterkuhhaltern bei einer Umtriebsweide f\u00fcr die Weidedauer einer Parzelle nur die t\u00e4gliche Tierkontrolle, aber kein Treiben anf\u00e4llt. Deshalb steigt f\u00fcr den Mutterkuhhalter der Arbeitseinsatz gegen\u00fcber dem Milchviehhalter erheblich an.<\/p>\n<p>Untersuchung holistisches Weidemanagement<br \/>\nDetaillierte regelm\u00e4\u00dfige Untersuchungen in einer engen Zeitspanne auf einem Partnerbetrieb umzusetzen ist eine logistische und arbeitstechnische Herausforderung. So konnten z.T. nur l\u00fcckenhaft Daten gewonnen werden, diese lassen sich zwar einordnen aber ein Vergleich der Auswirkung des Weidesystems auf den Ertrag verschiedener Standorte ist nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Untersuchung Vegetation<br \/>\nDie Vegetation unterhalb des Nussagroforstsystems l\u00e4sst sich als Glatthaferwiese mittlerer Standorte (Arrhenatheretum eliotioris) und in Teilen auch als magere, trockene Glatthaferwiese (Arrhenatheretum brometosum) charakterisieren. In zwei der drei Randbereiche dominiert die magere Variante der Wiesengesellschaft. Der dritte Randbereich zeigt sogar einen Trespen-Halbtrockenrasen (Mesobromion erecti). Die vielf\u00e4ltigen Standortverh\u00e4ltnisse sorgen f\u00fcr eine beachtliche Vielfalt an Vegetationsgesellschaften, die sehr artenreich sind und mit vielen seltenen und z.T. gesch\u00fctzten Arten wie z.B. dem Purpur-Knabenkraut oder der Bocksriemenzunge aufwarten. Aufbauend auf diesen Vegetationsuntersuchungen k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig die Auswirkungen der Agroforstsysteme auf die Vegetation untersucht werden.<\/p>\n<p>Untersuchung Avifauna<br \/>\nVon den protokollierten Arten leben drei Arten ausschlie\u00dflich in offenen Landschaften und neun ausschlie\u00dflich in W\u00e4ldern. Der gr\u00f6\u00dfte Teil lebt in der Regel in W\u00e4ldern und halboffenen Landschaften sowie W\u00e4ldern, Parks und G\u00e4rten. Neun Arten lassen sich den Gew\u00e4ssern bzw. Feuchtgebieten zuordnen. Elf detektierte Arten sind bez\u00fcglich der Wahl ihres Habitats indifferent. Aufbauend auf dieser Datengrundlage k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig die Auswirkungen der Agroforstsysteme auf die Vogelbesiedlung untersucht werden.<\/p>\n<p>Organischer Kohlenstoffgehalt<br \/>\nDer organische Kohlenstoffgehalt ist zwischen humosem Oberboden und Unterboden signifikant unterschiedlich, zwischen den Abst\u00e4nden \u00b1 6 m und 0 m nicht. Der organische Kohlenstoffgehalt des Oberbodens betr\u00e4gt innerhalb der Baumreihe durchschnittlich 3,5 \u00b1 1,3 % und zwischen den Baumreihen 4,0 \u00b1 0,6 %. Damit ist der Oberboden als stark humos zu bewerten. Der organische Kohlenstoffgehalt des Unterbodens betr\u00e4gt innerhalb der Baumreihe durchschnittlich 1,4 \u00b1 0,9 % und zwischen den Baumreihen 1,0 \u00b1 0,6 %. Der Unterboden zwischen den Baumreihen ist damit als schwach humos und der Unterboden innerhalb der Baumreihen als mittelhumos zu bewerten. Aufbauend auf dieser Datengrundlage k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig die Auswirkungen der Agroforstsysteme auf den organischen Kohlenstoffgehalt im Boden untersucht werden.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Nachfolgend sind die Ma\u00dfnahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit zum Projekt und seinen Wirkungen f\u00fcr den Ressourcen- und Klimaschutz aufgef\u00fchrt:<br \/>\n\u2022\tEinrichtung und Betrieb einer Projektwebseite: https:\/\/www.keyline-agroforst.de\/<br \/>\n\u2022\tBegleitung der Pflanzaktion mit Drohnenaufnahmen und Interview durch PermaGl\u00fcck (23.11.2020): https:\/\/youtu.be\/dnaQuF16MJc<br \/>\n\u2022\tBeitrag zum Projekt im L\u00e4nderreport von Dlf Kultur (31.05.2021) https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/nachhaltige-landwirtschaft-rinder-unter-nussbaeumen-100.html<br \/>\n\u2022\t\u201eTag der offenen Weide\u201c am 11.06.2021 auf der Projektfl\u00e4che<br \/>\n\u2022\tAufbau eines Hinweisschildes auf der Fl\u00e4che<br \/>\n\u2022\tVorstellung des Projektes als Beispiel f\u00fcr integrierte Landnutzungskonzepte auf dem DAAD-Symposium \u201cGr\u00fcne Wirtschaft, Klima- und Biodiversit\u00e4tsschutz und Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (BNE) f\u00fcr einen gesunden Wohlstand\u201d (3. bis 7. Oktober 2021)<br \/>\n\u2022\tPr\u00e4mierung der Bannm\u00fchle mit dem Siegerplatz in der Kategorie &#8220;Gesamtbetriebliche Konzeption&#8221; beim \u201cIdeenwettbewerb \u2013 Modellbetriebe Bio\u00f6konomie in Mittelgebirgen 2021\u201c: https:\/\/www.ibm.dvl.org\/siegerideen\/gesamtbetriebliche-konzeption#c4903<br \/>\n\u2022\t\u201e2. Tag der offenen Weide\u201c im Rahmen der \u00d6ko-Aktionstage Rheinland-Pfalz (20.08.2022)<br \/>\n\u2022\tBericht von Anja Rath in LandInForm 3\/2022 (Seite 30-32): https:\/\/www.netzwerk-laendlicher-raum.de\/fileadmin\/Redaktion\/Seiten\/Service\/Publikationen\/LandInForm\/2022\/LandInForm_2022_03.pdf<br \/>\n\u2022\tPr\u00e4sentation der Projektfl\u00e4che im Rahmen der internationalen 3. Agroforst Fach-Exkursion nach S\u00fcd-West Deutschland (26.-28. September 2022) mit Teilnehmern aus Belgien und den Niederlanden: https:\/\/agroforst-info.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Programm_Herbstexkursion.pdf<br \/>\n\u2022\tPr\u00e4sentation der Projektfl\u00e4che im Rahmen von Exkursion &#038; Workshop &#8220;Rechtliche &#038; administrative Rahmenbedingungen f\u00fcr Agroforstwirtschaft&#8221; im EU-Horizon-Projekt AGROMIX (9. &#038; 28. Februar 2023) mit Vertretern der Landwirtschaft, der Agrar- und Umweltministerien, der Beratungseinrichtungen und Verwaltung, des Naturschutzes und aus der Forschung in Rheinland-Pfalz und im Saarland: https:\/\/www.stoffstrom.org\/aktuelles\/agroforst-und-die-neue-gap-erste-eindruecke-aus-rheinland-pfalz-und-dem-saarland\/<br \/>\nNach Projektende:<br \/>\n\u2022\tPr\u00e4sentation der Projektfl\u00e4che auf einer Exkursion mit Sebastian Thul (Staatssekret\u00e4r des MUKMAV Saarland, 21.06.2023) und Katrin Eder (Ministerin des MKUEM RLP, 17.07.2023) im Rahmen des Projektes AGROMIX: https:\/\/www.stoffstrom.org\/aktuelles\/exkursionsgruppe-um-den-staatssekretaer-thul-informiert-sich-zum-thema-agroforst\/<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"UMsQ5gqun6\"><p><a href=\"https:\/\/www.stoffstrom.org\/aktuelles\/ministerin-katrin-eder-besucht-agroforst-pionierbetriebe\/\">Ministerin Katrin Eder besucht Agroforst-Pionierbetriebe<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"&#8222;Ministerin Katrin Eder besucht Agroforst-Pionierbetriebe&#8220; &#8211; Institut f\u00fcr angewandtes Stoffstrommanagement\" src=\"https:\/\/www.stoffstrom.org\/aktuelles\/ministerin-katrin-eder-besucht-agroforst-pionierbetriebe\/embed\/#?secret=uT3P0Fz969#?secret=UMsQ5gqun6\" data-secret=\"UMsQ5gqun6\" width=\"500\" height=\"282\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>    <\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Etablierung des Pilotstandortes f\u00fcr eine Agroforstwirtschaft im Keyline-Design mit einem nachhaltigen Weidemanagement ist auf Fl\u00e4chen der Bannm\u00fchle erfolgreich umgesetzt worden. Der Anwuchserfolg der Pflanzungen ist sehr hoch. Die Planung und Genehmigung des Teiches oberhalb des Nussgartens konnte in der Projektlaufzeit umgesetzt werden. Anfang August 2023 hat der Betrieb mit dem Bau des Teiches begonnen. Nach dessen Vollendung ist das erarbeitete und geplante Keyline-Design vollst\u00e4ndig umgesetzt. Das holistische Weidemanagement wurde von der Bannm\u00fchle erstmalig im Jahr 2021 gezielt durchgef\u00fchrt, musste jedoch im Jahr 2022 an die Personalkapazit\u00e4ten des Betriebs angepasst werden. Die sukzessiv gesammelten Erfahrungen wurden im Rahmen unserer \u00d6ffentlichkeitsarbeit einer gro\u00dfen Zahl an Personen zug\u00e4nglich gemacht. Der Betrieb und das aufgebaute Agroforstsystem ist in der Fachwelt nunmehr bekannt und wird mit gro\u00dfem Interesse in der weiteren Etablierung bzw. Entwicklung verfolgt. Der Pilotstandort wird ausgebaut und im Rahmen verschiedener Folgeprojekte weiter beforscht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Immer h\u00e4ufigere Minderertr\u00e4ge oder Missernten durch Hitzeperioden, ausbleibenden Regen oder Starkregenereignisse sind eine zunehmende wirtschaftliche Belastung f\u00fcr die landwirtschaftlichen Betriebe. Die Landwirte in den Mittelgebirgen sind aufgrund der Topographie besonders betroffen. Wasser flie\u00dft teils schneller ab, als es der Boden aufnehmen kann. 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