{"id":27447,"date":"2026-03-19T10:32:32","date_gmt":"2026-03-19T09:32:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/36057-01\/"},"modified":"2026-03-19T10:32:33","modified_gmt":"2026-03-19T09:32:33","slug":"36057-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/36057-01\/","title":{"rendered":"Internationaler Kongress &#8220;Creation  Transformation  Theology&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Gegenstand und Ziel des Projekts war die Vorbereitung, Durchf\u00fchrung und Nachbereitung eines wis-senschaftlichen Kongresses zum Thema \u201eCreation \u2013 Transformation \u2013 Theology\u201c, der vom 25. bis 28. August 2021 an der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck (UOS) durchgef\u00fchrt wurde. Der Kongress sollte eine Plattform bieten f\u00fcr eine theologische und interdisziplin\u00e4re Weiterentwicklung von Fragen der \u00d6ko-logie, Sch\u00f6pfung, Nachhaltigkeit und Transformation. Anliegen war es dabei, die in den verschie-denen theologischen Disziplinen erarbeiteten Perspektiven zu einer neuen, innovativen und pra-xisrelevanten Sch\u00f6pfungstheologie und Ethik der Nachhaltigkeit zusammenzuf\u00fchren. Neben ei-nem interdisziplin\u00e4ren Dialog spielten dabei auch die \u00f6kumenische Perspektive und der Dialog zwi-schen Wissenschaft und Praxis eine zentrale Rolle.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDer Kongress wurde in inhaltlicher Zusammenarbeit mit der Europ\u00e4ischen Gesellschaft f\u00fcr Katholi-sche Theologie sowie mit lokalen, regionalen und nationalen Partner*innen im \u00f6kumenischen Kontext kirchlicher Umweltarbeit vorbereitet. Unter den gegebenen Covid-19-Bedingungen fand er in \u201eHybridformat\u201c (Pr\u00e4senz + digitale \u00dcbertragung) statt. Der Kongress gliederte sich in Podien, Haupt-vortr\u00e4ge und Workshops. Die Podien und Vortr\u00e4ge wurden von renommierten Wissenschaft-ler*innen gestaltet. In den Workshop-Phasen hatten Wissenschaftler- und Praktiker*innen, die sich auf entsprechende \u201eCalls\u201c beworben hatten, Gelegenheit, einschl\u00e4gige Arbeiten, Forschungs- oder Pra-xisprojekte zu pr\u00e4sentieren. Im Rahmen der Workshop-Zeiten wurde zudem Raum f\u00fcr das Gespr\u00e4ch zwischen Vertreter*innen aus der theologischen Wissenschaft und der Praxis gegeben. Teil nah-men ca. 200 Theolog*innen aus ganz Europa, Studierende der drei Theologien an der UOS, Prakti-ker*innen aus der kirchlichen Umweltarbeit in Deutschland sowie eine interessierte \u00d6ffentlichkeit. Der Kongress wurde anhand eines konkreten Arbeits- und Zeitplans vorbereitet und durchgef\u00fchrt, auf dem die verschiedenen Arbeitsschritte der Monate der Durchf\u00fchrung des Projekts notiert waren; selbst-verst\u00e4ndlich ergaben sich bei einzelnen Punkten zeitliche Verschiebungen, so wie es Teil der organi-schen Vorbereitung und Durchf\u00fchrung eines Kongresses ist.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der wissenschaftliche Kongress zum Thema \u201eCreation \u2013 Transformation \u2013 Theology\u201c wurde erfolg-reich vom 25. bis 28. August 2021 als Hybridveranstaltung an der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck durchgef\u00fchrt. Der Verfasserin ist es gelungen \u00fcber das Netzwerk und die Kontakte der Europ\u00e4ischen Gesellschaft f\u00fcr Katholische Theologie sowie die weitere Bewerbung des Kongresses 109 Teilnehmer*innen in Pr\u00e4senz sowie 92 digitale Teilnehmer*innen aus ganz Europa sowie Lateinamerika, den USA und den Philippinen zusammenzuf\u00fchren, darunter viele Nachwuchswissenschaftler*innen und 41 Kol-leg*innen aus Osteuropa, regionale Vertreter*innen aus Theologien und anderen Wissenschaften, Praktiker*innen, kirchliche Umweltbeauftragte, Studierenden und Vertreter*innen der interessier-ten \u00d6ffentlichkeit.<br \/>\nDer Kongress gliederte sich in Podien, Hauptvortr\u00e4ge und Workshop-Phasen. Die Podien sowie Haupt-vortr\u00e4ge wurden von renommierten internationalen Referent*innen aus Brasilien, Deutschland, Frank-reich, Gro\u00dfbritannien, Peru, Portugal, Slowenien, der T\u00fcrkei sowie Ungarn gestaltet. Die Podien und Hauptvortr\u00e4ge fanden zum gro\u00dfen Teil auf Englisch, vereinzelt auf Deutsch oder Franz\u00f6sisch statt. Beitr\u00e4ge zu den Parallel Sections leisteten internationale Referent*innen aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Kroatien, Litauen, Malta, den Niederlanden, \u00d6sterreich, den Phi-lippinen, Polen, Rum\u00e4nien, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, der Ukraine, Ungarn sowie den U.S.A. Eine erg\u00e4nzende Pr\u00e4sentationsm\u00f6glichkeit bot insbesondere dem wissen-schaftlichen Nachwuchs eine kongressbegleitende Posterausstellung. F\u00fcnf Poster wurden von jungen Wissenschaftler*innen in diesem Rahmen pr\u00e4sentiert, eines davon digital.<br \/>\nDer COVID-19 Alternativplan wurde in die Tat umgesetzt. Der Kongress fand als Hybridveranstaltung statt und wurde bis zum Tag des Veranstaltungsbeginns in seinem Format an die g\u00fcltigen Verordnungen des Landes Niedersachsen und des Pr\u00e4sidiums der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck angepasst. \u00dcber digitale \u00dcbertragungen aller Konferenzeinheiten konnte somit \u00fcber den unmittelbaren Kreis der in Pr\u00e4senz Teil-nehmenden hinaus eine breitere \u00d6ffentlichkeit erreicht werden.<br \/>\nBei den Vorbereitungen des Kongresses wurde explizit auf eine umweltfreundliche Kongressgestal-tung geachtet, insbesondere in den Bereichen von An-\/Abreise, Verpflegung\/Catering sowie Drucker-zeugnissen\/Tagungsmaterialien.<br \/>\nDie Durchf\u00fchrung des Kongresses \u201eCreation \u2013 Transformation \u2013 Theology ist ein gro\u00dfer Erfolg gewesen, das hat die Resonanz in der (katholischen) Presse gezeigt, das haben auch sehr viele R\u00fcckmeldungen nach dem Kongress ausgedr\u00fcckt. F\u00fcr die Studierenden, die zum ersten Mal einem wissenschaftlichen Kongress teilgenommen haben, war der Kongress, so ihre Evaluationen in den sich anschlie\u00dfenden Hausarbeiten, ein h\u00f6chst wichtiger Moment, den lebendigen Diskurs von Wissenschaft und die Vernet-zung mit der Praxis zu erleben.<br \/>\nDie geschilderten Projektziele wurden in diesem Sinn in wissenschaftlicher und methodischer Hinsicht in einem sehr hohen Ma\u00df erreicht. Es gab allein in der Vorbereitungsphase einige \u00c4nderungen, die vor allem auf die besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie zur\u00fcckzuf\u00fchren waren (z.B. \u00c4nde-rungen der personellen Besetzung im Projektteam, Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Anmel-de- und Reiseverhalten der Kongressteilnehmer*innen und daraus resultierende Folgen, \u00c4nderungen am Hauptprogramm, \u00c4nderungen an den Parallel Sections, pandemiebedingte \u00c4nderungen am Rahmen- und kulturellen Begleitprogramm sowie Auswirkungen auf die Gestaltung der Morgengebete, u.a.).<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Kongress wurde bereits im Vorfeld auf unterschiedlichen Kan\u00e4len beworben und auf der Website der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck sowie in der Presse angek\u00fcndigt und w\u00e4hrend der laufenden Tagung von der Presse begleitet. Eine wissenschaftliche Publikation der Hauptvortr\u00e4ge und der Beitr\u00e4ge der Parallel Sections wird in Zusammenarbeit mit dem Lit-Verlag (M\u00fcnster) herausgegeben werden.<br \/>\nDurch die Ver\u00f6ffentlichung der Beitr\u00e4ge zur Tagung in der Kongresspublikation kann die allgemeine, an Themen \u00f6kologischer Theologie und der Nachhaltigkeitsethik interessierte \u00d6ffentlichkeit (Bil-dungsarbeit auf verschiedenen Ebenen) an den Ergebnissen partizipieren. Weiterhin werden \u00fcber die Studierenden hinaus, die auch am vorbereitenden Blockseminar und am Seminar zur Nachbereitung des Kongresses teilgenommen haben, auch Studierende und Doktorand*innen anderer Universit\u00e4ten von den fachlichen Diskussionen und Tagungsergebnissen profitieren. Auf die Ergebnisse wird auch \u00fcber die Homepage der Europ\u00e4ischen Gesellschaft f\u00fcr Katholische Theologie und deren Zeitschrift \u201eET Studies\u201c hingewiesen, ebenso \u00fcber die Website des Instituts f\u00fcr Katholische Theologie der Universi-t\u00e4t Osnabr\u00fcck.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Aufgabe, neue Konzepte \u00f6kologischer Theologie in einem \u00f6kumenischen und interreligi\u00f6sen Horizont zu diskutieren und Sch\u00f6pfungstheologie, Ethik und P\u00e4dagogik der Nachhaltigkeit in die-sem Sinn weiterzuentwickeln und hierdurch insbesondere M\u00f6glichkeiten zu finden, den \u00f6kologischen Herausforderungen unserer Zeit im Sinne einer Bildung zur Nachhaltigkeit auch praktisch zu begegnen, bleibt nach wie vor bestehen.<br \/>\nDer ESCT-Kongress hat erfolgreich einen kleinen Beitrag zu diesem gro\u00dfen Ziel leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Gegenstand und Ziel des Projekts war die Vorbereitung, Durchf\u00fchrung und Nachbereitung eines wis-senschaftlichen Kongresses zum Thema \u201eCreation \u2013 Transformation \u2013 Theology\u201c, der vom 25. bis 28. 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