{"id":27371,"date":"2025-06-25T10:34:14","date_gmt":"2025-06-25T08:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35454-01\/"},"modified":"2025-06-25T10:34:15","modified_gmt":"2025-06-25T08:34:15","slug":"35454-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/35454-01\/","title":{"rendered":"Neue Modelle zur Umsetzung von regionalen Agrarnaturschutzma\u00dfnahmen in Deutschland mit Kooperativen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Thema einer \u00fcberbetrieblichen Umsetzung von Agrarnaturschutzma\u00dfnahmen wird in Deutschland und in Europa nach wie vor vielf\u00e4ltig diskutiert. Damit soll der R\u00fcckgang der Biodiversit\u00e4t in der Kultur-landschaft effizienter verhindert und dabei die Kompetenzen der landwirtschaftlichen Betriebe st\u00e4rker in diese Aufgabe einbezogen werden. In Zusammenschl\u00fcssen und mit der Umsetzung auf der Basis eines Fachkonzepts mit Landschaftsbezug sollen F\u00f6rderprogramme effektiver wirken. Die Konzepte sollen sowohl im Ackerland als auch im Gr\u00fcnland greifen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenSeit dem Start des Projekts sind die Prozesse weiter vorangeschritten: der EU-GAP-Strategieplan f\u00fcr 2023 bis 2027 wurde verabschiedet, der deutschen GAP-Strategieplan wurde am 21. November 2022 genehmigt und auch alle Verordnungen und Gesetze f\u00fcr die neue GAP liegen mittlerweile vor. In den Strategiepl\u00e4nen wurden die M\u00f6glichkeiten der \u00fcberbetrieblichen Zusammenarbeit pr\u00e4zisiert.<br \/>\nDurch die F\u00f6rderung der DBU war es dem DVL m\u00f6glich, seine Erfahrungen und Empfehlungen aktiv in die Diskussionen einzuspeisen und so an einer praxisorientierten und effektiven Gestaltung \u00fcberbe-trieblicher Ans\u00e4tze mitzuwirken. Der DVL ist nicht nur gut vernetzt in Verwaltung und Praxis, sondern setzte in dieser Zeit auch entscheidende Impulse f\u00fcr die konkrete Programmierung der AUKM in Deutschland.<br \/>\nDer DVL hat die Projektergebnisse bei mehreren Veranstaltung und Besprechungen im Expertenkreis vorgestellt und die gemeinsame Weiterentwicklung diskutiert. Exemplarisch genannt sei die Tagung der Deutschen Vernetzungsstelle L\u00e4ndliche R\u00e4ume (DVS) \u0084ELER und Umwelt\u0093 2023 mit dem Thema \u0084Welche Aussichten bietet die neue GAP-F\u00f6rderperiode f\u00fcr den kooperativen Agrarumwelt-schutz?\u0093 mit \u00fcber 100 Teilnehmenden aus allen Bundesl\u00e4ndern. Auch der Online-Austausch der Exten-sivierungsreferent*innen der L\u00e4nder (s. Mai 2022) wird \u00fcber das Projektende hinaus weitergef\u00fchrt, die Entwicklung der relevanten AUKM auch dar\u00fcber vernetzt.<br \/>\nEs waren drei \u00fcberregionale und regionale Workshops vorgesehen. Anstelle der vorgesehenen drei wurden f\u00fcnf regionale Workshops durchgef\u00fchrt. Die regionalen Workshops wurden in enger Absprache mit den DVL- und LPV-Kolleg*innen vor Ort und ausgerichtet auf die jeweiligen regionalen Gegebenhei-ten geplant. Die f\u00fcnf regionalen Workshops fanden statt zwischen Herbst 2021 und Fr\u00fchling 2022 (s. AP 3-4: Konzeption der Modellregionen).<br \/>\nDie folgenden \u00fcberregionalen Workshops wurden durchgef\u00fchrt:<br \/>\n&#8211;\tFach-Workshop 1: 09.12.2020 Diskussion der bisherigen Arbeit von Kooperationen zur \u0084Umset-zung von Agrarnaturschutzma\u00dfnahmen im \u00fcberbetrieblichen Zusammenhang\u0093 (siehe AP 1-4)<br \/>\n&#8211;\tFach-Workshop 2: 19.05.2021 Diskussion der Umsetzungsvarianten f\u00fcr eine \u0084\u00fcberbetriebliche Umsetzung von Agrarnaturschutzma\u00dfnahmen\u0093 (siehe AP 2-3)<br \/>\n&#8211;\tFach-Workshop 3: Eine Sondierung der Modellregionen und F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten hat zum Teil bereits im zweiten Fach-Workshop und in pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen stattgefunden. Ein dritter Fachworkshop hat zur verwaltungstechnischen Umsetzung kollektiver AUKM im deutschen GAP-Strategieplan 2023 \u0096 2027 am 12.05.2022 stattgefunden.<\/p>\n<p>Statt der geplanten drei wurden f\u00fcnf Modellszenarien in den folgenden Bundesl\u00e4ndern erarbeitet:<br \/>\n&#8211;\tHessen: \u0084Bergwinkelgr\u00fcn &#8211; extensives Gr\u00fcnland gemeinsam gestalten!\u0093 am 27.10.2021 in Mar-born.<br \/>\n&#8211;\tBrandenburg: \u0084Blaues Band der Havel &#8211; Kooperative Biodiversit\u00e4ts- und Klimaschutzma\u00dfnahmen in Agrarlandschaften\u0093 am 04.03.2022 in Potsdam.<br \/>\n&#8211;\tTh\u00fcringen: \u0084Kooperative Umsetzung von Agrarnaturschutzma\u00dfnahmen\u0093 am 12.04.2022 in Erfurt, gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft b\u00e4uerliche Landwirtschaft (AbL) Mitteldeutschland.<br \/>\n&#8211;\tSachsen: \u0084Agrarnaturschutz in der Betriebszusammenarbeit im Landkreis Mei\u00dfen optimieren\u0093 am 13.04.2022 in Mei\u00dfen, gemeinsam mit der AbL Mitteldeutschland.<br \/>\n&#8211;\tSachsen-Anhalt: am 19.04.2022 in Halle, gemeinsam mit der AbL Mitteldeutschland.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Als Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung von Modellszenarien wurden folgende Faktoren herausgefil-tert:<br \/>\nWas es erfordert vor Ort<br \/>\n&#8211;\tEine Umsetzung in den betreffenden Regionen muss vom Bundesland gewollt sein.<br \/>\n&#8211;\tEs ist ein LPV vorhanden, der ein anspruchsvolles Projekt umsetzen kann.<br \/>\n&#8211;\tDer LPV (o. \u00e4. Organisation), arbeitet mit einer Gruppe von Landwirt*innen bereits an \u00fcberbe-trieblichen Ma\u00dfnahmen (z. B. zum Biotopverbund).<br \/>\n&#8211;\tDie Landwirt*innen sind bereit, \u00fcber ihre Erfahrungen und W\u00fcnsche zu berichten.<br \/>\n&#8211;\tDie Zusammenarbeit mit der \u00f6rtlichen Naturschutz- und Landwirtschaftsverwaltung muss sehr konstruktiv sein.<br \/>\n&#8211;\tDer LPV sollten bereits eigene Antr\u00e4ge (Agrarumwelt- und Klimama\u00dfnahmen, Direktzahlungen) gestellt oder landwirtschaftliche Betriebe bei der Antragstellung begleitet haben.<br \/>\nRahmenbedingungen<br \/>\n&#8211;\tOrganisation des Vor-Ort-Workshops in Zusammenarbeit mit dem DVL<br \/>\n&#8211;\tGespr\u00e4che mit Verwaltung und verschiedenen m\u00f6glichen Akteur*innen (LPV)<br \/>\n&#8211;\tKooperation mit DVL-Landeskoordinator*in und DVL-BGS<br \/>\n&#8211;\tKosten f\u00fcr Regionalworkshops werden \u00fcbernommen<br \/>\n&#8211;\tF\u00fcr teilnehmenden LPV gibt es kleine Aufwandsentsch\u00e4digung<\/p>\n<p>Um die diversen kooperativen Ans\u00e4tze in Deutschland, den Niederlanden und Europa zu vergleichen, wurde ein einheitliches Evaluationsschema (bestehend aus Ma\u00dfnahmen; Finanzierung; Betreuung (Be-ratung); Antragsstellung; Datengrundlage; Fachplanung) konzipiert und in Berichten zusammengefasst. Das Projektteam konnte damit die in Deutschland bereits vorliegenden Erfahrung in Praxis und Verwal-tung zusammenfassen und die St\u00e4rken, Schw\u00e4chen, Risiken und Chancen der niederl\u00e4ndischen und weiterer Ans\u00e4tze im Vergleich zum Ist-Stand in Deutschland und den Bundesl\u00e4ndern analysieren.<br \/>\nDas DBU-Projekt \u0084Neue Modelle zur Umsetzung von regionalen Agrarnaturschutzma\u00dfnahmen in Deutschland mit Kooperativen\u0093 hat die Diskussion um \u00fcberbetrieblichen Agrarnaturschutz in einigen Bundesl\u00e4ndern angesto\u00dfen und\/oder fachlich unterf\u00fcttert. Daher steht das Projektteam des DVL auch zuk\u00fcnftig mit den Ministerien im Kontakt, um mit seiner Expertise f\u00fcr die Umsetzung des \u00fcberbetriebli-chen Ansatzes bereit zu stehen. So ist zum Beispiel ein weiterer Online-Austausch der Extensivie-rungsreferent*innen (s. Mai 2022) geplant, um die Erfahrungen des DBU-Projekts und explizit aus Brandenburg auch den anderen L\u00e4ndern zug\u00e4nglich zu machen. Der DVL hat die Ergebnisse aus dem hier bearbeiteten Projekt auf der DVS-Tagung \u0084ELER und Umwelt\u0093 2023 \u0084Welche Aussichten bietet die neue GAP-F\u00f6rderperiode f\u00fcr den kooperativen Agrarumweltschutz?\u0093 vorgestellt, die als Leuchtturm f\u00fcr kooperative Ans\u00e4tze bundesweit auf gro\u00dfes Interesse sto\u00dfen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Projekts wurden im DVL-Rundbrief publiziert. Im Fachartikel \u0084Sind \u00fcberbetriebliche L\u00f6sungen die Zukunft? \u0096 DVL untersucht neue Wege einer effektiveren Umsetzung von Agrarumwelt- und Klimama\u00dfnahmen\u0093, ver\u00f6ffentlicht im DVL-Rundbrief Winter 2020, stellt das Projektteam, in Person von Dr. J\u00fcrgen Metzner und Moritz St\u00fcber eine erste Analyse des Niederl\u00e4ndischen Modells vor und ordnet die Arbeit mehrerer LPV verschiedenen Umsetzungsvarianten der \u00fcberbetrieblichen Zusammen-arbeit zu. Im Fachartikel \u0084Wie w\u00e4re es mit einem Agrarnaturschutzprogramm, das&#8230; ?\u0093, ver\u00f6ffentlicht im DVL-Rundbrief Herbst 2022, stellt das Projektteam, in Person von Moritz St\u00fcber, Liselotte Unseld, S\u00f6nke Beckmann und Dirk Schubert in einem Fragen-Antwort-Katalog zusammen, wie die Umsetzung des kooperativen Ansatzes in Deutschland funktionieren kann.<br \/>\nDie Erfahrungen aus verschiedenen Bundesl\u00e4ndern wurden im Rahmen mehrerer Veranstaltungen (\u00fcberregionaler Expertenworkshop 12\/2020, DVS-Tagung \u0084ELER und Umwelt\u0093 03\/2021, DVS-Tagung \u0084ELER und Umwelt\u0093 03\/2022) auf Bundesebene zusammengef\u00fchrt und diskutiert. Auch die Beitr\u00e4ge der PAG-Mitglieder bei den beiden PAG-Sitzungen dienten der Zusammenf\u00fchrung auf Bundesebene. In die-sem Gremium waren die Erfahrungen auf Programmierungs- und Verwaltungssicht sehr wertvoll, ins-besondere aus dem GAK-finanzierten HALM-A-Programm in Hessen und der ELER-finanzierten Richtli-nie Zusammenarbeit in Brandenburg.<br \/>\nDer Fach-Workshop zur Diskussion der Umsetzungsvarianten f\u00fcr eine \u0084\u00fcberbetriebliche Umsetzung von Agrarnaturschutzma\u00dfnahmen\u0093 fand am 19.05.2021 statt (Protokoll, s. Zwischenbericht 08\/2021). Die Erkenntnisse daraus und die Empfehlungen f\u00fcr die Ausgestaltung der \u00fcberbetrieblichen Zusam-menarbeit in der GAP ab 2023 sind in die o. g. DVL-Empfehlungen eingeflossen.<br \/>\nDie Erfahrungen von Expert*innen aus den Niederlanden, dem BMEL und aus verschiedenen Bundes-l\u00e4ndern wurden im Rahmen des \u00fcberregionalen Expertenworkshops am 12.05.2022 zur \u0084Verwaltungs-technischen Umsetzung kollektiver AUKM im deutschen GAP-Strategieplan 2023-2027\u0093 zusammenge-f\u00fchrt (Protokoll, s. Zwischenbericht 09\/2022).<\/p>\n<p>Fachver\u00f6ffentlichungen<br \/>\n&#8211;\tUnseld, L., St\u00fcber, M. (2022): Mehr Akzeptanz f\u00fcr nasse Moornutzung: der DVL zeigt wie! Fach-artikel. In: DVL-Rundbrief 01\/2022: 43-46; unter anderem zur F\u00f6rderung der Kooperation in Moo-ren.<br \/>\nBerichte<br \/>\n&#8211;\tOkt 2020 DVL-Rundbrief Herbst 2020 Bericht \u0084Neues Projekt zur kollektiven Umsetzung von landwirtschaftlichem Naturschutz gestartet\u0093 zum Projektauftakt.<br \/>\n&#8211;\tJuni 2021 Artikel \u0084Nicht Gegner \u0096 sondern Partner\u0093 auf Bildungsserver Agrar mit Bezug auf die Vorstellung der Projektinhalte auf der DVS-Online Tagung \u0084ELER und Umwelt\u0093.<br \/>\n&#8211;\tOkt 2021: DVL-Rundbrief 03\/2021: \u0084Bericht der Zukunftskommission Landwirtschaft empfiehlt St\u00e4rkung regionaler Kooperationen &#8211; Dabei soll auf Landschaftspflegeverb\u00e4nden aufgebaut wer-den\u0093.<br \/>\n&#8211;\tOkt 2021: DVL-Rundbrief 03\/2021: \u0084Der DVL legt Empfehlungen f\u00fcr den \u00fcberbetrieblichen Agrar-naturschutz vor\u0093 zur Ver\u00f6ffentlichung der DVL-Empfehlungen \u0084\u00dcberbetriebliche Gemeinschaften \u0096 Mehrwert f\u00fcr Natur- und Klimaschutz in der Agrarlandschaft\u0093.<br \/>\n&#8211;\tDez 2021: DVL-Rundbrief 04\/2021: \u0084\u00dcberbetrieblicher Gr\u00fcnlanderhalt im Projekt \u0084Bergwinkelgr\u00fcn\u0093 auf dem Pr\u00fcfstand\u0093 zum ersten regionalen Workshop in Marborn, Hessen.<br \/>\n&#8211;\tM\u00e4rz 2022: DVL-Rundbrief 01\/2022: \u0084DVS-Tagung \u0084ELER und Umwelt\u0093 \u0096 Weidetierhaltung, Kol-lektiven, Agroforst\u0093 anl\u00e4sslich des Workshops \u0084Kooperationen f\u00fcr mehr Natur- und Umweltschutz in unserer Agrarlandschaft\u0093, in dem der DVL auch seine Vorstellungen zum \u00fcberbetrieblichen Ag-rarnaturschutz vorstellte.<br \/>\n&#8211;\tJul 2022: DVL-Rundbrief 02\/2022: \u0084Observation Letter der EU-Kommission \u0096 endlich Erleichte-rung bei der Gr\u00fcnlandf\u00f6rderung?\u0093 unter anderem zu den Empfehlungen der EU-Kommission, die kooperativen Ans\u00e4tze im GAP-Strategieplan auszubauen.<br \/>\n&#8211;\tDez 2022: DVL-Rundbrief 04\/2022: \u0084Abstimmungsgespr\u00e4che mit Verb\u00e4nden und Institutionen\u0093 zum Termin mit Sabine Riewenherm, Pr\u00e4sidentin des BfN.<br \/>\nPressemitteilungen<br \/>\n&#8211;\t02.07.2020 Pressemitteilung \u0084DVL entwickelt niederl\u00e4ndisches Kooperativen-Modell weiter\u0093 auf der DVL-Homepage zum Auftakt des Projekts.<br \/>\n&#8211;\t01.03.2021 Pressemitteilung \u0084L\u00f6rracher LEV wird Teil einer bundesweiten Expertengruppe f\u00fcr Agrarnaturschutzma\u00dfnahmen\u0093 zum ersten Fach-Workshop am 09.12.2020.<br \/>\n&#8211;\t13.09.2021 Pressemitteilung \u0084Erfahrungsvorsprung nutzen &#8211; Neue Bundesregierung muss Kon-zepte aufgreifen!\u0093 auf der DVL-Homepage anl\u00e4sslich des Deutschen Landschaftspflegetages 2021.<br \/>\n&#8211;\t07.10.2021 Pressemitteilung \u0084\u00dcberbetrieblichen Naturschutz st\u00e4rken!\u0093 auf der DVL-Homepage anl\u00e4sslich der DVL-Praxistage Brandenburg<br \/>\n&#8211;\t31.03.2022 Pressemitteilung \u0084Mut zu Ver\u00e4nderungen!\u0093 auf der DVL-Homepage zur Schaffung ver-l\u00e4sslicher Rahmenbedingungen f\u00fcr kooperative Naturschutz.<br \/>\n&#8211;\t08.09.2022 Pressemitteilung \u0084Landwirt*innen packen gemeinsam an: F\u00fcr mehr Agrarnatur-schutz!\u0093 anl\u00e4sslich des Projektauftakts \u0084Vorbereitung der kooperativen Umsetzung von Biodiver-sit\u00e4ts- und Klimaschutzma\u00dfnahmen in Agrarlandschaften\u0093.<br \/>\n&#8211;\t14.09.2022 Pressemitteilung \u0084Wertsch\u00f6pfung in der Landschaft: Landwirtschaft, Naturschutz und Klimaschutz verbinden\u0093.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Dank der Expertise aus dem DBU-Projekt konnte der DVL seine Brandenburgischen LPV sehr gut auf den \u00fcberbetrieblichen Ansatz in der Regelf\u00f6rderung vorbereiten. F\u00fcr ausgew\u00e4hlte Landschaftsr\u00e4ume gr\u00fcndeten die LPV gemeinsam mit Landwirt*innen Kooperativen und stellten erstmalig in der deut-schen Regelf\u00f6rderung einen Agrarantrag f\u00fcr kooperative Klimaschutz- und Biodiversit\u00e4tsma\u00df-nahmen. Der DVL begleitete das Vorhaben in Brandenburg noch bis Mai 2023, bleibt f\u00fcr seine LPV aber auch dar\u00fcber hinaus fachlicher Ansprechpartner.<br \/>\nZum Januar 2023 startete das BfN-Projekt \u0084KoMBi \u0096 Kollektive Modelle zur F\u00f6rderung der Bio-diversit\u00e4t\u0093. Kern des Projekts ist die Beratung von landwirtschaftlichen Betrieben in den vier Modellre-gionen (Anmerkung zur obigen Grafik: in der Genehmigungsphase zog die Lwk Niedersachsen ihren Antrag zur\u00fcck).<br \/>\nDer DVL sammelt Erfahrungen zu Aufbau und Rahmenbedingungen von koordinierenden regionalen Strukturen (z. B. LPV) und f\u00fcr den F\u00f6rder- und Verwaltungsrahmen. Au\u00dferdem koordiniert der DVL vier Modellregionen in Zusammenarbeit mit den LPV: Baden-W\u00fcrttemberg (mit LEV Breisgau-Hochschwarzwald), Brandenburg (mit LPV Potsdamer Kulturlandschaft), Hessen (mit LPV Lahn-Dill-Kreis) und Sachsen (mit LPV S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge, Start auf 01\/2024 verschoben). In al-len Bundesl\u00e4ndern ist der DVL bereits durch das DBU-Projekt in intensivem Austausch mit den Agrar-verwaltungen und kann auf diese Arbeit aufbauen.<br \/>\nDer DVL bearbeitet auch nach Ablauf des DBU-Projekts das Thema \u0084\u00fcberbetriebliche Zusammenarbeit\u0093 intensiv weiter und bleibt ein bundesweit wichtiger Ansprechpartner, sowohl in seiner \u00fcbergeordneten Rolle als Dachverband der Landschaftspflegeorganisationen als auch mit konkretem Umsetzungsbezug in kommenden Projekten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Thema einer \u00fcberbetrieblichen Umsetzung von Agrarnaturschutzma\u00dfnahmen wird in Deutschland und in Europa nach wie vor vielf\u00e4ltig diskutiert. Damit soll der R\u00fcckgang der Biodiversit\u00e4t in der Kultur-landschaft effizienter verhindert und dabei die Kompetenzen der landwirtschaftlichen Betriebe st\u00e4rker in diese Aufgabe einbezogen werden. 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