{"id":27331,"date":"2024-11-27T10:46:06","date_gmt":"2024-11-27T09:46:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35333-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:46:07","modified_gmt":"2024-11-27T09:46:07","slug":"35333-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/35333-01\/","title":{"rendered":"Management von Geh\u00f6lzen zur Verbesserung der Multifunktionalit\u00e4t in einer Kulturlandschaft \u00c4thiopiens"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Ziele unseres Projektes waren (1) einen Leitfaden zu entwickeln, der darlegt wie durch das Management von Geh\u00f6lzen die Multifunktionalit\u00e4t und sozial-\u00f6kologische Resilienz von kleinb\u00e4uerlichen Landschaften gest\u00e4rkt werden k\u00f6nnen; und (2) in einer Pilotstudie auf lokaler Ebene diesen Leitfaden im S\u00fcdwesten \u00c4thiopiens anzuwenden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUnser Projekt beinhaltete vier Arbeitspakete. Arbeitspaket 1 untersuchte die Hindernisse und Chancen aus Sicht diverser lokaler Akteure f\u00fcr eine Erh\u00f6hung der Multifunktionalit\u00e4t in der Landschaft. Arbeitspaket 2 wandte bestehende Prinzipien zur St\u00e4rkung sozial-\u00f6kologischer Resilienz speziell auf das Thema der Multifunktionalit\u00e4t von Agrarlandschaften an. Zusammen mit lokalen Akteuren sollte dieses Arbeitspaket bestehende Prinzipien konkret anwendbar machen, um soziale und \u00f6kologische Resilienz sowie auch die Diversit\u00e4t an Geh\u00f6lzen in der Landschaft zu erh\u00f6hen. Arbeitspaket 3 dienst dazu, die Ergebnisse der Arbeitspakete 1 und 2 in einen Leitfaden zu \u00fcbertragen, der vor allem im S\u00fcdwesten \u00c4thiopiens aber eventuell auch in anderen Teilen der Welt zum Einsatz kommen k\u00f6nnte. Zum Abschluss startete im Rahmen von Arbeitspaket 4 in einer ausgew\u00e4hlten Gemeinde in der Studienregion ein Pilotprojekt, welches die praktische Umsetzung s\u00e4mtlicher Ergebnisse des Projektes (einschlie\u00dflich des Leitfadens) einleitete.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Detaillierte Ergebnisse sind \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich unter:<br \/>\nhttps:\/\/books.pensoft.net\/books\/13388<br \/>\nhttps:\/\/books.pensoft.net\/books\/13389<br \/>\nhttps:\/\/ecologyandsociety.org\/vol28\/iss2\/art34\/ <\/p>\n<p>Unsere Arbeit hat zwei Perspektiven auf komplexe SES kombiniert \u0096 n\u00e4mlich eine sozial-\u00f6kologische Resilienz-Perspektive und eine Leverage-Points-Perspektive. Zun\u00e4chst dokumentierten wir das Verst\u00e4ndnis der Stakeholder f\u00fcr die Resilienzprinzipien, identifizierten zahlreiche Herausforderungen und schlugen L\u00f6sungen f\u00fcr den Aufbau von Resilienz vor. Zweitens haben wir Zusammenh\u00e4nge zwischen Resilienzherausforderungen und -l\u00f6sungen und vielen verschiedenen Hebelpunkten aufgedeckt, die von Parametern bis hin zu Absichten reichen. Drittens stellten wir Divergenzen zwischen lokalen und anderen Stakeholder-Gruppen in ihren Wahrnehmungen fest, da die meisten lokalen Stakeholder-Gruppen Resilienzherausforderungen und -l\u00f6sungen wahrnahmen, die \u00fcberwiegend mit tieferen Systemebenen verbunden waren, w\u00e4hrend Stakeholder auf h\u00f6herer Ebene teilweise haupts\u00e4chlich relativ oberfl\u00e4chliche Probleme und L\u00f6sungen in Betracht zogen.<\/p>\n<p>Diese Ergebnisse haben Konsequenzen f\u00fcr: (a) die Anwendung von Resilienzprinzipien und insbesondere, warum die Anwendung einiger Prinzipien im globalen S\u00fcden weiterhin eine Herausforderung darstellt; und (b) die wichtige Bedeutung tieferer systemischer Ebenen, wie z.B. Systemdesign und Intentionen. <\/p>\n<p>Details sind in den oben verlinkten Publikationen ersichtlich.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse wurden mit Stakeholdern in Workshops geteilt, und eine Pilotphase wurde erfolgreich durchgef\u00fchrt, um die Ergebnisse umzusetzen. Ein Leitfaden in lokaler Sprache wurde an Stakeholder verteilt. Der Leitfaden ist au\u00dferdem auch in englischer Sprache zug\u00e4nglich:<br \/>\nhttps:\/\/books.pensoft.net\/books\/13388<br \/>\nhttps:\/\/books.pensoft.net\/books\/13389<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Etliche Resilienzprinzipien wurden bereits intuitiv von Stakeholdern in \u00c4thiopien genutzt. Allerdings gab es gro\u00dfe Unterschiede zwischen verschiedenen Prinzipien sowie zwischen verschiedenen Stakeholdern.<\/p>\n<p>Unser Projekt hat dazu beigetragen, dass Fragen der Resilienz im Kontext einer multifunktionalen Agrarlandschaft aktiv hinterfragt wurden. Stakeholder aus Politik und Management zeigten sich offen f\u00fcr die Ergebnisse und waren erfreut \u00fcber den einfachen Leitfaden.<\/p>\n<p>Das Projekt hat somit einen kleinen aber doch sinnvollen Beitrag zu einem Umdenken in der Landnutzung in der Studienregion gemacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Ziele unseres Projektes waren (1) einen Leitfaden zu entwickeln, der darlegt wie durch das Management von Geh\u00f6lzen die Multifunktionalit\u00e4t und sozial-\u00f6kologische Resilienz von kleinb\u00e4uerlichen Landschaften gest\u00e4rkt werden k\u00f6nnen; und (2) in einer Pilotstudie auf lokaler Ebene diesen Leitfaden im S\u00fcdwesten \u00c4thiopiens anzuwenden. 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