{"id":27255,"date":"2025-09-09T10:32:27","date_gmt":"2025-09-09T08:32:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35183-01\/"},"modified":"2025-09-09T10:32:28","modified_gmt":"2025-09-09T08:32:28","slug":"35183-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/35183-01\/","title":{"rendered":"Machbarkeitsstudie f\u00fcr ein UNESCO-Biosph\u00e4renreservat Desa&#8217;a Forest"},"content":{"rendered":"<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Projektphase 1<br \/>\nDie globale COVID-19-Pandemie und der B\u00fcrgerkrieg in \u00c4thiopien haben die Machbarkeitsstudie vor ungeahnte Herausforderungen gestellt, aus denen durch ein hohes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t, Kooperationsbereitschaft und multinationaler Zusammenarbeit neue Projektziele und reichhaltige Ergebnisse entstanden sind. Der Nominierungsantrag des geplanten UNESCO-BR Desa\u0092a Forest in \u00c4thiopien wurde den Umst\u00e4nden entsprechend bestm\u00f6glich fertiggestellt und liefert als qualifizierter Entwurf eine gut ausgearbeitete Vorlage, die im Rahmen eines Folgeprojektes mit \u00fcberschaubarem Arbeitsaufwand vervollst\u00e4ndigt, ratifiziert und bei der UNESCO eingereicht werden kann. Im Folgenden werden die zentralen Projektergebnisse der ersten Projektphase noch einmal kompakt dargestellt:<\/p>\n<p>a)\tENTWURFS EINES NOMINIERUNGSANTRAGS F\u00dcR DAS UNESCO-BR DESA\u0092A FOREST<br \/>\nIn Zusammenarbeit mit der MSF wurde ein qualifizierter Entwurf des Nominierungsantrags erstellt, in den akademisches Fachwissen aus mehr als 360 wissenschaftlichen Publikationen und Projektberichten sowie ein erster Zonierungsentwurf eingearbeitet wurde. Identifizierte knowledge gaps wurden in einer Checkliste festgehalten und m\u00fcssen im Rahmen einer zuk\u00fcnftigen Feld- und Konsultationsphase vor Ort geschlossen werden.<br \/>\nb)\tKONZEPTION DES UNESCO-BR DESA\u0092A FOREST<br \/>\nDer Nominierungsantrag erfordert neben detaillierten Hintergrundinformationen auch die eigentliche Konzeption des Schutzgebietes. Die wichtigsten konzeptionellen Schritte (governance, zonation, community representation, etc.) sollten gem\u00e4\u00df der UNESCO-Statuten in erster Linie durch die \u00e4thiopischen Mandatstr\u00e4ger*innen selbst vorangetrieben werden. Die Rolle der UHH und der MSF sollte sich hier aus politischen Gr\u00fcnden unbedingt auf die Beratung im Hintergrund beschr\u00e4nken. Da diesbez\u00fcglich jedoch pandemie- und kriegsbedingt im Rahmen der ersten Projekth\u00e4lfte kaum Fortschritte zu verzeichnen waren, wurde dazu \u00fcbergegangen, detaillierte Konzeptvorschl\u00e4ge zu erarbeiten, die den \u00e4thiopischen Partner*innen als Diskussionsgrundlage vorgelegt, jedoch bisher nicht ratifiziert wurden.<br \/>\nc)\tAUFBAU EINES KOMPETENZNETZWERKS ZU UNESCO-BRS IN \u00c4THIOPIEN<br \/>\nInnerhalb der Projektlaufzeit wurde ein erweitertes Kompetenznetzwerk zu UNESCO-BRs in \u00c4thiopien aufgebaut, das die Kommunikation und den Wissensaustausch aller beteiligten Stakeholder*innen f\u00f6rdern soll. Diesbez\u00fcglich konnte die Unterst\u00fctzung von zwei Staatsministern sowie des Generaldirektors der EFCC gewonnen werden. Der Stakeholder*innen-Workshop in Samara trug ma\u00dfgeblich zur Etablierung des Netzwerks, zur \u00fcberregionalen Bekanntmachung und zur Konsolidierung der UNESCO-BR Desa\u0092a Forest Taskforce bei, die darauf abzielt, optimale Synergieeffekte zwischen allen involvierten Stakeholder*innen auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu schaffen.<br \/>\nd)\tERWEITERUNG DES FORSCHUNGSSTANDES<br \/>\nInnerhalb der Projektlaufzeit wurde umfangreiches Hintergrundwissen zum interdisziplin\u00e4ren Forschungsfeld der Mensch-Umwelt-Interaktionen in Ostafrika, insbesondere zur Zielregion Desa\u0092a Forest, erschlossen. Die Themenfelder umfassen unter anderem Biodiversit\u00e4tsdynamiken, Waldr\u00fcckgang, Klimaver\u00e4nderungen, \u00d6kosystemdienstleistungen, Landnutzungskonflikte, soziokulturelle Transformationsprozesse, Entwicklungspotenziale sowie Aspekte der Integration von lokalen Interessen, Kapazit\u00e4ten und Wissensressourcen zur optimalen Vorbereitung eines m\u00f6glichst effektiven, regionalzugeschnittenen und besonders partizipativ ausgerichteten Waldmanagementkonzepts im Rahmen des geplanten UNESCO-BRs.<br \/>\ne)\tWISSENSMANAGEMENT &#038; WISSENSTRANSFER<br \/>\nZur Optimierung des Wissensmanagements wurde an der UHH eine Citavi-Datenbank f\u00fcr das Projekt angelegt, in dem w\u00e4hrend der Projektlaufzeit mehr als 1.100 Dokumente eingepflegt wurden. Die Datenbank verf\u00fcgt \u00fcber ein komplexes Kategoriensystem und gilt als abgeschlossen. Zus\u00e4tzlich wurde ein Zitationsmanual f\u00fcr das gemeinsame Wissensmanagement erstellt, das den \u00e4thiopischen und internationalen Partner*innen auch zuk\u00fcnftig den \u00dcberblick erleichtern soll.<br \/>\nf)\tERSTELLUNG EINES EVALUATIONSBOGENS F\u00dcR UNESCO-BRS<br \/>\nBasierend auf den drei Funktionen eines UNESCO-BRs (conservation, development, logistics) sowie den SDGs wurde ein \u00fcbertragbarer Evaluationsbogen entwickelt, der die Effektivit\u00e4t von UNESCO-BRs m\u00f6glichst umfangreich abbilden soll. Der Evaluationsbogen bildete auch das methodische Fundament f\u00fcr die empirische Datenaufnahme im Rahmen der folgenden Feld- und Konsultationsphasen in Uganda und Kenia sowie der sp\u00e4teren Auswertung des Materials und ist f\u00fcr zuk\u00fcnftige Effektivit\u00e4tsanalysen von UNESCO-BRs universell einsetzbar.<br \/>\nProjektphase 2<br \/>\nDurch die Erweiterung der Projektziele und die zus\u00e4tzliche Erschlie\u00dfung des Untersuchungsgebietes Mount Elgon, konnten trotz der innenpolitischen Entwicklungen in \u00c4thiopien und der damit einhergehenden Einschr\u00e4nkungen der Projektarbeit, wertvolle wissenschaftliche Ergebnisse generiert werden, die den Forschungsstand zur Effektivit\u00e4t von UNESCO-BRs und anderen Schutzgebietsformen in Ostafrika nachhaltig bereichert und somit zu einer langfristigen Verbesserung des internationalen Naturschutzes beitragen kann. Somit kann insbesondere die zweite Projektphase als voller Erfolg betrachtet werden. Im Folgenden werden die zentralen Projektergebnisse der zweiten Projektphase noch einmal kompakt dargestellt:<\/p>\n<p>a)\tERSCHLIE\u00dfUNG DES STAKEHOLDER*INNEN-NETZWERKS, UGANDA<br \/>\nInnerhalb k\u00fcrzester Zeit wurde mit Hilfe ugandischer Kolleg*innen f\u00fcr die geplante Effektivit\u00e4tsanalyse des UNESCO-BR Mount Elgon in Uganda ein umfangreiches Stakeholder*innen-Netzwerk erschlossen, das uns erm\u00f6glichte, im Rahmen der Feld- und Konsultationsphase ein umfassendes Bild der Region zu erhalten, Kontakt zur Lokalbev\u00f6lkerung in den neun angrenzenden Distrikten des UNESCO-BRs aufzunehmen und zahlreiche unterschiedliche Perspektiven auf die sozio\u00f6konomische Konfliktkonstellation abzubilden.<br \/>\nb)\tERSCHLIE\u00dfUNG VON HINTERGRUNDWISSEN &#038; WISSENSMANAGEMENT, UGANDA<br \/>\nF\u00fcr den Abbau von Wissensdefiziten und dem Aufbau von interdisziplin\u00e4rem Fachwissens rund um die Thematik des UNESCO-BRs Mount Elgon wurde eine neue Citavi-Literaturdatenbank aufgesetzt, in die mehr als 1.000 Publikationen eingepflegt wurden, von denen im Rahmen der Projektlaufzeit bereits eine Vielzahl systematisch durchgearbeitet wurde (insbesondere Managementpl\u00e4ne, Projektberichte sowie interdisziplin\u00e4re Fachliteratur). Die Literaturdatenbank bildet den derzeitigen Forschungsstand zum Untersuchungsgebiet ab, dient als wichtige Grundlage f\u00fcr die derzeit angefertigten Publikationen und wurde ebenfalls den beteiligten Projektpartner*innen zug\u00e4nglich gemacht.<br \/>\nc)\tDURCHF\u00dcHRUNG DER ZWEITEN FELDPHASE- UND KONSULTATIONSPHASE, UGANDA<br \/>\nIm Herbst 2021 wurde eine f\u00fcnfw\u00f6chige Feld- und Konsultationsphase in Uganda und Kenia durchgef\u00fchrt, in der die wichtigsten Stakeholder*innen auf beiden Seiten des Schutzgebiets pers\u00f6nlich konsultiert wurden und die empirische Datenaufnahme in allen neun Distrikten des ugandischen UNESCO-BR Mount Elgon erfolgte. In diesem Zeitraum wurden u.a. zehn FGDs mit Gemeindemitgliedern, 16 Expert*innen-Interviews und zahlreiche Feldbesuche realisiert (insgesamt ca. 360 Seiten Interviewmaterial).<br \/>\nd)\tERGEBNISANALYSE &#038; PR\u00c4SENTATION, UGANDA<br \/>\nDie Analyse des reichhaltigen Interviewmaterials wurde in MAXQDA durchgef\u00fchrt. Hierbei dient der entwickelte Evaluationsbogen als Leitfaden f\u00fcr die Kodierung des Materials. Die umfangreichen Informationen zum bestehenden Mensch-Naturschutz-Konflikt, der das allt\u00e4gliche Leben am Mount Elgon bestimmt, wurden hierbei ebenfalls strukturiert ausgewertet. Das entstandene Kodierungssystem bildet ein universell \u00fcbertragbares Analysemodell f\u00fcr zuk\u00fcnftige Effektivit\u00e4tsanalysen weiterer Schutzgebiete in Ostafrika. Die Ergebnisse wurden bereits mit diversen Stakeholder*innen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene im Rahmen von Workshops und Vortr\u00e4gen geteilt und werden durch derzeit entstehende Publikationen der interdisziplin\u00e4ren Fachwelt zug\u00e4nglich gemacht.<br \/>\ne)\tKOMMUNIKATION MIT ENTSCHEIDUNGSTR\u00c4GER*INNEN &#038; KOOPERATIONSABKOMMEN<br \/>\nUm die weitere wissenschaftliche Zusammenarbeit zu bef\u00f6rdern und um zu gew\u00e4hrleisten, dass die durchgef\u00fchrten Forschungsarbeiten zu einer langfristigen Verbesserung der sozio\u00f6kologischen Konfliktsituation am Mount Elgon beitragen, erfolgten mehrere Gespr\u00e4che mit hochrangigen Mandatstr\u00e4ger*innen der ausf\u00fchrenden Beh\u00f6rden und dem nationalen MAB-Komitee in Uganda sowie mit Entscheidungstr\u00e4ger*innen der UNESCO in Paris. Zus\u00e4tzlich wurde ein MoU mit der MU aufgesetzt, das bestehende Synergien weiter ausbauen soll und zuk\u00fcnftige Kooperationsprojekte im Rahmen der Forschung und Lehre vorsieht.<br \/>\nf)\tERSCHLIE\u00dfUNG DES STAKEHOLDER*INNEN-NETZWERKS,  KENIA<br \/>\nIm Rahmen der Vorbereitung der Feld-und Konsultationsphase in Kenia konnte das bereits unter Federf\u00fchrung der UHH und MU etablierte Stakeholder*innen-Netzwerk durch ein formalisiertes Kooperationsabkommen (MoU) mit der MMUST ausgebaut werden. Die staatliche Universit\u00e4t im Osten des Landes verf\u00fcgt \u00fcber ausgepr\u00e4gte Wissensressourcen zum Untersuchungsgebiet Mount Elgon und stellte einen wissenschaftlichen Mitarbeiter zu Verf\u00fcgung, der die Datenerhebung durch sein umfangreiches Lokalwissen, seine guten institutionellen Kontakte und seine fachliche Expertise ma\u00dfgeblich bereicherte. Aus der erfolgreiche Kooperation der UHH, der MU und der MMUST entstand eine besonders wertvolle multinationale Forschungsdynamik, die im Rahmen zuk\u00fcnftiger Projekte noch weiter ausgebaut werden soll.<br \/>\ng)\tERSCHLIE\u00dfUNG VON HINTERGRUNDWISSEN &#038; WISSENSMANAGEMENT, KENIA<br \/>\nF\u00fcr die effektive Vorbereitung der Feld- und Konsultationsphase in Kenia konnte auf die Literaturdatenbank und inhaltliche Auseinandersetzung der bereits erfolgten Forschungsarbeiten zur\u00fcckgegriffen werden. Jedoch erfolgte eine zus\u00e4tzliche inhaltliche Vertiefung hinsichtlich der sozio\u00f6kologischen und geschichtlichen Spezifika der kenianischen Seite des transnationalen Schutzgebietes sowie bez\u00fcglich der zus\u00e4tzlichen Chancen und Herausforderungen f\u00fcr den implementierten Naturschutz, die sich aus dem gut etablierten Safari-Tourismus in Kenia ergeben. Die hierf\u00fcr durchgearbeitete Literatur wurde in die bereits bestehende Mount Elgon Citavi-Datenbank eingepflegt, sodass diese nun eine detaillierte Literatur\u00fcbersicht zu beiden Seiten des transnationalen Untersuchungsgebietes bereitstellt.<br \/>\nh)\tDURCHF\u00dcHRUNG DER DRITTEN FELD- UND KONSULTATIONSPHASE, KENIA<br \/>\nIm Fr\u00fchjahr 2023 konnte nach intensiver Vorbereitung die Feld- und Konsultationsphase auf der kenianischen Seite des UNESCO-BR Mount Elgon erfolgen, die nach einem erfolgreichen Kick-Off Meeting an der MMUST eine etwa vierw\u00f6chige Datenaufnahme mit abschlie\u00dfenden Workshops und Ergebnisdiskussionen an der Partneruniversit\u00e4t und mit dem kenianischen MAB-Komitee umfasste. Hierbei konnten insgesamt 13 FGDs und 15 Expert*innen-Interviews durchgef\u00fchrt und somit Interviewmaterial von ca. 430 Seiten zusammengetragen werden. Zus\u00e4tzlich erg\u00e4nzen die Ergebnisse der 13 partizipativen Kartierungen die erhobenen Daten um zus\u00e4tzliche lokale Perspektiven auf Aspekte der Effektivit\u00e4t des Schutzgebietssystems, bestehende Landnutzungsmuster und Mensch-Naturschutzkonflikte in der Untersuchungsregion.<br \/>\ni)\tERGEBNISANALYSE &#038; PR\u00c4SENTATION, KENIA<br \/>\nUm optimale Vergleichbarkeit zu garantieren, wurde die Analyse des Materials auf Basis des bereits f\u00fcr Uganda erprobten MAXQDA-Kodierungsmodells durchgef\u00fchrt, wobei gem\u00e4\u00df der vorangegangenen Arbeit ebenfalls ein erweiterter Schwerpunkt auf den bestehenden Mensch-Naturschutz-Konflikt gelegt wurde. Die vorl\u00e4ufigen Ergebnisse wurden bereits mit den zwei beteiligten Partneruniversit\u00e4ten sowie dem kenianischen MAB-Komitee in Nairobi kommuniziert, im Rahmen von Workshops und Vortr\u00e4gen mit der interdisziplin\u00e4ren Fachwelt diskutiert und zuk\u00fcnftig in wissenschaftlichen Journals ver\u00f6ffentlicht.  <\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>PROJEKTPHASE 1<br \/>\nTrotz der COVID-19-induzierten Einschr\u00e4nkungen und der durch den Ausbruch des B\u00fcrgerkriegs verhinderten Feldarbeit in \u00c4thiopien, konnte eine erste projektbezogene wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichung bereits zu Beginn der Projektlaufzeit realisiert werden. So ist bereits 2020 der Fachartikel Mensch-Umwelt-Interaktionen im \u00e4thiopischen Hochland in der wissenschaftlichen Buchreihe GEO: Warnsignal Klima von Gruner + Jahr erschienen (STROBELT &#038; VON KOCEMBA 2020).<br \/>\nDar\u00fcber hinaus wurde die Machbarkeitsstudie f\u00fcr ein UNESCO-BR Desa\u0092a Forest bereits mehrfach auf wissenschaftlichen Fachtagungen pr\u00e4sentiert. So wurde das Projekt im Januar 2020 auf dem Neujahrssymposium der Claussen-Simon-Stiftung (CSS) in Hamburg, im Dezember 2020 auf der internationalen GORILLA-Konferenz der International Geographical Union (IGU) in Kampala sowie im April 2021 auf dem offiziellen Stakeholder*innen-Workshop zur Einrichtung des geplanten UNESCO-BR Desa\u0092a Forest vorgestellt. Die Vortr\u00e4ge stie\u00dfen beim jeweiligen Fachpublikum auf gro\u00dfes Interesse und die anschlie\u00dfenden Diskussionen lieferten wertvolle Inputs f\u00fcr die weitere Projektplanung.<br \/>\nPROJEKTPHASE 2<br \/>\nDie im Rahmen der zweiten Projektphase erschlossene Thematik zur Effektivit\u00e4t von Schutzgebieten sowie zu Mensch-Naturschutz-Konflikten in Ostafrika am Fallbeispiel des transnationalen UNESCO-BR Mount Elgon, wurden ebenfalls mehrfach auf internationalen Kongressen pr\u00e4sentiert. So wurden im Mai 2022 die Ergebnisse der ersten Effektivit\u00e4tsanalyse (Uganda) auf der UNESCO-Fachtagung Research in, for and with Biosphere Reserves in Eberswalde vorstellt und mit einer Vielzahl hochrangiger Entscheidungstr\u00e4ger*innen der UNESCO diskutiert. Im M\u00e4rz 2023 wurde hierzu ein Tagungsband ver\u00f6ffentlicht und fasst alle zentralen Ergebnisse der anwesenden Wissenschaftler*innen zusammen. Die anschlie\u00dfende Vorstellung der Projektergebnisse im Juli 2022 auf der Fachtagung der IGU zu Ehren ihres 100-j\u00e4hrigen Bestehens in Paris bot schlie\u00dflich die wertvolle Gelegenheit, die in der akademischen \u00d6ffentlichkeit bis heute unterrepr\u00e4sentierte Thematik der Mensch-Naturschutz-Konflikte in Ostafrika einem breiten, internationalen Fachpublikum vorzustellen und die sensiblen Ergebnisse mit einer Vielzahl von Kolleg*innen kritisch zu diskutieren.<br \/>\nIm Mai 2023 wurden die Ergebnisse der Effektivit\u00e4tsanalyse (Kenia) auf der Fachtagung der IGU Commission on African Studies (IGUCAS) in Maputo vorgestellt, die sich ausschlie\u00dflich mit afrikaspezifischen Forschungsfeldern besch\u00e4ftigte. Wie sich im Rahmen zahlreicher Vortr\u00e4ge von afrikanischen Wissenschaftler*innen abzeichnete, st\u00f6\u00dft die geplante Ausweitung von Schutzgebieten im Rahmen der 30 by 30-Agenda in der afrikanischen Fachwelt \u00fcberwiegend auf deutliche Ablehnung, da das bestehende Schutzgebietssystem bereits enorme Fl\u00e4chen des afrikanischen Kontinents umspannt, mit (post-)kolonialer Enteignung der traditionellen Bev\u00f6lkerung assoziiert wird, vielerorts sozio\u00f6kologische Konflikte verst\u00e4rkt hat und dessen tats\u00e4chliche Effektivit\u00e4t hinsichtlich des Erhalts der globalen Biodiversit\u00e4t oftmals nicht ausreichend belegt ist. Die kritische Reflexion des Untersuchungsgegenstandes im Rahmen der Fachkonferenz stellte einen wertvollen Mehrwert f\u00fcr die Projektarbeit da. Ein weiterer Teil der Forschungsergebnisse wurde im Juni 2023 auf der European Conference of Tropical Ecology in Budweis vorgestellt. Dar\u00fcber hinaus sind drei weitere Publikationen der Ergebnisse aus der zweiten Projektphase in Arbeit, die aller Voraussicht nach 2024 und 2025 in wissenschaftlichen Journals ver\u00f6ffentlicht werden.<br \/>\nUNIVERSIT\u00c4RE LEHRE &#038; STUDENTISCHE FORSCHUNG<br \/>\nDie nun mehrj\u00e4hrige Besch\u00e4ftigung mit unterschiedlichen Schutzkonzepten und Mensch-Umwelt-Konflikten in Ostafrika hat zur tiefergehenden Integration der Thematik in den Lehrplan an Institut f\u00fcr Geographie an der Universit\u00e4t Hamburg gef\u00fchrt. Im Modul Forschendes Lernen des Masterstudiengangs haben vier Studierende bereits erfolgreich ihre studentischen Forschungsarbeiten im Rahmen der Projektarbeit abgeschlossen (2020-2024), w\u00e4hrend zwei weitere Studierende derzeit an einer fernerkundlichen Analyse zu Waldver\u00e4nderungen am Mount Kenya arbeiten. Im Bachelorstudiengang hat bereits im Wintersemester 2022 ein Blockseminar mit dem Titel Naturschutz in Afrika. Eine kritische Einf\u00fchrung stattgefunden, welches aufgrund der positiven Resonanz im Wintersemester 2023 wiederholt wurde.<br \/>\nDie Vertiefung der Thematik und Einbindung in Lehrveranstaltung hat zur F\u00f6rderung des Allgemeinwissens bez\u00fcglich der gesellschaftsrelevanten Thematik beigetragen und \u00fcberaus gro\u00dfes Interesse geweckt, sodass im Rahmen der Afrika-AG des evangelischen Studienwerk e. V. Villigst ein Themenvortrag zur komplexen Verflechtungen der Geschichte und postkolonialen Kontinuit\u00e4ten im Naturschutz in Afrika angefragt und im Oktober 2022 vorgetragen wurde. Dem folgte im April 2023 ein Gastbeitrag im Webinar Conservation and Society an der Flame University in Pune in Indien, indem die Thematik der Naturschutzkonflikte in Ostafrika am Fallbeispiel Mount Elgon vorgetragen und diskutiert wurde.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus wurde im Rahmen des F\u00f6rderprogramms Studentische Forschungsgruppen der Universit\u00e4t Hamburg ein Projekt innerhalb des Forschungsschwerpunkts mit dem Titel Mensch-Umwelt-Konflikte im Mount Elgon UNESCO-BR, Uganda mit 9.933 \u0080 gef\u00f6rdert, das ebenfalls dem Wissenszuwachs des Themenbereichs einer kritischen Perspektive auf Naturschutz in Ostafrika sowie der Effektivit\u00e4t des UNESCO-BR Mount Elgon und UNESCO-BRs im Allgemeinen dient. Aus den Forschungsergebnissen wurde eine Masterarbeit generiert (The price of conservation. An effectivity analysis of biodiversity conservation in the protected areas of the Mount Elgon region, Uganda), die im Mai 2023 eingereicht wurde. Ihre inhaltliche Ausarbeitung wurde in Form eines Posters bei einem Wettbewerb des UN SDG Global Partner Network zum SDG 16 Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen in der Kategorie Masterstudierende\/Promovierende eingereicht und als herausragender Beitrag mit einem Preisgeld honoriert.<br \/>\nDurch den gro\u00dfen Andrang und die positive Resonanz auf die kritischen Perspektiven auf den Naturschutz in Ostafrika hat sich am Institut f\u00fcr Geographie innerhalb der von Prof. Dr. Udo Schickhoff geleiteten AG Biogeographie und Landschafts\u00f6kologie eine Sub-AG Naturschutz in Ostafrika gebildet, die zweiw\u00f6chentlich zusammenkommt, sich \u00fcber aktuelle Forschungsarbeiten austauscht und in ihren Projekten gegenseitig unterst\u00fctzt. Zurzeit arbeiten in dieser AG Bachelor-, Master- und Promotionsstudierende zu Naturschutzthematiken in \u00c4thiopien, Uganda, Kenia und Madagaskar.<br \/>\nDes Weiteren wird auf der Homepage der UHH ein kurzer \u00dcberblick zum Projekt vermittelt sowie auf die DBU als Geldgeber verwiesen. Die Website wird zurzeit \u00fcberarbeitet, um die rezenten Projektentwicklungen sowie den erweiterten Projektfokus des Naturschutzes in Ostafrika angemessen darzustellen und Interessierte \u00fcber die Arbeit zu informieren: https:\/\/www.geo.uni-hamburg.de\/geographie\/forschung\/forschungsschwerpunkt-ressourcen\/aethiopien.html<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die COVID-19-Pandemie sowie der anhaltende B\u00fcrgerkrieg in Nord\u00e4thiopien stellte die Machbarkeitsstudie vor massive Herausforderungen. Zahlreiche Projektaktivit\u00e4ten vor Ort konnten nicht wie geplant oder nur eingeschr\u00e4nkt umgesetzt werden, wodurch deutliche Verz\u00f6gerungen entstanden sind und nicht alle Projektziele im Rahmen der gegebenen Projektlaufzeit vollumf\u00e4nglich durchgef\u00fchrt werden konnten. Dies betrifft insbesondere den Entwurf des Nominierungsantrags, der ohne die erforderliche empirische Feldarbeit, die verbliebenen Konsultationsgespr\u00e4che und Workshops nicht wie geplant fertiggestellt werden konnte. Nichtsdestotrotz wurde der Nominierungsantrag mithilfe der beteiligten Stakeholder*innen, des Forschungsteams der Universit\u00e4t Hamburg und der Unterst\u00fctzung der Michael Succow Stiftung detailliert ausgearbeitet und so weit fertiggestellt, dass der Nominierungsprozess bei einer sich zunehmend verbessernden Sicherheitslage in Nord\u00e4thiopien und einer Sicherstellung der humanit\u00e4ren Versorgung der lokalen Bev\u00f6lkerung jederzeit wiederaufgenommen werden kann. Die innenpolitische Situation in \u00c4thiopien war in den letzten Jahren durch fortschreitende Ausdehnungen der Kriegshandlungen \u00e4u\u00dferst dynamisch und unvorhersehbar (Al Jazeera 2022b, 2022c, 2022a). Genau zwei Jahre nach Kriegsbeginn, am 03.11.2023, einigten sich die beteiligten Kriegsakteure auf einen Waffenstillstand, der auf eine nachhaltige Stabilisierung der Region hoffen l\u00e4sst (JACKSON 2023). Durch die Einstellungen der Kriegshandlungen r\u00fcckt eine Fortsetzung der Projektbem\u00fchungen und die nachhaltige Entwicklung der Grenzregion zwischen Tigray und Afar im Sinne der Lokalbev\u00f6lkerung wieder in erreichbare N\u00e4he. Dennoch kann an dieser Stelle noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, wann es m\u00f6glich sein wird, die Projektarbeiten wieder vollumf\u00e4nglich aufzunehmen und die Nominierung und Einrichtung des UNESCO-BR Desa\u0092a Forest abzuschlie\u00dfen.<br \/>\nDerzeit finden wieder vermehrt Gespr\u00e4che mit Projektpartner*innen statt (u.a. GIZ und WeForest), um etwaige Follow-Up-Aktivit\u00e4ten in \u00c4thiopien vorzubereiten und zu diskutieren, wie bei anhaltender politischer Stabilisierung die Arbeit fortzusetzen ist. Dank der Bem\u00fchungen und Flexibilit\u00e4t aller beteiligten Stakeholder*innen und Projektpartner*innen ist somit trotz der herausfordernden und unvorhersehbaren geopolitischen Umst\u00e4nde ein nachhaltiges Kompetenznetzwerk entstanden, um das geplante UNESCO-BR so zeitnah wie m\u00f6glich einzurichten und damit zu einer nachhaltigen Entwicklungsstrategie der Zielregion beizutragen. Die umfangreichen Vorarbeiten im Rahmen der Projektlaufzeit haben eine ausgezeichnete Grundlage hierf\u00fcr geschaffen: Das Potenzial der Machbarkeitsstudie wurde trotz der besonderen Umst\u00e4nde voll ausgereizt und gleichzeitig optimale Bedingungen f\u00fcr ein Folgeprojekt geschaffen, das mit den generierten Forschungsergebnissen der zwei implementierten Effektivit\u00e4tsanalysen von UNESCO-BRs in Ostafrika am Fallbeispiel Mount Elgon optimiert werden kann.<br \/>\nDurch die herausfordernde geopolitische Situation \u00c4thiopiens und den daraus resultierten Anpassungsma\u00dfnahmen der Projektaktivit\u00e4ten bot sich die wertvolle M\u00f6glichkeit, den Projektfokus auf die allgemeine Effektivit\u00e4t von Schutzgebieten und den mit ihr verbundenen Mensch-Naturschutz-Konflikten auszuweiten. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem UNESCO-BRs Mount Elgon lieferte somit unverhoffte, positive Forschungspotenziale, die f\u00fcr das F&#038;E Projekt einen gro\u00dfen Mehrwert darstellen. Durch die Entwicklung eines \u00fcbertragbaren Evaluationsmodells f\u00fcr UNESCO-BRs und die umfangreiche empirische Datenaufnahme wurden wertvolle Ergebnisse generiert, aus denen sich allgemeing\u00fcltige Erkenntnisse f\u00fcr UNESCO-BRs in Ostafrika mit \u00e4hnlichen sozio\u00f6konomischen Konfliktkonstellationen ableiten lassen. Die Analyse liefert wertvolle Erkenntnisse zu den multivariaten Hindernissen bez\u00fcglich der erfolgreichen Planung, Implementierung und Verwaltung von UNESCO-BRs und anderer Schutzgebiete, konkrete L\u00f6sungsans\u00e4tze und Handlungsempfehlungen verschiedener Stakeholder*innen sowie der Lokalbev\u00f6lkerung und besitzt somit das Potenzial, zu einer nachhaltigen Entwicklung im l\u00e4ndlichen Ostafrika beizutragen.<br \/>\nViele der gewonnenen Erkenntnisse lassen sich durch die vergleichbaren sozio\u00f6kologischen Gegebenheiten auch auf das geplante UNESCO-BR Desa\u0092a Forest \u00fcbertragen: Die bestehenden Wald\u00f6kosysteme sind von starken Degradationserscheinungen gekennzeichnet, w\u00e4hrend das ungebremste Bev\u00f6lkerungswachstum sowie der steigende Bedarf an Waldressourcen und landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che zu einer Verschlechterung der \u00d6kosystemdienstleistungen und einem wachsenden Konfliktpotenzial verschiedener Interessengruppen f\u00fchren. Ein ganzheitlich und besonders partizipativ ausgerichtetes UNESCO-BR k\u00f6nnte den Druck auf die nat\u00fcrlichen Ressourcen deutlich reduzieren, eine \u00f6kologisch vertr\u00e4gliche Wirtschaftsentwicklung f\u00f6rdern und somit die unterschiedlichen Interessen vor Ort nachhaltig in Einklang bringen. Eine effektive und ernstgemeinte Integration von Bev\u00f6lkerungsinteressen in Planungsprozesse ist diesbez\u00fcglich jedoch dringend erforderlich, um zufriedenstellende und nachhaltige Schutzkonzepte f\u00fcr beide Regionen zu kreieren, die nicht nur Naturschutzinteressen, sondern auch dem Wohl der lokalen Bev\u00f6lkerung dienen.<br \/>\nDie Implementierung eines effektiven UNESCO-BRs in seinen drei Funktionen unter Beteiligung aller Stakeholder*innen und der intensiven Partizipation der Lokalbev\u00f6lkerung ist ein vielversprechender L\u00f6sungsvorschlag, um das stark militarisierte und konfliktgeladene Mosaik aus Schutzgebieten am Mount Elgon langfristig durch einen ganzheitlichen, transnationalen Managementansatz zu ersetzten. Hierf\u00fcr ist auch in Zukunft eine enge Kooperation mit den ugandischen und kenianischen Beh\u00f6rden sowie mit den regionalen Universit\u00e4ten essentiell. Im Hinblick auf den schwerwiegenden, historisch gewachsenen Konflikt rund um die Landrechtsfrage in der Region sind jedoch auch tiefgreifende Mediations- und Kompensationsprozesse dringend geboten, um die Effizienz der Naturschutzma\u00dfnahmen zu steigern, sozio\u00f6konomische Entwicklungspotenziale auszusch\u00f6pfen und zu einer langfristigen politischen Stabilisierung der Region beizutragen. Trotz der multivariaten Problemkonstellationen auf beiden Seiten des transnationalen UNESCO-BRs Mount Elgon wird mit Zuversicht auf die Feldarbeit zur\u00fcckgeblickt, die wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse zur allgemeinen Effektivit\u00e4t von Schutzgebieten in Ostafrika generiert hat und zu einer allgemeinen Verbesserung von Naturschutzkonzepten beitragen kann.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus kann das entwickelte Evaluationsmodell auch auf andere UNESCO-BRs in Ostafrika angewendet werden. Basierend auf dem vorhandenen Wissen sowie dem etablierten Kompetenznetzwerk bietet sich hierf\u00fcr im Rahmen eines m\u00f6glichen Folgeprojektes insbesondere das UNESCO-BR Queen Elizabeth im S\u00fcdwesten Ugandas an. Jedoch verf\u00fcgt auch Kenia \u00fcber ein breites Netz aus UNESCO-BRs, die bisher nur unzureichend evaluiert wurden und bereits im Zuge der bisherigen Zusammenarbeit mit dem nationalen MAB-Komitee diverse shortcomings aufwiesen, w\u00e4hrend zeitgleich an der Ausweisung neuer kenianischer UNESCO-BRs gearbeitet wird. Ein effektives Management der bereits bestehenden UNESCO-BRs unter starker Einbindung der Lokalbev\u00f6lkerung sollte jedoch im Vordergrund stehen, um die nachhaltige Entwicklung besonders vulnerabler l\u00e4ndlicher Regionen in Ostafrika ganzheitlich voranzutreiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ergebnisse und Diskussion Projektphase 1 Die globale COVID-19-Pandemie und der B\u00fcrgerkrieg in \u00c4thiopien haben die Machbarkeitsstudie vor ungeahnte Herausforderungen gestellt, aus denen durch ein hohes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t, Kooperationsbereitschaft und multinationaler Zusammenarbeit neue Projektziele und reichhaltige Ergebnisse entstanden sind. 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