{"id":27220,"date":"2024-11-27T10:46:06","date_gmt":"2024-11-27T09:46:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35360-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:46:10","modified_gmt":"2024-11-27T09:46:10","slug":"35360-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/35360-01\/","title":{"rendered":"Konzeption und Monitoring des Energie-Arealnetzes Gewerbegebiet Urbach &#8211; Zukunft eines CO2-neutralen Industrie- und Gewerbegebietes"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ausgangspunkt unseres Projektes ist, dass Energie-Arealnetze und die Elektromobilit\u00e4t auch den Sprung in l\u00e4ndliche\/ klein- und mittelst\u00e4dtische Regionen schaffen m\u00fcssen \u0096 und nicht nur in Gro\u00dfst\u00e4dten und Industrieparks Verwendung finden \u0096 und sich nur dann fl\u00e4chendeckend durchsetzen werden. Gerade l\u00e4ndliche\/ klein- und mittelst\u00e4dtische Regionen, wie z. B. Urbach k\u00f6nnen unter Einbezug der dezentralen Energieerzeugung einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.<br \/>\nIm anvisierten Projekt soll ein effizientes und innovatives Energie-Arealnetz als Kundenanlage aufgebaut, \u00fcber ein offenes Monitoring betrieben und Konzepte f\u00fcr die Erweiterung und Multiplikation entwickelt werden. Dabei sollen verschiedene innovative und energieeffiziente Technologien entsprechend miteinander vernetzt werden, um einen hohen Nutzungsgrad zu erreichen. Dabei spielt die Umsetzung der Elektromobilit\u00e4t im Gewerbe eine entscheidende Rolle, um der aktuellen Umweltrelevanz und den klimapolitischen Zielen gerecht zu werden. Vor allem in kleinen Gewerbegebieten die vorrangig KMU-lastig sind, gibt es aktuell keine vergleichbaren Umsetzungen zur Realisierung eines effizienten Energie-Arealnetzes, welches entsprechend zur Umweltentlastung und CO2-Reduktion beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIm Projekt sollen verschiedene neue und effiziente Technologien miteinander vernetzt werden. Vor allem die Kombination von BHKW, PCM-W\u00e4rmespeicher, PV-Anlage, Hochvoltspeichersystem und DC-Ladeinfrastruktur ist dabei neuartig. Daher sollen neben dem Aufbau und der Vernetzung des Areals auch entsprechende wirtschaftliche und technische Untersuchungen durchgef\u00fchrt werden. Mit denen ein entsprechendes Konzept f\u00fcr den langfristigen und wirtschaftlichen Betrieb aufgestellt wird.<br \/>\nBeabsichtigte Schritte im Projekt sind die Entwicklung des Konzeptes der Gesamtsystemvernetzung und Entwicklung eines entsprechenden Betriebskonzeptes (AP 1). Dabei werden die Erkenntnisse aus dem Monitoring (AP 1) und den wissenschaftlichen\/ technischen Untersuchungen (AP 2) in das zu entwickelnde Betriebskonzept einflie\u00dfen. Die Projektergebnisse sollen anschlie\u00dfend \u00fcber Multiplikatoren wie das IHK, in Workshops oder Foren dargestellt werden (AP3). Unser Monitoring und unsere Dokumentation werden dabei transparent und f\u00fcr Dritte zug\u00e4nglich dargestellt. Gleichzeitig wollen wir unser eigenes Portfolio durch das Projekt erweitern \u0096 aus dem Geb\u00e4ude in das Quartier.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Monitoring der einzelnen Systeme in der Liegenschaft haben gezeigt, dass ein erhebliches Potential zur Eigenversorgung sowohl bei der W\u00e4rme als auch beim Strom m\u00f6glich ist. Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Prognosen f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen Verbrauch spiegeln noch nicht das Optimum wider. Die Amortisationszeiten sind sehr lang und ohne F\u00f6rderung teilweise nicht wirtschaftlich abbildbar. Im Zuge der aktuellen Energiekrise ist der Weg zu dezentralen L\u00f6sungen in der Energieversorgung wichtiger als je zuvor. Auch wenn ein wirtschaftlicher Betrieb ohne F\u00f6rderung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gegeben ist, zeigt das Projekt insbesondere bei der CO2-Einsparung eine erhebliche Verbesserung. Durch den Hochlauf der Elektromobilit\u00e4t ist insbesondere das Stromnetz gefordert. Das Projekt hat gezeigt, dass durch den Stromspeicher keine nennenswerten Lastspitzen entstanden sind, trotz mehrere zugebauten AC-Ladepunkte und eines DC-Schnellladers.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Nach Freigabe und vorliegender Akzeptanz werden wir verschiedene Ing.-B\u00fcros und ein interessiertes Architekturb\u00fcro, die in diesen Fachbereichen t\u00e4tig sind, \u00fcber unsere Ergebnisse informieren.<br \/>\nDes Weiteren soll im 1. HJ 2023 eine gemeinsame Veranstaltung mit der EURA AG bei der IHK Esslingen stattfinden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das umgesetzte Projekt hat Potential als Blaupause f\u00fcr andere Arealnetze zu dienen. Die Umsetzung lief durch unterschiedliche Gegebenheiten, wie die Coronapandemie, Lieferkettenschwierigkeiten und Fachkr\u00e4ftemangel nicht in der gew\u00fcnschten Zeit. Durch Eigeninitiative konnte ein Teil dieser Probleme aufgefangen werden. Vor allem in der Reduktion von CO2-Emissionen hat das Projekt Vorbildcharakter. Durch den weiteren Zubau von einer PV-Anlage kann das Potential des kombinierten W\u00e4rme- und Stromnetzes im Arealnetz weiter ausgesch\u00f6pft werden. Perspektivisch sollten auch Wege gefunden werden die W\u00e4rmeabnahme zu erh\u00f6hen um die Auslastung des Blockheizkraftwerkes optimal zu nutzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ausgangspunkt unseres Projektes ist, dass Energie-Arealnetze und die Elektromobilit\u00e4t auch den Sprung in l\u00e4ndliche\/ klein- und mittelst\u00e4dtische Regionen schaffen m\u00fcssen \u0096 und nicht nur in Gro\u00dfst\u00e4dten und Industrieparks Verwendung finden \u0096 und sich nur dann fl\u00e4chendeckend durchsetzen werden. Gerade l\u00e4ndliche\/ klein- und mittelst\u00e4dtische Regionen, wie z. B. 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