{"id":27196,"date":"2024-11-27T10:44:43","date_gmt":"2024-11-27T09:44:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/34923-01\/"},"modified":"2024-11-27T10:44:45","modified_gmt":"2024-11-27T09:44:45","slug":"34923-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/34923-01\/","title":{"rendered":"\u00dcberpr\u00fcfung der Anwendbarkeit von drohnengest\u00fctzten W\u00e4rmebildkameras zur Erfassung von Schalenwild (am Beispiel des Rehwilds) im Pf\u00e4lzerwald und Umgebung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Rehwild ist die am weitesten verbreitete Ungulatenart in Deutschland. Aus diesem Grund<br \/>\nwird diese Art hier in den Fokus genommen, wenn auch der Forschungsansatz f\u00fcr die Erfassung<br \/>\nanderer Wildarten von Bedeutung sein d\u00fcrfte. Da die luftgest\u00fctzte Erfassung von Rehwild am Tag<br \/>\nin ihren Ergebnissen unbefriedigend blieb, soll im Rahmen dieses Vorhabens die n\u00e4chtliche<br \/>\nErfassung w\u00e4hrend des Aktivit\u00e4tsmaximums des Rehs mittels UAV (unmanned aircrafts systems<br \/>\n\/ Drohne) getestet werden. Innovativ und wissenschaftlich interessant sind dabei vorrangig<br \/>\nfolgende Aspekte, die neue M\u00f6glichkeiten der Wilderfassung er\u00f6ffnen k\u00f6nnen: Flug in der<br \/>\nD\u00e4mmerungs- und Nachtzeit und bei niedriger H\u00f6he (<100m), Einsatz neuester Drohnen- und \nW\u00e4rmebildtechnik (Flugzeit und Sensibilit\u00e4t), Bew\u00e4ltigung gr\u00f6\u00dferer Fl\u00e4chen und \nLive\u00fcbertragung der W\u00e4rmebildsignale f\u00fcr spontane Flugman\u00f6ver in Echtzeit.\nWildz\u00e4hlungen im Wald sind - wie wir aus eigener Erfahrung wissen - im Vergleich zum \nOffenland besonders aufw\u00e4ndig und fehleranf\u00e4llig. Gleichzeitig sind Waldgebiete bedeutende \nAufenthaltsr\u00e4ume f\u00fcr unser Schalenwild, aber auch forst\u00f6konomische Nutzfl\u00e4chen. In diesem \nKonfliktraum eine kosteng\u00fcnstige, flexible, nicht-invasive und gleichzeitig sichere \nErfassungsmethodik f\u00fcr Schalenwild zu entwickeln, ist daher besonders anspruchsvoll aber auch \nvon besonderer Relevanz.\n\n\nDarstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIn diesem Projekt sollen drei Teilziele verfolgt werden: (a) Ermittlung von St\u00f6reffekten zwecks \nBestimmung nicht-invasiver Flugh\u00f6hen, (b) Untersuchung der unterschiedlichen \u00dcberseh- \/ \nErfassungsraten von Rehwild in verschiedenen waldgepr\u00e4gten Testfl\u00e4chen, und darauf basierend \n(c) die Berechnung einer Populationsdichte f\u00fcr Rehwild f\u00fcr einzelne Testfl\u00e4chen.\nDie Erfassungsraten in Abh\u00e4ngigkeit des Habitattyps bzw. \u00dcberschirmungsgrades sind als \nGrundlage f\u00fcr weitere Populationshochrechnungen von zentraler Bedeutung. Um hier erste \nN\u00e4herungswerte zu ermitteln werden W\u00e4rmequellen (z. B. Menschen oder Hunde) in den \nunterschiedlichen Habitaten auf einer festgelegten Fl\u00e4che positioniert.\nZur Ermittlung der Populationsdichten werden die \u00dcberseh- \/ Erfassungsraten in den \nunterschiedlichen Waldhabitattypen ber\u00fccksichtigt. Angedacht sind mind. 10 \nUntersuchungsn\u00e4chte, die jeweils ca. 200 ha abdecken. Um die Variabilit\u00e4t der Ergebnisse besser \nabfangen zu k\u00f6nnen, w\u00fcrden wir jedes Untersuchungsgebiet dreimal mit einem zeitlichen Versatz \nvon mehreren Tagen befliegen. Ist die n\u00e4chtliche Erfassung von Schalenwild (am Beispiel \nRehwild) in bewaldeten Gebieten mittels einer Drohne eine nicht-invasive Erfassungsmethode?\nDiese Frage der Verhaltensbeeinflussung soll mit gezielten St\u00f6rversuchen durch Sinkfl\u00fcge \u00fcber \nRehwildindividuen (100 m, 80 m, 60 m, 40 m \u00fcber der Vegetation) in Abh\u00e4ngigkeit des Habitats \nuntersucht werden.\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Rehwild ist die am weitesten verbreitete Ungulatenart in Deutschland. Aus diesem Grund wird diese Art hier in den Fokus genommen, wenn auch der Forschungsansatz f\u00fcr die Erfassung anderer Wildarten von Bedeutung sein d\u00fcrfte. 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