{"id":27192,"date":"2024-11-30T10:34:38","date_gmt":"2024-11-30T09:34:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/35369-01\/"},"modified":"2024-11-30T10:34:38","modified_gmt":"2024-11-30T09:34:38","slug":"35369-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/35369-01\/","title":{"rendered":"Photovoltaik in Keramikfassade"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Stromerzeugung auf der Geb\u00e4udeh\u00fclle<br \/>\nDas Tonziegel- Fassadensystem, das sich f\u00fcr nahezu jede Art von geschlossener Au\u00dfenwandoberfl\u00e4che eignet, soll k\u00fcnftig neben seiner Wetterschutz- und W\u00e4rmed\u00e4mmfunktion zus\u00e4tzlich als Gewinnfl\u00e4che f\u00fcr Umweltenergie, speziell Solarenergie, eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die PV-Aktivtechnik wird so Bestandteil des in sich stimmigen \u0084Fassadenbaukastens\u0093. Es sollen zwei grundverschiedene Au\u00dfenwandsysteme (S. 3) kombinierbar werden, die beide auf ganz unterschiedliche Weise zur Einsparung von fossiler Energie im Hochbau dienen &#8211; das eine mit aktiver, das andere mit passiver Wirkung. Sie sind \u0084nicht tragend\u0093, weitestgehend vorgefertigt, und vor geschlossenen (also nicht transparenten!) Wandfl\u00e4chen zu installieren. So kann die Au\u00dfenwandfl\u00e4che in doppelter Weise genutzt werden. Es ergeben sich baukonstruktive, energetische, gestalterische und Kostenvorteile.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden<br \/>\nIn Form von grafischen Darstellungen sowie Montagen von Musterfassaden werden verschiedene L\u00f6sungsans\u00e4tze und technische Einzelheiten untersucht:<\/p>\n<p>Photovoltaik &#8211; Module<\/p>\n<p>&#8211; Schichtenaufbau &#8211; Alternativen (tragende Platten mir r\u00fcckseitiger D\u00e4mmung, Glas-Glasfl\u00e4chen, Glas-Folienfl\u00e4chen<br \/>\n&#8211; Unterschiedlich gro\u00dfe Wafer und Anordnungsmuster<br \/>\n&#8211; Standardabmessungen, Mindest- und Maximaldimension, L\u00e4ngen, Breiten<br \/>\n&#8211; Bevorzugte Standardma\u00dfe. Ma\u00dfschritte in der H\u00f6he, Breite, Randabst\u00e4nde seitlich<br \/>\n&#8211; Erkennbare Tendenzen bei: Ausf\u00fchrung monokristallin, polykristallin, amorph, D\u00fcnnschicht auf Glasscheiben, Farben, Gr\u00e4pel-Zellen, organische Solarzellen (ASI-Glas)<\/p>\n<p>Es konnte bisher (Lieferschwierigkeiten) noch keine Optimierung der Integration von transparenten PV Elementen vorgenommen werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Vorteile der Neuentwicklung:<br \/>\n\u0095\t M\u00f6glichkeit der Integration von PV-Fl\u00e4chen in Keramikfassaden aus gro\u00dfformatigen Elementen,<br \/>\n\u0095\t keine zwangsl\u00e4ufige Kopplung an die ma\u00dflichen Bedingungen \u00fcblicher PV-Standard-Modulgr\u00f6\u00dfen,<br \/>\n\u0095\t feinstufige, sich auf die Gegebenheiten der in unz\u00e4hligen Varianten bestehenden oder entstehenden Geb\u00e4udefassaden beziehenden Anpassungsm\u00f6glichkeit in den Abmessungen und Proportionen,<br \/>\n\u0095\t Integrierbarkeit zweier fl\u00e4chiger Fassadensysteme, die bisher in ihrer Unterschiedlichkeit nicht auf sinnvolle und nachhaltige Weise technisch, funktional und \u00e4sthetisch kombinierbar sind.<\/p>\n<p>Die Geb\u00e4udefassade als Ganzes \u0084zerf\u00e4llt\u0093 nicht in zwei v\u00f6llig unterschiedliche Bereiche, sondern bietet die M\u00f6glichkeit auf die gestalterischen Merkmale der baulichen Umgebung differenziert zu reagieren und damit die Akzeptanz bei Bauherren, Architekten, Genehmigungsbeh\u00f6rden und \u00d6ffentlichkeit ganz wesentlich zu erh\u00f6hen, was vorrangige Zielsetzung im Blick auf Energieeinsparung und Klimaschutz sein muss. <\/p>\n<p>Die gefundenen tauglichen L\u00f6sungsprinzipien auf der Musterfassade werden in einer Eigenart und Einsetzbarkeit diskutiert und je nach Besonderheit getestet bez\u00fcglich F\u00e4higkeiten zur Aufnahme von Lasten (Gewicht, \u00c4u\u00dfere Kr\u00e4fte) Montage etc.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Fotos von Testfassaden und Montageversuchen<br \/>\nEs wird angestrebt eine Musterfassade auf der n\u00e4chsten Messe \u0084Bau\u0093 in M\u00fcnchen vorzustellen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Kombination der beiden Fassadenarten (PV und Keramik) kann k\u00fcnftig als variantenreiches, kosteng\u00fcnstiges gemeinsames System geplant und realisiert werden. Es ist f\u00fcr nahezu jede Art von geschlossener Au\u00dfenwandoberfl\u00e4che geeignet und soll k\u00fcnftig neben seinen Wetterschutz- und W\u00e4rmed\u00e4mmfunktionen auch zus\u00e4tzlich als Gewinnfl\u00e4che f\u00fcr Umweltenergie eingesetzt werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Die PV-Aktivtechnik wird so Bestandteil des in sich stimmigen \u0084Fassadenbaukastens\u0093 der Ziegelfassade. <\/p>\n<p>Bisher erreichte Datenwerte und Ergebnisse erlauben die Interpretation bez\u00fcglich des Baus von Prototypen und Verbesserungen in einer Vorserie und eine darauf folgende Erstanwendung. Eventuell n\u00f6tige Zulassungen sind noch zu kl\u00e4ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Stromerzeugung auf der Geb\u00e4udeh\u00fclle Das Tonziegel- Fassadensystem, das sich f\u00fcr nahezu jede Art von geschlossener Au\u00dfenwandoberfl\u00e4che eignet, soll k\u00fcnftig neben seiner Wetterschutz- und W\u00e4rmed\u00e4mmfunktion zus\u00e4tzlich als Gewinnfl\u00e4che f\u00fcr Umweltenergie, speziell Solarenergie, eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die PV-Aktivtechnik wird so Bestandteil des in sich stimmigen \u0084Fassadenbaukastens\u0093. Es sollen zwei grundverschiedene Au\u00dfenwandsysteme (S. 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