{"id":27118,"date":"2025-06-25T10:34:05","date_gmt":"2025-06-25T08:34:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/34954-01\/"},"modified":"2025-06-25T10:34:06","modified_gmt":"2025-06-25T08:34:06","slug":"34954-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/34954-01\/","title":{"rendered":"Aufbau, Erprobung und Implementierung einer Diskursplattform f\u00fcr Klimaschutz und St\u00e4rkung des Wirtschafts- und Industriestandortes"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Den unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Stakeholdern mangelt es bislang an einem gesch\u00fctzten Diskursraum, der einen kontinuierlichen sektor\u00fcbergreifenden Austausch und die \u00dcberwindung von Grenzen erm\u00f6glicht. Mit dem beantragten Projekt verfolgte KlimaDiskurs.NRW das Ziel, einen innovativen Transformationsprozess anzusto\u00dfen, der langfristig Vertrauen zwischen den beteiligten Akteuren entstehen l\u00e4sst, welches die Grundlage f\u00fcr gemeinsames Handeln ist. Dazu sollten zum einen die vielf\u00e4ltigen Erfahrungen im erfolgreichen Vernetzen von Akteuren aus allen gesellschaftlichen Bereichen, gemeinsam an effektivem Klimaschutz und zugleich an der St\u00e4rkung des Wirtschafts- und Industriestandortes zu arbeiten, genutzt und z. B. in themenspezifisch arbeitenden AKTEURSINITIATIVEN angewendet und auf die politischen Ebenen Bund (Berlin) und anschlie\u00dfend EU (Br\u00fcssel) ausgedehnt werden. Zum anderen legte der KlimaDiskurs.NRW einen Schwerpunkt seiner Aktivit\u00e4ten auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die im gesellschaftspolitischen Diskurs unterrepr\u00e4sentiert sind, was einer erfolgreichen inklusiven Ausgestaltung der Klimaschutzpolitik bislang im Wege steht. <\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenMit dem Projekt legte der KlimaDiskurs.NRW sein Hauptaugenmerk auf die Organisation nicht-\u00f6ffentlicher Diskurse, die durch eine Steigerung der Anzahl als auch durch inhaltliche Ausdifferenzierung entlang der Sektoren Verkehr, Geb\u00e4ude, Industrie, Energiewirtschaft und Transformation zu einer nachhaltigeren und gezielteren Verst\u00e4ndigung beitragen sollen. Durch den Aufbau von KlimaDiskurs-Netzwerken zuerst in Berlin und sp\u00e4ter in Br\u00fcssel wollte der Verein diesen vertraulichen Diskursrahmen auch f\u00fcr die jeweiligen Stakeholder auf diesen Ebenen nutzbar machen. Auf Basis des in den Diskursen entwickelten Vertrauens regte der KlimaDiskurs.NRW dar\u00fcber hinaus die Bildung von AKTEURSINITIATIVEN an, die als Zusammenschluss interessierter Akteure gemeinsam erarbeitete Positionen bei Politik und Verb\u00e4nden vertreten soll(t)en. In einem zentralen Projektbestandteil wurde mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein Programm entwickelt, das KMU dazu bef\u00e4higt, sich an den gesellschaftspolitischen Diskursen rund um Klimaschutz, Industrie- und Wirtschaftspolitik st\u00e4rker als bislang zu beteiligen. Durch ein Transfer- und Kooperationsprogramm sollten das erlernte Know-how und die im Projekt gemachten Erfahrungen zudem an hauptamtliche Mitarbeiter*innen anderer Organisationen weitergegeben werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Umsetzung des Projekts war in weiten Teilen des Projektzeitraums gepr\u00e4gt durch die Corona-Pandemie sowie in den letzten Monaten auch durch den russischen Angriffskrieg und seine Folgen. Entsprechend der Nachfrageorientierung und des Ansatzes der \u0084Zusammenarbeit auf Augenh\u00f6he\u0093 wurden mit den entsprechenden Stakeholdern und Partnern, mit dem Projektbeirat und in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt alle Pl\u00e4ne und Aktivit\u00e4ten angepasst, um die gesteckten Ziele unter den ge\u00e4nderten Bedingungen zu erreichen. Um das zu gew\u00e4hrleisten, wurde auch eine kostenneutrale Verl\u00e4ngerung des Projekts vereinbart. <\/p>\n<p>Das Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen und alle \u00fcbergeordneten Projektziele erreicht. Der Diskursansatz wurde unter Einbeziehung der Ebenen Berlin und Br\u00fcssel vielversprechend weiterentwickelt, die Diskurse erfolgreich thematisch ausdifferenziert, zwei AKTEURSINITIATIVEN etabliert und f\u00fcr die Zukunft ausgerichtet, das KMU-Programm angebahnt und umgesetzt und der Transfer, wenn auch anders als urspr\u00fcnglich geplant, geleistet.<\/p>\n<p>Systematische Einbeziehung der politischen Ebenen NRW, Bund und Europa<\/p>\n<p>Geplant waren die Ausdehnung der Diskursarbeit, die Etablierung strukturierter Netzwerke, das Angebot der verschiedenen Formate auf den unterschiedlichen Ebenen und die Verschr\u00e4nkung der Diskursebenen. Bereits zu Projektbeginn wurde planm\u00e4\u00dfig der Kontakt und die Zusammenarbeit mit entsprechenden Stakeholdern in Berlin (und bereits flankierend in Br\u00fcssel) gesucht, etabliert und gem\u00e4\u00df einer im Austausch auf Augenh\u00f6he erarbeiteten Strategie die Organisation von Formaten DISKURS.INTERN in Berlin (und Br\u00fcssel), der Ausbau der direkten Netzwerkarbeit und der Aufbau strukturierter Diskursnetzwerke eingeleitet. Der Aufbau und die ersten Angebote verliefen erfolgreich, bevor wegen der Coronapandemie vielerlei Ma\u00dfnahmen pausieren mussten. Die Etablierung eines strukturierten Netzwerks konnte unter diesen Bedingungen nicht wie geplant umgesetzt werden. Entsprechend wurden in Zusammenarbeit mit den Stakeholdern, dem Beirat und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt alternative Ma\u00dfnahmen entwickelt und umgesetzt, um die Ausdehnung der Diskursarbeit und die systematische Einbeziehung aller Ebenen auch unter Coronabedingungen umzusetzen. Die direkte Netzwerkarbeit wurde hierzu digital organisiert und wann immer m\u00f6glich auch \u00fcber Dienstreisen mit physischen Treffen umgesetzt. Nach Bedarf fanden digitale Netzwerktreffen statt. Wichtiges Element war die kontinuierliche wechselseitige Einbeziehung in die unterschiedlichen Formate und die themenspezifische Zusammenarbeit. So wurden Stakeholder aus den Berliner und Br\u00fcsseler Netzwerkzusammenh\u00e4ngen als aktiv Beitragende wie auch als G\u00e4ste zu den digitalen nicht-\u00f6ffentlichen und \u00f6ffentlichen Diskursformaten eingeladen. Durch diese systematische Einbeziehung wurde der Diskurs als Methode sowie KlimaDiskurs.NRW als tragender Akteur \u00fcber Ebenen hinweg etabliert. Die Netzwerkarbeit wird fortgesetzt und die Verschr\u00e4nkung der Ebenen weiter verst\u00e4rkt. Aufbauend auf den Projekterfahrungen konnte zum Beispiel ein thematisch auf das Thema \u0084Carbon Capture and Storage\u0093 zugeschnittenes Diskursprojekt \u00fcber die Ebenen hinweg aufgebaut und erfolgreich umgesetzt und fortgef\u00fchrt werden. Aufbauend auf diesen Projekterfahrungen wird die systematische Einbeziehung der verschiedenen Ebenen und ihrer Stakeholder fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>Differenzierung und Erweiterung der nicht-\u00f6ffentlichen Diskursformate<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projekts wurden erfolgreich ca. 30 nicht-\u00f6ffentliche Diskursformate mit ca. 1.000 Gesamtteilnehmer*innen thematisch ausdifferenziert und f\u00fcr die Sektoren Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr und Geb\u00e4ude organisiert. \u00dcbergreifende Fragenstellungen wurden im eigens geschaffenen Format DISKURS.TRANSFORMATION behandelt. In den nicht-\u00f6ffentlichen Diskursformaten wird dabei \u00fcber Sektorgrenzen hinweg und gesellschaftsumfassend der Diskurs auf Augenh\u00f6he gef\u00fchrt und gemeinsame Ans\u00e4tze f\u00fcr eine erfolgreiche Transformation vorbereitet. Zu Beginn der Projektlaufzeit fanden Formate auch erfolgreich in Berlin und Br\u00fcssel statt. Mit Beginn der Pandemie bis zum Ende der Projektlaufzeit wurden die Formate als DISKURS.DIGITAL in digitaler Form umgesetzt. In digitaler Form wurden verst\u00e4rkt Netzwerkpartner*innen aus Berlin und Br\u00fcssel eingebunden und eingeladen, ebenso wurde die Ebenenverschr\u00e4nkung bei der Themenauswahl nachfrageorientiert ber\u00fccksichtigt. Die Diskursformate haben sich \u00fcber die Projektzeit hinweg in ihrer ausdifferenzierten Form bew\u00e4hrt und werden auch in Zukunft entsprechend der Projekterfahrungen umgesetzt. Das neu entwickelte Format DISKURS.DIGITAL wird als selbstst\u00e4ndige Reihe fortgesetzt. Ebenso soll an die erfolgreiche Organisation von DISKURS.INTERN in Berlin und Br\u00fcssel angekn\u00fcpft werden. Die Themensetzung soll auch nach Ende des Projekts gezielt nachfrageorientiert durch Umfragen und \u00fcber den st\u00e4ndigen Austausch mit Mitgliedern und Netzwerkpartner*innen aller Ebenen organisiert werden.<br \/>\n?<br \/>\nDiskurs f\u00fchrt zu gemeinsamem Handeln: systematische Entwicklung von AKTEURSINITIATIVEN<\/p>\n<p>KlimaDiskurs.NRW entwickelte \u00fcber die Projektlaufzeit erfolgreich und planm\u00e4\u00dfig die zwei AKTEURSINITIATIVEN Zukunft Wasserstoff.NRW und Klima sch\u00fctzen &#038; Mobilit\u00e4t gestalten. AKTEURSINITIATIVEN entstehen aus der Mitgliedschaft und dem Netzwerk von KlimaDiskurs.NRW heraus als gemeinsame Handlungsebene. Die Akteur*innen arbeiten gemeinsam unter eigenem Logo an geteilten Perspektiven und gemeinsamen L\u00f6sungen, die sie gemeinsam nach au\u00dfen vertreten. Vorbild war die Geb\u00e4udeallianz NRW f\u00fcr Klimaschutz. Die Themen der AKTEURSINITIATIVEN wurden nachfrageorientiert im Austausch mit Stakeholdern verschiedener Ebenen ausgew\u00e4hlt. Die genaue Abgrenzung, die Arbeitsweise und die konkrete Zielsetzung wurde von den beteiligten Akteur*innen im Rahmen von Gespr\u00e4chen im Format KLIMA.LOUNGE gemeinsam definiert und festgelegt, bevor die Initiativen \u00f6ffentlichkeitswirksam gegr\u00fcndet wurden. Zukunft Wasserstoff.NRW ist seit Ende 2020 aktiv und vereint zum Ende der Projektlaufzeit in einmaliger sektor\u00fcbergreifender und gesellschaftsumfassender Weise \u00fcber 25 Akteur*innen, die gemeinsam den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft begleiten. Klima sch\u00fctzen &#038; Mobilit\u00e4t gestalten, seit Anfang 2022 aktiv, vereint \u00fcber 15 Akteur*innen, die sich gemeinsam der Gestaltung lokaler und regionaler Mobilit\u00e4t widmen und deren bemerkenswerte Zusammensetzung aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein Alleinstellungsmerkmal ist. Im Rahmen des Projekts haben die AKTEURSINITIATIVEN zweimonatlich getagt und \u00fcber Veranstaltungsformate oder Papiere gemeinsam nach au\u00dfen und an Entscheidungstr\u00e4ger*innen kommuniziert. Die AKTEURSINITIATIVEN arbeiten \u00e4u\u00dferst erfolgreich und sind gefragte Gespr\u00e4chspartner. Ihre Arbeit wird \u00fcber das Ende des Projekts hinaus fortgesetzt und fortlaufend weiterentwickelt.<\/p>\n<p>KMU in den KlimaDiskurs.NRW einbeziehen<\/p>\n<p>KMU machen \u00fcber 99 % der Unternehmen aus. Im \u00f6ffentlichen Diskurs sind sie jedoch unterrepr\u00e4sentiert. Entsprechend war es das Ziel des Projekts, ein Programm zu entwickeln, das KMU direkt anspricht und ihre Teilhabe am politischen Diskurs f\u00f6rdert. Zu diesem Zweck wurde eine KMU-AG aus Multiplikator*innen und Vertreter*innen von KMU gebildet, die zusammen mit der Gesch\u00e4ftsstelle die entsprechende Strategie entwickelten. Als Hauptengstelle wurden die Kapazit\u00e4ten in vielen Unternehmen identifiziert. Entsprechend wurde die Strategie danach ausgerichtet. Kern der Strategie ist die Organisation regionaler und\/oder sektorspezifischer Diskursformate unter dem Label Politik &#038; Praxis. Der Name ist Programm, da konkreter praktischer Nutzen und politischer Diskurs in den Angeboten verbunden wurde. Mit Beginn der Coronapandemie konnte die Strategie nicht mit Pr\u00e4senzformaten umgesetzt werden und es wurde auf digitale Formate ausgewichen, die gut nachgefragt wurden und den Ansatz best\u00e4tigten. Dar\u00fcber hinaus wurden KMU gezielt und erfolgreich in die anderen Projektteile, in Kommunikationsma\u00dfnahmen wie den Podcast und auch projektexterne Formate eingebunden. Die R\u00fcckmeldungen zum KMU-Programm st\u00fctzen den Ansatz und erlauben die Weiterf\u00fchrung der Ma\u00dfnahmen \u00fcber den Projektrahmen hinaus. <\/p>\n<p>Transfer von Erfahrungen und Methoden<\/p>\n<p>Zur Vermittlung der vorherigen Erfahrungen und des Diskursansatzes war geplant, ein Kooperationsprogramm aufzubauen und umzusetzen, in dessen Rahmen hauptamtliche Mitarbeiter*innen anderer Akteure in bis zu dreimonatigen Arbeitsaufenthalten in der Gesch\u00e4ftsstelle von KlimaDiskurs.NRW verbringen sollten. Das Programm wurde angebahnt und entwickelt. Auch wurden in den ersten Projektmonaten verschiedenste Stakeholder f\u00fcr das Programm identifiziert. Im Rahmen der Gespr\u00e4che mit den interessierten Stakeholdern und Netzwerkpartnern wurden verschiedene \u00d6ffnungen z. B. zeitlicher Natur vorgenommen, um das Programm an die unterschiedlichen Kapazit\u00e4ten verschiedener Stakeholder anzupassen. Mit Beginn der Coronapandemie musste das Programm pausieren und konnte nicht wieder aufgenommen werden. In enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Mitgliedern des Projektbeirats und weiteren Stakeholdern wurden alternative Kan\u00e4le zum Transfer identifiziert und teils neu entwickelt. Hierzu wurden insbesondere \u00f6ffentliche Diskursformate, die vielf\u00e4ltigen bestehenden und neuen Kommunikationskan\u00e4le, bilaterale Gespr\u00e4che und die M\u00f6glichkeit des Transfers im Rahmen von Angeboten Dritter genutzt. KlimaDiskurs \u0096 der Podcast wurde gezielt als Transferma\u00dfnahme im Rahmen des Projekts entwickelt und umgesetzt.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Projektaktivit\u00e4ten, -fortschritte und -ergebnisse wurden w\u00e4hrend der gesamten Projektlaufzeit \u00fcber alle KlimaDiskurs.NRW zur Verf\u00fcgung stehenden Kan\u00e4le ver\u00f6ffentlicht und kommuniziert. Von Beginn der Projektlaufzeit standen hierf\u00fcr Webseite, Newsletter, Blog und Social Media (insbesondere Twitter und Facebook) zur Verf\u00fcgung. Die Kommunikationskan\u00e4le wurden im Laufe der Projektlaufzeit mit Blick auf die \u00d6ffentlichkeitswirksamkeit \u00fcberarbeitet. Der Newsletter wurde als KlimaDiskurs.Inside einem Relaunch unterzogen, der so durch seine Struktur noch besser f\u00fcr die Projektkommunikation geeignet ist. Bis zum Projektende wurde die Reichweite fast verdoppelt. Der Blog wurde mit dem Newsletter verbunden, um ebenfalls die Reichweite zu erh\u00f6hen, und z. B. f\u00fcr spezifische Reihen, z. B. f\u00fcr KMU, genutzt. Dar\u00fcber hinaus wurden mit LinkedIn und Instagram zwei neue Kan\u00e4le entwickelt, um die Inhalte noch breiteren Zielgruppen n\u00e4her zu bringen. Im Rahmen des Projekts wurde auch der neue KlimaDiskurs \u0096 Der Podcast zum Zwecke des Ergebnistransfers entwickelt und eine erste Staffel realisiert. Neben diesen Kan\u00e4len nutzte KlimaDiskurs.NRW verschiedene eigene nicht-\u00f6ffentliche Diskursformate, um Projektinhalte zu vermitteln und insbesondere auch um KMU-relevante Inhalte zug\u00e4nglich zu machen. Auch Veranstaltungen Dritter wurden f\u00fcr diese Zwecke genutzt. Ebenso berichteten Vertreter*innen des Vereins und in einzelnen Projektteilen aktive Akteur*innen (z. B. Sprecher*innenkreise der AKTEURSINITIATIVEN) in Gespr\u00e4chen mit und Pr\u00e4sentationen f\u00fcr Dritte z. B. auch gegen\u00fcber Entscheidungstr\u00e4ger*innen aus der Politik \u00fcber Projektinhalte und -ergebnisse.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Trotz der \u00e4u\u00dferen Bedingungen wurden die Projektziele erfolgreich erreicht und die Meilensteine in teils angepasster Form umgesetzt. Die Erfahrungen finden Eingang in die weitere Arbeit und Gestaltung des Diskurses. Ebenso werden sie auch \u00fcber den Rahmen dieses Berichts hinaus Dritten zug\u00e4nglich gemacht. Alle Projektbestandteile werden in geeigneter Form fortgesetzt und weiter fortentwickelt. Zugleich dienen sie als Grundlage f\u00fcr die weitere Fortentwicklung des Diskurses und von Diskursformaten. Zusammenfassend l\u00e4sst sich sagen, dass sich die Ans\u00e4tze in den verschiedenen Projektstr\u00e4ngen bew\u00e4hrt haben. Der Diskurs ist die richtige Methode zur Gestaltung des gesamtgesellschaftlichen Aushandlungsprozesses f\u00fcr eine erfolgreiche Transformation. Die erprobten Fortentwicklungen und Str\u00e4nge sind der richtige Rahmen, um ihn erfolgreich zu organisieren. Dabei ist die generelle und thematische Kontinuit\u00e4t ebenso wichtig wie die Unabh\u00e4ngigkeit der Diskursplattformen und die nachfrageorientierte Organisation. Von der Ebenenverschr\u00e4nkung profitieren nicht nur alle<br \/>\npolitischen Ebenen, sondern auch der Diskurs als Methode an und f\u00fcr sich. Ebenso wie das Zusammenspiel der Ebenen f\u00fchrt das Zusammenspiel der Formate und Projektstr\u00e4nge \u0096 geb\u00fcndelt und organisiert durch den KlimaDiskurs.NRW \u0096 zum Erfolg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Den unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Stakeholdern mangelt es bislang an einem gesch\u00fctzten Diskursraum, der einen kontinuierlichen sektor\u00fcbergreifenden Austausch und die \u00dcberwindung von Grenzen erm\u00f6glicht. Mit dem beantragten Projekt verfolgte KlimaDiskurs.NRW das Ziel, einen innovativen Transformationsprozess anzusto\u00dfen, der langfristig Vertrauen zwischen den beteiligten Akteuren entstehen l\u00e4sst, welches die Grundlage f\u00fcr gemeinsames Handeln ist. 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