{"id":27070,"date":"2025-06-25T10:34:01","date_gmt":"2025-06-25T08:34:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/34838-01\/"},"modified":"2025-06-25T10:34:04","modified_gmt":"2025-06-25T08:34:04","slug":"34838-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/34838-01\/","title":{"rendered":"Unternehmensstrom &#8211; Praxisnetz und Etablierung von Demonstrationsbetrieben"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Gewerbe und Industrie stehen f\u00fcr etwa die H\u00e4lfte des Energieverbrauchs in Deutschland. Wer Effizienz,<br \/>\nVerbrauch oder nachhaltigere Energie nach vorne bringen will, muss auch in der Wirtschaft ansetzen.<br \/>\nImmer mehr Unternehmen wollen beim Klimaschutz vorangehen. Dabei spielt der Umstieg von der fossilen<br \/>\nzur CO2-freien Energieerzeugung eine zentrale Rolle: Strom, W\u00e4rme und Mobilit\u00e4t sollen nachhaltig<br \/>\nwerden. Gleichzeitig sind in den Unternehmen neue, intelligente L\u00f6sungen gefragt: Energie sparen, Energie<br \/>\nselber erzeugen, Energie effizient nutzen. Die zunehmende Bedeutung der dezentralen Produktion von<br \/>\nerneuerbaren Energien verbunden mit der vorhandenen Bereitschaft des Mittelstands, mehr in erneuerbare Kapazit\u00e4ten zu investieren, bringt das Thema \u0084Firmenstrom\u0093 ganz oben auf die Agenda.<br \/>\n3 Deutschland hat sich im Pariser Klimaabkommen v\u00f6lkerrechtlich verbindlich verpflichtet, seinen CO2-<br \/>\nEmissionen bis 2050 um mindestens 85 % zu senken. Das bedeutet einen beinahe vollst\u00e4ndigen Ausstieg<br \/>\naus der Nutzung fossiler Energietr\u00e4ger wie Kohle in der Stromerzeugung sowie \u00d6l und Gas in den Bereichen<br \/>\nMobilit\u00e4t und W\u00e4rme. Im Stromsektor wird der Anteil der Erneuerbaren Energien wie Windkraft,<br \/>\nWasserkraft und Solarenergie zeitnah einen Anteil von 40 % \u00fcberschreiten. Die technische Entwicklung der<br \/>\nWind- und Solarenergie ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass die Stromgestehungskosten neuer in Deutschland deutlich unter 5 Cent je Kilowattstunde gesunken sind. Die Energiewende hat einen Punkt<br \/>\nerreicht, in dem es vor allem auf die intelligente Verwendung des Stroms aus fluktuierenden<br \/>\nErzeugungsanlagen ankommt. Die fluktuierende Stromerzeugung aus Windkraft und Solarenergie braucht<br \/>\ndaher erg\u00e4nzende Formen der Energieerzeugung, flexible Verbraucher und Speicherm\u00f6glichkeiten. Dazu ist<br \/>\neine Kopplung des Stromsektors mit den Sektoren Mobilit\u00e4t und W\u00e4rme notwendig. Eine Studie der<br \/>\nDeutschen Energieagentur (dena) zur \u0084Integrierten Energiewende\u0093 zeigt, im welchem Ma\u00dfe der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energietr\u00e4ger durch den gesamtheitlichen Blick auf die Sektoren Strom,<br \/>\nMobilit\u00e4t und W\u00e4rme einfacher und auch kosteng\u00fcnstiger wird. Das stellt auch und gerade Unternehmen<br \/>\nvor enorme Herausforderungen und bietet gleichzeitig gro\u00dfe Chance.<br \/>\nDa Gewerbe und Industrie nicht nur knapp die H\u00e4lfte der Energie in Deutschland verbrauchen, sondern auf<br \/>\nihren Grundst\u00fccken oft enorme M\u00f6glichkeiten haben, selbst erneuerbare Energie zu erzeugen, ist das<br \/>\n\u00fcbergeordnete Projektziel, einen Beitrag dazu zu leisten, genau dieses Potenzial zu heben. Damit kann ein<br \/>\nwichtiger Beitrag f\u00fcr eine regional-verankerte Energiewende geleistet werden.<br \/>\nViele Unternehmen m\u00f6chten auf ihrem Firmengel\u00e4nde gern mehr gr\u00fcne Energie selbst erzeugen, weil sie<br \/>\nvoller \u00dcberzeugung auf Klimaschutz setzen. Ans\u00e4tze dazu gibt es viele, von BHKWs \u00fcber Biogas-, PV- und<br \/>\nWindenergieanlagen bis zu selbstbetriebenen Ladestationen f\u00fcr Elektrofahrzeuge. Daher war ein<br \/>\nProjektziel, die besten Energiekonzepte mit Wind, Sonne, Biogas oder E-Mobilit\u00e4t bekannt zu machen.<br \/>\nTrotz viel guten Willens stehen die Firmen oft vor vielf\u00e4ltigen Herausforderungen. Der Wettbewerb hatte<br \/>\nzum Ziel, einerseits die L\u00f6sungen bekannt zu machen, andererseits die Pionierunternehmen zu w\u00fcrdigen.<br \/>\nSchlussendlich zielt das Projekt darauf ab, weitere Unternehmen f\u00fcr die Umsetzung von Firmenenergie-<br \/>\nL\u00f6sungen zu motivieren. Dazu wurde der Leitfaden Firmenenergie entwickelt und ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Gewerbe und Industrie stehen f\u00fcr etwa die H\u00e4lfte des Energieverbrauchs in Deutschland. Wer Effizienz, Verbrauch oder nachhaltigere Energie nach vorne bringen will, muss auch in der Wirtschaft ansetzen. Immer mehr Unternehmen wollen beim Klimaschutz vorangehen. 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