{"id":27042,"date":"2023-07-13T15:32:35","date_gmt":"2023-07-13T13:32:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/34843-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:32:37","modified_gmt":"2023-07-13T13:32:37","slug":"34843-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/34843-01\/","title":{"rendered":"Erschlie\u00dfung des Recycling-Potenzials lackierter thermoplastischer Kunststoffe durch umweltfreundliche Laserentlackung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Aus Gr\u00fcnden des Klima-, Ressourcen- und Umweltschutzes m\u00fcssen die Verwertungswege f\u00fcr Kunststoffe<br \/>\nin Deutschland, aber auch weltweit, dringend verbessert werden. Dazu geh\u00f6ren lackierte Kunststoffteile,<br \/>\ndie fester Bestandteil zahlreicher Konsumg\u00fcter sind und besonders in der Bau- und Automobilindustrie<br \/>\nsowie als Formteile f\u00fcr M\u00f6bel, Elektronik und Haushaltsger\u00e4te weit verbreitet sind. Die Recyclingfirmen<br \/>\nbeklagen sich \u00fcber die hohe Menge an lackierten Kunststoffen auf dem Markt.<br \/>\nSolche Hybridsysteme bestehen aus zwei verschiedenen Materialtypen mit unterschiedlichen<br \/>\nEigenschaften, w\u00e4hrend die Thermoplaste wiederholt erw\u00e4rmt und verformt werden k\u00f6nnen, ver\u00e4ndern<br \/>\nsich Duroplaste beim Erw\u00e4rmen chemisch und bilden ein dreidimensionales Netzwerk. Nachdem sie<br \/>\nerhitzt und geformt wurden, k\u00f6nnen sie nicht wieder erhitzt und umgeformt werden.<br \/>\nDer einfachste Weg diese Hybridteile wiederzuverwenden, besteht darin sie zu schmelzen und daraus<br \/>\nneue Teile herzustellen. Der Lack aus Duroplaste verursacht jedoch Restpartikel, die sich nicht schmelzen<br \/>\nlassen. Diese ungeschmolzenen Partikel erzeugen eine geringe Qualit\u00e4t des recycelten Materials, welche<br \/>\nnicht einmal f\u00fcr Kunststoffprodukte mittlerer Qualit\u00e4t geeignet sind.<br \/>\nDie Lackierung dieser Bauteile erschwert das sp\u00e4tere Recycling massiv, so dass neue Technologien<br \/>\nben\u00f6tigt werden, um die Lackschicht von den Thermoplasten zu trennen.<br \/>\nIm Rahmen dieses Forschungsprojektes wurden umfangreiche Pr\u00fcfungen zur Trennung der Lackschicht<br \/>\nvon verschiedenen Tr\u00e4germaterialien mithilfe eines gepulsten Lasers mit unterschiedlichen<br \/>\nParametereinstellungen sowie einer anschlie\u00dfenden Charakterisierung der behandelten Oberfl\u00e4chen<br \/>\ndurchgef\u00fchrt. Hierbei lag das Hauptziel in der klaren Abtrennung der Lackschicht von h\u00e4ufig verwendeten<br \/>\nStandardthermoplaste, welche nur bei einer klaren Abl\u00f6sung der Lackschicht mit einer hohen Qualit\u00e4t<br \/>\nwiederverwertbar sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Aus Gr\u00fcnden des Klima-, Ressourcen- und Umweltschutzes m\u00fcssen die Verwertungswege f\u00fcr Kunststoffe in Deutschland, aber auch weltweit, dringend verbessert werden. Dazu geh\u00f6ren lackierte Kunststoffteile, die fester Bestandteil zahlreicher Konsumg\u00fcter sind und besonders in der Bau- und Automobilindustrie sowie als Formteile f\u00fcr M\u00f6bel, Elektronik und Haushaltsger\u00e4te weit verbreitet sind. 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