{"id":26950,"date":"2026-04-29T11:34:28","date_gmt":"2026-04-29T09:34:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/34530-01\/"},"modified":"2026-04-29T11:34:31","modified_gmt":"2026-04-29T09:34:31","slug":"34530-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/34530-01\/","title":{"rendered":"REACH Radar Plus &#8211; Unterst\u00fctzung von KMU zu Problemstoffen. Erkennen, Ersatz, Konformit\u00e4tspr\u00fcfung"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Projekt REACH Radar Plus hat drei Ziele:<br \/>\n\u2022 Unterst\u00fctzung von KMUs im Gefahrstoffmanagement<br \/>\n\u2022 Erweiterung von REACH Radar zur Attraktivit\u00e4tssteigerung.<br \/>\n\u2022 Anwendung von REACH Radar in weiteren Branchen, vielen Unternehmen und im englisch-sprachigen Raum.<br \/>\nIm Projekt werden KMUs darin unterst\u00fctzt, von ihnen eingesetzte problematische Stoffe zu identifizieren und zu ersetzen. Hierf\u00fcr wird REACH Radar eingesetzt: ein einfach zu bedienendes, auf einem g\u00e4ngigen Tabellenkalkulationsprogramm gest\u00fctztes Instrument. Dabei werden Daten aus vorhandenen Gefahrstoffkatastern von Unternehmen genutzt, welche mit stets aktualisierten Problemstofflisten verglichen werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Furtwangen ist es m\u00f6glich, im Projekt Materialien (z. B. Kunststoffe) auf besonders besorgniserregende Stoffe hin zu analysieren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden<\/p>\n<p>Das Projekt besteht aus f\u00fcnf Arbeitspaketen:<br \/>\n\u2022 AP 1: Ausbau. REACH Radar wird um zus\u00e4tzliche Funktionen erweitert.<br \/>\n\u2022 AP 2: Praxis. Unternehmen wenden REACH Radar (Plus) an.<br \/>\n\u2022 AP 3: DETECT. Unternehmen lassen Materialproben auf ausgew\u00e4hlte Problemstoffe hin analysieren.<br \/>\n\u2022 AP 4: COLLECT. Die Zusammenstellung von Informationen \u00fcber SVHC in Materialien wird aktualisiert.<br \/>\n\u2022 AP 5: Kommunikation. REACH Radar (Plus) wird Unternehmen, Verb\u00e4nden, Netzwerken und in (Fach-)Publikationen vorgestellt.<br \/>\nDie angewandten Methoden (Erweiterung access-Datenbank, Erweiterung excel-Datei, Literaturrecherche, instrumentelle Analytik) werden im Zwischen- und Endbericht beschrieben.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Das Projekt begann am 1. Dezember 2018 und hat eine Laufzeit von 2 Jahren.<br \/>\nDer Zwischenbericht vom Dezember 2019 gibt einen \u00dcberblick \u00fcber Arbeitsschritte und Ergebnisse im ersten Projektjahr.<br \/>\nIm ersten Projektjahr wurde die Eingabemaske von REACH Radar noch anwenderfreundlicher gestaltet. Ausserdem sind die REACH Beschr\u00e4nkungsliste (REACH Anhang XVII) und die SINimilarity Liste von ChemSec in REACH Radar aufgenommen worden.<\/p>\n<p>Am 14. M\u00e4rz 2019 wurden die M\u00f6glichkeiten von REACH Radar mehr als 40 Unternehmen beim Industrie-Arbeitskreis \u201eRechtskonformes Umweltmanagement in der Elektronikindustrie\u201c in Berlin vorgestellt. Alle Teilnehmer haben anschlie\u00dfend REACH Radar erhalten \u2013 mit Hinweis auf die Unterst\u00fctzung durch die DBU. Aus der Diskussion ergab sich u. a. die Anregung, verst\u00e4rkt auch au\u00dfer-europ\u00e4ische Regulierungen in die Arbeiten einzubeziehen.<\/p>\n<p>Im November 2019 fand ein Anwender-Treffen mit dem Schwerpunkt Analytik und REACH Radar in Frankfurt statt. An diesem Treffen nahmen neben der Fachhochschule Furtwangen die Unternehmen MKT, ABS, UM Thermoset Consulting und Diebold Nixdorf teil.<br \/>\nDie Excel-Datenbank REACH Collect wurde im Projekt \u201eREACH Radar Verbund\u201c erarbeitet. Sie enth\u00e4lt in strukturierter Form Informationen zu Kandidatenstoffe in Erzeugnissen. Dies erleichtert Unternehmen die Aufgabe, herauszufinden, welche Stoffe der (umfangreichen ) REACH-Kandidatenliste in den von ihnen verwendeten Materialien enthalten sein k\u00f6nnten \u2013 und welche nicht.<\/p>\n<p>Seit Abschluss des Vorl\u00e4uferprojektes \u201eREACH Radar Verbund\u201c sind mehr als 50 Stoffe auf die Kandidatenliste neu aufgenommen worden. Die Informationen zu ihren Einsatzgebieten wurden inzwischen in REACH Collect eingearbeitet. Hierf\u00fcr wurden folgende Informationsquellen genutzt:<br \/>\n\u2022 Die Angaben der Europ\u00e4ischen Chemikalienagentur ECHA zu den Einsatzgebieten der REACH Kandidatenstoffe;<br \/>\n\u2022 Ausarbeitungen der Bundesanstalt f\u00fcr Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA);<br \/>\nDurch diese Arbeiten stehen in REACH Collect jetzt Verwendungsinformationen f\u00fcr alle Stoffe der Kandidatenliste f\u00fcr Unternehmen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>REACH Radar Plus wurde in mehreren Vortr\u00e4gen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen vorgestellt und in der Fachliteratur beschrieben.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Instrument REACH Radar liegt jetzt in seiner erweiterten Form vor \u2013 in deutscher und englischer Sprache. Es erm\u00f6glicht Unternehmen eine schnelle erste Pr\u00fcfung, ob sie problematische Stoffe einsetzen. Durch dieses \u2013 zweite \u2013 Projekt konnte das Interesse an REACH Radar und seine Nutzung weiter gesteigert werden. Es wurden zus\u00e4tzliche Problemstoff-Listen aufgenommen. REACH Radar bietet jetzt noch mehr M\u00f6glichkeiten, unternehms-eigene Listen mit wenig Aufwand aufzunehmen und dadurch REACH Radar auch f\u00fcr Konformit\u00e4tspr\u00fcfungen einzusetzen.<br \/>\nREACH Radar ist inzwischen in vielen Anwendungsfeldern eingef\u00fchrt und wird auch nach Projektende weiter verwendet und auch eigenst\u00e4ndig weiter entwickelt.<\/p>\n<p>Die aktuellen Fassungen von REACH Radar k\u00f6nnen kostenfrei von den folgenden beiden Internetseiten heruntergeladen werden:<\/p>\n<p>Deutsche Fassung: https:\/\/www.oeko.de\/reach-radar<br \/>\nEnglisch Fassung: https:\/\/www.oeko.de\/rech-radar-en<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Projekt REACH Radar Plus hat drei Ziele: \u2022 Unterst\u00fctzung von KMUs im Gefahrstoffmanagement \u2022 Erweiterung von REACH Radar zur Attraktivit\u00e4tssteigerung. \u2022 Anwendung von REACH Radar in weiteren Branchen, vielen Unternehmen und im englisch-sprachigen Raum. 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