{"id":26929,"date":"2026-03-11T10:32:23","date_gmt":"2026-03-11T09:32:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/34351-01\/"},"modified":"2026-03-11T10:32:26","modified_gmt":"2026-03-11T09:32:26","slug":"34351-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/34351-01\/","title":{"rendered":"Evaluierung unter Realbedingungen von thermisch-chemischen Depolymerisationstechnologien (Zersetzungsverfahren) zur Verwertung von Kunststoffabf\u00e4llen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Eine m\u00f6glichst effiziente und vollst\u00e4ndige Kreislaufwirtschaft ist bei allen Rohstoffen, nicht zuletzt auch bei Kunststoffen, erkl\u00e4rtes Ziel. Im Gegensatz zu anderen Materialien wie Papier oder Metallen wird im Kunststoffrecycling bisher nur ein kleiner Teil des Kunststoffabfalls wiederverwertet. Ein gro\u00dfer Teil landet weltweit in der Umwelt, was die Dringlichkeit des Themas weiter verst\u00e4rkt. In Deutschland werden nur etwa 12 Prozent werkstofflich wiederverwertet, ein viel geringerer Anteil wird einer rohstofflichen Verwertung zugef\u00fchrt und die \u00fcberwiegende Menge der Kunststoffabf\u00e4lle wird thermisch verwertet. Bei bestimmten Abfallstr\u00f6men wird g\u00e4nzlich auf den Versuch verzichtet, entsprechende Kunststoffe der stofflichen Verwertung zug\u00e4nglich zu machen.<br \/>\nZiel der Studie ist es, die Positionierung der Depolymerisation von Polyolefinen im Gesamtsystem des Kunststoffrecyclings zu betrachten. Dazu wurde untersucht,<br \/>\n\u2022 welche Mengen und welche Qualit\u00e4ten von Polyolefinabf\u00e4llen f\u00fcr die De-poly-merisation zur Verf\u00fcgung stehen, sodass entsprechend der Abfallhierarchie keine Konkurrenzsituation zum werkstofflichen Recycling besteht;<br \/>\n\u2022 wie Pyrolyseprodukte hinsichtlich ihrer Marktf\u00e4higkeit als chemischer Rohstoff zu bewerten sind;<br \/>\n\u2022 welchen Entwicklungsstand Depolymerisationstechnologien aufweisen;<br \/>\n\u2022 wie Depolymerisationstechnologien bewertet werden k\u00f6nnen;<br \/>\n\u2022 welche Chancen und Risiken f\u00fcr die Depolymerisation von Polyolefinen bestehen und<br \/>\n\u2022 welche Rahmenbedingungen und Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Ver\u00e4nderungen bei Verwertungskaskaden und Kreislaufpfaden beim Kunststoffrecycling hinsichtlich der Depolymerisation notwendig w\u00e4ren.<br \/>\nUm bestimmte Aussagen zu validieren, wurden Laborversuche und Versuche an Pilotanlagen der Firma LogOil (Ver\u00f6lung) und Biofabrik (Pyrolyse) durchgef\u00fchrt.<br \/>\nDamit die Bedeutung der Depolymerisation von Polyolefinen als Beitrag zum che-mischen Recycling im Betrachtungszeitraum 2020 &#8211; 2050 eingeordnet werden kann, wird in dieser Studie von zwei Ans\u00e4tzen ausgegangen: Erstens dem Status quo, wobei die aktuelle Rolle und das derzeitige Potenzial der Depolymerisation im Rahmen der rohstofflichen Nutzung betrachtet wird, und zweitens wird die Bedeutung der Depolymerisation in einer postfossilen Gesellschaft beleuchtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Eine m\u00f6glichst effiziente und vollst\u00e4ndige Kreislaufwirtschaft ist bei allen Rohstoffen, nicht zuletzt auch bei Kunststoffen, erkl\u00e4rtes Ziel. 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