{"id":26906,"date":"2026-03-14T10:32:14","date_gmt":"2026-03-14T09:32:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/34488-01\/"},"modified":"2026-03-14T10:32:14","modified_gmt":"2026-03-14T09:32:14","slug":"34488-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/34488-01\/","title":{"rendered":"Beta-Diversit\u00e4t experimentell f\u00fcr nachhaltige Waldbewirtschaftung in Mitteleuropa"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Im Universit\u00e4tsforstamt Sailershausen (Universit\u00e4t W\u00fcrzburg) wurde 2018 ein Before-After-Control-Impact (BACI) Experiment zur Weiterentwicklung der Waldbewirtschaftung und zur Ausbildung aller gesellschaftlich relevanten Personenkreise (Forstpraktiker*innen, Naturschutzpraktiker*innen, Beh\u00f6rden, Studierende) eingerichtet. Es soll Antwort darauf geben, wie durch eine Erh\u00f6hung der Strukturvielfalt mit den zwei Gr\u00f6\u00dfen Licht und Totholz die Beta-Diversit\u00e4t und die \u00d6kosystemleistungen in Wirtschaftsw\u00e4ldern verbessert werden k\u00f6nnen. Durch den Before-After Ansatz k\u00f6nnen bereits nach zwei Jahren erste Erkenntnisse zu Strukturver\u00e4nderungen sowie zur Reaktion mobiler Artengruppen mit kurzer Reaktionszeit auf Ver\u00e4nderung im Wald gewonnen werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden2018 wurden in vier ausgew\u00e4hlten Waldbest\u00e4nden jeweils 15 quadratische Plots mit einer Abmessung von 50m x 50m eingerichtet, auf denen umfangreiche Daten zur Artenausstattung, zu \u00d6kosystemleistungen und zur Bestandsstruktur bereits im Ausgangszustand (Before) erhoben wurden. Im darauffolgenden Winter wurden drei dieser Best\u00e4nde nach der Vorgabe des experimentellen Designs behandelt. Dabei wurden folgende unterschiedliche Totholzstrukturen geschaffen:<br \/>\n1. Variante R B\u00e4ume wurden vollst\u00e4ndig, samt Wurzelst\u00f6cken entfernt.<br \/>\n2. Variante W B\u00e4ume wurden entfernt, Wurzelst\u00f6cke verblieben im Bestand.<br \/>\n3. Variante K St\u00e4mme wurden entfernt, Wurzelst\u00f6cke und Kronen verblieben im Bestand.<br \/>\n4. Variante L Kronen wurden entfernt, Wurzelst\u00f6cke und die liegenden St\u00e4mme verblieben im Bestand.<br \/>\n5. Variante S B\u00e4ume wurden in ca. 5m H\u00f6he \u201egek\u00f6pft\u201c, die Kronen wurden entfernt.<br \/>\n6. Variante S\/L Die H\u00e4lfte der B\u00e4ume wurde wie in Variante S und die andere wie in Variante L behandelt.<br \/>\n7. Variante H B\u00e4ume wurden durch unterschiedliche Verletzungen zu k\u00fcnstlichen Habitatb\u00e4umen gemacht.<br \/>\nUm unterschiedliche Lichtverh\u00e4ltnisse zu schaffen, erfolgte die Ma\u00dfnahme einmal wie bei einer Durchforstung \u00fcber die Fl\u00e4che verteilt (D) und einmal aggregiert (A) auf einer kreisrunden Fl\u00e4che von 30m Durchmesser in der Mitte der Plotfl\u00e4che.<br \/>\nDer vierte Bestand und ein weiterer, neu ausgewiesener, ebenfalls mit 15 Plots, wurden regul\u00e4r durchforstet.<br \/>\nDer Mittelpunkt jedes Plots wurde durch einen eingeschlagenen Magneten dauerhaft markiert. F\u00fcr alle Aufnahmen wurde ein einheitliches Kennzeichnungsschema mit f\u00fcnf Subplots festgelegt. An jedem Plot wurden Datalogger zur Messung von Temperatur und Feuchtigkeit der Luft und des Bodens installiert.<br \/>\nFolgende Zielgr\u00f6\u00dfen von \u00d6kosystemstrukturen wurden erhoben:<br \/>\nWaldstrukturen<br \/>\nAuf allen Plots wurden 2018 terrestrische Laserscans im laubfreien und belaubten Zustand durchgef\u00fchrt, 2019 nur im laubfreien. Dar\u00fcber hinaus wurden die Fl\u00e4chen in beiden Jahren auch mit einem flugzeuggetragenen Scanner aus der Luft erfasst. Nach dem Eingriff wurden alle B\u00e4ume auf den Plots eingemessen und die Baumart sowie der Brusth\u00f6hendurchmesser aufgenommen. Der ausgeschiedene Bestand wurde \u00fcber die Wurzelst\u00f6cke erfasst. Baumartenzusammensetzung, Holzvorrat und Bestockungsgrad wurden mit diesen Daten unter Zuhilfenahme der Baumarten-Altersklassen-Durchmesser-Tabelle aus der aktuellen Betriebsinventur berechnet.<br \/>\nBaumverj\u00fcngung<br \/>\nIm Sommer 2019 wurden nach einem definierten Verfahren auf jedem der 75 Plots zwei Fl\u00e4chen von je 6m x 6m festgeleg. Eine davon wurde eingez\u00e4unt, um den Verbiss durch Rehwild auszuschlie\u00dfen, die andere bleibt ungez\u00e4unt. Im Sommer 2020 wurde die Naturverj\u00fcngung aufgenommen.<br \/>\nTotholzstrukturen<br \/>\nDas Totholzvolumen auf den Plotfl\u00e4chen wurde nach L\u00e4nge und Mittendurchmesser ermittelt und nach Baumart und Struktur (Wurzelstock, Kronenholz, liegendes Stammholz, Hochst\u00fcmpfe) gesondert aufgenommen.<br \/>\nHabitatbaumstrukturen<br \/>\nDie Habitatb\u00e4ume wurden nach Art der Behandlung (Schrubben, Kippen, K\u00f6pfen \u00fcber Gr\u00fcnast und k\u00fcnstliche H\u00f6hle) und Baumart aufgenommen. Die Volumensberechnung erfolgte durch Vollkluppung.<br \/>\nFolgende Zielgr\u00f6\u00dfen von \u00d6kosystemprozessen und Funktionen wurden erhoben:<br \/>\nStreuabbau<br \/>\nIm Fr\u00fchjahr 2018 wurden auf jedem Plot je f\u00fcnf Beutel mit Zellulose, vier mit Buchenbl\u00e4ttern sowie f\u00fcnf Birkenholzst\u00e4bchen f\u00fcr eine Vegetationsperiode ausgelegt. Anschlie\u00dfend wurde der Abbau der Biomasse im Labor ermittelt.<br \/>\nBest\u00e4uber<br \/>\nIm Fr\u00fchjahr 2018 wurden die Best\u00e4uber der Fr\u00fchjahrsbl\u00fcher mit farbigen Fangschalen und Kescherf\u00e4ngen erfasst. 2018 und 2019 waren auf jedem Plot zwei Nisthilfen f\u00fcr Wildbienen installiert.<br \/>\nSymbiontengemeinschaft pilzz\u00fcchtender Borkenk\u00e4fer<br \/>\nDer Bestand der Ambrosiak\u00e4fer wurde 2018 mittels Alkoholfallen erfasst.<br \/>\nSamenpr\u00e4dation<br \/>\nDie Samenpr\u00e4dationsrate wurde 2019 durch das Auslegen unterschiedlich gro\u00dfer Samen in Plastikschalen ermittelt.<br \/>\nReaktion von Dungk\u00e4fern<br \/>\nDungk\u00e4fer wurden 2018 und 2019 mittels Bodenfallen erfasst, die mit Dung von Wildschwein, Hausrind und Damhirsch bek\u00f6dert waren.<br \/>\nFolgende Zielgr\u00f6\u00dfen von organismischer Diversit\u00e4t wurden erhoben:<br \/>\nAkustische Diversit\u00e4t und Soundscapes<br \/>\n2018 und 2019 wurden an allen Plots autonome Audiorekorder installiert, die im 10-Minuten-Takt f\u00fcr eine Minute die Umgebungsger\u00e4usche aufzeichnet.<br \/>\nReaktion hochmobiler Arten<br \/>\nDie V\u00f6gel wurden 2018 und 2019 von M\u00e4rz bis Juni f\u00fcnfmal mithilfe der standardisierten Punktstopp-Methode erfasst. Zus\u00e4tzlich wurde eine standardisierte Auswahl von H\u00f6rminuten aus den Aufnahmen der Audiorekorder ausgew\u00e4hlt und ornithologischen Experten zur Bestimmung auf Artniveau vorgelegt.<br \/>\nDie Rufe der Flederm\u00e4use wurden im Zeitraum von Mai bis August mittels Batcorder automatisch aufgezeichnet. Die Aufnahmen erfolgten 2018 in f\u00fcnf N\u00e4chten, 2019 in vier.<br \/>\n2018 und 2019 wurden von Mai bis August zwei Flugfensterfallen und zwei Barberfallen installiert, um die oberirdischen Arthropoden zu erfassen. Alle F\u00e4nge wurden auf folgende Gruppen vorsortiert: K\u00e4fer, Hautfl\u00fcgler (Ameisen separat), Zikaden, Wanzen, Spinnen, Netzfl\u00fcgler, Sonstige (Schwebfliegen separat). Abschlie\u00dfend bestimmt wurden bisher die K\u00e4ferf\u00e4nge der Flugfensterfallen von Mai und Juni aus beiden Fangjahren, sowie vom Juli 2018.<br \/>\nReaktion der Arthropoden unterirdisch<br \/>\nUm die Nematoden zu erfassen wurden 2018 und 2019 nach einem festen Schema f\u00fcnf Bodenproben bis 20 cm Tiefe gezogen und ins Labor verbracht.<br \/>\nVer\u00e4nderung der Vegetation<br \/>\n2018 und 2019 wurden pro Plot auf f\u00fcnf Kreisfl\u00e4chen mit Radius vier Meter die Strauch-, Kraut- und Moosschicht aufgenommen.<br \/>\nVer\u00e4nderung der Kryptogamen und Pilze<br \/>\nVor dem Eingriff wurden pro Plot an mindestens drei B\u00e4umen die epiphytischen Moose und Flechten kartiert und die holzbesiedelnden Pilze durch Bohrmehlproben aus dem Stamm erfasst.<br \/>\nDie Wahrnehmung der Ma\u00dfnahme wurde durch eine Onlinebefragung ermittelt. Hierzu wurden ca. 600 Personen Fotos von den unterschiedlichen Behandlungsvarianten zur Bewertung vorgelegt.<br \/>\nZur Vermittlung des Versuchsaufbaus und der Ergebnisse wurde ein Lehrpfad durch einen der behandelten Best\u00e4nde eingerichtet.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Durch den Eingriff wurden Waldstrukturen geschaffen, in denen dauerhaft kleinfl\u00e4chig unterschiedliche Lichtverh\u00e4ltnisse herrschen werden. Dadurch und durch die Anreicherung mit Totholz und Habitatb\u00e4umen wurden zahlreiche Prozesse in Gang gesetzt, die zum Teil bereits nach einem Jahr erkennbar sind. Viele angesto\u00dfene Entwicklungen werden aber erst in den kommenden Jahren Wirkung zeigen und bieten eine hervorragende Ausgangssituation f\u00fcr weitere Forschungsarbeiten.<br \/>\nDas bisher einzigartige Experiment mit einer umfassenden Datenerhebung vor dem Eingriff hat das Interesse zahlreicher Wissenschaftler*innen geweckt, die sich mit eigenen innovativen Forschungen und Mitteln in das Projekt einbrachten.<br \/>\nDas Ziel, beispielhafte Waldstrukturen zu schaffen, um Naturwald-typische Prozesse im Wirtschaftswald zu initiieren ist voll und ganz gelungen. Die urspr\u00fcngliche Kostenkalkulation wurde eingehalten. Mit dem Lehrpfad wurde auch die angestrebte M\u00f6glichkeit geschaffen, die Ergebnisse einem interessierten Fachpublikum anschaulich zu vermitteln.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Der Sender Sat1 stellte das Experiment am 27.12.2018 in einer Wissenschaftsreportage im Bayerischen Programm vor.<br \/>\nBeim 3. Wissenschaftlichen Symposium Natur- und Artenschutz bei integrativer Waldbewirtschaftung im Steigerwald-Zentrum in Handthal wurde das Projekt am 04.04.2019 mit einem Vortrag vorgestellt.<br \/>\nIn der regionalen Presse wurde das Projekt am 07.06.2018 von den beiden Zeitungen \u201eBote vom Ha\u00dfgau\u201c und \u201eFr\u00e4nkischer Tag\u201c und am 18.06.2018 in der \u201eMainpost\u201c ausf\u00fchrlich vorgestellt.<br \/>\nDer Bayerische Landesverband der Arbeitsgemeinschaft Naturgem\u00e4\u00dfe Waldwirtschaft besuchte die Fl\u00e4chen bei seiner Jahrestagung am 27.04.2019, ebenso der Lehrstuhl f\u00fcr Waldbau der Universit\u00e4t Wageningen im Rahmen einer Exkursion im Sommer 2019.<br \/>\nDer Lehrpfad bietet eine hervorragende M\u00f6glichkeit Studierenden und Praktiker*innen die Ergebnisse des Experiments zu vermitteln.<br \/>\nErste wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichungen werden in naher Zukunft folgen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Im Rahmen des DBU Projektes konnte der Grundstein f\u00fcr ein vielversprechendes Waldexperiment gelegt werden. Das gro\u00dfe Interesse vieler hochkar\u00e4tiger Wissenschaftler best\u00e4tigt die Attraktivit\u00e4t eines solchen Frameworks im Universit\u00e4tswald. Daneben zeigt die Aufmerksamkeit, die das Projekt bei Forstpraktiker*innen erregt hat, dass experimentelle Ans\u00e4tze auch hier gefragt sind und Antworten auf Praxisfragen gesucht werden. Schlussendlich zeigt aber auch das hohe Medieninteresse, dass innovative Ans\u00e4tze auch gesellschaftlich relevant sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Im Universit\u00e4tsforstamt Sailershausen (Universit\u00e4t W\u00fcrzburg) wurde 2018 ein Before-After-Control-Impact (BACI) Experiment zur Weiterentwicklung der Waldbewirtschaftung und zur Ausbildung aller gesellschaftlich relevanten Personenkreise (Forstpraktiker*innen, Naturschutzpraktiker*innen, Beh\u00f6rden, Studierende) eingerichtet. 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