{"id":26747,"date":"2023-07-13T15:31:08","date_gmt":"2023-07-13T13:31:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/33160-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:31:09","modified_gmt":"2023-07-13T13:31:09","slug":"33160-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/33160-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung eines vereinfachten Indikatortests f\u00fcr anthropogene Schadstoffe in Museen sowie dessen modellhafte Erprobung am Beispiel dreier national wertvoller naturkundlicher Museen und Sammlungen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die negativen Auswirkungen von Umweltschadstoffen auf Objektmaterialien sind ein bekanntes Problem f\u00fcr Museen und Sammlungen. Diese k\u00f6nnen nur teils durch Filteranlagen kontrolliert werden, da der zunehmende Einsatz immer neuartiger Bau-, Konstruktions- und Verpackungsmaterialien in Ausstellungs- und Depotbereichen zu neuen Gefahrenpotentialen sowie zur starken Beeintr\u00e4chtigung der Luftqualit\u00e4t f\u00fchrt. Diese stellen sowohl ein hohes Gefahrenpotential f\u00fcr die Mitarbeiter und Besucher, vor allem jedoch f\u00fcr Objektmaterialien dar. Um diesem Sch\u00e4digungspotential zu begegnen ist eine \u00dcberpr\u00fcfung der zur Anwendung gelangenden Produkte unabdingbar. Aktuell liegen zwei unterschiedliche Ans\u00e4tze f\u00fcr die Schadstoffdetektion vor: Zum einen werden labortechnische und feinanalytische Pr\u00fcfverfahren eingesetzt. Diese liefern pr\u00e4zise und reproduzierbare Messwerte, sind jedoch personal- und kostenintensiv. Zudem sind die Ergebnisse oftmals schwer an das in den Museen t\u00e4tige (geisteswissenschaftliche) Personal zu vermitteln. Sehr viel einfacher kann das Sch\u00e4digungspotential mit sogenannten Spottests ermittelt werden. Hierbei steht vor allem der sogenannte Indikatortest nach Oddy zur Verf\u00fcgung. Dieser stellt zwar kein feinanalytisches Verfahren dar, bietet jedoch die aktuell einzige praxisrelevante M\u00f6glichkeit, mit minimalem (Kosten-)Aufwand die in Museen und Sammlungen eingesetzten Produkte zu \u00fcberpr\u00fcfen. Leider kursieren diverse Durchf\u00fchrungsprotokolle und basiert vor allem die Auswertung des Oddy-Tests auf einer rein subjektiven Einsch\u00e4tzung. Neben anderen Defiziten sind die Testergebnisse somit schwer reproduzierbar und minimieren die Glaubw\u00fcrdigkeit des Tests ma\u00dfgeblich. Die beschriebenen Defizite lassen diverse Entwicklungserfordernisse f\u00fcr den Oddy-Test erkennen. Ziel des Projekts war es daher die Bereiche Equipment, Durchf\u00fchrung und Auswertungsverfahren zu innovieren, um zu einem ansatzweise standardisierten, vergleichbaren Testverfahren zu gelangen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die negativen Auswirkungen von Umweltschadstoffen auf Objektmaterialien sind ein bekanntes Problem f\u00fcr Museen und Sammlungen. Diese k\u00f6nnen nur teils durch Filteranlagen kontrolliert werden, da der zunehmende Einsatz immer neuartiger Bau-, Konstruktions- und Verpackungsmaterialien in Ausstellungs- und Depotbereichen zu neuen Gefahrenpotentialen sowie zur starken Beeintr\u00e4chtigung der Luftqualit\u00e4t f\u00fchrt. 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