{"id":26612,"date":"2023-07-14T10:36:55","date_gmt":"2023-07-14T08:36:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/32760-01\/"},"modified":"2023-07-14T10:36:56","modified_gmt":"2023-07-14T08:36:56","slug":"32760-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/32760-01\/","title":{"rendered":"Weiterentwicklung der Umweltkommunikation im Biosph\u00e4renreservat und Nationalpark der Pilis-Gebirgs-Region Ungarn"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel des Projekts war die praxisorientierte F\u00f6rderung von Umweltkommunikation in Ungarn am Beispiel des Nationalparks und des Biosph\u00e4renreservates in der Pilis-Gebirgsregion nahe Budapest. Inhaltlich stand das Thema der nachhaltigen Landnutzung im Vordergrund. Ziele des Projekts:<br \/>\n1. Das Trainingsprogramm bildet k\u00fcnftige Trainer in Sachen Umweltkommunikation in Ungarn aus,<br \/>\n    inhaltlich exemplarisch zum Themenbereich der nachhaltigen Landnutzung.<br \/>\n2. Die informellen Umweltbildungsergebnisse des Trainingsprogramms f\u00fchren zu einer Verbesserung der<br \/>\n    Umweltkommunikation am Beispiel der nachhaltigen Landnutzung im Biosph\u00e4renreservat und k\u00f6nnen<br \/>\n    so als Modell f\u00fcr \u00e4hnliche Gebiete und Themen in Ungarn genutzt werden.<br \/>\n3. Verst\u00e4rkend wirkt die Kooperation nicht nur mit den Gro\u00dfschutzgebieten der Region<br \/>\n    (Biosph\u00e4renreservat\/Nationalpark), sondern auch mit der Central European University (CEU).<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenPhase 1<br \/>\n\u0095 Hauptziel: Schaffung der Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung und Etablierung eines offiziellen train-thetrainer-   Programms f\u00fcr Ungarn und eines Umweltkommunikationsmoduls an der Central European University (CEU) in Budapest.<br \/>\n\u0095 Dauer: Mai \u0096 Dezember 2015<br \/>\n\u0095 Arbeitsschritte:<br \/>\n  &#8211; Entwicklung eines train-the-trainer Programms.<br \/>\n  &#8211; Vorbereitung von selbstgef\u00fchrten, informell-umweltp\u00e4dagogischen Programmbestandteilen.<br \/>\n  &#8211; Entwicklung des Programms f\u00fcr informelle Umweltbildung und nachhaltige Landnutzung an der CEU.<br \/>\n  &#8211; Planung und Renovierung von Trainings- und Ausstellungsr\u00e4umlichkeiten auf einem von der CEU genutzten Gel\u00e4nde im Bereich des Biosph\u00e4renreservats und des     Nationalparks Phase 2<br \/>\n\u0095 Hauptziel: Fertigstellung und offizielle Akkreditierung des informell-umweltp\u00e4dagogischen Trainingsprogramms bez\u00fcglich Umweltbildungsangeboten zur nachhaltigen    Landnutzung.<br \/>\n\u0095 Dauer: Januar 2016 \u0096 Mai 2017<br \/>\n\u0095 Arbeitsschritte:<br \/>\n  &#8211; Erprobung des CEU-Umweltkommunikationskurses<br \/>\n  &#8211; Erprobung der Praxisteile des Trainerprogramms und Akkreditierung<br \/>\n  &#8211; Fertigstellung der Trainings- und Ausstellungsr\u00e4ume, sowie selbstgef\u00fchrter Angebote.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Geplante Projektziele (s. o. Zielsetzung) und Ergebnisse:<br \/>\n1. Das Trainingsprogramm bildet k\u00fcnftige Profis in Sachen Management und Kommunikation zu nachhaltiger Landnutzung in Ungarn aus. Neben dem oben erw\u00e4hnten            Programm an der Central European University (CEU) wurde das ebenfalls beantragte train-the-trainer-Modul mit der Maximalzahl an Teilnehmern (10) durchgef\u00fchrt.         Von den Teilnehmern der nunmehr in Ungarn offiziell zertifizierten Trainer-Weiterbildung wurde bereits ein erstes, ausschlie\u00dflich auf Ungarisch gehaltenes Training mit       den geplanten Zielgruppen durchgef\u00fchrt. An der CEU waren laut Antrag zwei Kurse geplant, durchgef\u00fchrt wurden im Endeffekt f\u00fcnf, was f\u00fcr das Interesse der     Universit\u00e4t spricht (s. Pkt. 2).<br \/>\n2. Die informellen Umweltbildungsbestandteile des Trainingsprogramms (Ausstellung, Erlebnispfad, App, G\u00e4stef\u00fchrungen, Events) f\u00fchren zu einer Verbesserung der             Kommunikation zur nachhaltigen Landnutzung im Biosph\u00e4renreservat und k\u00f6nnen so als Modell f\u00fcr \u00e4hnliche Gebiete genutzt werden. Die Teilnehmerzahlen sowohl an        den verschiedenen Seminaren der CEU, als auch an den Event-Veranstaltungen des neuen Zentrums im Biosph\u00e4renreservat dokumentieren das Interesse der                 Zielgruppen und werden als Indikatoren f\u00fcr eine verbesserte Umweltkommunikation gewertet. CEU-Seminare: Die angestrebten Teilnehmerzahl an den CEU-        Seminaren wurde im Antrag mit 25-30 angeben, im Rahmen der Umsetzung nahmen an den einzelnen Seminaren zwar etwas weniger, insgesamt jedoch 60             Studierende teil.<br \/>\n    Events: Laut Antrag waren insgesamt 2 Events mit insgesamt 60-100 Teilnehmern geplant, durchgef\u00fchrt wurden schlie\u00dflich 4 Events mit insgesamt 65 Fachteilnehmern     und 130 Schulkindern, so dass auch hier die erwarteten Zahlen in der Summe \u00fcbertroffen wurden. Einzelne R\u00fcckmeldungen von Teilnehmern zeigen au\u00dferdem, dass     Erkenntnisse aus den Event-Workshops im privaten Bereich bereits eingesetzt werden.<br \/>\n3. Verst\u00e4rkend f\u00fcr das Projekt wirkt die Kooperation nicht nur mit dem Biosph\u00e4renreservat, sondern auch mit dem ebenfalls in der Region befindlichen Duna-Ipoly         Nationalpark (administrative und r\u00e4umliche \u00dcberschneidung der Gebiete). Auch dieses Teilziel wurde, soweit sich dies auf der Basis der vorliegenden Daten sagen l\u00e4sst,     erreicht. Die selbst aus deutscher Sicht manchmal etwas altmodische ungarische B\u00fcrokratie konnte insofern \u00fcberzeugt werden, als die Schutzgebietsverwaltung     nunmehr offizieller Anbieter der im Projektverlauf akkreditierten train-the-trainer Weiterbildung ist und auch bereits Interesse an weiteren Veranstaltungen im         kommenden Jahr ge\u00e4u\u00dfert hat. Die Durchf\u00fchrung der Weiterbildungen liegt dabei weiterhin beim Kooperationspartner K\u00d6ME. Dadurch ist k\u00fcnftig zum einen die     notwendige strukturelle Verankerung der Weiterbildung (Nationalpark), zum anderen deren inhaltlich-methodische Qualit\u00e4t (K\u00d6ME) gegeben.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Das Projekt wurde durch eine Vielzahl an Zeitungs-, Online- und teilweise Lokal-TV-Beitr\u00e4gen begleitet (s. die tabellarischen Auflistungen im Endbericht und den Zwischenberichten). Zus\u00e4tzlich wurden 4 Veranstaltungen mit mehr als den geplanten Teilnehmern zu den Themen des Vorhabens durchgef\u00fchrt (s.o.).<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die im Projektantrag formulierten Ziele wurden erreicht. Was die Weiterf\u00fchrung angeht, so ist der Antragsteller auch hier auf Grund der gelungenen strukturellen Verankerung der entwickelten Angebote optimistisch. Das aktive und auch im Projekt weiterentwickelte Netzwerk K\u00d6MEs ist interessiert und motiviert, die neuen Impulse, die der Verband liefern konnte, aufzunehmen und f\u00fcr sich umzusetzen. Gleichwohl ist aus Sicht des Antragstellers Zeit notwendig, die nun etablierten Angebote auf ungarischer Seite vertiefend zu nutzen. Es wird die Notwendigkeit gesehen, mit den zur Verf\u00fcgung gestellten methodisch-didaktischen Instrumenten weiter Erfahrung zu sammeln, um so zum festen Bestandteil nicht nur der entwickelten Weiterbildungen, sondern vor allem auch im beruflichen Alltag zu werden. Wie detailliert die vorgestellten Konzepte der Bildung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung \u00fcber die Projektbeteiligten hinaus greifen, bleibt abzuwarten, da Ungarn in diesem Zusammenhang bislang ein eher \u0084wei\u00dfer Fleck\u0093 ist, was bedeutet, dass es wenig Ankn\u00fcpfungsm\u00f6glichkeiten im Land gibt. Letzteres ist vermutlich auch deshalb der Fall, weil Ungarisch eine isolierte Sprache ohne einfache Ankn\u00fcpfungspunkte an die internationale Diskussion ist. Unklar ist auch, wie sich die politische Situation f\u00fcr die Kooperationspartner an der Central European University entwickeln wird, da die ungarische Regierung seit einiger Zeit massiv versucht, die von einem amerikanischen Milliard\u00e4r gegr\u00fcndete Hochschule zu behindern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel des Projekts war die praxisorientierte F\u00f6rderung von Umweltkommunikation in Ungarn am Beispiel des Nationalparks und des Biosph\u00e4renreservates in der Pilis-Gebirgsregion nahe Budapest. Inhaltlich stand das Thema der nachhaltigen Landnutzung im Vordergrund. Ziele des Projekts: 1. 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