{"id":26503,"date":"2026-04-03T10:32:36","date_gmt":"2026-04-03T08:32:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/32170-01\/"},"modified":"2026-04-03T10:32:38","modified_gmt":"2026-04-03T08:32:38","slug":"32170-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/32170-01\/","title":{"rendered":"Bildungsinitiative \u201eFairtrade-Botschafter\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Zentrales Ziel der Bildungsinitiative war es, Fairen Handel als Gesch\u00e4fts- und Lernfeld in Schulen zu etablieren und Lernkonzepte zum Globalen Lernen zu entwickeln.<br \/>\n\u00dcber die Nachhaltigen Sch\u00fclerfirmen kann Bildung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung sehr praxisnah in der Schule gelebt und das Umfeld einbezogen werden.<br \/>\nUm das Thema Fairer Handel optimal in den am Projekt beteiligten Sch\u00fclerfirmen zu verankern, wurden diese umfangreich unterst\u00fctzt: \u00dcber Workshops f\u00fcr Sch\u00fclerInnen und Fortbildungen f\u00fcr Lehrkr\u00e4fte, mithilfe neuer Bildungsmaterialien und mit einem bundesweiten Ideenwettbewerb wurden Schulen angehalten, Fair Trade mehr in den Blick ihres Lehrplanes zu nehmen und M\u00f6glichkeiten kennenzulernen, den ungleichen Entwicklungsm\u00f6glichkeiten in der globalisierten Welt entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenErste Stufe: Insgesamt wurden 30 Nachhaltige Sch\u00fclerfirmen in Niedersachen und Nordrhein-Westfalen, w\u00e4hrend der Projektlaufzeit von zwei Jahren mit ca. 600-700 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erreicht, die jeweils als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren f\u00fcr ihre Schulen und ihr Schulumfeld sowie f\u00fcr weitere Sch\u00fclerfirmen agierten.<br \/>\nDie Methode Nachhaltige Sch\u00fclerfirma bietet die M\u00f6glichkeit eines praxisnahen Unterrichts, der das Schulle-ben aktiv ver\u00e4ndern kann. Dabei nehmen die Sch\u00fclerInnen ihr Sortiment an Snacks, Getr\u00e4nken und Klei-dung unter die Lupe und beurteilen die Herstellung, Transportwege und L\u00f6hne f\u00fcr die Produzenten. Im Rahmen des Projektes soll das Angebot dann m\u00f6glichst an Fair Trade ausgerichtet werden. Keiner kann die Mitsch\u00fclerInnen, Lehrkr\u00e4fte und Eltern so gut \u00fcberzeugen, wie die Sch\u00fclerschaft selbst. Bei den Argumenten f\u00fcr den Fairen Handel und beim Marketing hilft das Projekt den Sch\u00fclerfirmen mit Profis aus der Wirtschaft.<br \/>\nZweiten Stufe \u00fcber die mediale Plattform NASCH-Community wurden die BestPracise-Beispiele kommuniziert. Bundesl\u00e4nder\u00fcbergreifend wurde ein Ideenwettbewerb organisiert, der kreative Ideen zur Einbindung des Fairen Handels in der Schule auszeichnete. Die Ergebnisse der Pilotphase und des Ideenwettbewerbes wurden auf einer bundesweiten Fachtagung im April 2017 pr\u00e4sentiert, an der Experten, Sch\u00fclerInnen und Lehrkr\u00e4fte beteiligt waren.<br \/>\nDritte Stufe: Nach Ablauf der drittmittelgef\u00f6rderten Projektlaufzeit hielten die beteiligten Sch\u00fclerfirmen im Rahmen ihres Unterrichtes weiterhin am Thema fest, da sie ihr Gesch\u00e4ftsfeld entsprechend der Entwicklung im Rahmen des Projektes operationalisiert haben. Einige beteiligte Sch\u00fclerfirmen informieren das SCHUBZ noch heute \u00fcber ihre Aktivit\u00e4ten.<br \/>\nIn beiden Bundesl\u00e4ndern (NDS und NRW) wurden Fortbildungsveranstaltungen f\u00fcr interessierte P\u00e4dagogen (mit und ohne Sch\u00fclerfirmenerfahrung) zum Transfer angeboten. W\u00e4hrend einer eigenen Fortbildung erhielten die f\u00fcr Sch\u00fclerfirmen zust\u00e4ndigen Fachberaterinnen und Fachberater wertvolle Erkenntnisse zur Thematik f\u00fcr ihre zuk\u00fcnftige Arbeit als MultiplikatorInnen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Insgesamt nahmen 30 Sch\u00fclerfirmen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen von Gymnasien, Integrier-ten Gesamtschulen, Oberschulen, Berufsbildenden Schulen und F\u00f6rderschulen an der Bildungsinitiative teil. Das Angebot der Sch\u00fclerfirmen reichte vom Verkauf an B\u00fcroartikeln bis hin zu Cateringangeboten oder selbst-hergestellten Produkten.<br \/>\nW\u00e4hrend der im Rahmen der Initiative stattfindenden Workshops erarbeiteten die MitarbeiterInnen der Sch\u00fclerfirmen und die Lehrkr\u00e4fte die Themen Globalisierung, die damit verbundenen Herausforderungen sowie den Bereich Fairen Handel am Beispiel Kleidung, regionale Lebensmittel (faire Milch) und globale Lebensmittel (Kakao). Die Sch\u00fclerfirmen bekamen zudem die M\u00f6glichkeit, mit den Bildungs- und Wirtschaftspartnern der Initiative ins Gespr\u00e4ch zu kommen, den Leitgedanken der Unternehmen kennenzulernen und alle Hintergr\u00fcnde zu fair gehandelten Produkten zu erfragen. Auch Verkaufs- und Pr\u00e4sentationstipps gab es von den Profis aus der Wirtschaft.<br \/>\nWeitere Workshops qualifizierten die Sch\u00fclerInnen als Botschafter des Fairen Handels und schulte sie im Themenbereich \u201ekreative Ideenfindung \/ Projektmanagement\u201c und im Bereich des Einbezugs des schulischen Umfeldes \u00fcber verschiedenen kreative Aktionsformen.<br \/>\nDie Ergebnisse der Workshops und die Aktivit\u00e4ten der Initiative sowie die teilnehmenden Sch\u00fclerfirmen wer-den auf der NaSch-Community, der Online-Plattform f\u00fcr nachhaltige Sch\u00fclerfirmen der Freien Universit\u00e4t Ber-lin pr\u00e4sentiert:<br \/>\nhttps:\/\/www.nasch-community.de\/wws\/586376.php?sid=58069110189435979547757195719560Saa8e3ff6<br \/>\nAuf der Fachtagung, die als Abschlussveranstaltung organisiert wurde, erfuhren die Sch\u00fclerInnen gesell-schaftliche Partizipation und \u00f6ffentliche Anerkennung ihrer Einreichungen f\u00fcr den Wettbewerb. Sie bekamen auf einem Markt der M\u00f6glichkeiten die Chance, ihre spannenden Ideen den TeilnehmerInnen vorzustellen. Alle Sch\u00fclerInnen wurden mit einem Wandschild f\u00fcr die Schule geehrt, das ihre Sch\u00fclerfirmen als Fair Trade Botschafter auszeichnet.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>-Nasch-Community der FU-Berlin<br \/>\n-Presseberichterstattung zum Kick-off<br \/>\n-Berichte aus den Pilotsch\u00fclerfirmen<br \/>\n-Vorstellung in den Arbeitskreisen f\u00fcr Nachhaltige Sch\u00fclerfirmen und bei RUZ-Dienstbesprechungen und BNE-\/RUZ-Landestagungen. -Ideenwettbewerb<br \/>\n-Bundesweite Fachtagung zum Projektabschluss<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Das Thema Fairen Handel motivierte die Sch\u00fclerInnen in den Sch\u00fclerfirmen, sich intensiv mit der Thematik \u00fcber das schulische Ma\u00df hinaus zu besch\u00e4ftigen. Die Sch\u00fclerInnen setzen sich nicht nur theoretisch mit dem komplexen Thema des Fairen Handels auseinander, sondern besch\u00e4ftigten sich ganz konkret auch mit den Produkten und mit ihrer Rolle als Verbraucher. Die bestehende Struktur der Sch\u00fclerfirmen und das Netzwerk der FachberaterInnen konnten intensiv beteiligt werden und stellten einen wichtigen Baustein f\u00fcr den Erfolg des Projektes dar. Auch die l\u00e4nder\u00fcbergreifende Arbeit gelangt \u00fcber die beiden bewilligten Projektkoordinationen in jedem Land.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Zentrales Ziel der Bildungsinitiative war es, Fairen Handel als Gesch\u00e4fts- und Lernfeld in Schulen zu etablieren und Lernkonzepte zum Globalen Lernen zu entwickeln. \u00dcber die Nachhaltigen Sch\u00fclerfirmen kann Bildung f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung sehr praxisnah in der Schule gelebt und das Umfeld einbezogen werden. 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