{"id":26220,"date":"2025-06-25T10:32:25","date_gmt":"2025-06-25T08:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/24550-36\/"},"modified":"2025-06-25T10:32:25","modified_gmt":"2025-06-25T08:32:25","slug":"24550-36","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/24550-36\/","title":{"rendered":"Wissenstransfer: Weiterbildungspraktikum des Bayerischen Landesamtes f\u00fcr Umwelt im Bayerischen Umwelt-\nmanagement mit den Schwerpunkten Wasser- und Abfallwirtschaft f\u00fcr zwei Vertreterinnen aus der wei\u00dfrussischen Republik Belarus"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Projektb\u00fcro Technologietransfer Wasser (TTW) wurde im Jahr 1999 durch das Bayerische Staatsmi-nisterium f\u00fcr Umwelt und Gesundheit zur Unterst\u00fctzung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Wasserwirtschaft eingerichtet. Grund hierf\u00fcr war die verst\u00e4rkte Nachfrage nach objektiver Beratungshilfe von Kollegen aus mittel- und osteurop\u00e4ischen Staaten zu denen Partnerschaftsabkommen bestehen.<\/p>\n<p>\u00dcber TTW, als staatliche, nicht kommerzielle Einrichtung werden die Weitergabe umfangreicher Erfah-rungen der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung sowie Hilfestellung beim Aufbau eines funktionie-renden Umweltmanagements und Festlegung geeigneter Umweltstandards geboten. TTW versteht sich als ein Baustein in den bundesdeutschen Bem\u00fchungen zur F\u00f6rderung des Technologietransfers im Sektor Wasser und der praktischen Umsetzung der in der Agenda 21 formulierten Ziele.<\/p>\n<p>Die Schwierigkeiten bei der Verbesserung von Umweltbedingungen und der Umsetzung von Umwelt- bzw. Infrastrukturprogrammen sind vielschichtig, haben aber meist die Wurzel im institutionellen Bereich. Neben vielfach fehlendem Problembewusstsein liegen die Ursachen hier insbesondere in den rechtlichen Rahmenbedingungen, der Verwaltungsorganisation und dem Verwaltungsmanagement. Sowohl im staat-lichen als auch kommunalen Bereich. Hier setzen die TTW Ma\u00dfnahmen an. Zur Vermittlung der Ideologien des IWRM und \u0084Good Governance\u0093 organisiert TTW vielf\u00e4ltige Aktivit\u00e4ten zum fachlichen Austausch und Projekt begleitenden CD Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Zur wei\u00dfrussischen Umweltverwaltung bestehen seit dem Jahr 2001 engere Beziehungen mit regelm\u00e4-\u00dfigen Aktivit\u00e4ten zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Im Rahmen des Weiterbildungspraktikums vermittelte TTW zwei jungen Ingenieurinnen, die bereits aktiv im Themenfeld Umwelt in Belarus t\u00e4tig wa-ren\/sind, einen vertieften Einblick in die Arbeitsbereiche der verschiedenen Akteure der Umweltverwal-tung allgemein bzw. speziell in der Wasserwirtschaft und TTW veranschaulichte die Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Stellen. In diesem Zusammenhang versuchte TTW insbesondere die Vorz\u00fcge einer mo-dernen Leistungsverwaltung aufzuzeigen.<\/p>\n<p>Das Projektb\u00fcro Technologietransfer Wasser (TTW) wurde im Jahr 1999 durch das Bayerische Staatsmi-nisterium f\u00fcr Umwelt und Gesundheit zur Unterst\u00fctzung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Wasserwirtschaft eingerichtet. Grund hierf\u00fcr war die verst\u00e4rkte Nachfrage nach objektiver Beratungshilfe von Kollegen aus mittel- und osteurop\u00e4ischen Staaten zu denen Partnerschaftsabkommen bestehen.<\/p>\n<p>\u00dcber TTW, als staatliche, nicht kommerzielle Einrichtung werden die Weitergabe umfangreicher Erfah-rungen der bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung sowie Hilfestellung beim Aufbau eines funktionie-renden Umweltmanagements und Festlegung geeigneter Umweltstandards geboten. TTW versteht sich als ein Baustein in den bundesdeutschen Bem\u00fchungen zur F\u00f6rderung des Technologietransfers im Sektor Wasser und der praktischen Umsetzung der in der Agenda 21 formulierten Ziele.<br \/>\nDie Schwierigkeiten bei der Verbesserung von Umweltbedingungen und der Umsetzung von Umwelt- bzw. Infrastrukturprogrammen sind vielschichtig, haben aber meist die Wurzel im institutionellen Bereich. Neben vielfach fehlendem Problembewusstsein liegen die Ursachen hier insbesondere in den rechtlichen Rahmenbedingungen, der Verwaltungsorganisation und dem Verwaltungsmanagement. Sowohl im staat-lichen als auch kommunalen Bereich. Hier setzen die TTW Ma\u00dfnahmen an. Zur Vermittlung der Ideologien des IWRM und \u0084Good Governance\u0093 organisiert TTW vielf\u00e4ltige Aktivit\u00e4ten zum fachlichen Austausch und Projekt begleitenden CD Ma\u00dfnahmen.<br \/>\nZur wei\u00dfrussischen Umweltverwaltung bestehen seit dem Jahr 2001 engere Beziehungen mit regelm\u00e4\u00dfi-gen Aktivit\u00e4ten zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Im Rahmen des Weiterbildungspraktikums vermittelte TTW zwei jungen Ingenieurinnen, die bereits aktiv im Themenfeld Umwelt in Belarus t\u00e4tig wa-ren\/sind, einen vertieften Einblick in die Arbeitsbereiche der verschiedenen Akteure der Umweltverwaltung allgemein bzw. speziell in der Wasserwirtschaft und TTW veranschaulichte die Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen Stellen. In diesem Zusammenhang versuchte TTW insbesondere die Vorz\u00fcge einer mo-dernen Leistungsverwaltung aufzuzeigen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenW\u00e4hrend des 13-w\u00f6chigen Aufenthaltes hospitierten die Praktikantinnen an staatlichen, kommunalen und nichtstaatlichen Stellen.<br \/>\nDen Schwerpunkt bildeten Aufenthalte an Wasserwirtschafts\u00e4mtern, wo die gesamte Bandbreite der bayerischen Wasserwirtschaft vermittelt wurde. Aufgrund der unterschiedlichen regionalen Aufgabenstel-lungen und um auch die speziellen Problemstellungen im alpinen Bereich vorzustellen, erfolgten neben Aufenthalten an nordbayerischen staatl. Wasserwirtschafts\u00e4mtern Aufenthalte an sog. Wildbach\u00e4mtern.<br \/>\nIm Zusammenhang eines zweiw\u00f6chigen Aufenthaltes bei einem Abwasserzweckverband wurden die Er-f\u00fcllung von Pflichtaufgaben zur Daseinsvorsorge in kommunaler Zusammenarbeit, die hierf\u00fcr notwendi-gen Organisationsstrukturen, wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen, der Themenbereich Aus- und Fortbildung sowie die Zusammenarbeit mit der Umweltverwaltung veranschaulicht.<br \/>\nErg\u00e4nzend hierzu erfolgten Aufenthalte bei Umwelt- bzw. Entsorgungsverb\u00e4nden, Abfallwirtschaftsbe-trieben, einem  EMAS zertifizierten Industriebetrieb, dem Bayerischen Staatsministerium f\u00fcr Umwelt und Gesundheit sowie dem Bayerischen Landesamt f\u00fcr Umwelt.<br \/>\nDie Themenbereiche wurden den Praktikantinnen jeweils vorgestellt und diskutiert, zu jedem Hospitati-onsabschnitt wurde ein Bericht erstellt.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Ziel des Praktikums war in erster Linie die F\u00f6rderung des Problembewusstseins und die Qualifikation po-tentieller Multiplikatoren, die bei unserer zuk\u00fcnftigen Projektarbeit in Wei\u00dfrussland unterst\u00fctzend wirken k\u00f6nnen. Speziell in Osteuropa werden viele Umst\u00e4nde, die hierzulande als Missstand angeprangert w\u00fcr-den, als gegeben und kaum ver\u00e4nderbar akzeptiert. Die Umwelt wird vielfach als nutzbare Ressource be-trachtet, die Sozialfunktion hat keine besondere Wertstellung.<br \/>\nMit den Aktivit\u00e4ten m\u00f6chte TTW L\u00f6sungen zur Implementierung Integrierter Ressourcen Management Prozesse aufzeigen, die sozial gerecht, wirtschaftlich tragf\u00e4hig und umweltvertr\u00e4glich sind.<br \/>\nAktuell arbeitet TTW mit Kollegen aus der Ukraine und Wei\u00dfrussland im UNDP Dnipro Flussgebietsma-nagementprojekt zusammen, bei dem es speziell um saubere Produktionsmethoden bei Industriebetrie-ben im Dnipro Flusseinzugsgebiet geht. Hier zeigen sich insbesondere die Kontakte zu den wei\u00dfrussi-schen Kollegen, die entschlossen sind Ver\u00e4nderungen herbeizuf\u00fchren, als vorteilhaft. <\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>\u00dcber das Praktikum und die durch die DBU erfolgte F\u00f6rderung wird auf der Internetseite des TTW infor-miert. Nach Abschluss des Praktikums haben beide Teilnehmerinnen ein Zertifkat erhalten.<br \/>\nEine anl\u00e4sslich des Umwelttages der Stadt Hof geplante \u00f6ffentliche Pr\u00e4sentation am Stand des LfU musste leider entfallen. Die Veranstaltung wurde aus Witterungsgr\u00fcnden abgesagt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Projektb\u00fcro Technologietransfer Wasser (TTW) wurde im Jahr 1999 durch das Bayerische Staatsmi-nisterium f\u00fcr Umwelt und Gesundheit zur Unterst\u00fctzung der internationalen Zusammenarbeit im Bereich Wasserwirtschaft eingerichtet. 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