{"id":25969,"date":"2023-07-13T15:28:47","date_gmt":"2023-07-13T13:28:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/29279-02\/"},"modified":"2023-07-13T15:28:48","modified_gmt":"2023-07-13T13:28:48","slug":"29279-02","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/29279-02\/","title":{"rendered":"Architektur im Dialog: Architektur und Nachhaltigkeit &#8211; Dokumentation einer Vortragsreihe zur Sensibilisierung einer nachhaltigen Baukultur und abschlie\u00dfende Podiumsdiskussion"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Nach Abschluss der 2011 durchgef\u00fchrten und von der DBU gef\u00f6rderten Vortragsreihe Architektur im Dialog: Architektur und Nachhaltigkeit ist deutlich geworden, wie spannend und verschieden der Blick auf das Thema Nachhaltigkeit in der Architektur ist. Die Referenten pr\u00e4sentierten in ihren Vortr\u00e4gen vielf\u00e4ltige Ans\u00e4tze, um den Anforderungen des nachhaltigen Bauens gerecht zu werden. Die insgesamt vier Veranstaltungen waren mit jeweils \u00fcber 200 G\u00e4sten durchg\u00e4ngig sehr gut besucht. Die erfreuliche Resonanz ebenso wie die breite Publikumsstruktur belegen die Aktualit\u00e4t und Bedeutung des Themas Architektur und Nachhaltigkeit: Unter den fast 900 G\u00e4sten fanden sich interessierte Laien ebenso wie Fachleute. Auch f\u00fcr letztere waren die Vortragsreihe und damit Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Perspektiven von gro\u00dfem Interesse, bef\u00f6rdern sie doch die Profilbildung und k\u00f6nnen konkret in die eigene Berufspraxis einflie\u00dfen.<\/p>\n<p>Bislang fehlte allerdings die Abw\u00e4gung der unterschiedlichen bzw. auch verschieden dargestellten Sichtweisen. Eine zusammenfassende Podiumsdiskussion soll zum einen die Inhalte der Vortragsreihe wieder aufnehmen und vertiefen und zum anderen zu neuen Erkenntnisse aus dem direkten Meinungsaustausch aller beteiligten Referenten f\u00fchren. Dem Fachpublikum sowie der breiten \u00d6ffentlichkeit soll durch die Beteiligung der Referenten und eines kommunalpolitischen Vertreters &#8211; Herrn M\u00f6nninghoff, Erster Stadtrat sowie Umwelt- und Wirtschaftsdezernent der Stadt Hannover &#8211; ein reger und garantiert praxisbezogener Austausch geboten werden. Von der Gegen\u00fcberstellung dieser unterschiedlichen Sicht- und Herangehensweisen verspricht sich die Lavesstiftung einen effektiven, die Vortragsreihe erg\u00e4nzenden Beitrag, um die ganze Bandbreite einer nachhaltigen Baukultur aufzuzeigen.<\/p>\n<p>Wichtig erscheint es der Lavesstiftung auch, die Positionen der Referenten in einer Dokumentation fest-zuhalten. In schriftlichen Beitr\u00e4gen sollen diese ihre Herangehensweise und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu Architektur und Nachhaltigkeit erl\u00e4utern. Auf diese Weise werden die Inhalte der Veranstaltungsreihe auch weiteren Bev\u00f6lkerungskreisen zug\u00e4nglich gemacht. Das Thema Architektur und Nachhaltigkeit wird \u00fcber die Veranstaltungsreihe hinaus der \u00d6ffentlichkeit nahe gebracht und eine kontinuierliche Auseinandersetzung bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDer erfolgreichen Vortragsreihe folgt mit einem zeitlichen Abstand von einem halben Jahr eine Podiumsdiskussion mit allen an der Vortragsreihe beteiligten Referenten. Diese bringt die zuvor an vier Abenden pr\u00e4sentierten Ans\u00e4tze zusammen und erm\u00f6glicht einen Gesamtblick auf das komplexe Themenfeld Architektur und Nachhaltigkeit. Hinzu kommt die Erweiterung der Perspektive um den kommunalpolitischen Blickwinkel: Von der Beteiligung des Ersten Stadtrats und Wirtschafts- und Umweltdezernenten der Landeshauptstadt Hannover, Hans M\u00f6nninghoff, verspricht sich die Lavesstiftung eine verst\u00e4rkte Diskussion der Inhalte in der \u00d6ffentlichkeit sowie eine Einbeziehung des Publikums.<\/p>\n<p>Zur Komplettierung der Veranstaltungsreihe werden die Positionen der einzelnen Referenten in einer Dokumentation festgehalten. In schriftlichen Beitr\u00e4gen erl\u00e4utern sie ihre Herangehensweise und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu Architektur und Nachhaltigkeit. Auf diese Weise kann das Thema Architektur und Nachhaltigkeit \u00fcber die Veranstaltungsreihe hinaus einer breiten \u00d6ffentlichkeit nahe gebracht und die kontinuierliche Auseinandersetzung bef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Podiumsdiskussion und Dokumentation wurden wie vorgesehen realisiert. Der Arbeitsaufwand von drei Mitarbeitern der Architektenkammer Niedersachsen sowie die Kosten entsprechen insgesamt der Kostensch\u00e4tzung f\u00fcr die Umsetzung dieser zweiten Projektphase.<\/p>\n<p>Die erfreuliche Resonanz auf die Diskussionsrunde ebenso wie die M\u00f6glichkeit, deren Inhalte \u00fcber die Dokumentation zu verbreiten, bef\u00f6rdern die Bedeutung des Themas. Dass dieses \u00e4u\u00dferst komplex ist, zeigten die unterschiedlichen Herangehensweisen der Referenten, zumal Nachhaltigkeit zu oft immer noch auf energetische Standards reduziert wird. Deutlich vermittelt werden konnte, dass Nachhaltigkeit eine Herausforderung f\u00fcr innovative Architektur darstellt: Wer die Standards nachhaltigen Bauens nicht ber\u00fccksichtigt, hat am Markt keine Chance. Architekten sind aufgefordert, sich dieser Herausforderung zu stellen und technisch ebenso wie gestalterisch hochwertige L\u00f6sungen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Dem Publikum wurde mit der gro\u00dfen Bandbreite an L\u00f6sungsans\u00e4tzen und Beispielen vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten und Wege aufgezeigt, den Anforderungen einer nachhaltigen Architektur gerecht zu werden. Wenn sich der Einfluss auf weitere Planungen auch nicht messbar darstellen l\u00e4sst, ist und bleibt dennoch wesentlicher Antrieb, die Nachhaltigkeitsdebatte in ihrer ganzen Komplexit\u00e4t im \u00f6ffentlichen Bewusstsein zu verankern.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Podiumsdiskussion wird wie die vorangegangenen Vortr\u00e4ge \u00fcber verschiedene Wege beworben. Ein Verteiler mit ca. 4.000 Adressen wird direkt angeschrieben. Dar\u00fcber hinaus wird die Podiumsdiskussion auf der Homepage www.aknds.de, im Deutschen Architektenblatt, im Newsletter sowie auf facebook beworben. Monatsmagazine, Fachzeitschriften und die Tagespresse werden mit einer Presseinfo informiert und eingeladen. <\/p>\n<p>Eine Nachberichterstattung findet im Deutschen Architektenblatt statt und ist au\u00dferdem \u00fcber die Homepage der Architektenkammer www.aknds.de abrufbar.<\/p>\n<p>Die Dokumentation findet \u00fcber die Verteilung an potenzielle Multiplikatoren Aufmerksamkeit, dar\u00fcber hinaus ist sie geb\u00fchrenfrei bei der Architektenkammer erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Wie bereits die 2011 durchgef\u00fchrte Vortragsreihe, so konnten auch die 2012 realisierte Podiumsdiskus-sion und nachfolgend erstellte Dokumentation dazu beitragen, Bedeutung und Komplexit\u00e4t des Themas Nachhaltigkeit einer breiten \u00d6ffentlichkeit zu vermitteln. Dass Nachhaltigkeit nicht nur die Einhaltung energetischer Standards bedeutet, wurde anhand des Themenschwerpunkts Architektur und Nachhaltigkeit von vielen Seiten beleuchtet.<\/p>\n<p>Chancen und M\u00f6glichkeiten der sich mit dem Themenkomplex Nachhaltigkeit stellenden Herausforderungen wurden anhand gebauter Beispiele der vortragenden Architekten veranschaulicht und erl\u00e4utert. Festgehalten werden kann, dass das Bauen einen erheblichen Beitrag zu den Klimaschutzanstrengungen zu erbringen hat und dass nachhaltiges Bauen heutzutage Standard sein muss. Interdisziplinarit\u00e4t ist dabei gefragt, und Architekten m\u00fcssen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst sein, um am Markt zu bestehen. Technisches Know How auf der einen, gestalterische Qualit\u00e4t auf der anderen Seite: Allein im qualit\u00e4tvollen Zusammenspiel beider Aspekte wird es gelingen, das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr eine nachhaltige Baukultur im \u00f6ffentlichen Bewusstsein langfristig zu etablieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Nach Abschluss der 2011 durchgef\u00fchrten und von der DBU gef\u00f6rderten Vortragsreihe Architektur im Dialog: Architektur und Nachhaltigkeit ist deutlich geworden, wie spannend und verschieden der Blick auf das Thema Nachhaltigkeit in der Architektur ist. 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