{"id":25946,"date":"2023-07-13T15:29:19","date_gmt":"2023-07-13T13:29:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/30196-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:29:19","modified_gmt":"2023-07-13T13:29:19","slug":"30196-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/30196-01\/","title":{"rendered":"Veranstaltungsreihe: Mutb\u00fcrger f\u00fcr Energiewende!"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Initiative Mutb\u00fcrger f\u00fcr Energiewende! will das erreichen, was die Ethik-Kommission Sichere Energieversorgung und der Wissenschaftliche Beirat f\u00fcr Globale Umweltver\u00e4nderungen der Bundeskanzlerin f\u00fcr das klimagerechte Gelingen des Atomausstiegs dringend angeraten haben: Eine regionale Diskussions- und Partizipationsplattform zu Klimaschutz und Energiewende zu schaffen.<br \/>\nPers\u00f6nlichkeiten aus den Bereichen Klimaschutz und Energiewende sollen die Probleme aufzeigen, B\u00fcrger ihre gegens\u00e4tzlichen Meinungen darstellen k\u00f6nnen. Inhaltlich stellen wir in 2012 die ganze Bandbreite der Erforderlichkeiten der Klima- und Energiewende dar. Klar erkennbar ist, dass wir von dem Information-Motivation-Handeln-Ansatz ausgehen; mit dem deutlichen Unterschied zu anderen Veranstaltungstypen, dass wir stets Rede und Gegenrede, Pro und Contra, Fachvortrag und Partizipation kombinieren; und nat\u00fcrlich den Partizipationsm\u00f6glichkeiten via anschlie\u00dfender Diskussion, den online-blogs etc.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst ist die Veranstaltungsreihe f\u00fcr 2012 geplant. Wir rechnen allerdings damit, dass auch 2013 noch Bedarf an dieser Plattform bestehen wird, und werden sie dann nat\u00fcrlich fortf\u00fchren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDie Veranstaltungsreihe umfasst in 2012 knapp 20 Diskussionsforen, die alle nach folgendem Prinzip ablaufen: Erst ein Vortrag zu einem Schl\u00fcsselthema der Energiewende, gefolgt von einem gleichwertigen Vortrag zu B\u00fcrgerpartizipation; oder eine Diskussion zwischen Investor und B\u00fcrgerinitiative, die Argumente gegen das Anliegen des Investors vortr\u00e4gt. Immer folgt anschlie\u00dfend die Diskussion mit dem Au-ditorium. Alle Vortr\u00e4ge und Ergebnisse werden ins Netz gestellt und es wird ein Online-Diskussionsforum angeboten. Die vollst\u00e4ndige Transparenz ist also gew\u00e4hrleistet; jede und jeder kann sich einbringen.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Insgesamt wurden von Dezember 2011 bis Dezember 2012 sechzehn Veranstaltungen durchgef\u00fchrt, davon zwei Exkursionen (Tabelle anh\u00e4ngend). Wie bekannt, waren die ersten Abende Testveranstaltungen; richtig los ging die Serie ab April 2012.<\/p>\n<p>Da wir das Thema Energiewende nicht technisch, sondern gesellschaftspolitisch verstehen, haben wir das Themenspektrum breit aufgespannt: Wutb\u00fcrger, Atomausstieg ist noch keine Energiewende, Netze, Welche Erneuerbaren Energien?, Energetische Geb\u00e4udesanierung, Energie in B\u00fcrgerhand, Energiesparen, Energiewende f\u00fcr M\u00fcnchen, Geldverdienen mit der Energiewende, Energiewende in M\u00fcnchen, Klimawandel, Wohlstandsmodell, Konflikte in der Energiewende, \u00d6kologische Wasserkraftnutzung &#8211; so die kurzgefassten Schwerpunkte; und die Exkursionen zu Isar-Naturschutz\/Wasserkraftwerk M\u00fchlthal und Fahrrad-Exkursion Tivoli-Wasserkraftwerk\/Unterf\u00f6hringer Wehr\/Wasserkraft in Bayern. Vortragende waren \u00fcberwiegend Hochschulwissenschaftler, Verantwortliche von Verb\u00e4nden, Vertreter von B\u00fcrgerinitiativen\/Energie-Genossenschaften sowie Spitzen der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Als organisatorisch schwierig hat sich das Finden geeigneter Veranstaltungsr\u00e4ume in M\u00fcnchen herausgestellt. In ganz wenigen F\u00e4llen konnten geplante Veranstaltungen nicht stattfinden (z. B. aufgrund hoher Honorarforderungen oder mangelnden Vernetzungsinteresses von NGOs). In aller Regel haben wir aber dank Engagement der Beteiligten hochkar\u00e4tige Vortragende finden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Charakteristikum der Veranstaltungsreihe ist Partizipation: Nicht nur, dass wir dies zum Veranstaltungsthema gemacht haben, sondern auch durch die Formate: Oft wurde Pro und Contra zugleich an einen Tisch geladen, ein freundschaftliches Streitgespr\u00e4ch durchgef\u00fchrt usw., immer mit ausf\u00fchrlicher Publikumsdiskussion. Generell haben wir uns in den Formaten breit aufgestellt: Fachvortrag, Pro-\/Contra-Vortr\u00e4ge, Einf\u00fchrungs-Film, Exkursionen usw.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Insgesamt haben 1.100 Personen an diesen Veranstaltungen teilgenommen, 45 bis 140 pro Abend; jeweils &#8211; themenabh\u00e4ngig &#8211; recht unterschiedliche Personen beiderlei Geschlechts, gut vorinformiert, Altersdurchschnitt oberhalb 40 Jahre. Das Medienecho war ausgesprochen positiv und umfangreich. Insgesamt wurden &#8211; ohne Medien &#8211; mehr als 205.000 Kontakte erreicht (Tabelle Statistik anbei).<br \/>\nDie Umwelt-Akademie legt hohen Wert auf Transparenz: Deshalb wurde zu jeder Veranstaltung zweimal eingeladen, teilweise zus\u00e4tzlich durch das Bauzentrum des RGU, und ein R\u00fcckblick im Newsletter und auf der Website ver\u00f6ffentlicht; dort sind auch alle Pr\u00e4sentations-Folien der Vortragenden nachlesbar. www.die-umwelt-akademie.de\/Veranstaltungen\/R\u00fcckblick. Das online-Diskussionsforum wurde von rd. 15 TeilnehmerInnen genutzt; wir haben alle Anfragen beantwortet.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Als neutrale &#8211; nicht jedoch ziellose &#8211; Erwachsenenbildungs-Organisation im Bereich Nachhaltigkeit geht es uns ja nicht darum, ein spezielles Projekt der Erneuerbaren Energie zu bef\u00f6rdern oder zu verhindern. Unser Handlungsansatz ist Information &#8211; Motivation &#8211; Handeln. Information und Motivation, so unsere Bewertung, sind gelungen; ob wir zum Handeln anregen konnten (Energiesparen, Geb\u00e4udesanierung, Mobilit\u00e4t\u0085), ist nicht feststellbar. F\u00fcr 2013 planen wir eine Teilnehmer-Befragung.<\/p>\n<p>In der Gesamt-Bewertung sind wir der Auffassung, dass wir bereits im ersten Jahr geworden sind, was wir angestrebt haben: Eine regionale Lern- und Partizipationsplattform Energiewende. Angesichts der Jahrhundert-Aufgabe Energiewende bleibt noch viel zu tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Initiative Mutb\u00fcrger f\u00fcr Energiewende! will das erreichen, was die Ethik-Kommission Sichere Energieversorgung und der Wissenschaftliche Beirat f\u00fcr Globale Umweltver\u00e4nderungen der Bundeskanzlerin f\u00fcr das klimagerechte Gelingen des Atomausstiegs dringend angeraten haben: Eine regionale Diskussions- und Partizipationsplattform zu Klimaschutz und Energiewende zu schaffen. 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