{"id":25758,"date":"2023-07-13T15:28:53","date_gmt":"2023-07-13T13:28:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/29441-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:28:55","modified_gmt":"2023-07-13T13:28:55","slug":"29441-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/29441-01\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Schutzgebietskonferenz 2011 Qualit\u00e4t z\u00e4hlt &#8211; Gewinn f\u00fcr Natur und Mensch"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Ziel der Informationsstrategie zur Europ\u00e4ischen Schutzgebietskonferenz 2011 besteht darin, die \u00fcber die EUROPARC Federation dargebotene europ\u00e4ische Plattform f\u00fcr eine gezielte Pr\u00e4sentation natio-naler und internationaler Bem\u00fchungen st\u00e4rker als bisher zu nutzen. Die Konferenz soll zu einer intensive-ren Vernetzung der europ\u00e4ischen als auch der deutschen Arbeitsebene der Gro\u00dfschutzgebiete beitragen. Zudem soll der Gedanke eines europ\u00e4ischen Schutzgebietsforums weiterentwickelt werden.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus soll durch Formen des Web 2.0 auch eine \u00d6ffentlichkeit angesprochen und so f\u00fcr deut-sche und europ\u00e4ische Aspekte des Umweltschutzes sensibilisiert und nachhaltig interessiert werden.<br \/>\nEin Zusatznutzen, der sich aus der Informationsstrategie ergibt, ist die touristische Bewerbung der Schutzgebiete bei Medienvertretern als auch bei den europ\u00e4ischen G\u00e4sten, die im Anschluss an die Kon-ferenz in ihren L\u00e4ndern f\u00fcr den Besuch in den Nationalen Naturlandschaften werben kann. Mittels der Konferenz soll die \u00f6ffentliche Wahrnehmung von Schutzgebieten verbessert und Deutschlands Rolle in der internationalen Schutzgebietspolitik gest\u00e4rkt werden. Um diese Ziele zu erreichen, ist ein gezieltes \u00f6ffentlichkeitswirksames Bewerben der Konferenz sowie der Ergebnisse anzustreben. Mit der Informationsstrategie, die auf verschiedenen medialen Ebenen ansetzt, sollen verschiedene Akteure und Interessierte erreicht werden, um ihnen die Funktion und den Nutzen der Schutzgebiete f\u00fcr die Umwelt und die Gesellschaft n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenBrosch\u00fcren<br \/>\nZur direkten Ansprache der internationalen Teilnehmer der Konferenz sollen die in diesem Jahr bereits in deutscher Sprache aufgelegten Brosch\u00fcren \u00fcber Nationalparks und Naturparks in Deutschland ins Englische \u00fcbersetzt und gedruckt werden. Die Finanzierung einer englischen Brosch\u00fcre \u00fcber Biosph\u00e4renreservate in Deutschland wurde bereits abgeschlossen, so dass hiermit eine Gesamtvorstellung der deut-schen Gro\u00dfschutzgebiete in englischer Sprache zur Konferenz vorliegt. Eine weitere \u00dcbersetzung soll f\u00fcr den vierten Fortschrittberichts von EUROPARC Deutschland erfolgen, in dem Konferenz relevante Themen wie die Qualit\u00e4tsoffensiven in den Nationalen Naturlandschaften und Case Studies \u00fcber Qualit\u00e4tsmanagement in deutschen Schutzgebieten vorgestellt werden. Dieser Fortschrittsbericht wird &#8211; ebenso wie die zuvor genannten Brosch\u00fcren &#8211; als elektronisches Dokument im Internet abrufbar sein.<\/p>\n<p>Web 2.0<br \/>\nBereiche des Web 2.0, besonders Twitter und Facebook, sollen in den verleibenden Monaten der Konferenz auf und ausgebaut werden. F\u00fcr die Konferenz wurde bereits eine Konferenz eigene Website erstellt, die durch ihre Verlinkung mit dem Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb, EUROPARC Deutschland sowie den Seiten von EUROPARC Federation und den Nationalen Naturlandschaften verbunden ist und daher mit einem Verweis auf Twitter und einer eigenen Schlagwortsuche mittels Hashtags wie beispielsweise #ec11 (f\u00fcr EUROPARC 11) versehen, schnell Followers generieren kann. Twitter ist insofern ein attraktives Medium, da dar\u00fcber die Kommunikation \u00fcber Themen zur Qualit\u00e4t im Umweltschutz auf kurze Nachrichten mit der Verlinkung zu umfangreichen Artikeln im Netz verbunden werden kann. Eine zweite Plattform im Web 2.0 stellt das soziale Netzwerk Facebook dar, f\u00fcr das bereits die Nationalen Naturlandschaften als auch die EUROPARC Federation Profile angelegt haben, die mit Konferenzinhalten dynamisiert werden k\u00f6nnen, um dadurch den internationalen Austausch zu f\u00f6rdern.<br \/>\nHier besteht die M\u00f6glichkeit, im Gegensatz zu dem schnellen Medium Twitter, ausf\u00fchrlicher Berichte, Videos und Fotos zu ver\u00f6ffentlichen, Anfragen zu generieren und Kommentare einzustellen. Als Verband auf deutscher und europ\u00e4ischer Ebene kann hier bereits auf bestehende Mailinglisten zugegriffen und somit Personen direkt \u00fcber die neuen Kommunikationsstrategien informiert werden. <\/p>\n<p>Ausstellungen und Infomaterial<br \/>\nW\u00e4hrend der Konferenz sollen sowohl eine internationale Biosph\u00e4renreservatsausstellung als auch Roll Ups zu Inhalten wie Transboundery und Charterparks, Nationale Naturlandschaften und World Nature Heritage aufgebaut werden, begleitet von englischem und deutschen Informationsmaterial, das aus den Parks selbst angefordert wird.<\/p>\n<p>Medien<br \/>\nMedienvertreter &#8211; vornehmlich aus Deutschland, in geringem Ma\u00dfe auch aus dem europ\u00e4ischen Ausland &#8211; m\u00fcssen gezielt angesprochen, koordiniert und mit Themen im Vorfeld der Konferenz versorgt werden. Ferner sollten sie zur Konferenz eingeladen werden und vor Ort die M\u00f6glichkeit erhalten, mit einzelnen Experten &#8211; sowohl Keynotes Speakers als auch europ\u00e4ische Schutzgebietsvertreter &#8211; Interviews zu f\u00fchren. Nicht zuletzt geh\u00f6rt die Pflege der Website www.europarc2011.com\/presse &#8211; Einstellen von Pressemitteilungen, Vortr\u00e4gen der Redner, Infomaterial und Verlinkung mit affinen URLs &#8211; zur Aufgabe hinzu, so dass die Website auch \u00fcber die Konferenz hinaus nachhaltig Bestand haben kann.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der innovative Charakter des Projektes liegt darin, die in Deutschland erarbeiteten Qualit\u00e4tsstandards und Management-Tools sowie Themen zum Motto Qualit\u00e4t z\u00e4hlt- Gewinn f\u00fcr Natur und Mensch mittels der Konferenz auf ein europ\u00e4isches Niveau zu heben und dieses w\u00e4hrend der Konferenz und \u00fcber die angebotenen medialen Kommunikationskan\u00e4le zu diskutieren und den Austausch dar\u00fcber zu f\u00f6rdern. Ein zweiter innovativer Aspekt ist die Einbindung des Web 2.0 und die dadurch entstehende \u00d6ffnung gegen\u00fcber einer neuen User-Gruppe: jungen Erwachsenen und Jugendlichen. Eine solche Strategie hat Modellcharakter f\u00fcr Partner und NGOs in ganz Europa und kann zudem die Basis zur Erschlie\u00dfung neuer Einnahmequellen aus Wirtschaft und Public Private Partnership werden. Die Konferenz kann hier in den Medien und der \u00d6ffentlichkeit Aufmerksamkeit generieren, die dazu beitr\u00e4gt, die Bedeutung der Gro\u00dfschutzgebiete in Deutschland langfristig zu verbessern.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Brosch\u00fcren werden zur Konferenz vorliegen. Die Entwicklungen des Web 2.0 sind \u00fcber das Internet abrufbar.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Die Konferenz kann mittels der Informationsstrategie in den Medien und der \u00d6ffentlichkeit Aufmerksamkeit generieren, die dazu beitr\u00e4gt, die Bedeutung der Gro\u00dfschutzgebiete in Deutschland und Europa langfristig zu verbessern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Ziel der Informationsstrategie zur Europ\u00e4ischen Schutzgebietskonferenz 2011 besteht darin, die \u00fcber die EUROPARC Federation dargebotene europ\u00e4ische Plattform f\u00fcr eine gezielte Pr\u00e4sentation natio-naler und internationaler Bem\u00fchungen st\u00e4rker als bisher zu nutzen. Die Konferenz soll zu einer intensive-ren Vernetzung der europ\u00e4ischen als auch der deutschen Arbeitsebene der Gro\u00dfschutzgebiete beitragen. 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