{"id":25652,"date":"2023-07-13T15:28:40","date_gmt":"2023-07-13T13:28:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/29100-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:28:41","modified_gmt":"2023-07-13T13:28:41","slug":"29100-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/29100-01\/","title":{"rendered":"Entwicklung neuartiger, innovativer Stahlpalettensysteme f\u00fcr den industriellen Herstellungsprozess von Betonfertigteilen zur erheblichen Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Ziel unseres Projekts \u0084Entwicklung neuartiger, innovativer Stahlpalettensysteme f\u00fcr den industriellen Herstellungsprozess von Betonfertigteilen zur erheblichen Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs\u0093 war es, durch die vernetzte Zusammenarbeit zwischen mehreren Industriepartnern, die sich im Projekt optimal erg\u00e4nzen, sowie einem wissenschaftlichen Institut, eine sehr praxisbezogene L\u00f6sung f\u00fcr den Betonbausektor zu verwirklichen.<br \/>\nDie Demonstrationsanlage diente als Prototyp zum Nachweis des Funktionsprinzips, zur Untersuchung der relevanten Parameter und zur Evaluation m\u00f6glicher weiterer sinnvoller Anwendungsgebiete.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden<br \/>\nFolgende Arbeitsschritte wurden durchgef\u00fchrt:<\/p>\n<p>1. Arbeitspaket:\tVorbereitende Arbeiten<br \/>\n2. Arbeitspaket:\tEntwicklung und Bemessung Stahlpalettensystem<br \/>\n3. Arbeitspaket:\tWerksplanung des Prototyps und Re-Design, Tests<br \/>\n4. Arbeitspaket:\tPlanung und Integration des Prototyps in die Produktion<br \/>\n5. Arbeitspaket:\tTest und Re-Design der Pilotanlage<br \/>\n6. Arbeitspaket:\tPlanung und Errichtung Umlaufbetrieb<br \/>\n7. Arbeitspaket:\tTest und Re-Design der Demonstrationsanlage<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Fa. Rothmund hat die geeignetsten technischen L\u00f6sungen gefunden.<br \/>\nDas KIT optimierte die Energieeinsparung rechnerisch.<br \/>\nEs gibt 2 energieeffiziente Hauptvarianten: <\/p>\n<p>V1) Leichtbaupalette mit 14% &#8211; 18% Energieeinsparung (thermisch).<br \/>\nV2) Trennblechl\u00f6sung mit 38 % Energieeinsparung (thermisch) .<\/p>\n<p>Bei komplett neuen Anlagen w\u00fcrde V2 realisiert werden. Eine Nachr\u00fcstung von V2 w\u00e4re allerdings leider unrentabel, denn es k\u00f6nnen vorhandene Paletten nicht verwendet werden. Au\u00dferdem sind gr\u00f6\u00dfere kostenintensive Umbauten an den \u00dcbergabestationen f\u00fcr das Ein- und Auslagern sowie in der Kammer erforderlich und die Anlagentechnik muss daf\u00fcr optimiert werden.<\/p>\n<p>Bei V1 entfallen die \u00c4nderungen an den \u00dcbergabestationen und in der H\u00e4rtekammer. Wegen der Nachr\u00fcstm\u00f6glichkeit bei Kemmler lag der Fokus des Projekts bei V1.<\/p>\n<p>Die Herstellkosten der Leichtbaupalette sind h\u00f6her  im Vergleich zur konventionellen Palette, bedingt durch die Verwendung von Feinkornstahl (gleichere Festigkeit bei d\u00fcnnerem Blech), Mehraufwand zur Beherrschung des Schwei\u00dfverzugs und Zusatzkosten zur Herstellung der L\u00f6cher in der Rahmenkonstruktion.<br \/>\nDemgegen\u00fcber wurde eine Energiekosteneinsparung 7500 \u0080 p.a. in Halle 6  und 13700 \u0080 p.a. in Halle 2 gefunden, bei derzeitigen Energiepreisen. Die Energieeinsparung amortisiert sich bei voller Anrechnung der Palettenkosten \u00fcber einen sehr langen Zeitraum, abh\u00e4ngig von den Energiepreisen >20 Jahre. Bei Ersatzinvestitionen amortisieren sich die Mehrkosten f\u00fcr die Leichtbaupalette nach 2-3 Jahren. Die Lebensdauer der Paletten betr\u00e4gt ca. 30 Jahre.<br \/>\nV1 soll bei Austausch von untauglich gewordenen Paletten umgesetzt werden.<br \/>\nIn der Umsetzung wurde ein Problem in der reduzierten Magnethaltekraft auf den d\u00fcnnen Blechen gefunden und ohne Zusatzkosten gel\u00f6st.<br \/>\nEine Leichtbaupalette wurde realisiert und wird in der Fertigung einem Langzeittest unterworfen.<br \/>\nDer neue Palettentyp sollte mindestens gleiche Lebensdauer haben wie der bisherige. Die d\u00fcnneren Bleche besitzen ohne weitere Ma\u00dfnahmen eine geringere Lebensdauer aufgrund der h\u00f6heren Empfindlichkeit auf mechanische Beanspruchung (z.B. Kratzer und Riefen durch Abschaben von Kleberresten) und auf Oberfl\u00e4chenkorrosion. Zum Schutz der Oberfl\u00e4che wurde eine Beschichtung aufgebracht, wie sie in Transportmischern zur Anwendung kommt. Dies f\u00fchrte hier zu erh\u00f6hter Korrosion. Alternative Schaber brachten keine Verbesserung<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse wurden an den Engineering Days 2013 in Wien bereits pr\u00e4sentiert.<br \/>\nDas Projektteam plant weitere Fachartikel in einschl\u00e4gigen Fachzeitschriften. <\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>F\u00fcr  neue Fertigungen werden von der Trennblechl\u00f6sung h\u00f6chste Einsparungen und Wirtschaftlichkeit erwartet. F\u00fcr Ersatzinvestitionen von Paletten in existierenden Fertigungen f\u00fchrt  die Leichtbaupalette zu wirtschaftlich langfristig vorteilhaften Energieeinsparungen. Die technische Machbarkeit und Produktionstauglichkeit wurde gezeigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Ziel unseres Projekts \u0084Entwicklung neuartiger, innovativer Stahlpalettensysteme f\u00fcr den industriellen Herstellungsprozess von Betonfertigteilen zur erheblichen Reduktion des Energie- und Ressourcenverbrauchs\u0093 war es, durch die vernetzte Zusammenarbeit zwischen mehreren Industriepartnern, die sich im Projekt optimal erg\u00e4nzen, sowie einem wissenschaftlichen Institut, eine sehr praxisbezogene L\u00f6sung f\u00fcr den Betonbausektor zu verwirklichen. 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