{"id":25432,"date":"2023-07-13T15:28:14","date_gmt":"2023-07-13T13:28:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/28263-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:28:15","modified_gmt":"2023-07-13T13:28:15","slug":"28263-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/28263-01\/","title":{"rendered":"Green Goal 2011: Umweltprogramm f\u00fcr die FIFA Frauen WM 2011"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Der Deutsche Fu\u00dfball Bund (DFB) hat mit Unterst\u00fctzung der Bundesstiftung Umwelt (DBU) erstmals in der Geschichte von Fu\u00dfball-Weltmeisterschaften f\u00fcr die FIFA WM 2006TM in Deutschland ein ambitioniertes Umweltprogramm mit dem Titel Green GoalTM entwickelt und umgesetzt. Der DFB plant aufbauend auf diesen sehr guten Erfahrungen auch f\u00fcr die FIFA Frauen-WM 2011TM erneut ein ambitioniertes Umweltkonzept umzusetzen. St\u00e4rker als 2006 will der DFB die Sportveranstaltung nutzen, f\u00fcr Umwelt- und Ressourcenschutz breit zu werben und das Thema Umweltschutz im Fu\u00dfballsport langfristig st\u00e4rken. Ziel des Projektes ist es daher, die Erarbeitung eines verbesserten Kommunikationskonzeptes zur Erzielung einer h\u00f6heren Breitenwirkung. Erreicht werden soll dies durch eine st\u00e4rkere Einbindung der Partner, Sponsoren und Stakeholder, eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Austragungsst\u00e4dten und Stadienbetreibern, durch enge Kooperationen mit Dienstleistern sowie durch die Einrichtung eines Umweltbeirats. Dar\u00fcber hinaus wird ein umfassendes Kommunikationskonzept f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit erarbeitet.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDer Deutsche Fu\u00dfball Bund (DFB) hat mit Unterst\u00fctzung der Bundesstiftung Umwelt (DBU) erstmals in der Geschichte von Fu\u00dfball-Weltmeisterschaften f\u00fcr die FIFA WM 2006TM in Deutschland ein ambitioniertes Umweltprogramm mit dem Titel Green GoalTM entwickelt und umgesetzt. Der DFB plant aufbauend auf diesen sehr guten Erfahrungen auch f\u00fcr die FIFA Frauen-WM 2011TM erneut ein ambitioniertes Umweltkonzept umzusetzen. St\u00e4rker als 2006 will der DFB die Sportveranstaltung nutzen, f\u00fcr Umwelt- und Ressourcenschutz breit zu werben und das Thema Umweltschutz im Fu\u00dfballsport langfristig st\u00e4rken. Ziel des Projektes ist es daher, die Erarbeitung eines verbesserten Kommunikationskonzeptes zur Erzielung einer h\u00f6heren Breitenwirkung. Erreicht werden soll dies durch eine st\u00e4rkere Einbindung der Partner, Sponsoren und Stakeholder, eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Austragungsst\u00e4dten und Stadienbetreibern, durch enge Kooperationen mit Dienstleistern sowie durch die Einrichtung eines Umweltbeirats. Dar\u00fcber hinaus wird ein umfassendes Kommunikationskonzept f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit erarbeitet.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Umsetzung von Green Goal wird allgemein als Erfolg gewertet. Neben der Sensibilisierung der \u00d6ffentlichkeit (siehe unten), den erfolgreich umgesetzten Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, wird vor allem der durch Green Goal initiierte Bewusstseinswandel bei den Stadienbetreibern, der FIFA aber insbesondere innerhalb des DFB als sehr positiv gewertet. Durch die Schaffung der DFB Nachhaltigkeitskommission und angegliederten AG Umwelt konnte erreicht werden, dass das Thema Umweltschutz in Fu\u00dfballvereinen auch langfristig innerhalb der gesamten Verbandsstruktur Ber\u00fccksichtigung findet.<br \/>\nVerglichen mit den Green Goal Projekt 2006 lassen sich folgende Neuerungen feststellen:<br \/>\n \tbew\u00e4hrte Konzeptbausteine wie Klimaschutz und Mobilit\u00e4t wurden inhaltlich verbessert und methodische L\u00fccken geschlossen.<br \/>\n \tDas Konzept wurde um neue Bausteine erweitert, wie z.B. die Einf\u00fchrung eines umweltfreundlichen Catering-Angebots und die Einberufung eines Umweltbeirats.<br \/>\n \tFans und \u00d6ffentlichkeit wurden st\u00e4rker f\u00fcr Umwelt- und Klimaschutz sensibilisiert<br \/>\n \tDurch Projektbausteine wie die Einf\u00fchrung eines Umweltmanagements in den WM Stadien konnte ein gr\u00fcnes Erbe und eine nachhaltige Wirkung nach der WM erzielt werden. Dazu z\u00e4hlt auch die vom DFB initiierte Umweltkampagne die in direkter Verbindung mit Green Goal zu sehen ist.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Sensibilisierungsma\u00dfnahmen von Green Goal im Einzelnen:<br \/>\n \tZentrales Kommunikationsinstrument: Green Goal Webseite http:greengoal.fifa.com<br \/>\n \tKommunikation von Green Goal in den WM-Stadien mittels sog. St\u00f6rer.<br \/>\n \tErstellung einer Green Goal Brosch\u00fcre mit praktischen Umwelttipps.<br \/>\n \tWM-Teams im sog. Team-Report \u00fcber Green Goal informiert.<br \/>\n \tInformationen zu Green Goal im offiziellen Programmheft der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft<br \/>\n \tIm Rahmen der Spielfreude-Tour wird Green Goal prominent in den Stadien vertreten sein. Ein Energierad macht erlebbar wie viel Energie erstrampelt werden muss um verschiedene Energieverbraucher (Gl\u00fchbirnen, Radio) zu versorgen.<br \/>\n \tGreen Goal und think before print Signatur in allen offiziellen OK-E-Mails.<br \/>\n \tBereitstellung von Tipps zur umweltfreundlichen und gesunden Ern\u00e4hrung mit Unterst\u00fctzung des Kochs der Frauen-Nationalmannschaft.<br \/>\n \tDFB und OK Mitarbeiter wurden f\u00fcr ein vorbildliches umweltgerechtes Verhalten angehalten (Schlie\u00dfen von Fenstern und T\u00fcren in klimatisierten R\u00e4umen, Abfalltrennung etc.).<br \/>\n \tVer\u00f6ffentlichung mehrerer Pressemitteilungen auf www.dfb.de<br \/>\n \tBerichterstattung in Printmedien: DFB Journal, FIFA World, General Programm der WM, Stadionhefte.<br \/>\n \tDeutsch-polnischer Expertenaustausch bzgl. EURO 2012<br \/>\n \tForumsveranstaltung und Dialog mit deutschen Umweltverb\u00e4nden und NGOs.<br \/>\n \tIntegration von Green Goal im E-Learning Programm f\u00fcr Volunteers.<br \/>\n \tVorstellung von Green Goal bei Volunteer Kick-off Veranstaltungen.<br \/>\n \tGreen Goal Info und Aufruf zu \u00d6PNV bei Bestellformular Gruppentickets &#038; DFB Fu\u00dfballtag<br \/>\n \tBewerbung f\u00fcr den IOC Umweltpreis 2011<br \/>\n \tInformationen zu Green Goal im DBU Newsletter<br \/>\n \tPressekonferenz zur 1. Sitzung des Green Goal Umweltbeirats 18. Mai 2010.<br \/>\n \tBeitrag zu Green Goal im Stiftung &#038; Sponsoring Newsletter vom 17. Mai 2011<br \/>\n \tNewsletter des Rats zur Nachhaltigen Entwicklung vom 17. Mai 2011<br \/>\n \tMediengespr\u00e4ch f\u00fcr Auslandsjournalisten (VAP) am 27.Mai 2011<br \/>\n \tVorstellung Green Goal auf dem Bochumer Umwelttag, 08.Juni 2011<br \/>\n \tGreen Goal Dialogforum mit deutschen Umweltverb\u00e4nden am 21. Juni 2011<br \/>\n \tProjektvorstellung Green Goal auf der Bundespressekonferenz am 21. Juni 2011.<br \/>\n \tVortrag zu Green Goal auf dem 11. Internationalen Hamburger Symposiums Sport und \u00d6konomie, 24.06.2011<br \/>\n \tAusblick: Vorstellung von Green Goal bei der Kinderakademie Frankfurt (vorauss. Sept. 2011)<br \/>\n \tAusblick: Vorstellung von Green Goal in der Hochschule BiTS Iserlohn, Studiengang Sport- und Eventmanagement, (vorauss. Oktober 2011)<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Durch die mit Unterst\u00fctzung der DBU umgesetzten Dialog- und Kommunikationsma\u00dfnahmen im Rahmen von Green Goal 2011 konnte der Stellenwert von Themen des Umwelt- und Klimaschutzes im deutschen Fu\u00dfballsport deutlich verbessert werden. Der angesto\u00dfene Dialog mit den Umweltverb\u00e4nden soll vertieft und dauerhaft fortgef\u00fchrt werden. Die Einrichtung des projektbegleitenden Umweltbeirats wurde von allen Beteiligten als sehr f\u00f6rderlich angesehen. Die Vielf\u00e4ltigkeit der durchgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen und die breite Aktivierung der Akteuren wurde auch seitens der FIFA besonders hervorgehoben und tr\u00e4gt dazu bei, dass das Modell Green Goal auch auf zuk\u00fcnftige, internationale Fu\u00dfballturniere \u00fcbertragen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Der Deutsche Fu\u00dfball Bund (DFB) hat mit Unterst\u00fctzung der Bundesstiftung Umwelt (DBU) erstmals in der Geschichte von Fu\u00dfball-Weltmeisterschaften f\u00fcr die FIFA WM 2006TM in Deutschland ein ambitioniertes Umweltprogramm mit dem Titel Green GoalTM entwickelt und umgesetzt. 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