{"id":25302,"date":"2025-04-10T10:32:22","date_gmt":"2025-04-10T08:32:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/27672-01\/"},"modified":"2025-04-10T10:32:24","modified_gmt":"2025-04-10T08:32:24","slug":"27672-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/27672-01\/","title":{"rendered":"Umweltbildungsprojekt Meer im Fokus f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler (Jahrgangsstufe 8-13)"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Bereits bestehende und zuk\u00fcnftig zu erwartende Interessens- und Nutzungskonflikte in den Meeres- und K\u00fcstenr\u00e4umen werden weltweit den Druck und die Belastungen auf die \u00d6kosysteme verst\u00e4rken. Um die Belastungen der Meeres- und K\u00fcstenr\u00e4ume in das Bewusstsein der Gesellschaft zu rufen, in der Bev\u00f6lkerung die Kompetenzen f\u00fcr politische Partizipation herauszubilden und um einen nachhaltigen Umgang mit Meer und K\u00fcste zu f\u00f6rdern, bedarf es einer ausgepr\u00e4gten Informations- und Bildungsoffensive. Solch eine Offensive darf sich aber nicht nur auf die schulische Bildung beschr\u00e4nken, sondern muss \u00fcber die Schulen der K\u00fcstenregionen hinaus in die Gemeinden getragen werden. Das Projekt Meer im Fokus setzt an diesem Punkt an. Kernelement der Projektkonzeption ist eine auf Exkursionen angeleitete Auseinandersetzung von Sch\u00fclerInnen mit den \u00d6kosystemen Meer und K\u00fcste, die dazu f\u00fchrt, dass sich die Jugendlichen eigenst\u00e4ndig Wissen aneignen, dieses unter Einsatz neuer Medien allgemeinverst\u00e4ndlich aufbereiten aus den Schulen heraus in die \u00d6ffentlichkeit an B\u00fcrgerInnen, Touristen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft tragen. Die Sch\u00fclerInnen fungieren dabei als aktive Akteure, die in der Gesellschaft die Funktion der Aufkl\u00e4rer \u00fcbernehmen. Im Rahmen von Projektausstellungen geben sie ihr Wissen an die umgebende Gemeinde weiter und rufen gleichzeitig dazu auf, selbst zu aktiven Beobachtern und Experten f\u00fcr ihre K\u00fcste zu werden und an Wettbewerben teilzunehmen. Die Menschen vor Ort werden dazu animiert, die K\u00fcstenr\u00e4ume zu beobachten, ihren Zustand zu dokumentieren, Missst\u00e4nde anzuprangern, Ver\u00e4nderungen aufzuzeigen und positive Entwicklungen zu beschreiben. Damit er\u00f6ffnet das Projekt die M\u00f6glichkeit eines Dialoges zwischen heutigen Entscheidungstr\u00e4gern aus Wirtschaft und Politik mit den B\u00fcrgerInnen und Sch\u00fclerInnen der Generation, die zuk\u00fcnftig die Natur-, Wirtschafts- und Erholungsr\u00e4ume Meere und K\u00fcste erleben wollen.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenIn Kooperation mit unseren Partner Betreuung und Begleitung der Schulklassen w\u00e4hrend der Projektarbeit gem\u00e4\u00df der Projektkonzeption. Ferner Erarbeitung von Exkursionskonzepten, Erstellung von Materialien zu Meeres- und k\u00fcstenspezifischen Themen, Aufbau eines Informationsportals f\u00fcr Sch\u00fclerInnen und Lehrkr\u00e4fte, \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Ausrufung von Wettbewerben, Organisation der Sch\u00fclerausstellungen etc. (vgl. im Endbericht Kap. 3)<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die langfristig angelegte Projektarbeit erm\u00f6glichte den Jugendlichen aktiv an der Analyse und Bewertung von nicht nachhaltigen Entwicklungsprozessen teilzuhaben, sich an Kriterien der Nachhaltigkeit zu orientieren sowie in nachhaltigem Denken und Handeln zu \u00fcben, um zuk\u00fcnftig einen generations\u00fcbergreifendgerechten Lebensstil gestalten zu k\u00f6nnen. Ziel des Projektes war es, die Entscheidungstr\u00e4ger von morgen mit dem notwendigen Handwerkszeug an Kompetenzen und Schl\u00fcsselqualifikationen auszubilden, ihre Partizipationsf\u00e4higkeit zu st\u00e4rken und sie in der Kommunikation mit anderen Generationen zu bef\u00e4higen. Diese Ziele betrachten wir als erf\u00fcllt.<br \/>\nDas Angebot war kostenlos und erm\u00f6glichte Jugendlichen losgel\u00f6st von Schulform, sozialem Hinter-grund und\/ oder finanziellen M\u00f6glichkeiten der Herkunftsfamilie an dem Projekt teilzunehmen. Die Sch\u00fclerInnen \/ Eltern mussten lediglich f\u00fcr die An- und Abreisekosten zu den Exkursionsorten aufkommen. R\u00fcckmeldungen der TeilnehmerInnen best\u00e4tigen, dass weitere Kosten nicht durch die Sch\u00fclerInnen\/ Eltern h\u00e4tten gedeckt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nDie ausgekl\u00fcgelte Projektkonzeption sprach Sch\u00fclerInnen und Lehrkr\u00e4fte gleicherma\u00dfen an und wurde auch au\u00dferhalb des Teilnehmerkreises sehr positiv aufgenommen Meer im Fokus erreichte rund 475 Sch\u00fclerInnen aus 23 Klassen an 13 Schulen und \u00fcbertrifft damit bei weitem die Zielsetzung gew\u00fcnschten Anforderungen. Dies ist insbesondere auf das Engagement der Projektleitung als auch die Mitwirkung ehrenamtlicher Kr\u00e4fte zur\u00fcck zu f\u00fchren und geht \u00fcber den im Projektantrag beschriebenen Arbeitsplan hinaus.<br \/>\n(vgl. im Endbericht Kap. 3, 7 und 8)<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Meer im Fokus wurde von Beginn an durch eine umfangreiche Medien- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit begleitet (vgl. im Endbericht Kap. 5). Entsprechende Belege finden sich im Anhang des Endberichts.<br \/>\nEUCC-D wurde f\u00fcr ihr Engagement im Bereich Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung mit mehreren Auszeichnungen geehrt (vgl. im Endbericht Kap. 6). Im Zuge dieser Auszeichnungen sind weitere \u00f6ffentlichkeitswirksamen Pr\u00e4sentationen und Materialien entstanden.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>EUCC-D sieht sich mit der erfolgreichen Projektumsetzung und positiven Resonanz in ihrer Bildungsarbeit best\u00e4tigt. Mit Meer im Fokus konnte ein guter Grundstein f\u00fcr eine unterrichtsbegleitende und erg\u00e4nzende Bildung zu den Meeren vor unserer Haust\u00fcr gelegt werden.<br \/>\nZwei Jahre Projektzeit reichen aber nur bedingt aus, um die Thematik fest und Norddeutschlandweit zu verankern. Um die Projektinhalte tats\u00e4chlich gesichert langfristig zu transportieren, bedarf es zuk\u00fcnftig weiterer finanzieller Mittel und Unterst\u00fctzung auf der bildungspolitischen Ebene der K\u00fcstenl\u00e4nder (vgl. im Endbericht Kap. 8).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Bereits bestehende und zuk\u00fcnftig zu erwartende Interessens- und Nutzungskonflikte in den Meeres- und K\u00fcstenr\u00e4umen werden weltweit den Druck und die Belastungen auf die \u00d6kosysteme verst\u00e4rken. 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