{"id":25271,"date":"2023-09-24T10:32:39","date_gmt":"2023-09-24T08:32:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/27548-01\/"},"modified":"2023-09-24T10:32:40","modified_gmt":"2023-09-24T08:32:40","slug":"27548-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/27548-01\/","title":{"rendered":"Interdisziplin\u00e4rer Workshop &#8211; Ressourcen \u00f6koeffizient nutzen"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die nachhaltige und wettbewerbsf\u00e4hige Nutzung von Kunststoffabf\u00e4llen als Sekund\u00e4rressourcen bietet weiterhin Optimierungspotentiale. Das Erschlie\u00dfen dieser Potentiale unter Beteiligung von klein- und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen im Wege des Austauschs von Informationen und Wissen soll durch den geplanten Workshop gef\u00f6rdert werden. Es soll eine bessere Vernetzung von Akteuren zur Initiierung von Investitionen in zukunftsf\u00e4hige und marktgerechte Nutzungsoptionen f\u00fcr kunststoff- und heizwertreiche Abf\u00e4lle erreicht werden.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenZur Vorbereitung des Workshops wurden u.a. Serviceauftr\u00e4ge vergeben, abschlie\u00dfende Referentengespr\u00e4che gef\u00fchrt, das Programm fixiert sowie das Kommunikationskonzept entwickelt.<br \/>\nDie eint\u00e4gige Veranstaltung ist mit einer deutlichen Workshopkomponente konzipiert mit Methodenmix und einer starken Betonung auf den Informationsaustausch. Insgesamt gliedert sich die eint\u00e4gige Veranstaltung in drei Teile:<br \/>\n1.\tPr\u00e4sentation\/Vermittlung von Informationen<br \/>\n&#8211;\tTeilnehmer erhalten aktuelle Informationen zu Entwicklungen im Bereich relevanter rechtlicher Rahmensetzungen, Mengen und Verteilung von Kunststoffen in typischen Abfallstr\u00f6men, Leistungsf\u00e4higkeit von Abfallbehandlungstechnologien, ausgew\u00e4hlte Verwertungsoptionen<br \/>\n&#8211;\tBeispiele werden direkt von Vertretern der Industrie dargestellt<\/p>\n<p>2.\tSammeln\/Austauschen von Bed\u00fcrfnissen und Chancen in 2 parallel moderierten Workshoprunden<br \/>\n&#8211;\tAbfallbesitzer und Interessenten f\u00fcr die Nutzung von Verwertungsprodukten formulieren ihre Bed\u00fcrfnisse, Interessen und Voraussetzungen f\u00fcr ein Engagement &#8211; Schwerpunkt: dezentrale, kleine L\u00f6sungsoptionen<\/p>\n<p>3.\tPr\u00e4sentation der Informationen aus den Workshoprunden und gemeinsame Abschlussdiskussion<br \/>\n&#8211;\tIdentifizieren von neuen Optionen f\u00fcr Ketten: Abfallbesitzer ? Nutzer von Verwertungsprodukten bei gegebenen Behandlungs-\/Verwertungstechnologien<br \/>\n&#8211;\tGgf. vereinbaren von gezielten follow-up Gespr\u00e4chen zum Ausloten von Projektoptionen<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Der Workshop wurde am 23. Juni 2010 in Hannover durchgef\u00fchrt. Diesem Bericht beigef\u00fcgt sind:<\/p>\n<p>&#8211; Der Einladungsflyer mit Programm und Referenten<br \/>\n&#8211; Der Tagungsband mit den Beitr\u00e4gen der Referenten<\/p>\n<p>Insgesamt haben an dem Workshop 56 Personen teilgenommen, die sich wie folgt zuordnen lassen:<\/p>\n<p>&#8211; Verwerterindustrie\/Abfallbetriebe:  \t19 (Kunststoffe, Metalle, Systemanbieter\u0085)<br \/>\n&#8211; Kunststoffverarbeiter:\t\t                     9<br \/>\n&#8211; Ingenieurb\u00fcros\/Berater:\t\t              9<br \/>\n&#8211; Kunststofferzeuger:\t\t\t                    5<br \/>\n&#8211; Ministerien\/Vollzug:\t\t                    \t  5<br \/>\n&#8211; Verpackungs-\/Automobilindustrie\t        4<br \/>\n&#8211; Verb\u00e4nde, Gewerkschaft:\t\t              3<br \/>\n&#8211; Universit\u00e4ten\/Forschungsinstitute:\t        2<\/p>\n<p>Damit ist es gelungen alle wesentlichen Gruppen anzusprechen, die operativ, durch Vollzugsverantwortung oder durch Expertenwissen und Technologien zur Verwertung beitragen.<\/p>\n<p>Mit Vertretern der Kunststofferzeuger, der Kunststoffverarbeiter und der Verpackungs-\/Automobilindustrie waren vollst\u00e4ndige Prim\u00e4rwertsch\u00f6pfungsketten vertreten.<\/p>\n<p>Die Wertsch\u00f6pfungsketten der Kunststoffverwertung waren durch kommunale Abfallbetriebe, Systemanbieter und Kunststoffrecycler und Verwerter vertreten. Aus unserer Sicht besonders positiv war die Teilnahme von Unternehmen, die prim\u00e4r im Bereich Edelmetallverwertung t\u00e4tig sind und f\u00fcr die Kunststoffabf\u00e4lle Nebenbestandteile im Input darstellen.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Teilnehmer aus unterschiedlichen Gruppierungen haben im Anschluss an die Veranstaltung tecpol ermutigt \u00e4hnliche Workshops zu organisieren:<\/p>\n<p>&#8211; Mit der Automobilindustrie haben erste Gespr\u00e4che stattgefunden mit dem Ziel einen fokussierten Expertenworkshop zu der anstehenden Weiterendwicklung der europ\u00e4ischen Altfahrzeuge-Richtlinie (ELV 2015) bereits in 2011 zu veranstalten.<br \/>\n&#8211; Vertreter der prim\u00e4ren Kunststoffwertsch\u00f6pfungskette (Hersteller, Verarbeiter) w\u00fcnschen Folgeveranstaltungen, da es gelungen sei auf einer sachlichen Ebene den Fachdialog und die Vernetzung der Akteure zu bef\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Aus Sicht tecpol hat damit die F\u00f6rderung durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt eine wichtige Initiative erm\u00f6glicht, die<\/p>\n<p>&#8211; Erkennbar Anst\u00f6\u00dfe f\u00fcr Aktivit\u00e4ten auf technischer Ebene und im Bereich der Normensetzung \u00fcber den Workshop hinaus gegeben hat und<br \/>\n&#8211; durch ihren konzeptionellen Ansatz auch in der Zukunft gew\u00fcnscht und wichtig sein wird.<\/p>\n<p>\u00dcber die oben bereits erw\u00e4hnten W\u00fcnsche und M\u00f6glichkeiten zu Nachfolgeveranstaltungen wird tecpol eruieren, inwieweit ein solcher Ansatz eines Expertenworkshops auch in anderen EU L\u00e4ndern auf Interesse st\u00f6\u00dft &#8211; hierbei sollte sowohl die l\u00e4nderinterne Netzwerkbildung unterst\u00fctzt, aber auch die M\u00f6glichkeit des Wissenstransfers ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die nachhaltige und wettbewerbsf\u00e4hige Nutzung von Kunststoffabf\u00e4llen als Sekund\u00e4rressourcen bietet weiterhin Optimierungspotentiale. 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