{"id":25079,"date":"2023-10-01T10:32:09","date_gmt":"2023-10-01T08:32:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/26964-01\/"},"modified":"2023-10-01T10:32:10","modified_gmt":"2023-10-01T08:32:10","slug":"26964-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/26964-01\/","title":{"rendered":"Ger\u00e4teentwicklung f\u00fcr ein integrales und energiesparendes Feldbussystem"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Energie ist eine der wichtigsten Grundlagen moderner Gesellschaften, deren verantwortliche Nutzung aufgrund begrenzter Ressourcen immer dringlicher wird. Auch so genannte Kleinverbraucher ben\u00f6tigen infolge ihrer hohen Anzahl nennenswerte Energie. Insbesondere bei Ger\u00e4ten und Installationen mit sehr langer Betriebsdauer \u00fcber mehrere Jahrzehnte sind (Fehl-)Entscheidungen und Investitionen unter energetischen Gesichtspunkten zu treffen. Zu diesen geh\u00f6ren elektrische Geb\u00e4udeinstallationen, die in hoher St\u00fcckzahl, fest montiert, langfristig hohe Energieverluste akkumulieren. Anreize zur Installation verbrauchsarmer Einrichtungen motivieren jedoch nur bei attraktiven Einstandspreisen bzw. Vertriebsstrategien. Mit dem neuen integrierten Geb\u00e4udeautomatisierungssystem SmallCAN soll der technologisch bedingte minimale Energieverbrauch adressiert werden, der bei einer attraktiven Preisbildung und mittels eines neuartigen Vertriebsgesch\u00e4ftsmodells einen leichten Marktzugang erm\u00f6glicht. Arbeitsziel des Projektes ist, ausgehend von einer vorhandenen stabilen Grundlagenentwicklung eines energieminimalen Kommunikationssystems f\u00fcr die Geb\u00e4udetechnik und -automatisierung, das System durch Weiterentwicklung zur Praxistauglichkeit zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenNeben der Vervollst\u00e4ndigung des grundlegenden Systems ist eine Erprobung unter realistischen Bedingungen anhand einer Demonstrationsinstallation vorgesehen, welche die Praxistauglichkeit sowohl f\u00fcr den professionellen als auch den privaten Domotik-Markt nachweist. Zus\u00e4tzlich soll die f\u00fcr den Praxiseinsatz notwendige Vielfalt und Bandbreite an Applikationsmodulen geschaffen werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Ausgehend von der Zielsetzung der Energieersparung und Integration der Geb\u00e4udeautomatisierung mit Bereitstellung neuer Funktionalit\u00e4ten bei gleichzeitiger Kostenminimierung war es das Ziel, ein zuverl\u00e4ssiges und universelles low-Cost Feldbussystem f\u00fcr die Geb\u00e4udetechnik bereit zu stellen, dass sich durch geringen Energiebedarf und fast beliebige Erweiterbarkeit auszeichnet. Das vorhandene prototypische System ist in ersten Schritten zur Praxistauglichkeit weiter entwickelt worden. Die Server-Client-Architektur ist aufgrund der Anforderungen aus dem FutureWorkspace \u00fcberarbeitet worden. Ebenfalls werden noch die Visualisierung \u00fcberarbeitet.<br \/>\nDer Buskoppler selber ist inzwischen in einer ersten Auflage mit 1000 Einheiten automatisiert gefertigt und best\u00fcckt worden. Von einigen Applikationen sind Kleinserien von 5- 20 Einheiten gefertigt.<br \/>\nDie Softwareentwicklung ist durch die Neuorientierung und -strukturierung noch nicht endg\u00fcltig abgeschlossen und wird weiter entwickelt auch f\u00fcr neue Applikationen.<br \/>\nDie ersten Messergebnisse aus dem future-workspace (Implementierung in einem B\u00fcro der Zukunft im Wettbewerb zu anderen Geb\u00e4udeautomatisierern, Entwicklung von ca. 40 Anwendungsadaptern) sind sehr vielversprechend gerade in Hinsicht auf den Standby-Verbrauch und im direkten Vergleich zu den Mitbewerbern des Ausbaus.<br \/>\nDurch diese grundlegenden Vorarbeiten ist inzwischen eine weitere F\u00f6rderung durch das BMWi erfolgt.<br \/>\nWeiter kann das System auch zur Komfortsteigerung, insbesondere durch neue Dienste zur Unterst\u00fctzung von behinderten oder \u00e4lteren Menschen dienlich sein. Hierzu wird eine Kooperation mit dem Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrum, die BITZ GmbH<br \/>\nangestrebt. Hier ist insbesondere das Projekt ehealth.Braunnschweig (http:\/\/www.ehealthbraunschweig.de\/) zu nennen.<br \/>\nErste Schritte in Richtung Ausbildung sind durchgef\u00fchrt.<br \/>\nProf. Dr.-Ing. Yongjian DING von der Fachhochschule Magdeburg Stendal wir im Fr\u00fchjahr 2011 ein kleine Demonstrationswand erhalten um diese in der Lehre in einem Labor einzusetzen.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Diekhake, P.; F\u00e4hndrich, E.; Schnieder, E.; Becker, U.: SmallCAN: Integrierte Geb\u00e4udeautomatisierung durch einheitliches low-Power, low-Cost, OpenSource Feldbussystem.<br \/>\nAutomation 2011, Baden-Baden, Deutschland, Juni 2011.<\/p>\n<p>Einbau des SmallCAN im FutureWorkspace der TU Braunschweig in einem B\u00fcroraum.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Durch die F\u00f6rderung der DBU ist die M\u00f6glichkeit geschaffen worden, aus der Idee des SmallCAN mit einigen Prototypen erste Ergebnisse in Richtung eines Produktes zu erzielen. Durch diese Vorarbeiten ist es gelungen weiter F\u00f6rderprojekte (Seit dem 1.10.2011 wird das BMWi-Projekt Digaflex &#8211; Demonstrationsanlage einer integrierten Geb\u00e4udeautomatisierung mit low-Power, low-Cost Ansatz und flexiblem Ger\u00e4tespektrum und flexibler Konfiguration, Kennzeichen 03ET1016A gef\u00f6rdert. Dieses Projekt ist gemeinsam mit dem Institut f\u00fcr Verkehrssicherheit und Automatisierungstechnik beantragt worden. Arbeitsziel des Projektes ist es in zwei beispielhaften Demonstrationsinstallationen in ausgedehnten Liegenschaften die Vorteile \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu demonstrieren.<br \/>\nDie Laufzeit betr\u00e4gt 5 Jahre, wobei die letzten beiden Jahre ausschlie\u00dflich dem Monitoring des installier-ten Systems dienen) zu erhalten sowie erste Schritte in Richtung Ausbildung durchzuf\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Energie ist eine der wichtigsten Grundlagen moderner Gesellschaften, deren verantwortliche Nutzung aufgrund begrenzter Ressourcen immer dringlicher wird. Auch so genannte Kleinverbraucher ben\u00f6tigen infolge ihrer hohen Anzahl nennenswerte Energie. Insbesondere bei Ger\u00e4ten und Installationen mit sehr langer Betriebsdauer \u00fcber mehrere Jahrzehnte sind (Fehl-)Entscheidungen und Investitionen unter energetischen Gesichtspunkten zu treffen. 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