{"id":24982,"date":"2023-07-13T15:27:09","date_gmt":"2023-07-13T13:27:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/26672-01\/"},"modified":"2023-07-13T15:27:11","modified_gmt":"2023-07-13T13:27:11","slug":"26672-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/26672-01\/","title":{"rendered":"Symposium Greening the University &#8211; Perspektiven f\u00fcr eine nachhaltige Hochschule"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Die Studierendeninitiative Greening the University e.V. (SIGU) der Eberhard Karls Universit\u00e4t T\u00fcbingen vereint Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen unter der Federf\u00fchrung des AStA-Umweltreferates. Es ist unser Anliegen, die Universit\u00e4t T\u00fcbingen verst\u00e4rkt zu einem Ort zu machen, an dem sowohl L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr globale Umweltprobleme erforscht und gelehrt werden als auch nachhaltiges Handeln nach innen gelebt und nach au\u00dfen hin kommuniziert wird.<br \/>\nUm das n\u00f6tige Wissen f\u00fcr einen solchen Innovationsprozess zu generieren, veranstaltet die Initiative am 3. und 4. Juni ein Symposium. Methodologisch wird aus einem Mix externer ExpertInnen und Mitgliedern der Universit\u00e4t Wissen erarbeitet, wie sich die Universit\u00e4t der Herausforderung nachhaltige Hochschule stellen kann. Inhaltlich findet sich eine dreifache Zielsetzung:<br \/>\n(a)\tDas Symposium setzt auf der Verhaltensebene an und fragt, wie die Universit\u00e4t T\u00fcbingen ihren Fu\u00dfabdruck reduzieren kann (Einf\u00fchrung des Umweltmanagementsystems EMAS; Klimaneutraler Lehrstuhl; die Rolle von Studierenden).<br \/>\n(b)\tDar\u00fcber hinaus wird der Frage nachgegangen, welches Umweltwissen HochschulabsolventInnen und damit verbunden Lehrende ben\u00f6tigen. Es wird dabei nicht nur theoretisch reflektiert, sondern konkret an der Umsetzung des Imperativs Umweltwissen gearbeitet.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenDas Projekt startete im Fr\u00fchling 2007. Ziel ist es, wie oben bereits beschrieben, die Universit\u00e4t T\u00fcbingen in Bezug auf Nachhaltigkeit in die Pflicht zu nehmen. Das mittelfristige Ziel, Wissensgenerierung, wird durch das Symposium Greening the University &#8211; Perspektiven f\u00fcr eine nachhaltige Hochschule am 3. und 4. Juni erreicht. Bereits jetzt werden die Vorschl\u00e4ge der Studierendeninitiative sowohl im Rektorat als auch im Senat diskutiert. Das Symposium ist in diesem Sinne H\u00f6hepunkt und Motor f\u00fcr den weiteren Greening-Prozess der Universit\u00e4t. Konkret wird die Studierendeninitiative nach der Erreichung des mittelfristigen Ziels zum einen die EMAS Einf\u00fchrung an der Universit\u00e4t mit begleiten und zum anderen die Implementierung des auf dem Symposium entworfenen Studium Oecologicum sicherstellen. In Planung sind dar\u00fcber hinaus Vernetzungen und Kooperationen mit anderen Universit\u00e4ten und au\u00dfer universit\u00e4-ren Einrichtungen in der Region.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Initiative sch\u00e4tzt den Verlauf und die Ergebnisse des Symposiums als vollen Erfolg ein. Die intendierte Zielgruppe ist erreicht worden. Zur Auftaktveranstaltung am Abend des 3. Juni 2008 fanden sich etwa 250 G\u00e4ste ein. Am 4. Juni meldeten sich ca. 110 TeilnehmerInnen zu Vortr\u00e4gen und Workshops an, die Geschlechterverteilung war dabei ausgeglichen. Unter den TeilnehmerInnen fanden sich Studierende, Universit\u00e4tsangeh\u00f6rige (sowohl Lehrk\u00f6rper als auch Verwaltung und VertreterInnen der Universit\u00e4tsleitung) der Universit\u00e4t T\u00fcbingen aber auch anderer Universit\u00e4ten bundesweit, Angestellte der Stadt T\u00fcbingen und interessierte B\u00fcrgerInnen. Wie erw\u00fcnscht ergab sich so eine bunte Mischung mit viel Diskussions- und Austauschbedarf, wozu das Symposium Raum bot. Die Anzahl der TeilnehmerInnen war passend, die Kapazit\u00e4ten vor allem f\u00fcr die Workshops voll ausgesch\u00f6pft, jedoch noch nicht \u00fcberf\u00fcllt.<br \/>\nOrganisatorisch war alles strikt durchgeplant und es kam zu keinen Pannen, Zeitpl\u00e4ne wurden eingehalten &#8211; sowohl \u00fcbergeordnete als auch in den Einzelveranstaltungen. Die Organisatoren sind mit dem Ablauf voll zufrieden. Von den TeilnehmerInnen gab es durchgehend positive R\u00fcckmeldung, lediglich zur Diskussion h\u00e4tten sich einige TeilnehmerInnen mehr Zeit gew\u00fcnscht.<br \/>\nDa die Kostenkalkulation im Vorfeld akribisch genau durchgef\u00fchrt wurde, gab es kaum Engp\u00e4sse. Im Gegenteil konnte durch die in Eigenregie durchgef\u00fchrte Verpflegung (Kaffeepausen und Abschlussb\u00fcffet) anstelle eines kommerziellen Caterings ein Gro\u00dfteil des hierf\u00fcr eingeplanten Postens eingespart werden.<br \/>\nBesonders inhaltlich ist die Initiative mit den Ergebnissen der Veranstaltung sehr zufrieden. Am ersten Abend sorgten die prominenten RednerInnen Prof. Dr. Klaus T\u00f6pfer und Landesumweltministerin G\u00f6nner f\u00fcr die erw\u00fcnschte \u00f6ffentliche Wahrnehmung unseres Anliegens. Die geladenen ReferentInnen des zweiten Tages gaben interessante Impulse, die in den folgenden Workshops aufgegriffen worden sind. In diesen Workshops sind Ideen f\u00fcr die weitere Vertiefung, Verbreitung und Erweiterung der Ideen der Initiative erdacht und entwickelt worden.<br \/>\nKonkret ist der Weg f\u00fcr eine EMAS-Validierung der Universit\u00e4t T\u00fcbingen durch das und auf dem Symposium geebnet worden, und durch den Rektoratsbeschluss vom 4. August 2008 direkt untermauert. Das auf dem Symposium gewonnene Wissen wurde folglich direkt und politisch wirksam an die relevanten Stellen weitergeleitet und dort im intendierten Sinne verarbeitet. Die Idee eines Studium Oecologicums konnte inhaltlich konkretisiert und erweitert werden. So machte sich vor allem Frau Prof. Dr. Stoltenberg f\u00fcr einen ganzheitlichen Ansatz stark, der alle Dimensionen Nachhaltiger Entwicklung umfasst. Eine erste institutionelle Verankerung der angerissenen Idee wird zur Zeit im Carreer Service der Universit\u00e4t realisiert. Unter Mitarbeit der StudierendenInitiative Greening the University und unter Ber\u00fccksichtigung der in den Workshops des Symposiums gewonnenen Ideen werden dort ein Konzept des Studium Oecologicum erarbeitet und die ersten Kurse konzipiert.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Symposiums sind in den darauf folgenden Monaten in einer aufw\u00e4ndigen Dokumentation festgehalten worden, die im Oekom Verlag publiziert werden wird. Das Buch &#8211; derzeit im Druck &#8211; wird allen TeilnehmerInnen und anderweitig Beteiligten zur Verf\u00fcgung gestellt, au\u00dferdem wird es im Handel erh\u00e4ltlich sein.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Insgesamt kann das Projekt Symposium Greening the University &#8211; Perspektiven f\u00fcr eine nachhaltige Hochschule als voller Erfolg gewertet werden. Organisatorisch ist alles glatt gelaufen und die TeilnehmerInnen hatten viel Lob f\u00fcr Konzept, Ablauf, Organisation, Betreuung und Verpflegung \u00fcbrig. Die \u00d6ffent-lichkeit hat das Symposium in gew\u00fcnschtem Ma\u00dfe wahrgenommen, in der lokalen Pressen sowie einigen Internetausgaben \u00fcbergreifender Medien war die Veranstaltung im Vorfeld und im Nachhinein vertreten. Wir haben unsere wichtigsten Ziele erreicht, da die Universit\u00e4tsleitung den Prozess einer EMAS-Validierung sofort nach dem Symposium anging und uns auch f\u00fcr das Studium Oecologicum alle T\u00fcren offen stehen. Dar\u00fcber hinaus sind viele neue Ideen f\u00fcr zuk\u00fcnftiges Engagement geboren. Mit der erlangten positiven Wahrnehmung an der Universit\u00e4t und der \u00d6ffentlichkeit ist die Initiative etabliert und wird auch in Zukunft in der Lage sein sein, wichtige Prozesse bei der Verringerung des \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks der Universit\u00e4t einzuleiten oder voranzutreiben. Diese Position nutzt die Initiative bereits weiter in ihrem Sinne aus und wird dies auch in Zukunft tun.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Die Studierendeninitiative Greening the University e.V. (SIGU) der Eberhard Karls Universit\u00e4t T\u00fcbingen vereint Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen unter der Federf\u00fchrung des AStA-Umweltreferates. 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