{"id":24806,"date":"2023-09-30T10:32:32","date_gmt":"2023-09-30T08:32:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dbu.de\/projektdatenbank\/26149-01\/"},"modified":"2023-09-30T10:32:33","modified_gmt":"2023-09-30T08:32:33","slug":"26149-01","status":"publish","type":"projektdatenbank","link":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/projektdatenbank\/26149-01\/","title":{"rendered":"Weiterentwicklung und Optimierung einer Kleinwindkraftanlage"},"content":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens<\/p>\n<p>Das Ziel der Entwicklung der WESpe war es, durch Kombination von neu entwickelten Komponenten eine innovative Kleinwindenergieanlage (KWEA) marktreif zu machen, welche aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit das gro\u00dfe Potential f\u00fcr KWEAs in Deutschland sowie International erschlie\u00dfen und damit Modellcharakter besitzen sollte.<\/p>\n<p>Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUm unsere Ziele zu erreichen, hatten wir uns entschieden, bereits im Jahr 2007 einen ersten Versuchstr\u00e4ger zu errichten. So konnten n\u00f6tige \u00c4nderungen, die sich aus praktischen Erfahrungen, Simulationsrechnungen, Messergebnissen und Festigkeitsnachweisen ergeben hatten, sehr zeitnah an der laufenden Maschine umger\u00fcstet und auf Ihr Laufverhalten hin untersucht werden.<br \/>\nIm Vordergrund der Entwicklungsarbeit stand, neben der technischen Optimierung einiger Bauteile, die Zertifizierung der WESpe nach DIN EN 61400-2 bzw. die Typenpr\u00fcfung nach DIBt. Nur auf diesem Wege kann ein m\u00f6glichst reibungsloser und sicherer Markteintritt gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse und Diskussion<\/p>\n<p>Die Entwicklung der WESpe ist gr\u00f6\u00dftenteils abgeschlossen. Wie im Abschlussbericht ausf\u00fchrlich dargelegt, sind die einzelnen Komponenten nach dem aktuellen Stand der Technik konstruiert und nachgewiesen worden. Die Erfahrungen und Messungen aus dem Betrieb des Testtr\u00e4gers haben hierzu einen wertvollen Beitrag geleistet. Relativ zeitnah wurden technische Neuerungen in die Testanlage verbaut und auf ihr Laufverhalten hin untersucht. Nur so war es m\u00f6glich, die zur Verifizierung der Berechnungen erforderlichen Messungen durchzuf\u00fchren.<br \/>\nIm Mai 2009 wurde mit der DBU vereinbart, die Entwicklung durch die WES IBS GmbH auf eigene Kosten und unter eigener Regie fortzuf\u00fchren. Von den bewilligten F\u00f6rdermitteln wurden daher nur rund 89.000 \u0080 in Anspruch genommen. So haben sich auch die im F\u00f6rderantrag aufgef\u00fchrten Arbeitsschwer-punkte verschoben. Im Laufe der Entwicklungsarbeit hat sich mehr und mehr herauskristallisiert, dass der Arbeitsaufwand f\u00fcr die Zertifizierung und technische Optimierung der Hauptkomponenten zum Zeitpunkt der Antragsstellung untersch\u00e4tzt wurde. Es gibt eine Vielzahl von Bereichen, die im Rahmen der Entwicklung der WESpe noch weiter untersucht werden k\u00f6nnten. Aus Zeit- und Kostengr\u00fcnden haben wir uns aber dazu entschlossen, den Erfordernissen f\u00fcr einen baldigen Markteintritt gerecht zu werden. So ist auf die Weiterentwicklung der Verkleidung und des Windleitbleches verzichtet worden, auch im Hinblick auf die Tatsache, dass die durchgef\u00fchrten Versuche kaum Optimierungspotential versprochen haben.<\/p>\n<p>\u00d6ffentlichkeitsarbeit und Pr\u00e4sentation<\/p>\n<p>Auf der Messe New Energy in Husum 2009 haben wir einen Vortrag zum Thema Lebensdauer von KWEA am Beispiel der WESpe gehalten. Im Jahr 2010 hielten wir einen Vortrag auf dem Techniker Stammtisch in Pl\u00f6n zum Thema KWEA, am Beispiel der WESpe. Die WESpe ist seit dem auf verschiedenen Messen vorgestellt worden. U.a. auf der Norla in Rendsburg 2010 oder auch auf der Husum Wind 2010. Hier wurde die WESpe in Verbindung mit einem Energiecontainer gezeigt. Dieser Energiecontainer ist eine gemeinsame Entwicklung der Firmen Johannes H\u00fcbner GmbH aus Gie\u00dfen, Stahl- und Metallbau Ihnen aus Aurich und der WES IBS GmbH.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Nicht alle im F\u00f6rderantrag genannten Entwicklungsschritte konnten intensiv bearbeitet werden. Vordergr\u00fcndig galt es, die Komponenten des Testtr\u00e4gers soweit zu optimieren, dass ein sicherer, leistungsstarker und zuverl\u00e4ssiger Betrieb, zu wirtschaftlichen Bedingungen, an guten Windstandorten (Windzone III+IV), gew\u00e4hrleistet werden kann. Mit Erlangung der Typenpr\u00fcfung nach DIBt f\u00fcr die WESpe mit 15m Turm und Beton-Kreuzfundament, ist der Markteintritt weiterhin auch baurechtlich abgesichert. F\u00fcr das Design Assessment nach IEC 61400-2 ist die Pr\u00fcfung der maschinenbaulichen- und elektrotechnischen Komponenten noch nicht abgeschlossen. Die entsprechenden Unterlagen wurden eingereicht und mit einem Abschluss dieser Pr\u00fcfungen wird im 1. Quartal 2011 gerechnet. Die WESpe 5.0 ist f\u00fcr Starkwindstandorte entwickelt worden und kann dort auch an vielen Standorten wirtschaftlich betrieben werden. F\u00fcr die windschw\u00e4cheren Zonen (I+II), die \u00fcber 90% der Landesfl\u00e4che der Bundesrepublik Deutschland ausmachen, ist eine Weiterentwicklung der WESpe vorgesehen. Um einen wesentlichen Beitrag zur De-zentralisierung der Energieerzeugungsanlagen durch KWEA leisten zu k\u00f6nnen, ist jedoch in erster Linie eine angemessene Einspeiseverg\u00fctung nach EEG (Erneuerbaren- Energien- Gesetz) Grundvoraussetzung. Erst dadurch wird es den Entwicklern und Herstellern dieser Anlagen erm\u00f6glicht kostenintensive Weiterentwicklungen vorzunehmen. Der Vergleich mit der PV- Branche zeigt, wie stark eine angemessene Verg\u00fctung die technische Weiterentwicklung und damit auch die Kostensituation beeinflusst. Seit Aufnahme der PV-Verg\u00fctung ins EEG haben sich die Erstellungskosten binnen 8 Jahren in etwa halbiert. Eine \u00e4hnliche Entwicklung w\u00e4re in der KWEA- Branche auch zu erwarten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zielsetzung und Anlass des Vorhabens Das Ziel der Entwicklung der WESpe war es, durch Kombination von neu entwickelten Komponenten eine innovative Kleinwindenergieanlage (KWEA) marktreif zu machen, welche aufgrund ihrer Wirtschaftlichkeit das gro\u00dfe Potential f\u00fcr KWEAs in Deutschland sowie International erschlie\u00dfen und damit Modellcharakter besitzen sollte. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten MethodenUm unsere Ziele zu [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":0,"template":"","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[47,51,70,52,53],"class_list":["post-24806","projektdatenbank","type-projektdatenbank","status-publish","hentry","tag-klimaschutz","tag-ressourcenschonung","tag-schleswig-holstein","tag-umweltforschung","tag-umwelttechnik"],"meta_box":{"dbu_projektdatenbank_az_ges":"26149\/01","dbu_projektdatenbank_medien":"","dbu_projektdatenbank_pdfdatei":"A-26149.pdf","dbu_projektdatenbank_bsumme":"280.000,00","dbu_projektdatenbank_firma":"WES IBS GmbH","dbu_projektdatenbank_strasse":"\u00d6sterstr. 15","dbu_projektdatenbank_plz_str":"25693","dbu_projektdatenbank_ort_str":"St Michaelisdonn","dbu_projektdatenbank_p_von":"2008-07-18 00:00:00","dbu_projektdatenbank_p_bis":"2010-07-17 00:00:00","dbu_projektdatenbank_laufzeit":"1 Jahr und 12 Monate","dbu_projektdatenbank_telefon":"04853 \/ 8819830","dbu_projektdatenbank_inet":"","dbu_projektdatenbank_bundesland":"Schleswig-Holstein","dbu_projektdatenbank_foerderber":"117","dbu_projektdatenbank_ab_bericht":"DBU-Abschlussbericht-AZ-26149.pdf","dbu_projektdatenbank_ist_nachbewilligung_von":"","dbu_projektdatenbank_hat_nachbewilligung":"","dbu_headerimage_cover":"","dbu_submenu":"","dbu_submenu_position":"","dbu_submenu_entry":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/24806","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/projektdatenbank"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/24806\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43092,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/projektdatenbank\/24806\/revisions\/43092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.dbu.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}